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Geschichtlicher Überblick der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) und Ortsgemeinden

Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz)

Geschichte
Die Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) wurde im Zuge der Verwaltungsreform im Lande Rheinland-Pfalz aus den Gemeinden Elmstein, Esthal, Frankeneck, Lambrecht, Lindenberg, Neidenfels und Weidenthal gebildet und nahm die Verwaltungstätigkeit am 1. Januar 1973 auf.

Sitz der Verwaltung ist die Stadt Lambrecht (Pfalz), d. h. alle Verwaltungsgeschäfte werden hier erledigt. Die Selbständigkeit der Ortsgemeinden ist aber trotzdem gewahrt.

Sie verfügen nach wie vor zur Erledigung der Selbstverwaltungsaufgaben über einen Gemeinderat und einen Ortsbürgermeister. Aufgaben, die von einem größeren Gemeinwesen besser gelöst und sinnvoller koordiniert werden können wie z. B. das Schulwesen, das Feuerwehrwesen, die Abwasserbeseitigung und - mit Einschränkungen - auch die Wasserversorgung, fallen jedoch ganz in die Zuständigkeit der Verbandsgemeinde.

Die Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) liegt an der Bahnlinie Ludwigshafen - Saarbrücken und an der parallel hierzu verlaufenden wichtigen Straßenverbindung - der Bundesstraße 39 -. Sie liegt aber auch mitten im Naturpark Pfälzerwald weshalb es fast selbstverständlich erscheint, wenn zwei der verbandsangehörigen Gemeinden staatlich anerkannte Erholungsorte sind und die übrigen als Fremdenverkehrsgemeinden geführt werden.

Der Bereich der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) erstreckt sich über 12.981 Hektar, wovon die Waldflächen 11.722 Hektar ausmachen. Die Wohnbevölkerung (Stichtag 31.12.2016 - Erstwohnsitz) besteht aus 12.290 Personen, wovon 2.383 in Elmstein, 1.347 in Esthal, 867 in Frankeneck, 4.001 in der Stadt Lambrecht (Pfalz), 1.115 in Lindenberg, 801 in Neidenfels und 1.776 in Weidenthal leben.

www.vg-lambrecht.de

Elmstein
Einwohner: 2.383 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 225 m üNN

Staatlich anerkannter Erholungsort mittendrin in der Pfalz und ihrem Naturpark Pfälzerwald, 225-585 m üNN mit elf Ortsteilen und Annexen auf 7.500 qm Gemarkungsfläche. Vom Zentralort, seinen Gliedgemeinden und Annexen aus herrliche Strecken und Rundwandermöglichkeiten in artenreichen Waldlandschaften auf gut markierten Wegen mit angenehmen Einkehrmöglichkeiten im größten auf Bundsandstein stockenden Waldgebiet Deutschlands. Endstation einer mit Dampf betriebenen Eisenbahnstrecke. Der historische Kern wird von einer markanten Burgruine aus dem 12. Jahrhundert überragt. Zu besichtigen sind das Waldarbeitsmuseum mit alten Gerätschaften Samenklenge und voll eingerichtete Wappenschmiede. Vom Gemeindemittelpunkt aus sechs Rundwanderungen zu reizvollen Zielen.

www.elmstein.de

Esthal
Einwohner: 1.347 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 363 m üNN

Die Gemeinde Esthal liegt auf einem Plateau, umgeben von ausgedehnten Wäldern. Abseits von den großen Verkehrsstraßen ist der Ort auch heute noch eine Oase der Ruhe. Eine gut ausgebaute Kreisstraße führt vom Elmsteiner Tal zu dem hoch gelegenen Walddorf. Ein Geheimtipp für alle, die Ruhe und Erholung suchen. Zu Esthal gehören die Ortsteile Erfenstein, Breitenstein und Sattelmühle. Besonders sehenswert sind u.a. Kloster St. Maria, Wolfsschluchthütte, Burgruinen Breitenstein, Erfenstein und ihr gegenüber Burg Spangenberg mit rekonstruiertem Stutgarten aus dem Mittelalter, Schelmenteich, Straufelsbrunnen sowie mehrere Waschbrunnenanlagen.

www.esthal.de

Frankeneck
Einwohner: 867 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 173 m üNN

Das idyllische Dörfchen Frankeneck am Zusammenfluss von Speyerbach und Hochspeyerbach ist der jüngste Ort in der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz). 1785 wurde dort mitten im Pfälzerwald eine Fläche gerodet. Das war die Geburtsstunde von Frankeneck, damals ein kleines Holzmacherdorf mit gerade mal 20 Einwohnern. Sie wurden "angelockt". So versprach der Landbesitzer Fürst Karl Friedrich Wilhelm von Leiningen den Neuansiedlern kostenloses Wohnen und zehn Jahre lang steuerfreies Leben. Heute hat Frankenecks Geschichte im Heimatmuseum ihren Platz gefunden. Auch die Kunst des Papiermachens wird hier lebendig demonstriert - vom Abschöpfen, Abgautschen bis hin zum Pressen und Trocknen. Frankeneck ist auch Sitz einer Waldorfschule und besitzt einen Geigenbauer.

www.frankeneck.de

Stadt Lambrecht (Pfalz)
Einwohner: 4.001 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 173 m üNN

Die Stadt Lambrecht ist die älteste Siedlung im Bereich der Verbandsgemeinde und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung. Lambrecht ist einer der Haupteinstiegspunkte zum Mountainbikepark Pfälzerwald. Im Sommer finden hier Konzerte auf der berühmten Geib-Orgel statt. Im 5-jährigen Rhythmus wird das Geißbockspiel als Open-Air Veranstaltung aufgeführt. Zu Lambrecht gehört der Ortsteil Iptestal. Besonders sehenswert sind die Klosterkirche mit Geib-Orgel, Zunfthaus, Edith-Stein Ausstellung, Aussichtsturm Dicker Stein, PWV-Hütte Lambertskreuz, Naturfreundehaus im Kohlbachtal, Klettergarten. Alljährlich findet hier auch der legendäre Gäsbock-Mountainbike-Marathon statt.

www.lambrecht-pfalz.de

Lindenberg
Einwohner: 1.115 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 196 m üNN

In einem Seitental des Speyerbachtales, in ausgedehnte Mischwaldungen eingebettet, ist die Ortsgemeinde Lindenberg und wird von der Cyriakus-Kapelle überragt, zu der jedes Jahr am 8. August zahlreiche Wallfahrer pilgern. Die Kapelle wurde um 1550 aus den Resten einer mittelalterlichen Burg - der Lindenburg, erbaut. Die Gemeinde ist als Erholungsort anerkannt und ist schon seit Jahren das Ziel von Gästen aus nah und fern. Lindenberg ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen bis in die Kurstadt Bad Dürkheim und zu Bereichen an der mittleren Deutschen Weinstraße. Besonders sehenswert sind die Cyriakuskapelle sowie die Parkanlage. Ein Klettergarten im Steinbruch lockt viele Kletterer in diese liebenswerte Gemeinde.

www.lindenberg-pfalz.de

Neidenfels
Einwohner: 801 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 182 m üNN

Geschichtlicher Mittelpunkt der Gemeinde ist die Burg Neidenfels, die ca. 1330 durch den Pfalzgrafen Rudolf II. zum Schutze der Wälder und der Straße sowie zum Aufenthalt bei der Jagd errichtet wurde. Besonders sehenswert sind die Burgruinen Neidenfels und Lichtenstein sowie der Torbogen zum Schimpfschen Haus (Fachwerkhaus).

www.neidenfels.de

Weidenthal
Einwohner: 1.776 (HW)
zum 31.12.2016
Höhe: 214 m üNN

Nicht von ungefähr wird Weidenthal auch die "Waldgemeinde" genannt. Von den 1449 Hektar Bodenfläche, die die Gemarkung zählt, sind rund 1000 Hektar mit gemeindeeigenem Nadel- und Laubwald bedeckt. Besonders sehenswert sind die PWV-Hütte Schwarzsohl, das Naturschwimmbad mit Minigolf-Anlage sowie der Planetenwanderweg. Alljährlich im Januar findet hier das Knutfest statt und am ersten Augustwochenende das weit über die Grenzen bekannte Nacht-Mountainbike-Rennen "Schlaflos im Sattel".

www.weidenthal.de