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Unsere Ortsgemeinden

Bölsberg

Der mit 248 Einwohnern kleinste Ort der Verbandsgemeinde liegt auf einem schönen Hochplateau zwischen Wäschebachtal und dem Großen Wolfstein, sechs Kilometer von Bad Marienberg entfernt. Die dörfliche Gemeinschaft des um 1300 erstmals urkundlich erwähnten Ortes wird vor allem durch den örtlichen Heimatverein mit Veranstaltungen und Festen gestützt.

In den 1970er Jahren wurde im Zentrum des Ortes ein Dorfgemeinschaftshaus errichtet, welches - gemeinsam mit dem Freizeitgelände mit Grillhütte im Bereich der Gemarkung Steinwiese/Steinen und dem Spielplatz mit Dorfbrunnen - sowohl von Einheimischen als auch von Auswärtigen gern genutzt wird.

Ein attraktives Neubaugebiet mit einer Gesamtfläche von ca. 3,5 ha ist erschlossen und bietet herrlich naturnahe und trotzdem infrastrukturell gut gelegene Bauplätze.

Kurzinfo
Einwohner: 250
Fläche der Gemeinde: 146 ha
Gewerbebetriebe: ca. 10
Ortsbürgermeister:
Paul Gerhard Krüger
E-Mail: og-boelsberg@web.de
Gemeinderat: 6 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Dreisbach

Das im Jahr 1252 erstmals urkundlich erwähnte Dreisbach blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nach dem Dreißigjährigen Krieg lebten nur noch 6 Familien mit 19 Personen hier. Zurzeit beläuft sich die Einwohnerzahl auf über 600 Personen. Mittelpunkt der Gemeinde ist der alte Ortskern mit seinen gepflegten Wohnhäusern und der historischen Dorfschule, die nach umfangreicher Erweiterung und Renovierung heute sehr intensiv als modernes Dorfgemeinschaftshaus mit angegliedertem Jugendraum genutzt wird. An diese lebendige Dorfmitte schließen sich fast übergangslos mehrere Neubaugebiete an, in denen viele junge Familien mit Kindern wohnen.

Auch das Gewerbegebiet "Unter den Weiden" mit seinen mittelständischen Betrieben hat sich hervorragend entwickelt und bietet momentan mehr als 100 Arbeitsplätze. Für weitere gewerbliche Ansiedlungen stehen hier noch Flächen zur Verfügung. Dreisbach hat eine intakte dörfliche Gemeinschaft mit einem sehr aktiven Vereinsleben. Dazu zählen die Freiwillige Feuerwehr, der Mandolinenclub und die Thekenmannschaft "Zur Kreuzung". Das Dorfleben wird außerdem durch die Gymnastikgruppe "Heiße Socken" und verschiedene Tanzgruppen für Jung und Alt, die hauptsächlich in der 5. Jahreszeit aktiv sind, bereichert.

Die direkt am Wald gelegene Freizeitanlage mit integriertem Kinderspielplatz bietet optimale Voraussetzungen zum Feiern, Entspannen und Verweilen.
Auch die Jugend im Ort kommt nicht zu kurz, denn seit Sommer 2004 steht als weitere Kommunikationsstätte das Jugendzentrum in der Ortsmitte zur Verfügung, welches - unmittelbar neben dem Dorfgemeinschaftshaus eingerichtet - dieser Altersgruppe vielerlei Möglichkeiten bietet.

Bei so viel Lebensqualität lohnt es sich, Bürgerin bzw. Bürger der schön gelegenen Ortsgemeinde Dreisbach zu sein.

Kurzinfo
Einwohner: 615
Fläche der Gemeinde: 462 ha
Gewerbebetriebe: ca. 40

Ortsbürgermeister:
Jürgen Held
E-Mail: og-dreisbach@web.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Fehl-Ritzhausen

Die Ortsgemeinde Fehl-Ritzhausen liegt auf einem Plateau über dem schönen Tal der Nister. In ihrer über 700-jährigen wechselvollen Geschichte entwickelte sie sich zu einem modernen Gemeinwesen, in dem heute noch viel Dorfgemeinschaft praktiziert wird.

Motor dafür und Nutznießer davon sind die zahlreichen örtlichen Vereine mit ihren vielfältigen kulturellen und sportlichen Betätigungsfeldern: Die Westerwälder Sportfreunde mit Fußball und Gymnastikgruppe, die Wanderfreunde "Hoher Westerwald", der Schießsportverein, der Gesangverein mit gemischtem Chor, der Gospel- und Kinderchor sowie der Motorrad-Dampfhammerclub und die Freiwillige Feuerwehr mit Jugendwehr. Diese rührigen Vereine bieten ein starkes Freizeitangebot für Jung und Alt und zeichnen für zahlreiche Veranstaltungen im Dorf verantwortlich und ermöglichen den Neubürgerinnen und -bürgern eine rasche und problemlose Eingliederung.

Da das bisherige Neubaugebiet, in dem sich zahlreiche junge Familien angesiedelt haben, zügig bebaut wurde, ist mit dem Wohnbereich "Breite Bitz" ein weiteres mit ca. 40 Bauplätzen ausgewiesen. Mehrere im Ort ansässige mittelständische Handwerksbetriebe bieten ca. 80 Arbeitsplätze.

An qualifizierten Einrichtungen für das gut funktionierende Dorfleben mangelt es ebenfalls nicht. Eine rege Nutzung verzeichnen das zentral gelegene Dorfgemeinschaftshaus und die Wald-Grillhütte. Ein gemeindlicher Kindergarten, ein Kinderspielplatz, Schießsportanlagen, ein Sportplatz und eine evangelische Kirche sowie eine der Zeugen Jehovas runden die vielfältigen Angebote ab.

Kurzinfo
Einwohner: 818
Fläche der Gemeinde: 402 ha
Gewerbebetriebe: ca. 50

Ortsbürgermeister:
Volker Uhr
E-Mail: volker.uhr@rz-online.de
Internet: www.fehl-ritzhausen.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Großseifen

Das an einem attraktiven Südhang, ganz in der Nähe von Bad Marienberg gelegene Großseifen wurde schon 1306 erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Heinrich von Nassau dem Abt des Zisterzienserklosters Marienstatt die bestehenden Einkünfte bestätigte.

Die vor allem durch frühzeitlichen Braunkohleabbau und Landwirtschaft geprägte Geschichte der Gemeinde entwickelte sich - wie vielerorts - im Lauf der Zeit zu einer modernen Dorfgemeinschaft, aus der Ackerbau, Viehzucht und Tagebau komplett verschwanden.

Zahlreiche Maßnahmen im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes, wie Brunnenplatz und Mehrzweckgebäude mit einem privaten Investor, trugen zur Verbesserung des Dorfbildes und Sicherung der Grundversorgung bei. Durch Umbau und Erweiterung steht den Bürgern heute ein attraktives Bürgerhaus zur Verfügung. Zu den ältesten Vereinen gehören die TuS Eichenstruth/Großseifen 1912 e.V. und die 1956 gegründete Freiwillige Feuerwehr. Später kamen der Rassekaninchenzuchtverein und die Schlepperfreunde Weidling hinzu.

Großseifen hat insgesamt rund 640 Einwohner. In dem Baugebiet "In der Staar" hat sich eine rege Bautätigkeit, vor allem durch junge Leute aus dem Ort, entwickelt. Ein Gewerbegebiet im Ort und das Industriegebiet "Auf den Erlen" im Anschluss an das Industriegebiet Eichenstruth der Stadt Bad Marienberg bilden die wirtschaftliche Grundlage für das Gewerbesteueraufkommen.

Großseifen wird auch weiterhin durch seine schöne Wohnlage zum Bauen begehrt sein. Dies dürfte in den nächsten Jahren zu einem merklichen Anstieg der Bevölkerung führen.

Kurzinfo
Einwohner: 643
Fläche der Gemeinde: 152 ha
Gewerbebetriebe: ca. 40

Ortsbürgermeister:
Jürgen Steup
E-Mail: gemeinde.grossseifen@t-online.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Hahn b. M.

Wie bei vielen anderen Gemeinden der Region, ist auch die Vergangenheit von Hahn (erstmals erwähnt im 9. Jahrhundert) durch Landwirtschaft und die Quarzit- und Braunkohleförderung in der Gemarkung geprägt.

In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der hier lebenden Menschen verdoppelt und die heute über 500 Einwohner geben der Wohngemeinde einen modernen, aufstrebenden Charakter, der auch von der direkten Nähe zu Bad Marienberg als Einkaufs- und Schulzentrum profitiert.

Verschiedene Gewerbebetriebe schaffen Arbeitsplätze vor Ort, und das kulturelle Leben wird von den Ortsvereinen positiv geprägt.

Kurzinfo
Einwohner: 511
Fläche der Gemeinde: 220 ha
Gewerbebetriebe: ca. 70

Ortsbürgermeister:
Roland Reis
E-Mail: roland.reis@hotmail.com
Gemeinderat: 8 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Hardt

Allgemeines
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Hardt erfolgte 1332 im Zusammenhang mit dem Kloster Marienstatt. Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen "hart" (= Waldhöhe oder Waldabhang) ab. Die Autobahnen A 3 und A 45 liegen ca. 30 km, der Flughafen Frankfurt/Main ca. 120 km und der ICE-Bahnhof Montabaur ca. 20 km weit von Hardt entfernt. Im alten Ortskern befinden sich zwei liebevoll restaurierte, unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhäuser. In der Nähe befinden sich die historische, über 100 Jahre alte Nistertalbrücke und die Hardter Mühle, in der momentan eine Gaststätte betrieben wird. In der näheren Umgebung liegt das Zisterzienser Kloster Marienstatt (15 km), der tertiäre Stöffelpark (5 km), der Wiesensee (10 km) und die Westerwälder Seenplatte (15 km).
Durch seine günstige Lage zu Bad Marienberg ist Hardt zu einem beliebten Wohnort geworden. Es werden im Neubaugebiet "Vor der Häsel" gemeindeeigene Grundstücke in verschiedenen Größen zum Kauf angeboten. Das Neubaugebiet befindet sich in herrlicher sonniger Südlage und in Waldesnähe. Zu leben in Hardt lohnt sich.

Dorfgemeinschaftshaus
In der ehemaligen Schule befindet sich das Dorfgemeinschaftshaus. Es bietet bis zu 60 Personen Platz. Das Dorfgemeinschaftshaus ist mit einer kompletten Küche ausgestattet und lädt zu vielerlei Gelegenheiten ein.

Freizeit und Tourismus
Durch den Westerwaldsteig und den 2014 errichteten Radweg, die durch Hardt verlaufen, bieten wir unseren Gästen eine vorzeigbare und reizvolle Landschaft. Die schmucken Gärten, teils nach dörflichem Vorbild gestaltet, unterstreichen den freundlichen und traditionellen Charakter unseres Dorfes.

Wirtschaftsstruktur
Kleinere Gewerbebetriebe sind angesiedelt. Davon sind die größten eine metallverarbeitende und eine Eloxal-Firma, Elektroinstallations- und Reparaturbetrieb, Schilderfabrik, Maschinen-Einrichter, Schreinerei, Landschaftspflege, Versicherungsbüros und ein Anbieter Projektentwicklung mit dem Schwerpunkt stationäre und teilstationäre Altenhilfe. In den Betrieben sind überwiegend ortsansässige Mitarbeiter/-innen beschäftigt.
Infrastruktur
Mit Schulen und Kindertagesstätten im 2 bzw. 4 km entfernten Nistertal und Bad Marienberg ist eine wohnortnahe Bildung unserer Kinder gewährleistet. Mit breit gefächerten Einkaufsmöglichkeiten in Bad Marienberg ist die Versorgung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens gesichert. Eine Anbindung ans öffentliche Nahverkehrsnetz ist in Hardt gegeben.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Grundversorgung ist durch eine Vielzahl von niedergelassenen Fachärzten in Bad Marienberg und Umgebung sichergestellt. Im Umkreis von 10 bis 25 km sind Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung angesiedelt und durch ein intaktes Straßennetz schnell erreichbar.

Kirchen
Eine evangelische und eine katholische Kirchengemeinde befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Hardt. Beide bilden eine wichtige religiöse Grundlage und haben ihren festen Platz in der Bürgerschaft.

Bürgerschaftliches Engagement
Das Vereinsleben und das bürgerschaftliche Engagement nehmen in der Ortsgemeinde einen wichtigen Platz ein und bieten der Bevölkerung ein aktives und nicht zu entbehrendes Angebot zur Teilnahme an.

Der Dorfladen hat freitags von 10:00 - 12:00 Uhr geöffnet. Durch ehrenamtlich Tätige werden auch Kaffee, weitere Getränke und belegte Brötchen angeboten. So wird der Dorfladen als Kommunikationstreff genutzt. Mit dem Dorfladen erreichte die Gemeinde 2012 den 1. Platz im Sonderwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Seniorentreff
Einige ehrenamtlich tätige Herren übernehmen regelmäßig Gemeindearbeiten wie Rasenmähen, Baum- und Strauchrückschnitt und kleinere Reparaturen an gemeindeeigenen Gebäuden (Friedhofshalle usw.). Die Ortsbürgermeisterin trifft sich regelmäßig alle 14 Tage mit der Gruppe, um Projekte zu beraten.

Frauenfrühstück
Einmal monatlich findet das Frauenfrühstück statt. Dieses Treffen hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Dorflebens entwickelt. Daraus ist eine Nachbarschaftshilfe entstanden, die eine wichtige Funktion im Miteinander erfüllt.

Kinder- und Jugendtreff
findet regelmäßig statt. Es wird gebastelt, gekocht und Spiele angeboten.

Sängerstammtisch
findet nach Auflösung des Gesangvereines alle 14 Tage im Dorfgemeinschaftshaus statt.

Spönnstoob
Einmal monatlich treffen sich Frauen unterschiedlichen Alters, um das Spinnen, eine Tradition in der Gemeinde, weiterleben zu lassen.

Heimat- und Verkehrsverein
ist der größte Verein der Gemeinde und besteht seit 1932. In Eigenleistung ist die neue Grillhütte, genannt Schinderhanneshütte, als wichtige, generationsübergreifende Begegnungsstätte entstanden. Es finden dort gemeinsame Dorffeste, Fernsehabende, Spielenachmittage, traditionelle Feste usw. statt. Als wichtigste Aufgabe hat sich der Heimat- und Verkehrsverein der Brauchtumspflege angenommen. Im alten Dorf-Backes wird Brot gebacken. Traditionell findet jeden September das Backesfest statt.

Der Arbeitskreis Dorfgeschichte
entstand anlässlich der Erstellung einer Dorfchronik. Er beschäftigt sich mit der Dorfgeschichte in Wort und Bild, um diese für die Zukunft zu bewahren. Unser Chronist führt die Dorfchronik.

Kurzinfo
Einwohner: 459
Fläche der Gemeinde: 188 ha
Gewerbebetriebe: ca. 30

Ortsbürgermeisterin:
Ursula Martain
E-Mail: ortsgemeinde-hardt@t-online.de
Internet: www.hardt-westerwald.de
Gemeinderat: 8 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Hof

Die 1048 erstmals urkundlich erwähnte Gemeinde Hof, verkehrsgünstig zur Autobahn 45 an der B 414 und am Fuße des Hohen Westerwaldes gelegen, ist mit ihrer Gemarkungsgröße von ca. 810 ha und ihren rd. 1.300 Einwohnern der drittgrößte Ort in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Sie verzeichnet in den letzten Jahren eine dynamische und rasante Aufwärtsentwicklung. Überdurchschnittliche Angebote sorgen für einen hohen Lebens-, Wohn- und Arbeitswert.

Das einst landwirtschaftlich geprägte Dorf ist inzwischen eine beliebte Wohngemeinde, ein bedeutsames Einkaufszentrum für ein großes Umland und ein wichtiger Gewerbestandort mit derzeit über 100 Betrieben und mehr als 600 Arbeitsplätzen. Trotz allem Fortschritt hat sich Hof seinen ansprechenden dörflichen Charakter mit einem ausgeprägten Gemeinschafts- und Vereinsleben bewahrt.

In der Gemeinde kann man gut wohnen, arbeiten und einkaufen. Dies ermöglichen mehrere neue attraktive Wohnbaugebiete, ein großes Gewerbegebiet mit zahlreichen qualifizierten mittelständischen Betrieben direkt an der B 414 und Versorgungsangebote, die weit über eine Grundausstattung hinausgehen, z.B. Ärzte, Apotheke, Bankfilialen, Lebensmittelgeschäfte, Restaurants, Gaststätte, mehrere Fachgeschäfte und vieles andere mehr. Diese interessanten Angebote erfreuen sich auch bei einer großen Kundschaft weit über die Gemeindegrenzen hinaus einer regen Nachfrage und Beliebtheit.

Alle 2 Jahre veranstaltet der rührige Gewerbeverein die inzwischen kreisweit bekannte "Hofer Messe", auf der die Hofer Geschäftswelt und viele Betriebe aus der Verbandsgemeinde ihre beachtliche Leistungsvielfalt präsentieren.
An wichtigen gemeindlichen Einrichtungen kann die Ortsgemeinde Hof viel bieten: einen 3-Gruppen-Kindergarten, die Grundschule der Verbandsgemeinde mit acht Klassen, eine viel genutzte Mehrzweckhalle, Sportplatz, Tennisanlage, Sandrennbahn, Feuerwehrgerätehaus, Hundesportplatz, Schützenhaus und Kirchen. Das intakte und aktive Dorfleben prägen die zahlreichen örtlichen Vereine mit ihren umfangreichen sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie mit der Ausrichtung von Dorffesten.

Kurzinfo
Einwohner: 1.310
Fläche der Gemeinde: 810 ha
Gewerbebetriebe: ca.130

Ortsbürgermeister:
Bernd Weber
E-Mail: ortsgemeinde.hof@web.de
Internet: www.westerwald-hof.de
Gemeinderat: 16 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Kirburg

Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1215 zurück. Bedingt durch die strategische Lage an der alten Köln-Leipziger-Handelsstraße entwickelte sich Kirburg schon früh zu einem wirtschaftlichen Mittelpunkt. So sind seit 1725 zwei Jahrmärkte nachgewiesen.

Neben schönen Wohnlagen bietet Kirburg seiner Bürgerschaft aber auch zahlreiche Arbeitsplätze in Betrieben der mittelständischen Wirtschaft. Die Einwohnerzahl der Gemeinde ist in den letzten Jahren beachtlich angestiegen, da das Baugebiet "Neuwiese" fast vollständig bebaut ist und ein neues "Ober dem neuen Garten" erschlossen wurde.

Optischer Mittelpunkt Kirburgs ist die Evangelische Kirche, die durch ihre markante Lage weithin sichtbar ist. Nach der Renovierung und der neuen Umfeldgestaltung gehört sie zu den schönsten im gesamten Westerwald. Auch die in 1981 zu einem Dorfgemeinschaftshaus um- und ausgebaute alte Dorfschule in der Ortsmitte stellt ein belebendes Element dar. Die intensiv genutzte Einrichtung und ihr Umfeld eröffnen der Bürgerschaft, Gruppen und Vereinen umfangreiche Möglichkeiten für Festivitäten und Aktivitäten. Das neu gebaute Backhaus rundet das Dorfzentrum ab.

Gerade die Vereine sind es, die in Kirburg für ein vielfältiges und abwechslungsreiches Dorfleben sorgen. Neben dem Ski-Club e.V. (mit Liftanlage, Schneekanone und Skihütte), dem 1. FC Kirburg e.V. und dem TC Kirburg e.V. (eigene Tennisanlage mit 2 Plätzen) tragen auch der MGV Liederkranz (Träger der Zelterplakette) und die Freiwillige Feuerwehr sowie die Laientheatergruppe "Blaues Blut" rege dazu bei. Durch die Rumänienhilfe Kirburg e.V. mit ihren Hilfstransporten nach Rumänien, Kroatien und Bosnien konnte sich die Gemeinde positiv nach außen darstellen. Seit 1990 verfügt der Ort auch über einen Jugendraum im Dorfgemeinschaftshaus, der von den jungen Leuten sehr gut angenommen wird, die sich auch am Dorfgeschehen vorbildlich beteiligen.

Die Kleinsten aus Kirburg besuchen den 2-Gruppen-Kindergarten in Langenbach b. K. oder den 3-Gruppen-Kindergarten mit Ganzzeitangebot in Neunkhausen, da der Ort an diesem Zweckverband finanziell beteiligt ist. Anschließend geht´s für sie in die benachbarte Grundschule Neunkhausen und dann in eine der weiterführenden Schulen in der Umgebung.

Die Ortsgemeinde ist stolz auf ihre intakte dörfliche Gemeinschaft; hier kommen Alt und Jung noch zusammen und pflegen Gemeinsamkeiten statt Trennung. Darin sieht der 12-köpfige Gemeinderat auch in Zukunft eine seiner Hauptaufgaben.

Kurzinfo
Einwohner: 613
Fläche der Gemeinde: 405
Gewerbebetriebe: ca. 60

Ortsbürgermeisterin:
Dr. Annabelle Kehl
E-Mail: kirburg@gmx.de
Internet: www.kirburg.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Langenbach b. K.

Die aktive Ortsgemeinde Langenbach b. K. liegt an einem Süd-Ost-Hang eines Hochplateaus und wird von dem gleichnamigen Langenbach begrenzt. Historisch unklar ist, ob das Dorf von diesem Bach seinen Namen erhielt oder von der adligen Familie der "von Langenbach", welche 1261 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Die vielseitige Gemeinde im Norden der Verbandsgemeinde Bad Marienberg ist nicht nur eine gefragte Wohnstätte mit schönen Baugebieten, sondern verfügt auch über eine beachtliche Wirtschaftsstruktur. Rund 100 kleinere und mittlere Gewerbebetriebe haben sich hier angesiedelt und bieten gut 300 Beschäftigten qualifizierte Arbeitsplätze in den vielfältigen mittelständischen Firmen. Dazu zählen u.a. eine Spedition sowie eine Pelletproduktion und der Verkauf von Strom aus regenerativen Energiequellen, ein Sägewerk, Busunternehmen, Maschinenbaufirmen und Ingenieurbüros.

Das im Jahre 1994 eröffnete Seniorenzentrum Hildegardis ist mit seinen über 200 Senioren- und Pflegeplätzen ein wichtiger Bestandteil der Ortsgemeinde, nicht zuletzt durch die Schaffung von sicheren Arbeitsplätzen.

Langenbach b. K. bietet Wohnen, Arbeiten und Dorfgemeinschaft auf hohem Niveau. Im Zentrum des Ortes befindet sich das komplett umgebaute und moderne Dorfgemeinschaftshaus in der Trägerschaft der Ortsgemeinde, das sich einer regen Nachfrage für Feierlichkeiten und bei sonstigen Veranstaltungen erfreut. Daneben gibt es für gesellige bzw. sportliche Betätigung noch die gemeindliche Grillhütte und die Sportanlage. Die Kleinsten können im Ort selbst den neuen 2-Gruppen-Kindergarten besuchen und werden von dem engagierten Mitarbeiterinnenteam gut betreut.

Auf kulturellem, religiösem und sportlichem Sektor ermöglichen die Vereine und Gemeinschaften von Langenbach b. K. abwechslungsreiche Betätigungsmöglichkeiten sowie ein vielseitiges Vereinsleben. Ihre zahlreichen Veranstaltungen sorgen somit für eine lebendige Gemeinschaft und ein reges Dorfleben.

Kurzinfo
Einwohner: 1.072
Fläche der Gemeinde: 551 ha
Gewerbebetriebe: ca. 100

Ortsbürgermeister:
Artur Schneider
E-Mail: oglangenbach@rz-online.de
Internet: www.og-langenbach.de
Gemeinderat: 16 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Lautzenbrücken

Die Ortsgemeinde Lautzenbrücken liegt mit ihren rd. 430 Einwohnern und einer Gemarkungsgröße von 428 ha, davon 200 ha Wald, im Norden der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Schon 1262 wurde der Ort urkundlich als "Luytzebrucke" erwähnt.

Die früher durch den Basalt-Abbau und die Nebenerwerbslandwirtschaft geprägte Gemeinde auf einer Höhenlage von ca. 500 Meter nahe der Bundesstraße 414, der alten Köln-Leipziger-Handelsstraße, hat sich aus einer ursprünglichen Siedlerstelle an der Kleinen Nister in den letzten 50 Jahren zu einer schmucken Wohngemeinde entwickelt. Zur Ortsgemeinde gehören die beiden kleinen Ortsteile Hohensayn und die Eisenkaute.

In Lautzenbrücken lässt es sich gut wohnen und leben. Dazu hat die Ortsgemeinde in den letzten Jahrzehnten viele moderne Angebote für die Bürgerschaft realisiert. Dazu gehören u.a. die moderne Mehrzweckhalle mit Kegelbahn, das gemütliche Dorfgemeinschaftshaus in der ehemaligen Dorfschule in der Ortsmitte sowie eine ansprechende Grillhütte am Ortsrand mit großzügigem Außengelände, direkt am mit Fitnessgeräten ausgestatteten Mehrgenerationenplatz. Ein landschaftlich schön gelegener Weiher lädt zum Verweilen, allerdings nicht zum Baden ein.

Die gemeindlichen Gebäude sind für sportliche Aktivitäten oder für Familienfeiern und sonstige Veranstaltungen wie geschaffen und fördern die gute Dorfgemeinschaft, die auch durch ein reges Vereinsleben und private Initiativen, wie z. B. der "Spinnstube", einem Handarbeits- und Basteltreff, belebt wird. Auch an die Jüngsten ist gedacht: Ein vielseitiger Kinderspielplatz mit parkähnlichem Charakter und ein weiterer Kinderspielplatz mit naturnaher Konzeption im aktuellen Neubaugebiet komplettieren das umfangreiche Freizeitangebot.

Kurzinfo
Einwohner: 434
Fläche der Gemeinde: 428 ha
Gewerbebetriebe: ca. 20

Ortsbürgermeister:
Karsten Lucke
E-Mail: lautzenbruecken@t-online.de
Internet: www.lautzenbruecken.de
Gemeinderat: 8 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Mörlen

Die Ortsgemeinde Mörlen liegt in einer Talmulde an einem Südhang zu dem Bachlauf der Kleinen Nister. Sie gehört zu den ältesten Siedlungen im Oberen Westerwald. Während der Bachname "Nigra Morlaha" bereits 914/1048 erstmals erwähnt wurde, findet sich der urkundliche Erstnachweis am 13. November 1262 in einer Urkunde der Abtei Marienstatt.

Mörlen ist eine der waldreichsten Gemeinden im Westerwaldkreis und bietet durch seine reizvolle Lage sowie eine gute Infrastruktur und ein reges Dorfleben viel Lebensqualität. Dies wirkt sich bis heute sehr positiv auf das Bevölkerungswachstum aus. Das Schmuckstück des Ortes ist die katholische Pfarrkirche "Maria Empfängnis". Sie wurde 1866 erbaut, 1882 und 1949 erweitert und in 2003 grundlegend renoviert.

Die zentrale Stätte des aktiven Dorflebens ist das moderne Bürgerhaus. Der Umbau der ehemaligen Schule im Jahre 1993 hat sich gelohnt, denn das gelungen gestaltete und optimal nutzbare Gebäude hat sich zu einer beliebten Begegnungsstätte für die zahlreichen Vereins-, Gemeinde- und Familienaktivitäten entwickelt. Gefeiert wird auch in der "Quarzithütte". Die rustikale Grillhütte aus dem Jahr 1995 liegt unmittelbar neben dem Sportplatz am Ortsrand.

Mörlen und seine Bürgerschaft wissen um die Bedeutung eines aktiven Vereinslebens für eine lebendige Dorfgemeinschaft und das Miteinander der Generationen. Für interessante und abwechslungsreiche Angebote sorgen der Sportverein mit seinen verschiedenen Fachbereichen, die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Jugendgruppe, der Gesangverein, der Kirchenchor und der Gitarrensingkreis, die Kirmesjugend und der SPD-Ortsverein Mörlen.

In Mörlen versteht man zu feiern. So findet am ersten Juli-Wochenende die traditionelle Kirmes statt. Die Chorgemeinschaft Kirburg-Mörlen-Norken lädt alljährlich zur Maiwanderung ein und auch das Pfarrfest am Fronleichnamstag ist ein fester Bestandteil im Jahresprogramm. Wer selbst sportlich aktiv sein will, findet unter den verschiedenen Aktivitäten des Sportvereins etwas Passendes: Seniorenfußball, Juniorenfußball, Altherrenfußball, Kindertanzgruppe und Seniorensportgruppe.

Die Kinder des Ortes genießen ausgiebig die Nähe zur Natur. Für die 3-6 jährigen unterhält die Gemeinde zusammen mit der Nachbarkommune Norken einen 3-Gruppen-Kindergarten. Im angrenzenden Neunkhausen können die Kleinen eine Ganztagsgruppe besuchen und gehen auch dort zur 8-klassigen Grundschule in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde. Die dörfliche Gemeinschaft und Integration seiner Neubürger/-innen ist Mörlen ein Anliegen. Die Erschließung des ersten Bauabschnittes des Baugebietes "Auf der Struth" ist abgeschlossen. Insgesamt werden ca. 40 Bauplätze abschnittsweise zur Verfügung stehen, mit denen die künftige Entwicklung mitgesichert wird.

Kurzinfo
Einwohner: 561
Fläche der Gemeinde: 307 ha
Gewerbebetriebe: ca. 30

Ortsbürgermeister:
Thomas Ax
E-Mail: ortsgemeinde-moerlen@gmx.de
Internet: www.moerlen-westerwald.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Neunkhausen

Die Ortsgemeinde Neunkhausen liegt mit ihrer Gemarkungsgröße von 789 ha, davon 291 ha Wald, auf einem weitläufigen Plateau mit einem Höhenniveau von 450 bis 500 Meter. Sie ist mit rd. 1.130 Einwohnern die fünftgrößte Gemeinde in der Verbandsgemeinde. Im Jahre 1259 wurde der Ort erstmals unter dem Namen "Naninchusin" urkundlich erwähnt.

Neunkhausen hat seiner Bürgerschaft viel zu bieten: Das Rathaus mit dem Dorfbrunnen und Backhaus, ein zweckmäßiges Bürgerhaus mit Sporthalle, Kegelbahn und Gesellschaftsräumen, eine Rasen-Sportanlage mit Vereinsheim. Ein Hartplatz und Tennisplätze und der gemeindliche Bauhof sind wichtige Einrichtungen im dörflichen Jahresablauf. Darüber hinaus verfügt der Ort über verschiedene Geschäfte, ein Restaurant mit Gastwirtschaft sowie eine Arztpraxis, die Gemeindebücherei und eine Sparkassenfiliale im gemeindeeigenen Grundversorgungszentrum. Im Teilbereich des Rathauses stehen Räumlichkeiten für Senioren (Seniorencafé und Spielnachmittage) sowie für alternative Nutzungen, wie beispielsweise Autorenlesungen, zur Verfügung.

Das Dorf- und Gemeinschaftsleben in Neunkhausen ist gut ausgeprägt. Dazu tragen verschiedene Vereine und interessante Angebote bei. Der Jugendverein 1912 hat mit Jugend-, Damen- und Herrenfußball sowie verschiedenen Fitnessangeboten ein breites Spektrum. Die Sportfreunde engagieren sich mit Tischtennis, "Fit for Fun" und einem Lauftreff. Die Freiwillige Feuerwehr kümmert sich als Stützpunktwehr um die Sicherheit.

Zahlreiche traditionelle Veranstaltungen gehören zum festen Bestandteil des Jahresprogramms und erfreuen sich bei Bürgerinnen und Bürgern sowie vielen Gästen einer regen Nachfrage und großen Beliebtheit. Im Frühjahr geht´s los mit einem Schlachtfest des Jugendvereins. Ein gutes Beispiel für riesiges ehrenamtliches Engagement ist das große Zeltlager des Jugendvereins auf dem Sportplatzgelände mit einigen hundert teilnehmenden fußballbegeisterten Jungen und Mädchen. Ende August lädt die Freiwillige Feuerwehr zum Backesfest ans Rathaus ein und Ende November organisieren alle Dorfvereine einen Weihnachtsmarkt.

Während früher ein Steinbruch und die Nebenerwerbslandwirtschaft den Menschen Arbeit und Brot gaben, besitzt Neunkhausen heute neben einem Haupterwerbs- und einigen Nebenerwerbslandwirten zahlreiche mittelständisch geprägte Gewerbebetriebe mit weit über 300 Arbeitsplätzen. Einige davon sind im Industriegebiet "Hirtenwiese" am Ortsausgang angesiedelt. Größter Arbeitgeber ist ein im Fertighausbau tätiges Unternehmen. Richtung Elkenroth stehen auch noch attraktive und erschlossene Bauflächen zur Verfügung.

Neben drei schönen Kinderspielplätzen, darunter einem Naturspielplatz, gibt es für die Kleinsten im Dorf optimale Freizeit- und Bildungseinrichtungen. So betreibt der Kindergartenzweckverband Neunkhausen einen 3-Gruppen-Kindergarten mit Ganztagsangebot. Die Verbandsgemeinde hält als Eigentümer und Träger eine in 1989 errichtete Grundschule vor. Ein Bolzplatz mit Zaunanlage unterhalb des Grundschulgeländes steht sowohl dem Schulsport als auch dem Jugendsport zur Verfügung. Eine Mountainbike-Bahn ist ebenfalls vorhanden.

Kurzinfo
Einwohner: 1.132
Fläche der Gemeinde: 789 ha
Gewerbebetriebe: ca. 70

Ortsbürgermeister:
Rudi Neufurth
E-Mail: buergermeister@neunkhausen.de
Internet: www.neunkhausen.de
Gemeinderat: 16 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Nisterau

Die Ortsgemeinde Nisterau entstand 1969 durch den Zusammenschluss der beiden bis dahin selbstständigen benachbarten Gemeinden Bach und Pfuhl. Sie sind inzwischen durch die beiden herrlichen Baugebiete "Kirchstück" und "Großstück" zusammengewachsen. Der heutige Ortsteil Pfuhl wurde bereits im Jahr 1300 erstmals urkundlich erwähnt, Bach 1416.

Früher gab es in beiden Ortsteilen eine Vielzahl alter Fachwerkhäuser, und das Leben der Menschen sowie das Ortsbild wurden von einer intensiven Landwirtschaft sowie durch die jahrhundertealte Tradition des Braunkohle- und Basaltabbaus geprägt. So waren in der 1926 stillgelegten "Wilhelmszeche" mit ihrem Untertageabbau zeitweise mehr als 600 Bergleute beschäftigt. Andere fanden Arbeit und Brot im Basaltbruch der "Bacher Lay" am sagenumwobenen Naturdenkmal "Pfaffenmal", einem ca. 18 Meter hohen Säulenbasaltkegel in Meilerstellung.

Die "Bacher Lay" ist heute ein rd. 45 ha großes Naturschutzgebiet. In diesem idyllischen Tal an der "Schwarzen Nister" zwischen Nisterau und Bad Marienberg bietet sie dem aufmerksamen Spaziergänger eine üppige Flora und Fauna sowie einen imposanten Blick auf mächtige, im Winter eisbehangene Basaltwände, einen natürlichen Bachlauf und einen kleinen See.

Den Mittelpunkt des regen Vereins- und geselligen Dorflebens stellt das ehemalige Schulgebäude dar, das seit 1974 als Dorfgemeinschaftshaus optimal genutzt wird. In direkter Nachbarschaft schließt sich die beliebte Grillhütte mit Abenteuerspielplatz und der an einem herrlichen Südhang gelegene, 1994 erbaute 2-Gruppen-Kindergarten mit Ganztagsbetreuung an. Die Schulkinder des Ortes besuchen die Grundschule im nahen Hof sowie die Realschule plus und das Gymnasium im Schulzentrum in Bad Marienberg.

In Nisterau ist im Jahresverlauf einiges los. Rührige Vereine prägen und gestalten im Wesentlichen die Dorfgemeinschaft und sorgen für abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten. Sie sind die Stützen des dörflichen Lebens. Dazu gehört u.a. der Sportverein mit aktiver Radsportgruppe, die Freie Ev. Gemeinde, der Reit-, Zucht- und Fahrverein und eine agile Theatergruppe. Sie alle laden ganzjährig zu vielerlei Aktivitäten im Ort ein. Zahlreiche Veranstaltungen haben sich inzwischen fest etabliert, so z.B. das Osterfeuer, Backesfest und ein viel beachtetes und weithin bekanntes Reit- und Springturnier. Den vielseitigen Jahreskalender ergänzen für den Nachwuchs ein Martinszug und eine Nikolausfeier.

Die ausgezeichneten Infrastrukturangebote von Nisterau werden abgerundet durch viele ortsansässige Gewerbebetriebe mit immerhin 200 qualifizierten Arbeitsplätzen. Das Gewerbegebiet hat eine optimale Lage direkt an der bedeutsamen Ost-West-Achse, der Bundesstraße 414.

Sowohl die Ortsgemeinde selbst als auch die Verbandsgemeinde Bad Marienberg haben in den letzten Jahren Millionen investiert, die beste Früchte im Hinblick auf eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Ortsentwicklung getragen haben.

Kurzinfo
Einwohner: 883
Fläche der Gemeinde: 326 ha
Gewerbebetriebe: ca. 70

Ortsbürgermeister:
Markus Schell
E-Mail: gemeinde@nisterau.de
Internet: www.nisterau.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Nistertal

Die Ortsgemeinde Nistertal liegt im schönen Tal der Nister auf einer Höhenlage von ca. 320 Metern. Sie ist ein modernes Zentrum mit breit gefächerten Angeboten und bietet Wohnen, Gewerbe, Tourismus und Grundversorgung auf hohem Niveau.

Die Landwirtschaft und der Basaltabbau prägten einst das Erwerbsleben. Doch von den vielen landwirtschaftlichen Betrieben sind heute nur noch wenige Vollerwerbslandwirte übrig geblieben. "Wohlstand" brachte seit 1902 bereits der Basaltabbau im "Stöffel". Um 1927 waren hier noch etwa 350 Personen beschäftigt. Für den Abtransport dieses typisch Westerwälder Gesteins entstanden um die Jahrhundertwende die ersten Eisenbahnverbindungen, und der Bahnhof Erbach entwickelte sich zu einer großen Verladestation. Im Zuge des Streckenbaus nach Marienberg und Rennerod von 1907 bis 1911 entstand auch die "Große Brücke", oft auch Erbacher Brücke genannt, die zu ihrer Zeit eine technische Meisterleistung darstellte. Der Stöffelbasalt wird jedoch innerhalb der nächsten 10 Jahre abgebaut sein, und auf dem heutigen Bahnhof Nistertal/Bad Marienberg verkehren nur noch Personenzüge mit guten Verbindungen in Richtung Köln und Frankfurt.

Der 06. Juni 1969 war die Geburtsstunde von Nistertal mit der Zusammenlegung der einst selbstständigen Gemeinden Büdingen (1274 erstmals genannt) und Erbach (1353 erste urkundliche Erwähnung).
Seit dieser Zeit verzeichnet der Ort in verkehrsgünstiger Lage an der Nistertalstraße und der Eisenbahn eine "geballte" Aufwärtsentwicklung mit einer vielseitigen und beispielhaften Infrastruktur. Dieser besondere Lebens- und Wohnwert ließ die Einwohnerzahl schnell ansteigen. Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Gewerbe und das Gesundheitswesen (Arzt, Zahnarzt, Apotheke) reichen weit über die normale Grundversorgung hinaus.

Schritt gehalten mit dieser Entwicklung haben auch die kommunalen Angebote, besonders mit dem zukunftsweisenden Gemeindezentrum zwischen den beiden einstigen Gemeinden. Hier gibt es seit 1973 einen 4-Gruppen-Kindergarten mit 20 Ganztagsplätzen, einer Krippe mit kleiner Altersmischung (0 - 6 Jahre) und drei Regelgruppen mit Kindern von 2 bis 6 Jahren. Die Verbandsgemeinde unterhält in der zentralen Lage ein in 1987 eingeweihtes Grundschulgebäude sowie ein Feuerwehrgerätehaus. 1990 stellte die Ortsgemeinde in unmittelbarer Nähe am Sportplatz eine moderne Sporthalle fertig, an der in 2005 der Neubau eines Bürgerhauses erfolgte. Außerdem hat die rührige Gemeinde mit viel Eigenleistung ein kleines Dorfmuseum eingerichtet.

Nistertal ist heute ein bedeutender Gewerbestandort. Eine beachtliche Gewerbeansiedlung vollzog sich in der Talstraße hinter dem Bahnhof und in der Hornisterstraße mit optimaler Anbindung an die L 281 "Nistertalstraße". Auch in der Ortslage sind zahlreiche Betriebe und Geschäfte des Handels, des Gewerbes und der Industrie angesiedelt und sorgen somit für eine gesunde Mischung des mittelständischen Gewerbes und eine gute Steuerkraft. Zugleich kann Nistertal auf ca. 600 qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze verweisen, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern als auch von einer beachtlichen Zahl von Einpendlern besetzt werden. Eine Metzgerei und ein Großmarkt mit Fleischerei- und Bäckereiabteilung sowie ein Getränkemarkt sichern die Grundversorgung der Einwohner und des Umlandes.

Nistertal hat sich zudem auch schon früh zu einer Fremdenverkehrsgemeinde entwickelt. Eine gut ausgestattete Hotellerie und Gastronomie mit drei Hotels / Gasthöfen und eine Pizzeria bieten für ihre Gäste beste Aufenthaltsmöglichkeiten. Um die 170 Fremdenbetten sorgen für bemerkenswerte Übernachtungszahlen.

Die Ortsgemeinde Nistertal zeichnet sich durch ein reges Dorf- und Vereinsleben aus. Sehr aktive örtliche Vereine bieten ihren jüngeren und älteren Mitgliedern ein herausragendes Angebot. Dies gilt für viele Sportarten, wie z.B. den Sportverein mit Fußball und einer sehr erfolgreichen Tischtennisabteilung, den Turn- und Gymnastikverein (TGV) mit vielen Unterabteilungen und den Tennisverein. Ein Motorradclub rundet die Palette ab. Hinzu kommen im musikalischen Bereich ein Chor sowie ein Blasorchester. Für die 5. Jahreszeit ist der Karnevalsverein zuständig. Die Freiwillige Feuerwehr in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde ist als Stützpunktwehr mit einer regen Nachwuchsarbeit sehr leistungsstark und kommt ihren Schutz- und Hilfeleistungsaufgaben bestens nach. Um das Brauchtum kümmert sich der Zweigverein Nistertal des Westerwald-Vereins. Durch die vielfältigen Anlässe und Festivitäten der Vereine und der rührigen katholischen Kirchengemeinde sowie der Ortsgemeinde selbst kommt im Jahresablauf keine Langeweile auf.

Die äußerst rasante und fortschrittliche Entwicklung der Ortsgemeinde wurde mit Millioneninvestitionen der Gemeinde selbst, der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, des Westerwaldkreises und des Landes Rheinland-Pfalz finanziert und beschleunigt. So ist Nistertal heute eine viel gefragte und moderne Wohn- und Gewerbegemeinde, in der sich auch viele junge Familien niedergelassen haben. Auch die beiden neuen Wohnbaugebiete "Auf dem Berg II" und "Im Kappesgarten" mit kostengünstigen Bauplätzen haben in der letzten Zeit zu regen Bautätigkeiten geführt. Auf dieser soliden und breiten Basis kann Nistertal guten Mutes in die Zukunft gehen.

Kurzinfo
Einwohner: 1.280
Fläche der Gemeinde: 393 ha
Gewerbebetriebe: ca. 140

Ortsbürgermeisterin:
Beate Held
E-Mail: buergermeisterin@nistertal.org
Internet: www.nistertal-westerwald.de
Gemeinderat: 16 Ratsmitglieder (9 Liste pro Nistertal, 7 Wählergruppe Dörner)

Norken

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortsgemeinde Norken und ihres 1813 eingemeindeten Ortsteils Bretthausen geht in das Jahr 1262 zurück, als die Mönche des Klosters Marienstatt die Gemeinde an der alten Heeresstraße von Köln nach Leipzig erfassten. Besonders in den letzten 25 Jahren hat sich Norken beispielhaft entwickelt. Die beiden Ortsteile wuchsen zusammen, immer neue Baugebiete wurden erschlossen, Häuser errichtet, viele bedeutsame Betriebe angesiedelt und wichtige gemeindliche Einrichtungen geschaffen. So ist das moderne Norken von heute eine funktionierende und lebendige Gemeinde mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeitmöglichkeiten.

Die Ortsgemeinde bietet für ihre Bürgerschaft viele qualifizierte Versorgungs- und Dienstleistungsangebote. Für die Kleinsten baute sie 1991 einen ansprechenden 3-Gruppen-Kindergarten und hält für den anschließenden Grundschulbesuch gar eine eigene, hervorragend ausgestattete Schule vor. Diese wurde 1898 errichtet und 1988 umfassend saniert und erweitert.

Wer sich sportlich betätigen möchte, für den gibt es eine gemeindeeigene in 1980 gebaute Sporthalle sowie einen neuen, gepflegten Rasensportplatz mit Laufbahn und Sprunggrube.

Eine Krönung in der Entwicklung von Norken stellt der Bau des großzügigen und in 1996 eingeweihten Gemeindezentrums dar. Es verfügt über einen großen Saal mit Bühne, Räumen für Senioren und Jugend sowie eine Küche. Zudem sind die Bücherei und das Bürgermeisteramt in dem schmucken Haus untergebracht. Es erfreut sich bei der Bevölkerung einer großen Beliebtheit und einer regen Nutzung und ist somit ein Aktivposten für die Dorfgemeinschaft mit vielfältigen Angeboten der zahlreichen Vereine, der Gemeinde und bei privaten Feierlichkeiten. Auch die Grillhütte ermöglicht zusätzliche Freizeitaktionen. Das Landschulheim wird jährlich von zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus nah und fern aufgesucht.

Neben dem Gemeindezentrum befindet sich die in 1969 gebaute katholische Kirche.

Einkaufen können die Bürgerinnen und Bürger von Norken in einem Backwarenladen sowie in einer Metzgerei. Eine Gaststätte rundet das gastronomische Angebot ab.

Mit rd. 400 Arbeitsplätzen ist die Ortsgemeinde Norken auch ein bedeutender Gewerbestandort. Die günstige Verkehrslage an der B 414 und die großen gemeindeeigenen Flächen haben zu einer beachtlichen Gewerbeansiedlung geführt. Die beiden Gewerbegebiete "Auf der Heide" und "Weidboden II" sowie das Industriegebiet "Weidboden I" mit einer großen Diskothek haben eine Gesamtfläche von über 30 ha.

In den vielen Produktionshallen sind die auf dem Markt gut platzierten und spezialisierten mittelständischen Betriebe tätig, so u.a. Rohrverformungstechnik, Schaltschrankbau, Kartonagenherstellung, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Anlagenbau für Müllsortierung und Recyclingindustrie, Transportunternehmen, Baustoffhandel sowie ein Fachgroßhandel für Geschenkartikel. Im "Weidboden II" an der Kirchstraße hält die Kommune noch freie Gewerbeflächen vor.

Die zahlreichen aktiven Kultur- und Sportvereine beleben die Dorfgemeinschaft für Alt- und Neubürger und fördern das rege Dorfleben und das Miteinander. Der "Schibbelclub" hat seit über 100 Jahren das Brauchtum des Eierschibbelns an Ostern erhalten. Gesanglich engagieren sich der Ev. Gemischte Chor, der Kath. Kirchenchor "Cäcilia", die Singenden Dorffrauen und die "Chorgemeinschaft Kirburg/Mörlen/Norken". Für den sportlichen Part ist der FC Norken zuständig. Die Freiwillige Feuerwehr hat in 2004 ihr neues Feuerwehrgerätehaus bezogen, eine Bürgerinitiative bemüht sich um die Erhaltung des Naubergs und die Kinderhilfe Tschernobyl/Tula sorgt sich um erholsame Ferienaufenthalte von russischen Kindern.
Mit seiner beachtlichen Infrastruktur und den sonstigen vielen Aktivitäten und Möglichkeiten ist die Ortsgemeinde Norken gut für die Zukunft gerüstet.

Kurzinfo
Einwohner: 993
Fläche der Gemeinde: 605 ha
Gewerbebetriebe: ca. 90

Ortsbürgermeister:
Friedrich-Wilhelm Wagner
E-Mail: info@norken.de
Internet: www.norken.de
Gemeinderat: 12 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Stockhausen-Illfurth

Nur 3 km vom zentralen Ort und Kneipp-Heilbad Bad Marienberg entfernt liegt die Ortsgemeinde Stockhausen-Illfurth auf einer Höhenlage von ca. 480 Metern, die im Süden von der Großen Nister und im Norden von der Schwarzen Nister begrenzt wird.

Der Sage nach entstanden die beiden Orte, als die fromme Ilse aus Seck auf ihrem Wallfahrtsweg zur Marienquelle in Marienberg eine Furt über die Nister fand (Ilsenfurt). Ihren Durst stillte sie am Stockbrunnen von Stockhausen. In Wirklichkeit weist der Name Stockhausen aber auf eine Gründung und Erstbesiedlung in der Periode des 6.-11. Jahrhunderts hin. Illfurth dürfte später entstanden sein. Im Jahre 1438 wird der Ort erstmals durch das Hubengericht erwähnt.

Die Zusammenlegung der einst selbstständigen Gemeinden erfolgte im Jahre 1867, als der nun preußische Oberwesterwaldkreis nach der Okkupation Nassaus die Nachfolge des nassauischen Amtes Marienberg angetreten hatte.

Einst prägten die Landwirtschaft sowie die Arbeit vieler Männer in den benachbarten Basaltsteinbrüchen und den Braunkohlegruben das Wirtschaftsleben des Dorfes. Heute hat der Ort nur noch einen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb, der nahezu das gesamte Gemeindegebiet bewirtschaftet. Darüber hinaus sind noch eine holzverarbeitende Firma, ein Kraftfahrzeugbetrieb sowie ein Floristikgeschäft angesiedelt. Die meisten berufstätigen Bürgerinnen und Bürger sind Pendler, die jedoch in Stockhausen-Illfurth selbst eine schöne, ruhige und landschaftlich reizvolle Wohnlage mit einem weitreichenden Rundumblick finden.

Den Mittelpunkt des aktiven Gemeinschaftslebens stellt das gemeindeeigene Dorfgemeinschaftshaus dar. Es wurde 1985 eingeweiht und ist ein attraktives sowie vielseitig nutzbares Gebäude. Neben dem Büro des Ortsbürgermeisters beherbergt es einen multifunktionalen großen Saal mit einer angegliederten und gut ausgestatteten Küche. Das Dorfgemeinschaftshaus erfreut sich einer regen Nachfrage und Beliebtheit für private und öffentliche Feierlichkeiten bzw. sonstige Veranstaltungen.

Die Freiwillige Feuerwehr sorgt für willkommene Abwechslung im Dorfleben. Im Juli jeden Jahres findet das traditionelle Dorffest und im Winter das obligatorische Schlachtfest statt.

Durch die Eigeninitiative von engagierten Bürgerinnen und Bürgern wurde das alte Backhaus gründlich saniert und renoviert. Dadurch kann im Dorf selbst wieder Brot gebacken werden, was auch gerne mit geselligem Beisammensein verbunden wird.

Gemeinsam mit der Nachbargemeinde Fehl-Ritzhausen hat Stockhausen-Illfurth einen modernen Kindergarten in Dorfnähe errichtet. Die Schulkinder besuchen das Schulzentrum in Bad Marienberg mit Grundschule und Realschule plus der Verbandsgemeinde sowie dem Privaten Evangelischen Gymnasium. Daneben unterhält der Westerwaldkreis eine Förderschule mit Ganztagsangebot.

Durch das Neubaugebiet an der Ringstraße mit noch freien Bauplätzen ist die Gemeinde Stockhausen-Illfurth gut aufgestellt. In dem adretten Dorf lohnt es sich zu wohnen, denn neben der offenen Lage, umgeben von viel Natur und einer gepflegten Landschaft, durchziehen bestens ausgebaute Feld-, Wander- und Fahrradwege die Gemarkung. Besonders attraktiv für Bürger und Gäste ist auch das benachbarte Naturschutzgebiet "Bacher Lay" in einem ehemaligen Basaltsteinbruch.

Kurzinfo
Einwohner: 481
Fläche der Gemeinde: 324 ha
Gewerbebetriebe: ca. 30

Ortsbürgermeister:
Karl-Heinz Baldus
E-Mail: stockhausen-illfurth@web.de
Gemeinderat: 8 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)

Unnau

Die Ortsgemeinde Unnau ist ein modernes Gemeinwesen mit vielseitigen Angeboten für ihre Bürgerschaft. Sie liegt mit ihren Ortsteilen Korb und Stangenrod in reizvoller Landschaft am Westhang der Marienberger Höhe und reicht hinunter bis ins Tal der Großen Nister auf einer Höhenlage zwischen 300 und 450 Meter.

Der Name von Unnau wird erstmals ums Jahr 1000 urkundlich erwähnt. Er wird als "untere Aue" gedeutet. Im Jahre 1969 erfolgte der Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Unnau, Korb und Stangenrod zur neuen Großgemeinde Unnau.

Die Gemeinde hat einen grundlegenden Wandel vom einstigen Kornbrennerdorf zum vielseitigen Gewerbestandort mit guter Infrastruktur vollzogen. Die Kornbrennerei hat vor Ort eine lange Tradition, die weit ins vorige Jahrhundert zurückreicht. Der "Unner Klore" und der "Unnauer Kümmel" sind beliebte Markenartikel der Schnapsbrenner. Von den 27 Brennereien in der Blütezeit sind noch 2 übrig geblieben. Einen wesentlichen Aufschwung, auch als "Höhenluftkurort", nahm die Gemeinde durch die Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Frankfurt - Köln im Jahre 1886.

Im Laufe der Jahre hat Unnau sein Erscheinungsbild erheblich verändert und aufgewertet. Metzgerei, Bäckerei, Lebensmittelgeschäft und Frisör sorgen für eine gute Grundversorgung. Zahlreiche mittelständische Gewerbebetriebe und Dienstleistungsanbieter haben sich in der "Schilder-Gemeinde" angesiedelt und halten viele qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze in Wohnortnähe vor: 16 Schilderfabriken, Möbelfabrik, Elektrogroßhandel, Elektroinstallationsbetrieb, Schreinereien, Maschinenbau und metallverarbeitende Betriebe, Gartengestaltung, Autohaus, Verpackungshandel, Raiffeisen-Warenhandel, Brennstoffhandlungen, Handel für Naturbaustoffe, 2 Brennereien und 2 landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe.

Zahlreiche Gemeinschaftsangebote fördern das rege Vereinsleben. Als Stätten der Begegnung dienen ein Dorfgemeinschaftshaus, eine Grillhütte sowie eine Sport- und Mehrzweckhalle. Ein Hartsportplatz und das beliebte Freibad werden von Sporttreibenden rege genutzt. Die Kinder aus dem Ort besuchen den modernen und freundlich gestalteten Kindergarten der Ortsgemeinde und die in 1991 von der Verbandsgemeinde als Schulträger errichtete Grundschule. Erlebnisreiche Aufenthalte verbringen jährlich viele Jungen und Mädchen im Carl-Duisberg-Schullandheim.

Bedingt durch das gute Angebot an öffentlichen Einrichtungen verfügt Unnau über ein intaktes Vereinsleben. Allen Interessenten von Jung bis Alt wird ein vielfältiges Betätigungsfeld geboten. Dies reicht von der Freiwilligen Feuerwehr über mehrere Chöre und den Westerwald-Verein als Kulturträger bis hin zum Ski-Club Bad Marienberg-Unnau, dem Sportverein, dem Automobil-Club, der Versehrtensportgruppe, dem Schäferhundeverein, der DLRG sowie der Unnauer Patenschaft zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher e. V.

Diese Angebotsvielfalt dürfte mit dazu beigetragen haben, dass sich die Ortsgemeinde Unnau zu einem beliebten Lebens- und Wohnort von hoher Qualität entwickelt hat. Mit attraktiven Neubaugebieten in herrlicher Lage und ausreichend vorhandenen Gewerbeflächen ist die Gemeinde gut für die Zukunft gerüstet.

Kurzinfo
Einwohner: 1.928
Fläche der Gemeinde: 811 ha
Gewerbebetriebe: ca. 180

Ortsbürgermeister:
Ulrich Leukel
E-Mail: ulrich.leukel@rz-online.de
Gemeinderat: 16 Ratsmitglieder (Mehrheitswahl)