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Germerode

wurde im Jahr 1186 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Schon 40 Jahre zuvor war an gleicher Stelle in den Jahren 1144/45 ein als Hauskloster angelegtes Prämonstratenserdoppelkloster für Angehörige des hessischen Adels gegründet worden. Es gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke Nordhessens. Die im 19. Jahrhundert gegründete Domäne wurde erst 1930 aufgelöst und den Einwohnern des Dorfes damit die Möglichkeit gegeben, ehemals klösterlichen Grundbesitz zu erwerben. Die Klosterkirche ist heute für den Tourismus in Germerode sehr bedeutend und zieht Besucher von nah und fern an.

Die Besiedlung Germerodes erfolgte entlang der beiden Straßenzüge "Vierbacher Straße" und Klosterfreiheit".

An vorchristliche Tradition knüpft wahrscheinlich die am Sonntag vor Pfingsten begangene Salatkirmes an, bei der ein in ein buntes Gewand gekleideter Jüngling als "Frühlingsläufer" den Festzug mit munteren Sprüngen anführt. Die Salatkirmes ist heute die erste Kirmes im Festkalender des Werra-Meißner-Kreises und lockt Menschen von Nah und Fern nach Germerode.

Wie das Titelblatt erkennen lässt, ist Germerode mittlerweile in ganz Deutschland und auch darüber hinaus als Mohndorf bekannt. Zusammen mit dem Bergwildpark und vielen anderen Glanzpunkten stellt Germerode damit das touristische Zentrum der Gemeinde Meißner dar.