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Kurzportraits - Gemeinde Beckingen und neun Gemeindebezirke

Willkommen im Gemeindebezirk Beckingen
Kernort Beckingen - einwohnermäßig größter Gemeindebezirk - Verkehrstechnischer Knotenpunkt
Einwohner: 4.030 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 961 ha | davon 322 ha Wald
Höhe: 173 m über NN
Ortsvorsteher: Dieter Hofmann | Telefon: 06835 67909
Stellvertreter: Elmar Seiwert | Telefon: 06835 4279


Beckingen ist der einwohnermäßig größte Gemeindebezirk. Direkt an der Saar gelegen bildet Beckingen den Eingang des Haustadter Tales. Auch verkehrstechnisch ist es der Knotenpunkt, direkt an der Autobahn A 620, der B 51,dem Fluss Saar und an der Bahnlinie Saarbrücken-Trier gelegen.

Örtliche Einrichtungen
Neben dem Sitz der Gemeindeverwaltung/Rathaus befinden sich hier im Kernort Beckingen auch eine katholische und eine evangelische Kirche, die Marzelluskapelle, eine Postagentur, 3 Kindergärten, eine Grundschule und die Gemeinschaftsschule, sowie mehre Seniorenheime, die Freiwillige Feuerwehr und das Schützenhaus. Seit Juni 2018 sind in Beckingen auch die Ambulanten Hospiz- und Palliativzentren Caritas Saar Hochwald angesiedelt, die die beiden Landkreise Merzig-Wadern und Saarlouis versorgen. Im restaurierten Historischen Bahnhof Beckingen befindet sich die Tourist-Info der Gemeinde, ein Trauzimmer sowie das Infozentrum zum Naturschutzgebiet "Wolferskopf".

Freizeitangebote
Das Freizeitangebot ist reichhaltig. Vom Saargarten mit der nebendran liegenden Fußballgolfanlage und dem nahegelegenen Historischen Bahnhof Beckingen/Touristinfo der Gemeinde, über das Hallenbad, die Tennisplätze drinnen und draußen, Fußballplatz, Turnhalle, bis hin zur Reitanlage und und darüber hinaus - hier wird jedem etwas geboten.

Zu "bewandern" gibt es auch so einiges auf den neu gestalteten, Wanderwegen der Gemeinde, darunter zertifizierten Traumschleifen und einem Behindertenrundwanderweg. Bekannt ist das "etwas andere" Naturschutzgebiet "Wolferskopf" mit seinen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Auch für Radfahrer gibt es ein gutes regionales Radwegenetz, das mit dem überregionalen Radwegenetz gut verbunden ist.

Örtliche Feste
Neben der Kirmes im Juni ist der "Beckinger Schmaus" im August das größte Fest im Ort und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher aus den umliegenden Gemeinden an. Auch in der Weihnachtszeit lohnt sich ein Besuch. Am 1. Adventswochenende findet der traditionelle Adventsbasar der Katholischen Frauengemeinschaft sowie das Chor- und Instrumentalkonzert des Zupforchesters Beckingen statt. Das 2. Adventswochenende steht dann ganz im Zeichen der Krippenbauer. In der Deutschherrenhalle am Rathaus kann man eine der größten Krippenausstellungen der Region, kombiniert mit einem hochwertigen Kunsthandwerkermarkt und einem romantischen Weihnachtsmarkt, bewundern.

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1048. 1048 hat Erzbischof Eberhard von Trier den Ort erstmals urkundlich erwähnt. Auf Grund von Ausgrabungen und Hügelgräbern steht fest, dass die Gemeinde Beckingen bereits um 1800 bis 1200 v. Chr. besiedelt gewesen sein muss. Die Spuren der Römer hat man an vielen Stellen gefunden. So gibt es heute noch Bezeichnungen wie "Römerwäldchen" und "Römerstraße", Mauerreste und Ziegel im Gemeindebezirk Honzrath sowie Teile einer Römischen Villa zwischen Beckingen und Dillingen. Im Mittelalter, 500 Jahre lang bis zur Französischen Revolution, war Beckingen Sitz eines Komturs des Deutschherrenordens. 1678 wurde das heutige Gemeindegebiet mit Ausnahme der kurtrierischen Orte wie Düppenweiler und Oppen erstmals französisch. Bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 war das Gemeindegebiet eine Grenzregion mit einer recht bewegten Geschichte und oft wechselnden Besitzverhältnissen. Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 hat die Gemeinde Beckingen ihren heutigen Zuschnitt mit den Gemeindebezirken Beckingen, Düppenweiler, Erbringen, Hargarten, Haustadt, Honzrath, Oppen, Reimsbach und Saarfels erhalten.

Willkommen im Gemeindebezirk Düppenweiler
Flächenmäßig größter Gemeindebezirk - Partnerschaft mit Etain
Einwohner: 2.882 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 1.254 ha | davon 507 ha Wald
Ortsvorsteher: Thomas Ackermann | Telefon: 06832 80436
Stellvertreter: Jürgen Bohr | Telefon: 06832 698


Der flächenmäßig größte Gemeindebezirk liegt etwas abseits des Haupttales ganz idyllisch am Kondeler Bach. Seit gut einem Jahrzehnt pflegt Düppenweiler eine intensive partnerschaftliche Beziehung mit dem französischen Ort Etain. Zudem ist Düppenweiler der Geburtsort der seligen Schwester Blandine Merten.

Örtliche Einrichtungen
Katholische Kirche, Seniorenheim, Kindertagesstätte, Grundschule, Besucherbergwerk, Sporthalle, Sportplätze, Freiwillige Feuerwehr, Tennisplätze, Fußballplatz, Reitanlage, Schützenhaus, Kneippanlage, Zeltplatz mit Versorgungshütte / Pützweiher, Wohnmobilstellplatz.

Freizeitangebote - Historisches Kupferbergwerk Düppenweiler - Besucherbergwerk
Die Menschen kommen gern nach Düppenweiler. Neben den üblichen Sportanlagen, Fußballplatz, Tennisplätzen oder Reitställen ist das ehemalige Kupferbergwerk ein absolutes Muss für jeden Besucher. Mit der bundesweit einmaligen Licht- und Toninstallation "Mystallica" fährt man in die sagenhafte Untertagewelt ein und schlägt durch die Elemente Beleuchtung, Musik, Geräusche und Texte eine Brücke zwischen traditioneller Bergwerksbesichtigung und kultureller bzw. touristischer Freizeitgestaltung mit Erlebnis- und Unterhaltungsanspruch. Auch die Übertageanlagen mit bergmännischer Pyramide, Pochwerk und Schmelzhütte, haben so einiges zu bieten.

Litermont - Wandergebiet
Von Düppenweiler ist es auch nur ein Katzensprung zum Litermont. Von hier aus hat man einen herrlichen Rundblick über das halbe Saarland. Keine 5 Gehminuten weiter steht der "graue Stein", ein vulkanischer Monolith und von jeher ein zauberhafter Ort - oder doch ein Ort des Zaubers? Nach so viel Natur, zum Beispiel einer Wanderung auf dem Litermont-Sagenweg, der um den Ort herum, über den Litermont und auch über das Gelände des Besucherbergwerkes führt, ist die gutbürgerliche Küche, ob in den Lokalen rund um den neu gestalteten Ortskern herum oder in Lokalen etwas auswärts des Ortes zu empfehlen.

Örtliche Feste
Jährliches Zeltlager des Turnvereins in den Sommerferien, Topfstädter Dorffeschd am 1. Wochenende im August, Kirmes am 1. Wochenende im Oktober, Barbarafeier am 2. Wochenende im Oktober, Schmelzertag am Kupferbergwerk an Christi Himmelfahrt, Mettenschicht mit bergmännischem Wintermarkt am Kupferbergwerk am 3. Adventswochenende.

Historie
Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1052, als Erzbischof Eberhard von Trier das Dorf Wilre dem ardennischen Grafen Walram von Arlon zu Lehen gab. Der Name Düppenweiler erscheint 1335 erstmals als Duppinwillre. Grabungen in den Jahren 1983 und 1985 bestätigen, dass der Wortteil Düppen auf eine ehemalige Töpferei zurückzuführen ist. Territorial gehörte Düppenweiler zu Kurtrier. Die Freiherren von Hagen übten die Gerichtsbarkeit aus. Nach der französischen Revolution kam der Ort zur Bürgermeisterei Hüttersdorf, 1816 schließlich zur Bürgermeisterei Haustadt.
Seit der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1974 bildet Düppenweiler mit Beckingen, Saarfels, Haustadt, Honzrath, Erbringen, Hargarten, Reimsbach und Oppen die Einheitsgemeinde Beckingen und ist mit knapp 3.000 Einwohnern der zweitgrößte Gemeindebezirk.

Willkommen im Gemeindebezirk Erbringen
Idyllischer Wohnort in der Mitte des Haustadter Tales
Einwohner: 897 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 339 ha | davon 83 ha Wald
Ortsvorsteher: Hubert Schwinn | Telefon: 06832 7880
Vertreterin: Astrid Moritz | Telefon: 06832 91888


Erbringen liegt in der Mitte des Haustadter Tales und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad über die Saar-Lücknerrunde wunderbar zu erreichen. Auf halber Strecke zwischen dem Saarradweg und dem Leinpfad der Saar ist Erbringen ein idyllischer Wohnort in der Talaue des Mühlenbachs.

Örtliche Einrichtungen
Katholische Kirche, Kindertagesstätte, Sportplatz, Feuerwehrgerätehaus, Rettungswache, "Erwringer Scheier" mit Dorfplatz am Mühlenbach, Luziakapelle, reges Vereinsleben.

Freizeitangebote
Erbringen ist radsportmäßig gut angebunden über die Saar-Lücknerrunde an das lokale und überregionale Radwegenetz wie Saarradweg, Saar-Bostal-Radweg oder die Haustadter-Tal-Runde. Auch das Naturschutzgebiet Wolferskopf ist von Erbringen aus gut zu erreichen. Von dort bieten sich herrliche Ausblicke ins Hügelland des Saarlandes. Sportplatz am Waldrand vorhanden. Besonders empfehlenswert ist der Besuch der Luziakapelle. Sie ist das Kleinod des Ortes und wacht fast majestätisch von einer kleinen Anhöhe über das Dorf.

Örtliche Feste
Neben dem Kapellenkonzert im April, dem Bachfest im Mai, dem Lyonerfest im Juni /August, dem Apfel- und Kartoffelfest im Oktober und dem Wintermarkt im November findet im Dezember die Luziakirmes statt. Heute gehören vor allem das Kapellenfest im April, aber vor allem das "Heeinerfeschd" - das Hühnerfest im Juni- zu den größten Attraktionen des Tales.

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1098 unter dem Namen "Everbringa". Schon 1098 siedelten hier Menschen im Flecken "Everbringa". Die Endung "ingen" bringt die Zugehörigkeit zu einem Personennamen zum Ausdruck. Der Überrest dieser Person ist in dem ersten Namensglied erhalten geblieben. Erbringen bedeutet also, dass hier ein Euerbero mit seiner Sippe siedelte. Der Stift St. Simion in Trier hatte in Erbringen neben der Abtei Mettlach den meisten Grundbesitz und damit aus das Sagen. Der Herzog von Lothringen war bis 1766 Landes- und Hochgerichtsherr. Dieses Recht wurde von den Amtsmännern von Siersburg für ihn ausgeübt. Nach 1766 gehörte Erbringen zu Frankreich. Haupterwerbsquelle in dieser Zeit waren die Rinder- und Schafzucht, bis sich ab 1710 Erzgräber ansiedelten. Die Qualität der Erze war allerdings schlecht so dass die Erzgräber nach wenigen Jahren wieder wegzogen. Bis zur Industrialisierung war die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle.

Willkommen im Gemeindebezirk Hargarten
Idyllisches Naturparkdorf umgeben von Streuobstwiesen - kleinster Gemeindebezirk
Einwohner: 520 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 329 ha | davon 66 ha Wald
Höhe: 220 m über NN
Ortsvorsteher: Christian Marx | Telefon: 06832 8080555
Stellvertreterin: Annemie Lorenz | Telefon: 06832 91133


Hargarten ist der kleinste Gemeindebezirk der Großgemeinde Beckingen und liegt in einem engen Seitental des oberen Haustadter Tales. Auffallend ist die besonders reizvolle Tallage. Von der Merchinger Höhe (417 m) hat man einen überwältigenden Ausblick auf den Hochwald und in die Bergwelt des östlichen Saarlandes bis hin zum Schaumberg. Die das Dorf umgebenden Steilhänge sind mit Obstbäumen bepflanzt; hier befindet sich das reichste Obstanbaugebiet des Haustadter Tales. Hargarten besticht auch durch seine wunderschöne alte Bausubstanz.

Örtliche Einrichtungen
Feuerwehrgerätehaus, Dorfplatz mit schönem Abenteuerspielplatz, Mehrzweckhalle mit Flachsstube, Gemeindewasserwerk mit Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Pumpwerk, restaurierter Kalkofen, liebevoll instand gesetzte Feldschmiede mit Loren im Steinbruch, restaurierte Annakapelle.

Freizeiteinrichtungen
Abenteuerspielplatz, Boulepatz, Bolzplatz. Die liebevoll instand gesetzte Feldschmiede mit Loren im Steinbruch in der Burheck ist immer einen Spaziergang wert, ebenso wie die sorgsam restaurierte Annakapelle, Kleinod des Orts. Im späten Mittelalter lebten die Menschen im Haustadter Tal von der Arbeit in Kalk- und Steinbrüchen. Der Heimatverein Hargarten hat einen alten Kalkofen wunderschön restauriert und auch die liebevoll instand gesetzte ehemalige Feldschmiede ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Örtliche Feste
Hargarten erfreut sich eines regen Vereinslebens, denen es in der Vergangenheit bis heute viele Feste und eine beispielgebende Dorfkultur verdankt. Über die Region hinaus bekannt wurde Hargarten zum Beispiel wegen dem früher im Oktober durchgeführten Rommelboozenumzug. Heute finden zünftige Fest rund um die Anna-Kapelle, wie der Anna-Tag oder die Anna-Kirmes, Schnittkurse, Kastanienfest, Fastnachtsumzug in der Dämmerung, Theaterabende und andere bäuerliche Feste wie das "Flachsen" statt.

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1179 n. Chr. unter dem Namen "Hargarda". Hargarten entstand wahrscheinlich um 700 - 800 n. Chr. als Flachsgarten, eine fränkische von Bergen "umzäunte" Flachsanbausiedlung. Im späten Mittelalter lebten die Menschen hier auch von der Arbeit in den Kalk- und Steinbrüchen. Heute ist Hargarten zwar der kleinste Gemeindebezirk der Großgemeinde Beckingen, hat aber Dank der idyllischen Lage, umgeben von Streuobstwiesen, seiner alten Bausubstanz und rühriger Vereine, die die Dorfkultur hochleben lassen, seinen eigenen Charme.

Willkommen m Gemeindebezirk Haustadt
Beliebte Wohngemeinde als Namen gebendes Taldorf im "Haustadter Tal"
Einwohner: 1.750 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 594 ha | davon 170 ha Wald
Höhe: 198 m über NN
Ortsvorsteher: Klaus-Peter Scheuren | Telefon: 06835 67065
Stellvertreter: Nicolas Adam | Telefon: 0157 35792160


Dieses Dorf gab dem gesamten Tal seinen Namen. Schon zur Römerzeit verlief hier eine wichtige Verkehrsader und auch heute ist Haustadt durch seine gute Anbindung an Merzig, Dillingen oder Saarlouis als Wohngemeinde sehr beliebt. Von Haustadt aus ist auch das Naturschutzgebiet Wolferskopf gut zu erreichen.

Örtliche Einrichtungen
Katholische Kirche, Kindertagesstätte, Feuerwehrgerätehaus, Mehrzweckhalle, Vereinshaus, Sportplatz / Fußballplatz, Angelweiher, Spielplatz, Jugendbüro, Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Pfarrkirche, auch "Tal-Dom" genannt, die durch die umfangreichen Sanierungsarbeiten von Januar bis Oktober 2005 in neuem Glanz erstrahlt.

Freizeitangebote
Wandern: Haustadt ist der ideale Ausgangsort für Exkursionen ins Naturschutzgebiet "Wolferskopf", Das Naturschutzgebiet Wolferskopf - eines der bedeutensten im Südwesten - mit den zum Teil sogar vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten lockt Naturliebhaber aus ganz Europa in unsere "grüne" Gemeinde und in das Haustadter Tal. Die Streuobstwiesen liefern auch hier den Grundstoff für zum Teil hochprozentige Naturprodukte. Auch eine Rundwanderung über den "Homerich" bietet sich an. Radfahren: der Ort ist gut angebunden an das regionale und überregionale Radwegenetz, die Haustadter Tal-Runde oder Saar-Lückner-Runde führen durch den Ort.

Örtliche Feste
Besonders beim Maibaumsetzen am 30. April und beim Fischerfest am 1. Mai werden viele Besucher angelockt. Aber auch bei der Kirmes im September wird in "Hustadt", wie es 1147 erstmals genannt wurde, kräftig gefeiert. Das Vereinsleben vor Ort sorgt für weitere kulturelle Highlights wie Theaterabende, Bunter Abend, Aktion Drachen-Steigen für Kinder, oder Konzerte und Mundartnachmittage.

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1147 unter dem Namen "Hustadt". Bodenfunde aus der Kelten- und Römerzeit lassen darauf schließen, dass das Haustadter Tal bereits zu dieser Zeit schon besiedelt war. (bis 1000 v. Chr.). Vom 12. bis 16. Jahrhundert wechselte der sogenannte Haustadter Bann mehrmals seinen Besitzer. Im 17. und 18. Jahrhundert gehörte Haustadt, verursacht durch die Kriegswirren, mehrmals und über längere Zeiträume hinweg, zum Herzogtum Lothringen und zu Frankreich. Erst im Jahr 1816 wurde Haustadt zur Bürgermeisterei ernannt. Seit der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 gehört Haustadt zur Gemeinde Beckingen.

Willkommen im Gemeindebezirk Honzrath
Zentrale Lage im Haustadter Tal, eingebettet in waldreiche Erhebungen ringsum - Partnerschaft mit La Grande Paroisse - Pferdesportgemeinde
Einwohner: 1.412 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 628 ha | davon 176 ha Wald
Höhe: 199 m über NN
Ortsvorsteher: Joachim Gratz | Telefon: 06835 3102
Stellvertreterin: Annick Gratz | Telefon: 06835 3102


Honzrath liegt mit dem dazugehörigen Ortsteil Hellwies fast genau in der Mitte des Haustadter Tales. Der ältere Ortsteil erweckt das typische Bild eines Straßendorfes. Die etwas abseits gelegene Siedlung "Hellwies" bietet mit seinem Sport-, Spiel- und Freizeitzentrum hervorragende Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Der Ort insgesamt ist idyllisch eingebettet in waldreiche Erhebungen wie den "Homerich", "Millessen" und "Auheck", "Buchalla" oder auch das Vogelschutzgebiet "Dammheck". Typisch für den Ort sind die Honzrather Felsenkeller. Der Ort gilt vielen als schönster Gemeindebezirk der gesamten Gemeinde.

Örtliche Einrichtungen
Kathreinenkapelle, Kathreinenplatz, Kneippanlage, Freizeitanlage "Auf Kapp", Kindertagesstätte, AWO, Feuerwehrgerätehaus, Mehrzweckhalle, Rad- und Wanderwege, Sportzentrum mit Tennisplätzen, Tennishalle, Fitnesszentrum, Boulepalz, Squashhalle, Minigolfanlage, Abenteuerspielplatz, Reitanalage mit Rennbahn, Fußballplatz, Weiheranlage, Vogelschutzgebiet "Dammheck".

Freizeitangebote
Honzrath ist heute das Pferdesportzentrum schlechthin. Tausende von Besuchern kommen jährlich auf die Rennbahn, wenn es um den Großen Preis des Saarlandes, einziges im Saarland noch durchgeführte Jagdrennen, geht. Früher hatte auch die Fuchsjagd ihren festen Platz im Terminkalender der Reitsportfreunde, heute eher Turniere sowie der HHH-Ritt für Freiheitreiter. Doch nicht nur die Reiter kommen in Honzrath auf ihre Kosten. Das moderne Sportzentrum bietet von Boule bis Tennis, von Mini-Golf bis Squash, von Fußball bis hin zum Wandern und Radfahren, vom Angeln am Angelweiher bis zum Abenteuerspielplatz für jeden Geschmack etwas. Der Radweg Saar-Lückner-Runde führt durch den Ort und seinen Sehenswürdigkeiten, zum Wandern laden der Steinbrecherweg und das Naturschutzgebiet "Wolferskopf" sowie der Litermont-Sagenweg, der über das Vogelschutzgebiet Dammheck gut zu erreichen ist, ein. Auch der Honzrather Hausberg, der "Homerich" lädt zur Rundwanderung mit tollem Ausblick auf den Ort Honzrath ein. Das Vogelschutzgebiet "Dammheck", eine Mischung aus Wald, Wiesen, Teichen und Büschen, bietet zahlreichen Vogelarten einen idealen Lebensraum. Interessant ist auch eine Besichtigung der für Honzrath typischen Felsenkeller. Das sind bis zu 8 Meter in den Kapp-Berg gehauene Keller, die noch heute als temperatur- und wetterbeständige Lagerräume dienen. Örtliche Vereine bieten Kulturwanderungen, Orchideenwanderungen sowie vogelkundliche Wanderungen sowie Rennreiterlehrgänge an.

Örtliche Feste
Apropos Geschmack. Das "Dorffeschd" am 2. Augustwochenende, das Kartoffelerntefest im September, der "Kappestag" im Oktober, die Bauernvesper im November lassen die Herzen der Freunde von deftiger Kost und hochprozentigem Genuss höher schlagen. Aber auch kulturelle Fest wie Sommerfest, Mundartnachmittag und Kirmes haben in Honzrath ihren Platz. Im Oktober trumpfen die Reitsportfreunde dann auf dem mit Oktoberfestumzug zur Festhalle an der Rennbahn, dem Honzrather Happy-Heide-Ritt und großem Galopprenntag mit Jagdrennen. Beim Ferienstart auf Kinderart kommen vor allem Kinder und Familien auf ihre Kosten. In der Vorweihnachtszeit lockt der "Kathreinemarkt" mit Gemäldeausstellung.

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1306 unter dem Namen "Hunsrat". Bodenfunde weisen auf eine Besiedlung schon in der Frühzeit hin. Im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit ist Honzrath freies Reichsdorf, d. h. es untersteht unmittelbar dem Kaiser unter wechselnden Territorialherrschaften. Von 1603 bis 1634 finden zahlreiche Hexenprozesse statt, mindestens 6 Frauen und Männer werden hingerichtet. Im Jahre 1816 wird Honzrath Preußen angegliedert. Am 12. Oktober 1899 wird die später in Bonn bekannte Seherin Buchela (Margaretha Meerstein) geboren. 1974 Gebietsreform: Die selbstständige Gemeinde Honzrath wird mit weiteren acht Nachbarorte zur Gemeinde Beckingen zusammengeschlossen. Seit 1985 Partnerschaft mit La Grande Paroisse.

Willkommen im Gemeindebezirk Oppen
Oppen liegt idyllisch eingebettet in waldreiche Gebiete wie "Oppener Kupp" und "Großer Lückner" in Nähe zum Schwarzwälder Hochwald
Einwohner: 944 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 297 ha | davon 162 ha Wald
Höhe: 224 m über NN
Ortsvorsteher: Ralf Selzer | Telefon: 06832 801898
Stellvertreter: Dirk Maxem | Telefon: 06832 1447


Oppen liegt am Ende des oberen Haustadter Tals im Schnittpunkt zweier ehemaliger Römerstraßen am Rande des waldreichen "Großen Lückner". Die "Oppener Kupp", eine waldreiche sogenannte Bergnase und mit 396 Metern die höchste Erhebung in der Gemeinde Beckingen, ist der Hausberg der Oppener, die auch gerne die Olilienkapelle ganz in der Nähe im "Großen Lückner" für Festivitäten, Wanderungen und Radtouren für sich vereinnahmen. Durch die Nähe zum Schwarzwälder Hochwald haben sich die Oppener als fröhliche und engagierte Dorfgemeinschaft im oberen Haustadter Tal einen Namen gemacht. Der kleine Ort hat viel mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint. Hier versteht man zu feiern, ist auch in sportlicher Hinsicht ein "ASS" und hat für Gäste immer was zu bieten.

Örtliche Einrichtungen
Lücknerarena / Sportplatz, Finnbahn, Tennisplätze, idyllische Kneippanlage mit Dorfbrunnen und Weiheranlage auf dem Dorfplatz im Ortskern, Odilienkapelle im Lückner, Kindertagesstätte, Seniorenheim, Feuerwehrgerätehaus.

Freizeitangebote
Die waldreiche Umgebung von Oppen bietet reichlich Gelegenheit für Wanderungen und Radtouren. Der "Große Lückner" eignet sich hervorragend als Wandergebiet und auch die Mountainbiker haben den Lückner schon als Eldorado entdeckt. Über die Oppen Kupp, zur Odilienkapelle und durch den Lückner führt u. a. die Traumschleife "Lücknerweg" zur Dellborner Mühle, ebenso laden schöne Radwege Radfahrer und Mountainbiker ein. Legendär ist auch die Hilfe der Odilie in ihrer Kapelle. Paare mit Kinderwunsch legen dort ein Kreuz nieder und schon klappt es mit dem Nachwuchs. Die neu gestaltete Ruhezone mit Kneippbecken, Brunnen und Kinderspielplatz ist dagegen noch ein Geheimtipp.Oppen verfügt zudem über eine hervorragende Sportarena, die Lücknerarena, die zudem mit Finnbahn und Tennisplätzen direkt in der Nähe zahlreiche Sportmöglichkeiten bietet. Rege Vereine vor Ort führen Sportveranstaltungen, Wanderungen und Radtouren und Feste durch.

Örtliche Feste
In Oppen versteht man zu feien und wie, das muss man sich selbst einfach mal anschauen. Die Pfingstkirmes im Lückner und die "Grün-Weiße Nacht" an Fastnacht sind fast schon legendär. Ob Tennisturniere wie der Lücknercup im Juli, Konzert und Theaterabende im November, Martinsumzug, Faschingstreiben, Kindertheater oder der Halloweenlauf immer am 31. Oktober, der sich in zwischen zum reinsten nächtlichen Straßenspektakel gemausert hat, die Oppener sind im Feste feiern "findig".

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1488 unter dem Namen "Ophoben". Möglicherweise geht die Gründung des Ortes Oppen zurück in die Zeit der Waldrodungen, die in größerem Maße nach der Regierungszeit Karl des Großen einsetzten, als das Frankenreich weitgehend im Inneren befriedet war. Vor dieser Zeit hatte Königsforst, auch Bannforst genannt, nicht besiedelt werden dürfen, wozu sicherlich auch der Lückner gehörte. Nun aber zwang ein starkes Bevölkerungswachstum dazu, wahrscheinlich unter der Anleitung von Klöstern, auch im Waldgebiet neue Siedlungen zu schaffen. Die erste Siedlungswelle dieser Art, etwa 850-900, erfasste allerdings zunächst nur bessere Talböden; die Namen der damals entstehenden Orte enden fast alle mit den Silben -rath, -roth, -ruth oder -reuth. Sowohl auf Grund der nicht gerade besten Böden in Oppen wie auch vom Namen her ist also anzunehmen, dass Oppen erst nach dem Jahre 1000 entstanden ist. Mit Sicherheit ist Oppen später entstanden als die Nachbarorte Reimsbach und Erbringen. Hargarten dagegen dürfte auf die gleiche Zeit wie Oppen zurückgehen.

Willkommen im Gemeindebezirk Reimsbach
Kleines Zentrum im oberen Haustadter Tal - einwohnermäßig drittgrößter Gemeindebezirk
Einwohner: 1.970 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 578 ha | davon 148 ha Wald
Höhe: 224 m über NN
Ortsvorsteherin: Susanne Ferber | Telefon: 06832 800238
Stellvertreter: Josef Bernardi | Telefon: 06832 1030


Das Haustadter Tal öffnet sich hier nach Süden ansteigend zu einem breiten Talkessel. Die sonnige und ruhige Lage im oberen Haustadter Tal hat dazu geführt, dass Reimsbach sich in den letzten Jahren zu einem kleinen Zentrum entwickelt hat. Viele schmucke, kleine Geschäfte haben sich hier etabliert, die auch von den umliegenden kleineren Gemeindebezirken frequentiert werden. Auch aus diesem Grunde ist Reimsbach zum einwohnermäßig drittgrößten Gemeindebezirk und somit zu einem kleinen Mittelpunkt angewachsen.

Örtliche Einrichtungen
Grundschule, Kindertagesstätte, Mehrzweckhalle, Katholische Kirche, Wendalinuskapelle mit über 1000jähriger Ulme, Gewerbegebiet "Ober Kubsborn", Feuerwehrgerätehaus, DRK-Heim, Boule-Platz, Waldstadion mit Fußballplätzen und Clubheim des FC Reimsbach, Ehrenfriedhof, Schützenheim, Billardheim, Kegelbahn, neu gestalteter Dorfplatz mit Brunnen.

Freizeitangebote
Ein Aushängeschild Reimsbachs ist sein Fußball Club. Seit Jahren spielt man in der höchsten saarländischen Fußballliga - der Verbandsliga - in der Spitzengruppe mit. Der Verein macht u. a. mit seiner "Fußballschule" auf sich aufmerksam. Treffsicher sind auch die Schützen beim Ostereierschießen im Schützenhaus. Die Pfingstkirmes auf dem neu gestalteten Dorfplatz und der gemütliche Weihnachtsmarkt machen den Ort ebenso für Besucher interessant, wie ein Szenelokal, Eventlokation, Spitzengastgeber im Bereich der Übernachtungsmöglichkeiten und die guten Einkaufsmöglichkeiten. Von der Event-Gastronomie zur Wendalinuskapelle mit dem 1000-jährigen Rüster, einer uralten Ulme, sind es nur ein paar hundert Meter Wegstrecke - doch über tausend Jahre Geschichte. Für Besucher interessant ist auch der unweit des Waldstadions gelegene Ehrenfriedhof. Für Pferdefreunde ist eine Reitanlage auf der Kansas vorhanden.

Örtliche Feste
Ob Kinderkappensitzung oder Faschingsumzug, Ostereierschießen im Schützenhaus, Pfingstkirmes auf dem neu gestalteten Dorfplatz, Konzert- und Theaterabende, Reimsbacher Weihnachtsmarkt immer am ersten Adventswochenende, Fußballmeisterschaften und Fußballschule, Sommerfest, Dorffest oder Hobbyausstellung, der Ort bietet viele beliebte Treffpunkte für Einheimische und Gäste aus nah und fern.

Historie
Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen "Rumestat" stammt aus dem Jahre 950 n. Chr. Im römischen Zeitalter lag der Schnittpunkt der beiden Römerstraßen Nord-Süd (in den Trierer Raum) und West-Ost (in den St. Wendeler Raum) in der Nähe des Römerwäldchens südlich des Dorfes. Münzfunde bestätigen darüber hinaus die Anwesenheit der Römer im Ortskern. Nach der Christianisierung der Landbevölkerung um das Jahr 600 n. Chr. gehörte die Pfarrei "St. Andreas" zu einer der 12 Ur-Pfarreien in der Gegend. Verdient um den Ort machte sich Anfang des 17. Jahrhunderts ein Mann namens Weidtmanns Wendel beim Born, von dem man annimmt, dass er der Erbauer der Wendalinuskapelle ist. Zur Geschichte Reimsbachs gehört neben der Wendalinuskapelle mit dem 1000jährigen Rüster auch der Ehrenfriedhof, der im Frühjahr 1940 angelegt wurde.

Willkommen im Gemeindebezirk Saarfels
Von der Weinbaugemeinde zur Wohngemeinde mit touristischem Ambiente
Einwohner: 818 (Stand 31.03.2019)
Fläche: 183 ha | davon 54 ha Wald
Höhe: 173 m über NN
Ortsvorsteher: Harald Löhfelm | Telefon: 06835 2660
Stellvertreter: Detlef Bley | Telefon: 06835 4387


Saarfels, an den Hängen des Fischerberges, direkt an der Saar gelegen, war früher eine richtige Weinbaugemeinde. Heute ist Saarfels mit seinen teils engen, steilen Straßen eine Wohngemeinde, die dank des Naturschutzgebietes Wolferskopf mit seiner seltenen und schützenswerten Flora und Fauna, dem Fischerberghaus und dem Beckinger "SaarGarten" auf Saarfelser Bann nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für Gäste von auswärts viel zu bieten hat.

Örtliche Einrichtungen
Katholische Kirche, 400jährige St. Barbara-Kapelle, Dorfgemeinschaftshaus, Kneippanlage, Abenteuerspielplatz, Wendalinusstein, Wendalinushütte mit Grillplatz, Sportplatz, Fischerberghaus mit Übernachtungsmöglichkeiten, Feuerwehrgerätehaus, Schiffsanlegestelle, Slipanlage, SaarGarten mit Abenteuerspielplatz, Rad- und Wanderwege, Naturschutzgebiet, Kalkofen und Kalksteinbruch.

Örtliche Feste
Höhepunkte im kulturellen Leben in Saarfels sind unter anderem der Kindermaskenball, das Maibaumsetzten an Hexennacht, das Dorffest im August, die Saarfelser Kirmes, die traditionelle Pferde- und Kleintiersegnung im Oktober, der Christkind'l Markt, Konzerte verschiedener Chöre und Kinderchöre.

Freizeitangebote
Von jeher diente Saarfels als Ausgangspunkt für Wanderungen ob ins Haustadter Tal, über die Merchinger Muschelkalkplatte und das Naturschutzgebiet Wolferskopf mit seiner seltenen Flora und Fauna. Ein besonders beliebtes Ausflugsziel ist das Fischerberghaus, der "Balkon des Saarlandes". Von hier aus eröffnet sich den Gästen ein wunderbarer Panoramablick ins obere Saartal und bei gutem Wetter bis in die Vogesen und Frankreich hinüber. Auch eine Übernachtung im Schlafhaus des Saarwaldvereins ist hier möglich. Wenige Schritte weiter kann man in einem wieder freigelegten Kalksteinbruch und einem restaurierten Kalkofen Eindrücke Saarländischer Industriekultur vergangener Zeiten sammeln. Von hier aus bietet sich auch der Einstieg auf zertifizierte Wanderwege, durch das Naturschutzgebiet Wolferskopf, das jedes Jahr in der Zeit der Orchideenblüte zahlreiche Besucher anlockt. Auch die Vogesenrinder, die sich auf den Mager- und Trockenwiesen wohlfühlen, begegnen einem hier. Die Lage an der Saar bietet aber auch für Radfahrer tolle Startmöglichkeiten, ob auf den regionalen oder überregionalen Radwanderwegen, an die Saarfels gut angebunden ist. Weiteres Ausflugsziel ist der "SaarGarten" mit der nebenanliegenden Fußballgolfanlage, beides sozusagen vor der Saarfelser Haustür gelegen. Auch der umfangreich restaurierte Historische Beckinger Bahnhof mit seinem Infozentrum zum Naturschutzgebiet Wolferskopf, mit Touristinfo und Trauzimmer, liegt den Saarfelsern zu Füßen.

Historie
Erste urkundliche Erwähnung 1220 unter den Namen "Fuckinga", die Entstehungsgeschichte ist indessen viel älter. Saarfels hat - zumindest dem Namen nach - die größten Veränderungen im Laufe der Zeit durchgemacht. 1220 erstmals als "Fuckinga" genannt, hieß es bis 1923 Fickingen. Am 16.05.1923 änderte die Regierungskommission des Saarlandes den Namen in Saarfels. Das Wappen der früheren selbstständigen Gemeinde Saarfels ist im Jahre 1970 als Gemeindewappen eingeführt worden. Saarfels wurde gegen Ende des 2. Weltkrieges zum großen Teil zerstört, fast die Hälfte der Bevölkerung war nur notdürftig untergebracht. Mit viel Mühe und Liebe zur angeborenen Heimat wurde das Dorf wiederaufgebaut, das heute seinen stolzen Namen "Saarfels" alle Ehre erweist.