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Lütow

Die Gemeinde Lütow mit den Ortsteilen Neuendorf und Netzelkow auf der Halbinsel Gnitz rundet eine Reise durch das Amt Am Peenestrom ab.

Die naturschöne Halbinsel Gnitz ist insbesondere für Radtouristen sehr empfehlenswert. Die Gemeinde Lütow liegt im südlichen Teil der Halbinsel am Achterwasser. Für Erholungssuchende gelten diese Orte, auch durch die Nähe zur Ostsee, als Geheimtipp. In der Nähe des Ortes befindet sich ein großer Campingplatz. Eine Reihe von Ferienhäusern kündet von der touristischen Entwicklung. Der Ort bietet vielerlei Möglichkeiten für Besucher. Besonders sehenswert in dem kleinen Ort Netzelkow ist die alte Kirche. Etwas nördlich gelegen befindet sich ein kleiner Hafen. Das Gebiet vom "Weißen Berg" bis zur Spitze der Halbinsel Gnitz ist als Naturschutzgebiet eingestuft. Mit 32 Metern ist der "Weiße Berg", ein hoher Kliffrand zum Achterwasser, landschaftlich bestimmend. An seinem Fuß liegen zahlreiche Findlinge.

Neuendorf wurde bereits früh urkundlich erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung von Lütow ist datiert auf den 9. April 1396. Das Dorf war ein Lehn-Ritter-Gut der Familie Lepel, wie auch Netzelkow ein Lehn-Rittergut war. Aus dem Jahre 1858 ist überliefert, das Lütow aus acht Kossätenhöfen und fünf Büdnerstellen bestand. Bis zur Bodenreform 1945 blieben beide Gute im Besitz der Familie Lepel.

Eine große wirtschaftliche Bedeutung erlangte Neuendorf durch den Fund und die Erschließung umfangreicher Lagerstätten von Erdöl und Erdgas in den 1960er und 70er Jahren. In ganz geringen Mengen wird auch heute hier noch Förderung betrieben. Im Zentrum des Ortes wurden einige Gebäude, wie z. B. das Gutshaus, umfangreich saniert und restauriert. Entdecken auch Sie dieses interessante Gebiet auf der facettenreichen Insel Usedom.