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Sehenswürdigkeiten

Das Kaponier
In der Nähe des Stadtbrunnens liegt das Kaponier (Capponiere = Grabenwehr). Das fünfeckige Festungsgebäude war als Außenwerk und Gefängnis der einstigen Zitadelle 1705 über dem Moorbach erbaut worden. Heute organisiert der "Kunstverein Kaponier" in diesen Räumen Ausstellungen heimischer und auswärtiger Künstler.
Aktuelle Ausstellungen: www.kaponier-vechta.de
Wo? Große Straße 47.

Die Elmendorffburg
In der Nähe der Nepomukbrücke wurde im Jahr 1831 das jetzige Gebäude der Elmendorffburg im klassizistischen Stil erbaut. Das Freiherrngeschlecht derer von Elmendorff war seit 1331 jahrhundertelang Besitzer von Gut Füchtel in Vechta. Der spätere Bischof von Münster und im Jahr 2005 selig gesprochene Kardinal Clemens August Graf von Galen, wohnte während seiner Schulzeit am Gymnasium Antonianum (1894-1896) in der "Burg" - zusammen mit seinem Bruder Franz. Heute beherbergt die Elmendoffburg einen gastronomischen Betrieb. An gleicher Stelle befand sich früher ein Burgmannshof.
Wo? Burgstraße 4.

Die Wassermühle
Wo Mühlenstraße und Marienstraße zusammentreffen steht seit 1724 eine Wassermühle - denn hier wurde damals für die Zitadelle ein Nebenarm des Moorbachs angelegt. Früher befand sich die Wassermühle, in Verbindung mit der alten Burg, bei der Nepomukbrücke. Lange Jahre beherbergte der Fachwerkbau auch eine Schwarzbrotbäckerei. Nach Renovierung und Umbau im Jahr 1967 sind darin Geschäftsräume untergebracht. Nach wie vor ist die Mühlenidylle mit ihrem Teich und dem Blick ins Moorbachtal ein Ort erholsamer Entspannung in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums.
Wo? An der Wassermühle.

Altes Rathaus
Am Bürgermeister-Kühling-Platz (ehem. Burggelände) befindet sich das alte Rathaus der Stadt Vechta. Dies wurde von 1957 bis 1999 von Rat und Verwaltung genutzt. Der rechte Baukörper ist das vom Münsterschen Amtsrentmeister Alexander Driver 1711/13 errichtete Wohnhaus, das 1887 durch den westlichen Anbau erweitert wurde. Der Sitzungssaal, früher das Wohnzimmer im Ostflügel, besitzt als Besonderheit eine spätbarocke Stuckdecke mit einem Zentralgemälde aus der griechischen Mythologie. Über dem Kamin ist das Stadtwappen künstlerisch gefasst.
Wo? Bürgermeister-Kühling-Platz.

Die Nepomukbrücke mit Statue
An der Stelle der Nepomukrücke gab es im 12. Jahrhundert eine Furt durch den damals sehr breiten Moorbach. Die Furt war die einzige offizielle Möglichkeit, auf der Rheinischen Handelsstraße den Bach zu überqueren - was den Anstoß für den Bau der ehemaligen Burg Vechta gab.
Gegenüber der Nepomukbrücke stand früher eine Laterne. Diese wurde angezündet, wenn ein Vechtaer Bürger im Sterben lag. Benannt ist die Moorbachbrücke in der Nähe des ehem. Burggeländes nach dem Hl. Johannes von Nepomuk, dessen Statue heute auf der westlichen Brückenmauer steht. Die Stadt wählte den Heiligen zum Schutzpatron.

"Sprengepiel"
Die Bronzedarstellung eines Hundes erinnert an den kaiserlichen Rittmeister Lambert Sprengepiel, der um 1640 auf dem Gut Falkenrott lebte. Mit seinen Reitern zog er plündernd durch die Lande. Der Sage nach wurde er dafür in einen schwarzen Hund mit glühenden Augen verwandelt, der nachts mit rasselnder Kette durch die Straßen rannte. Die Franziskanermönche verbannten ihn schließlich ins Moor. Die Plastik, die 1981 aufgestellt wurde, stammt von Bernard Kleinhans.
Wo? Kronenstraße.

"Dei Müse van Aite"
Gegenüber der Oyther Kirche steht eine mehrteilige Bronzeplastik mit dem niederdeutschen Titel "Dei Müse van Aite". Geschaffen wurde sie 1986 vom Vechtaer Künstler Albert Bocklage. Als Vorlage diente ein plattdeutsches Gedicht des früheren Oyther Dechanten Dr. Averdam. Es beinhaltet als Lebensweisheit: "Nu merket jau mit deipen Sinnen: Well dörhollt, Jungs, dei deit gewinnen." Die Figuren stellen den damaligen Dechanten, seine Haushälterin und einen angreifenden Kater dar; auf dem kleinen Sockel davor "krabbelt dei Müse."
Wo? Gegenüber der Oyther Kirche.

Stadtpark "Zitadelle"
Im Westen der Stadt liegt der ca. 8 Hektar große Zitadellenpark. Ab dem Jahr 2018 wird eine Fußgängerbrücke entlang des Bahnhofs den Stadtpark mit der Innenstadt verbinden.
In den Jahren 1987-1991 aus feuchtem Wiesengelände geschaffen, bezieht er als Nachbau einen Teil der alten Festung (1666-1769) mit den hohen Wällen einer kompletten Bastion und einen Abschnitt des 45m originalbreiten Hauptgrabens mit ein. Das Vorgelände bis zum Außenwall, durch Brücken mit dem zentralen Bereich verbunden, besteht aus weiten Rasenflächen sowie (thematisierten) Sondergärten mit Rosen, Iris, Mohn, Stauden u.a.
Die Aussichtsplattform auf der Wallspitze gestattet einen beeindruckenden Rundblick über den gesamten Erholungspark mit seinen historischen Bezügen, die konkret erlebbar gemacht worden sind. Der 3 km lange Rundwanderweg auf dem baumbepflanzten Außenwall ist eine beliebte Spazierstrecke für Jung und Alt.
Wo? Erreichbar über die Bahnhofstraße.

Der Spieker
Gegenüber der Kirche in Langförden fällt ein ansehnliches doppelstöckiges Fachwerkhaus auf: der Spieker von 1827 (hochdeutsch "Speicher"). Als Restgebäude des 1966 ausgesiedelten Meyerhofes ist er ein unter Denkmalschutz gestellt. Ein Spieker diente früher der Trocknung und Lagerung des Getreides. Deshalb war er von existentieller Bedeutung für das bäuerliche Anwesen.
Die ursprünglichen Lehmgefache wurden 1960 durch Ziegelmauerwerk ausgefüllt. Zwischenzeitlich als Stall genutzt, erfolgte 1993/94 die gründliche Renovierung mit gleichzeitigem Umbau für ortskulturelle Zwecke. Im Jahr 2010 wurde das Gebäude erweitert. Es dient als "Haus der Begegnung" z.B. für Gruppentreffs, Sitzungen, Musik- und Literaturdarbietungen sowie Ausstellungen. Auch das umfassende Archiv des Heimatvereins Langförden ist hier untergebracht.
Wo? Am Meyerhof.

Die Laurentiuskirche Langförden
Die erste Holzkirche wurde im Jahre 1011 durch eine aus Findlingen gebaute Steinkirche im romanischen Stil ersetzt. Diese wurde im 13. Jh. erweitert und mit einem Turm vollendet. Das Steinmaterial der alten Kirche fand 1910 Verwendung für die große domartige neue Kirche im neoromanischen Stil. Die neue Kirche ist als Basilika mit Kreuzschiff und runder Chorapsis im neuromanischen Baustil errichtet. Sie wurde in den Jahren 1910 - 1912 nach den Plänen des Mainzer Architekten Prof. Becker erbaut und 1912 eingeweiht. Die Kirche ist außen mit Ibbenbührener Sandsteinplatten verkleidet. Besonders eindrucksvoll ist die Westfassade mit der Fensterrosette gestaltet. Das markante Turmensemble, die gegenüberliegende Brunnenanlage auf dem Laurentiusplatz und die angrenzende "Grüne Lunge" mit den historischen Restgebäuden des ehemaligen Meyer-Hofes prägen heute das Bild in der Ortsmitte.
Wo? Gegenüber vom Laurentiusplatz in Langförden.

Museum im Zeughaus
In der Zitadelle liegt das "Museum im Zeughaus". Zeughäuser sind als Vorläufer der im modernen Sinn erst im 19. Jahrhundert entstehenden Museen zu betrachten. 1719 schreibt L. Ch. Sturm in seinem Traktat Architectura Civilii-Militaris, dass die Ordnung der Materialien nicht nur aus Gründen der militärischen Einsatzbereitschaft beizubehalten ist, sondern auch der Ergötzung, Verwunderung und dem Vergnügen der Besucher dienen soll. Über die Ausstrahlung der Kuriositäten soll Begierde zum Lernen bei dem Publikum geweckt werden. Das alte Zeughaus erzählt heute auf drei barrierefrei zu erreichenden Etagen Geschichten aus der Bronzezeit, dem Mittelalter, dem 30-jährigen Krieg und der jüngsten Vergangenheit als Gefängnis bis 1991.
Wo? In der Zitadelle

Europaplatz, Alter Markt und Große Straße
Auf dem seit einigen Jahren "Europaplatz" genannten Marktplatz steht der 1974 in Betrieb genommene Stadtbrunnen. Daneben sind die "Skulptur Martin" und die Bronzestatue "Warwick Rex" zu sehen.
Rund um den Alten Markt sind zahlreiche Cafés und Restaurants angesiedelt, die zum Verweilen einladen. Die Große Straße stellt die Flaniermeile und Einkaufsstraße Vechtas dar. Besucher können aus einem großen Angebot an Bekleidungsgeschäften, Juwelieren, Optikern, Geschenkartikeln und vielem mehr wählen.

Skulptur Martin
Die vom Künstler Karl-Josef Dierkes geschaffene Skulptur zeigt den Straßenfeger Martin, der von 1959 bis zu seinem Tod im Jahr 1984 bei der Stadt Vechta beschäftigt war. Der Straßenfeger, der mit bürgerlichem Namen Martin Taubenheim hieß, war ein Vechtaer Original. Er hatte sich den Ruf erarbeitet, der fleißigste Arbeiter der Stadt Vechta zu sein. Bei Tag und Nacht war Martin auf der Großen Straße anzutreffen, die er sorgfältig mit Kehrwagen und Besen reinigte.
Wo? Europaplatz.

Bronzestatue "Warwick Rex"
Mit dem Springpferd "Warwick Rex" hat der Turnierreiter Alwin Schockemöhle im Jahr 1976 eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Montreal gewonnen. Die Statue steht symbolisch für seinen Sieg und die Bedeutung Vechtas als Pferde- und Reiterstadt. Die Bronzenachbildung wurde vom Münchener Künstler Heinrich Faltermeyer geschaffen. Die Stadt errichtete sie 1981.
Wo? Europaplatz.