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Besucherbergwerk Grube Gustav - Glück Auf!

Etwas ganz Besonderes ist eine "Grubenfahrt" in das Besucherbergwerk Grube Gustav im Bilsteiner Bergrevier in Abterode. Sie führt, mit Schutzhelm ausgerüstet, 360 m zu Fuß in den Berg hinein. Auf der ursprünglichen Suche nach Silber und Kobalt wurde im Berg der begehrte Kupferschiefer gefunden und seit dem 16. Jahrhundert abgebaut. Hunderte Meter Stollen, nur mit Schlägel und Eisen von Hand in das harte Gestein geschlagen, sind beeindruckende Zeugnisse der schweren Arbeit der Bergleute.

Die gesunde Luft im Inneren der Grube Gustav verschafft Linderung bei Atemwegserkrankungen und Allergien. Sie ist nahezu keim-, staub-, allergen- und ozonfrei bei ganzjährig gleichbleibend hoher Luftfeuchte.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann man in der Grube Gustav mittels damals moderner Bohr- und Sprengtechnik mit dem Abbau von Schwerspat. Der anfängliche Tagebau setzte sich von 1928 bis 1968 unter Tage fort.

Ein Rettungsschlitten erinnert an die dramatische Rettungsaktion von zwei verschütteten Bergleuten im November 1957. Die Verschütteten konnten nach fünf Tagen lebend durch ein Bohrloch gerettet werden.

Nachdem das Bergwerk 1968 stillgelegt wurde, setzte sich der Förderverein Grube Gustav sehr dafür ein, dass es 1986 für öffentliche Besichtigungen erschlossen wurde und als Industriedenkmal erhalten bleibt.

Der Bergbau im Meißnervorland hat eine rund 500 Jahre alte Geschichte. Die älteste Urkunde, in der bergbauliche Aktivitäten nachgewiesen sind, stammt aus dem Jahr 1499.

Ob Kindergeburtstag, Vereinsausflug oder Klassenfahrt: Die Grube Gustav bietet für jedermann ein einmaliges Erlebnis.
Unsere Grubenführer geben den Besuchern einen Einblick in die spannende Geschichte des Bergbaues im Höllental sowie in die interessante geologische Situation.