Regierungsbezirk
Münster
0251/411-0
0251/411-2525
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| Einwohner: | ca. 2.620.592 | |
| Fläche in km²: | 6,9 | |
| Einwohnerdichte (Ew./km²): | 379.466 |
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der Regierungsbezirk Münster ist einer von fünf Regierungsbezirken im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Verwaltungssitz ist Münster. Der Regierungsbezirk Münster liegt im Norden Nordrhein-Westfalens. Innerhalb des Landes grenzt er an die Regierungsbezirke Detmold im Osten, Arnsberg im Süden und Düsseldorf im Südwesten, ansonsten an das Land Niedersachsen im Norden und die Niederlande im Westen. Der Bezirk umfasst mit seinem größeren Teil das überwiegend ländlich geprägte Münsterland nebst Tecklenburger Land. Im Südwesten hat er Anteil am städtischen Ballungsraum Ruhrgebiet mit einer deutlich höheren Bevölkerungsdichte. Die Gründung des Regierungsbezirks geht auf die Preußische Verordnung über die verbesserte Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. April 1815 zurück. Damals wurde Preußens Regierung und Verwaltung nach dem Wiener Kongress neu geordnet und die Provinzen in insgesamt 28 Regierungsbezirke eingeteilt, einer davon der Regierungsbezirk Münster.
Astronomische Uhr im Dom: Umgang der Heiligen Drei Könige und Glockenspiel; Buddenturm: Rest der Stadtbefestigung vor 1200, später zum Wasserturm umgebaut und nach 1945 wurde er restauriert und mit der alten Form des Kegeldachs versehen; Erbdrostenhof: Meisterwerk des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun aus dem Jahr 1753 - 1757; Friedenssaal: Ursprünglich Ratskammer, mit kostbaren gotischen Holzschnitzereien, 1648 Schauplatz der Beschwörung des Spanisch-Niederländischen Friedens, der dem gesamten Westfälischen Frieden vorausging; Glockenspiele: an der Weltzeituhr, am WMF-Gebäude, auf dem Schloss, im Stadthausturm; Kinetisches Lichtspiel; Krameramtshaus (erbaut 1589, eines der ältesten münsterschen Gildehäuser); Rathaus; St.-Paulus-Dom; Schloss; Stadtweinhaus; Türmer von St. Lamberti; Zwinger (1536 als Festungsbauwerk errichtet).
Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen locken Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an; Münster strebt an, im Jahr 2010 Kulturhauptstadt zu werden; Jede Region hat ihr eigenes kulturelles und historisches Erscheinungsbild: Was im Süden die Industriekultur ist, sind im Münsterland kleine Städte mit historischen Kernen, Bauernhöfen und Wasserburgen. Münster als kultureller Mittelpunkt hat gleich mehrere Museen zu bieten: Neben wechselnden Ausstellungen im Westfälischen Landesmuseum am Domplatz lockt das Picassomuseum zahlreiche Besucher in die Westfalenmetropole. Das Künstlerdorf Schöppingen, das Ikonenmuseum in Recklinghausen und das Textilmuseum in Bocholt bieten Ausstellungen für den individuellen Geschmack. Kultur und Geschichte verbinden sich im Bagno-Konzertsaal miteinander. Theater gibt es in mehreren Städten: Neben Bühnen in Münster, Warendorf und Marl gibt es unter anderem ein Westfälisches Landestheater in Castrop-Rauxel.
Der künstlerische und musische Nachwuchs wird an der Kunstakademie oder an der Musikhochschule Münster ausgebildet. Rund um den münsterischen Hafen sowie im Ruhrgebiet befinden sich zahlreiche Ateliers. Zahlreiche Veranstalter bieten Führungen durch die historischen Stätten an. Einblicke in die Westfälische Geschichte bietet das Freilichtmuseum Mühlenhof in Münster.
Wer an Reisen ins Münsterland denkt, hat in erster Linie Radtouren, Wasserschlösser sowie Urlaub auf dem Land vor Augen. Kein Wunder, dass es jährlich zahlreiche Besucher in den Norden des Regierungsbezirks zieht. Ein Großteil von ihnen kommt aus den Niederlanden und dem südlichen Ruhrgebiet. Auch Münster als Mittelpunkt registriert Jahr für Jahr über 250.000 Übernachtungen: Der Stadtbummel über den Prinzipalmarkt oder der Einkauf auf dem Wochenmarkt wird für viele Gäste zum Erlebnis. Wanderer verschlägt es oft ins Tecklenburger Land. Ein Eldorado für Pferdeliebhaber ist die Stadt Warendorf. Reiter lassen sich beim Olympiastützpunkt des Pferdesports über die Schulter schauen. Abenteurer und Aktivurlauber kommen beim Kanufahren auf der Ems zum Zuge.
Ein Raum braucht Ideen, um sich zu entwickeln. Er braucht Menschen, die das Undenkbare denken und auf seine Machbarkeit prüfen. Die die Kraft haben, einer Idee gegen Widerstände und Verharrungsvermögen zum Durchbruch zu verhelfen. Die Menschen in der Bezirksregierung lassen sich von Ideen begeistern. Sie sind ständig auf der Suche nach Projekten, die das Leben in Münsterland und Emscher-Lippe leichter und besser machen. Die Bezirksregierung hilft allen, die mir ihr den Weg gehen wollen in eine lebenswertere Region. Und die Bezirksregierung nutzt ihre Erfahrung um Einhalt zu gebieten, wenn eine Idee keine Chance auf Verwirklichung hat. Denn auch der Staat muss Kräfte sparen. Für neue Ideen für die Menschen in Nordrhein-Westfalen.