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Abterode

Abterode, eingebettet in die Zechsteinhügellandschaft des Meißnervorlandes, ist eine ehemalige Bergarbeitersiedlung. Der Ortsname Abterode findet seinen Ursprung vermutlich in dem Gründer des Ortes, ein Abt Ruthard von Fulda. Im Jahre 1076 wird erstmals die Abtei "Abbetesrode" erwähnt, die in einer Senke der charakteristischen Zechsteinlandschaft angelegt wurde.

Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Bewohner Abterodes waren in früherer Zeit der Kupferschiefer- und später der Schwerspatbergbau im Bilsteiner Revier. Von der Bedeutung der bergbaulichen Aktivität auf Kupferschiefer im Höllental zeugen die dort befindliche Schmelzhütte sowie die Straße "Bergfreiheit" in Abterode. Das Bergwerk Grube Gustav ist heute ein Besucherbergwerk und einer der touristischen Hotspots der Gemeinde.

Für die Ortsgeschichte Abterodes war auch die große jüdische Gemeinde bedeutsam, von der noch heute der Friedhof, die ehemalige Synagoge und ehemalige Schule architektonisches Zeugnis ablegen. Die am östlichen Ortsrand Abterodes gelegene "Totenkirche" ist seit ihrer Zerstörung im Jahr 1809 nur noch als Ruine erhalten. Neben der Ruine sieht man einen alten, markanten Dolomitfels, den Todstein.

In Abterode befindet sich auch die Gemeindeverwaltung mit der Tourist-Information, bei der Sie auch detaillierte Informationen zu allen Touristischen Einrichtungen, Wanderungen und vieles mehr erhalten.