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Vorstellung der Ortschaften

OT Bennungen

Bennungen wurde 1112 erstmals urkundlich erwähnt und liegt in der Helmeniederung der Goldenen Aue. Der Ort zählt 733 Einwohner. Der Ortsname bedeutet "Siedlung eines Benno". Seit 1300 sind Ritter von Bennungen belegt, die im alten Rittergut im Süden des Dorfes lebten. Große Brände prägten die Ortsgeschichte in den Jahren 1718, 1800 und 1808. Das historische Amtssiegel verweist auf die regelmäßigen Überschwemmungen der Helme. Während früher ein Kahn auf einer Wasserwoge dargestellt war, zeigt das heutige Siegel einen Kahn mit Segel sowie einen springenden Fisch. Neben dem Roland gilt der "Bennunger Janeist" - abgeleitet vom Wort "Ganter" - als inoffizielles Wappentier des Dorfes. Er erinnert an die frühere Tradition frei durch das Dorf ziehender Gänse. Bennungen ist ein aktives Gemeinwesen: Die Kita "Pfiffikus" betreut über 70 Kinder. Die Freiwillige Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr stärkt Sicherheit und Zusammenhalt. Zahlreiche Vereine prägen das Dorfleben, darunter der SV Eintracht mit mehreren Sportabteilungen, der Karnevals-, Schützen- und Anglerverein sowie die Traktorfreunde. Auch die Volkssolidarität und der Heimat- und Kulturverein fördern das Miteinander aller Generationen. Höhepunkte im Jahreslauf sind das Vereinsfest mit Badewannenrennen, die Kirmes und der Weihnachtsmarkt.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/bennungen

OT Breitenstein

BREITENSTEIN am Fuße des Kleinen Brocken inmitten der Natur
Umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern liegt der Ort Breitenstein mit seinen 359 Einwohnern auf der Hochfläche des Unterharzes, in einer Höhenlage von 450/500 m NN, eingerahmt von den Vorbergen des Harzgebirges mit dem Brocken als höchstem Berg im Hintergrund. Breitenstein ist einer der ältesten Harzorte mit geschichtsträchtiger Vergangenheit. In der Chronik wird erstmals anno 1264 das Wahrzeichen des Ortes, der "Breite Stein", neben der Dorflinde erwähnt. Gastronomie und gemütliche Ferienwohnungen laden den Gast zum Verweilen ein. Breitenstein ist auch ein idealer Ausgangspunkt für erholsame Wandertouren zum Entspannen und Genießen inmitten ursprünglicher Natur. Nach 7 km wird zu Fuß der "Große Auerberg" mit dem 38 m hohen Josephskreuz, dem größten Eisendoppelkreuz der Welt, erreicht. Das mittelalterliche Fachwerkstädtchen Stolberg (Harz) ist ebenfalls nach 6 km Wanderung durch das wildromantische Ludetal ein lohnender Ausflug.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/breitenstein

OT Breitungen

Breitungen wurde 961 erstmals urkundlich erwähnt und war später Reichsgut. Heute leben hier rund 400 Einwohner. Das Bauerndorf mit zahlreichen Fachwerkhäusern liegt malerisch in einem steilen Tal. Nördlich erhebt sich der 434 m hohe Breiteberg. Die reizvolle Lage in der Südharzer Karstlandschaft bietet vielfältige Wandermöglichkeiten für Natur- und Erholungssuchende. Ein besonderes Naturphänomen ist der Bauerngraben, ein episodischer See, der sich innerhalb weniger Tage füllt oder wieder verschwindet. Das etwa drei Hektar große, von steilen Kalkfelsen umschlossene Tal ist eine in Deutschland einzigartige Erdsenke. Ursache ist die Karstlandschaft des Harzvorlands. Untersuchungen zeigten, dass das Wasser unter anderem bis ins 35 km entfernte Artern gelangt. Im Zuge der Dorferneuerung wurden zahlreiche Häuser, Straßen und Plätze modernisiert, und die Freiwillige Feuerwehr erhielt ein neues Gerätehaus in der Ortsmitte. Bekannt war Breitungen zudem für seine Käserei, die den "Harzer Käse" produzierte.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/breitungen

OT Dietersdorf

Zwischen Roßla und Hayn im Südharz liegt Dietersdorf mit den Ortsteilen Schwiederschwende, Froher Busch, Karlsrode und Obere Haselmühle. Rund 200 Einwohnern leben hier in einer kleinen Mulde, umgeben von Feldern und Wäldern. Die ruhige, idyllische Lage macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, etwa zum Josephskreuz. Südlich des Jagdschlosses in Schwiederschwende erinnert das Wolfsdenkmal von 1824 an den letzten im Südharz erlegten Wolf. Ortsmittelpunkt sind die Dorfkirche von 1554 (1712-1736 erweitert) mit ihrer Strobel-Orgel sowie die rund 600 Jahre alte Gerichtslinde. Gepflegte Fachwerkhäuser und sanierte Straßen prägen das Ortsbild. Der Schützenverein richtet jährlich im Juni das Schützenfest aus. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr organisiert Osterfeuer und Weihnachtsmarkt. Zudem befindet sich im Ort die Reitanlage »Islandpferde vom Hasselhof«.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/dietersdorf

OT Drebsdorf

Der Ort Drebsdorf zählt um die 90 Einwohner. Er ist der kleinste Ort der Gemeinde Südharz und liegt im schönen Leinetal, eingebettet zwischen Wallhäuser Höhenrücken und den Ausläufern des Vorharzgebietes. Die Landwirtschaft ist hier strukturbestimmend. In den letzten Jahren wurden die Fußwege und Straßen erneuert. Früher wurde in Drebsdorf hauptsächlich Bergbau und Landwirtschaft betrieben. Noch heute kündet die sogenannte "Ankenbergsmühle" vom Abbau des Kupfers. Erst nach genauem Hinsehen stellte sich vor wenigen Jahren heraus, dass der gesamte Teil, westlich des Mühlengebäudes, eine mit Erde bedeckte Schlackenhalde ist. Reitsport und Landwirtschaft sind heute die wichtigsten Wirtschaftszweige im Ort: Die familiengeführte Reit- und Ferienanlage Gut Drebsdorf ist ein über 400 Jahre altes ehemaliges Rittergut, welches in den vergangenen Jahren rekonstruiert und umgebaut wurde. Heute befindet sich hier ein Tourismus- und Kommunikationszentrum sowie ein moderner Reitstall. Aktiv im Dorfleben ist der Dorf- und Heimatverein des Ortes, welcher unter anderem die Drebsdorfer Kirmes mit dem traditionellen Erbsbärumzug durchführt. Fast die Hälfte der Dorfbewohner ist hier Mitglied.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/drebsdorf

OT Hainrode

Hainrode wurde 1349 erstmals urkundlich erwähnt; der Name leitet sich von der Rodung des Hain-Waldes ab. Das malerische Dorf im Südharz ist für seine Tradition des Besenbindens bekannt und liegt eingebettet in Felder, Wiesen, Laubwälder und Gipskarst mit Bächen, Höhlen und Erdfällen. Für Naturliebhaber führt der zertifizierte Karstwanderweg auf über 230 km durch drei Bundesländer und zeigt die Besonderheiten der Karstlandschaft. Auch der Harzrundweg bietet Wanderern und Radfahrern Einblicke in die landschaftliche und bergbauliche Geschichte des Südharzes. Das Dorfleben ist geprägt von Handwerk, Festen und alten Traditionen wie Besenbinden und Viehauftrieb. Zu besichtigen sind die funktionstüchtige Dorfschmiede, Werkstätten (Uhrmacher, Schmuck, Schuhmacher, Besenbinder) sowie Ausstellungen zur Hausschlachtung und Bergbaugeschichte. Im "Dorfladen" und im "Wandercafé" der Alten Dorfschmiede werden regionale Spezialitäten angeboten. Hainrode wurde mehrfach als "Schönstes Dorf" ausgezeichnet - ein lebendiges Dorf voller Handwerk, Natur und Tradition.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/hainrode

OT Hayn (Harz)

Hayn (Harz) liegt im Nordosten der Gemeinde Südharz und zählt rund 430 Einwohner. Eingebettet in Wälder bietet das Harzdorf ca. 25 km ausgebaute Waldwege, einen 1,8 km langen Waldlehrpfad mit 45 heimischen Baum- und Straucharten sowie Wintersportmöglichkeiten. Die Hayner Kirche ist einzigartig: neugotisch, mit Turm und Kanzelaltar im Osten. Die erste Kirche entstand 1430, nach einem Blitzschlag 1886 wurde sie 1889 neu eingeweiht. Die alte Pfarre (250 Jahre) wurde in Eigeninitiative restauriert. Das Dorfleben wird geprägt von Vereinen, der Dorfschenke und dem Harzgasthof "Zum Auerhahn". Hayn bietet eine Grundschule, Kindergarten, Dorfgemeinschaftshaus, Freiwillige Feuerwehr, Einkaufsmöglichkeiten sowie rund 20 Handwerks- und Gewerbebetriebe. Die ruhige Lage eignet sich auch für altersgerechtes Wohnen und liegt nahe der Europastadt Stolberg (Harz) und weiteren größeren Städten.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/hayn-harz

OT Kleinleinungen

Kleinleinungen, ein dörfliches Idyll im südlichen Harzvorland, liegt umgeben von Laub- und Mischwald. Erste urkundliche Erwähnung als "Linungen" erfolgte 1231; der heutige Name wird seit Anfang des 17. Jahrhunderts genutzt. Lange gehörte das Dorf den Stolberger Grafen und war Teil der Grafschaft Stolberg-Roßla. Die evangelische St.-Martini-Kirche feierte 2019 ihr 200-jähriges Bestehen. Erhalten blieb das Kreuzgewölbe im Altarraum. Johann Georg Papenius, Orgelbauer, wirkte hier im 17. Jahrhundert und baute 1695 ein Orgelwerk, das heute nicht mehr existiert. Die jetzige Orgel stammt von 1820-1830 von Johann Andreas Scheidler aus Bennungen. Das Dorfleben wird von der Freiwilligen Feuerwehr und einem Dorfverein geprägt. Feste, Veranstaltungen und Wanderwege im Karstgebiet fördern Gemeinschaft und Freizeitmöglichkeiten. Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sind ebenfalls ansässig, und Familien aus ganz Deutschland haben hier ihr neues Zuhause gefunden.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/kleinleinungen

OT Questenberg und Agnesdorf

Karstlandschaft, eine Rolandsfigur und eine alte Tradition

Questenberg
Der kleine Ort Questenberg mit ca. 119 Einwohnern, gelegen im Karst mit all seinen typischen Erscheinungsformen, bietet Wanderern und Naturfreunden viel Schönes und Interessantes. Da gibt es steil aufragende zerklüftete Gipshänge, "Gletschertöpfe", aktive Bachschwinden und Erdfälle zu sehen. Das Gebiet um Questenberg wurde bereits 1927 zum Naturschutzgebiet erklärt und ist heute Teil des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz. Das urkundlich 1349 erstmals erwähnte Dorf bietet aber noch mehr, zum Beispiel die Rolandsfigur (einen der 3 Holzrolande Deutschlands), schmucke Fachwerkhäuser, eine sehenswerte Burgruine, alte Wallanlagen und natürlich die Queste. Die Queste ist das Symbol eines vermutlich jahrtausendealten, germanischen Sonnenwendkultes, der in dem Questenfest, das jedes Jahr zu Pfingsten nach alter Tradition gefeiert wird, weiterlebt. Wer die Begrüßung der Sonne am Pfingstmontag auf dem Questenberg miterlebt, kann sich dem Zauber von Tradition und Landschaft nicht mehr entziehen.

Agnesdorf
Am Rand des Südharzes in der schönen Karstlandschaft liegt Agnesdorf. Agnesdorf hat ca. 96 Einwohner und ist seit 1930 ein Ortsteil von Questenberg. Der Ort ging aus einem im Mittelalter von der Familie von Knauth erbauten Ritterhof hervor. Das einstige Herrenhaus ist in Privatbesitz und steht unter Denkmalschutz. In dem kleinen Dorf gibt es schmucke Häuser zu sehen und einen sehr aktiven Heimatverein. Mehrere Feste im Jahr bereichern das Dorfleben.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/questenberg-agnesdorf

OT Roßla und Dittichenrode

Roßla
Roßla liegt im westlichen Landkreis Mansfeld-Südharz und wurde 996 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde befindet sich in der fruchtbaren "Goldenen Aue" zwischen Harz und Kyffhäuser. Die B80 führt durch den Ort, die A38 sorgt für direkte Anbindung und gute Infrastruktur. Roßla weist kleinstädtische Züge auf:
An der Hauptstraße stehen spätklassizistische Wohnhäuser, das Eingangstor der früheren Zuckerfabrik und die restaurierte "Rosspassage" mit Einkaufsmärkten, Praxen, Geschäften und Büroräumen. Die St.-Trinitatis-Kirche entstand 1868-1873 im neugotischen Stil. Schloss Roßla (1827-1831) wird für Feiern und Veranstaltungen genutzt; im Erdgeschoss befindet sich eine Kindertagesstätte, in der ersten Etage das Standesamt. Östlich liegt das Palais mit einer weiteren Kindertagesstätte, südlich der Riethgarten mit seltenen Gewächsen, und das Marienstift wurde 1985 in ein Alters- und Pflegeheim umgewandelt. Roßla hat 1.887 Einwohner, kleinere Handwerksbetriebe sowie größere Unternehmen und eine umfassende gesundheitliche Versorgung (10 Allgemein-, Zahn- und Tierärzte, therapeutische Praxen, Rettungswache, Apotheke, Physiotherapie, Psychotherapie, Polizeistation). Bildung bieten Grund- und Sekundarschule für 305 Schüler. Freizeitmöglichkeiten umfassen das Freibad Kiesgrube mit Volleyball- und Tischtennisbereichen, Imbiss, Pensionen und Privatzimmer. Die Lage erlaubt zudem schnelle Ausflüge zu regionalen Sehenswürdigkeiten. Das Dorfleben wird durch Vereine und Veranstaltungen aktiv gestaltet, wodurch Roßla wirtschaftlich und kulturell ein lebendiger Ort bleibt.

Dittichenrode
Der Ortsteil Dittichenrode wurde 1251 erstmals erwähnt, war ursprünglich ein freiherrliches Gerichtsdorf und gehört seit 1973 zu Roßla. 2010 schloss sich Roßla mit Dittichenrode der Einheitsgemeinde Südharz an.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/rossla

OT Rottleberode

Rottleberode entstand zwischen 850 und 968 als fränkischer Reichshof an einer Heerstraße. Erster bekannter Name "Rodulferodth" stammt von der Durchreise und dem Tod des Erzbischofs Wilhelm 968. Später gehörte der Ort den Grafen zu Stolberg und war Teil der Grafschaft Stolberg-Stolberg. Bis 1815 unterstand Rottleberode Sachsen, danach der preußischen Provinz Sachsen, ab 1952 dem DDR-Bezirk Halle. Das Thyratal-Dorf liegt zwischen Harzausläufern, Goldener Aue, Kyffhäuser und dem Vorgebirge "Alter Stolberg" und hat ca. 1.472 Einwohner. Rottleberode ist ein lebendiger Ort mit Wohnsiedlungen, mittelständischen Betrieben und überregional bekannten Firmen. Es gibt Einkaufsmöglichkeiten, Arzt- und Zahnarztpraxen, eine Apotheke, Grundschule (2010/2011 modernisiert) und integrative Kindertagesstätte. Vereine prägen das Kulturleben, das moderne Sportzentrum bietet vielfältige Sportmöglichkeiten. Verkehrlich ist Rottleberode über die Landesstraße gut erschlossen, die Autobahn A38 Richtung Halle und Göttingen erreichbar, und auch die thüringische Stadt Nordhausen liegt in der Nähe.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/rottleberode

OT Schwenda

Schwenda liegt am südlichen Fuße des Großen Auerbergs (580 m) und zählt 474 Einwohner. Erstmals 532 als "Wenda unterm Berg im Harzgau" erwähnt, leitet sich der Name vom Roden und Abholzen ("schwenden") ab. Die Barockkirche St. Cyriacus und Nicolai (1736-1738) gilt als eine der schönsten der Region. Sie ist bekannt für Darstellungen der Jahres- und Monatszeichen. 1999 wurden Kuppel und Wetterfahne neu vergoldet und die Kirche umfassend saniert. Schwenda war traditionell Bauern- und Bergarbeiterdorf; bis Mitte des 19. Jh. waren die Bauern leibeigen. Landwirtschaft prägte den Ort bis in die 1990er Jahre, heute ist die Agrargenossenschaft Schwenda größter Arbeitgeber. Als Urlaubsort mit ursprünglicher Natur, guter Luft und Wanderwegen bietet Schwenda Erholungssuchenden Gästezimmer, Ferienwohnungen und eine Gaststätte. Im Ort gibt es außerdem Handwerksbetriebe, eine Landfleischerei, Friseur, Blumengeschäft, Modeatelier, Fuhrunternehmen und seit 2009 einen großen Kinderspielplatz.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/schwenda

OT Stadt Stolberg (Harz)

Stolberg (Harz) ist eine historische Europastadt und Thomas-Müntzer-Stadt im Nordwesten der Gemeinde Südharz. Das Fachwerkstädtchen, auch "Perle des Südharzes" genannt, zählt 974 Einwohner und ist seit Jahren anerkannter Luftkurort. Der Ort entstand um Bergbauzentren, die bereits 794 nachweisbar waren. Die Stolberger Burg wurde im 10. Jh. gegründet, die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1157. Das Stadtrecht erhielt Stolberg vor 1300, der Bergbau prägte Wohlstand und Entwicklung. Heute ist Tourismus die wichtigste Einnahmequelle. Stolberg erhielt 1993 den Titel "Historische Europastadt" und Auszeichnungen für familienfreundliche Ferienangebote und internationale Partnerschaften. Das Stadtbild ist geprägt von Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen und Sehenswürdigkeiten wie Rathaus ohne Innentreppen, Heimatmuseum mit Münzwerkstatt, Museum Altes Bürgerhaus, Stadtkirche St. Martini, Rittertor, Saigerturm und Wohnhäusern aus dem 17./18. Jh. Historisch bedeutend ist Thomas Müntzer, geboren 1489, und Martin Luther, der 1525 in St. Martini predigte. Für Besucher gibt es Hotels, Pensionen, Restaurants, Cafés und das Freizeit- und Gesundheitsbad "Thyragrotte". Eine besondere Attraktion ist das 38 m hohe Josephskreuz auf dem Großen Auerberg, das größte eiserne Doppelkreuz der Welt.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/stolberg-harz

OT Uftrungen

Uftrungen liegt am Rande des Südharzes inmitten des Thyratales. Im Ort wohnen derzeit 881 Bürger. Erstmals wurde Uftrungen 890 als Ort genannt. Der Ortsname setzt sich wie folgt zusammen: UF - Oben; TR - Thyra (Fluss); UNGEN - Ort - UFTRUNGEN, der oben an der Thyra gelegene Ort. 1275 nannte sich der Ort "Ufthirungen", 1303 "Uftherungen", 1348 "Uftyrungen". Die Landwirtschaft sowie kleine und mittelständische Firmen prägen wesentlich die Wirtschaftsstruktur. In den letzten Jahren veränderte sich das Ortsbild durch die Maßnahmen des Dorferneuerungsprogrammes positiv. Zahlreiche Straßen, Wege und Plätze sowie das Ufermauerwerk der Hasel wurden saniert. Neue Dächer und Fassaden der Privathäuser fallen dem Besucher auf. Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes erhielt ein neues Gerätehaus. Ein bekanntes Ausflugsziel ist die Höhle Heimkehle in Uftrungen, welche bereits 1357 urkundlich erwähnt wurde. 1920 konnten die ersten Besucher die erschlossene, beleuchtete Höhle besuchen. Höhepunkt jeder Führung ist die Lichtshow im "Großen Dom" der Höhle, die Erwachsene und Kinder gleichermaßen begeistert. Die Karsthöhle ist ein bedeutsames Winterquartier für viele Fledermausarten.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/uftrungen

OT Wickerode

Wickerode liegt im Schnittpunkt von Nasse- und Leinetal zwischen Goldener Aue und südlichem Harzvorland und zählt 227 Einwohner. Erstmals 1111 als "Wigharderode" erwähnt, entstand das Dorf auf einer Waldrodung durch einen Mann namens Wighard; die heutige Schreibweise ist seit 1525 belegt. Landwirtschaft und Obstbau prägen die Umgebung. Im Rahmen der Dorferneuerung ab 1992 wurden viele Häuser saniert, und 1999 erhielt die Freiwillige Feuerwehr ein neues Gerätehaus. Gewerbebetriebe und das Landhotel machen Wickerode überregional bekannt. Der Ort eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen im Biosphärenreservat "Südharzer Karstlandschaft" mit gut ausgeschildertem Wegenetz. Das Freizeitzentrum im Nassetal bietet Sport, Spiel, Rastplätze, Riesengrill und Köhlerhütte. Die Kirche von 1745 wurde 1992-1994 restauriert, der neu gestaltete Kirchgarten lädt zu Ruhe und Entspannung ein.

Internet: www.gemeinde-suedharz.de/ortschaften/wickerode

Einwohnerzahlen Stand: November 2025

Südharz 8853
OT Agnesdorf 96
OT Bennungen 733
OT Breitenstein 359
OT Breitungen 402
OT Dietersdorf 190
OT Dittichenrode 150
OT Drebsdorf 89
OT Hainrode 280
OT Hayn (Harz) 423
OT Kleinleinungen 97
OT Questenberg 119
OT Rottleberode 1472
OT Roßla 1887
OT Schwenda 474
OT Stolberg (Harz) 974
OT Uftrungen 881
OT Wickerode 227

Südharzkönigin

Repräsentantin einer einzigartigen Region

Die Südharzkönigin ist das strahlende Gesicht der Gemeinde Südharz - eine charmante, ehrenamtliche Botschafterin, die Traditionen, Natur und die Menschen unserer Region mit Herz und Leidenschaft repräsentiert. Als Symbol für Heimatverbundenheit und Gastfreundschaft steht sie für das, was den Südharz besonders macht: eine faszinierende Verbindung aus kulturellem Erbe, lebendigen Bräuchen, beeindruckender Landschaft und Zukunftssinn.

Während ihrer zweijährigen Amtszeit begleitet die Südharzkönigin regionale und überregionale Feste, Veranstaltungen und touristische Höhepunkte im gesamten Südharz. Sie repräsentiert die Ortsteile und trägt die Geschichten unserer Gemeinde nach außen. Mit ihrem Engagement schafft sie Nähe, weckt Interesse und vermittelt Besuchern wie Einheimischen ein authentisches Bild unserer vielfältigen und attraktiven Region.

Das 2024 geschaffene Ehrenamt der Südharzkönigin löst die frühere, lokal begrenztere Rolle der Maikönigin von Roßla ab. Die erste Amtsinhaberin, Katrin I., wurde am 1. Mai 2024 gekrönt und hat die Aufgabe, die Region als Tourismus- und Wirtschaftsstandort zu bewerben. Mit ihrem Mut, ihrer Herzlichkeit und ihrem besonderen Sinn für Kreativität setzte sie den Grundstein für ein Amt, das Menschen bewegt und verbindet. Als Pionierin erfüllte sie ihre Rolle mit Leidenschaft und lud Menschen ein, die Seele unserer Heimat zu entdecken - ein Vorbild für alle tollen Persönlichkeiten, die ihr in kommenden Jahren folgen werden.

Internet: www.instagram.com/suedharzkoenigin
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