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Stadtgeschichte

Eine kurze Stadtgeschichte

Ein alter Handelsweg, die "Rheinische Straße" von Lübeck über Bremen nach Köln führt auch durch Vechta

1150
Graf Hermann von Ravensberg erbaut Burg zur Sicherung -> Burgmänner, Handwerker und Kaufleute siedeln sich an

1252
übergeben Gräfin Sophie und Tochter Jutta die Herrschaft über Vechta dem Bischof von Münster -> bis 1668 gehörte Vechta kirchlich zum Bistum Osnabrück

1298
der "Stoppelmarkt" wird erstmal urkundlich erwähnt, vermutlich Jahrzehnte älter

weitere Kaufleute und Handwerker siedeln sich an und die Neustadt mit Klingenhagen wird um 1400 in den Wehrgürtel integriert
  • Chronist Klinghamer berichtet von überdurchschnittlichem Wohlstand in der Stadt
  • auffallend große Anzahl von Pferden durch Transport von Kaufmannswaren
1538
Überfall des Grafen von Oldenburg -> Abgabe von Hab und Gut, Brand

1591
Vechta wird ausgeplündert

im Dreißigjährigen Krieg
plündern und brandschatzen Truppen der Mansfelder, Braunschweiger, Kaiserlichen, Dänen und Hessen Vechta

1647
durch Schweden und Hessen erobert

1654
zahlt Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen Kriegsentschädigung an Schweden, so dass sie abziehen -> bis heute Dankprozession zu Christi Himmelfahrt

1684
Großbrand; Wiederaufbau legt den heutigen Stadtkern Vechtas fest

1711
Bau der Amtswohnung des münsterschen Drosten -> wird später zum Rathaus, dass heute die Heimatbibliothek, die Andreas-Romberg-Gesellschaft, die Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft und die Tourist-Information Nordkreis Vechta e.V. beherbergt

1714
wird die Lateinschule der Franziskaner zum Gymnasium

im Siebenjährigen Krieg (1756-63)
wird Vechta abermals geplündert

1803
kommt Vechta zum Lande Oldenburg

1830
erster Kursus für die Ausbildung von Volksschullehrern -> Ausbildung entwickelt sich über die Jahre weiter bis zur heutigen Universität Vechta

1831
Bischöfliche Offizialat (Oberbehörde der Katholiken) des Oldenburger Landes in Vechta wird errichtet
in den folgenden Jahren entwickelt sich Vechta zur Schul- und Beamtenstadt

1933
wird Oythe in die Stadt eingegliedert

1946
mit Auflösung des Landes Oldenburg gehört Vechta zum Land Niedersachsen

nach 1950
wirtschaftlich und kulturell positive Entwicklung -> Anstieg der Bevölkerungszahlen

1974
Gebietsreform -> Gemeinde Langförden wird zur Stadt eingegliedert (Langförden wird 890 urkundlich erwähnt und ist bis 1200 Pfarrei für Vechta, bis sie sich trennten)

1986
Stadt Vechta wird zur selbstständigen Gemeinde