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Gleichstellungsbeauftragte

Bereits 1987 hat Syke als erste Kommune im Landkreis Diepholz eine Beauftragte für Gleichstellungsfragen eingestellt. Auch ohne gesetzliche Verpflichtung stimmte eine Ratsmehrheit dafür, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu unterstützen. 1993 wurde die Förderung der Gleichberechtigung eine Pflichtaufgabe.

Gesetzliche Grundlagen dafür sind...

... das Grundgesetz, der Artikel 3 Absatz 2:
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt". Der Staat fördert die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, ... benachteiligt oder bevorzugt werden."

... die Niedersächsische Verfassung, Artikel 3:
"Die Achtung der Grundrechte, insbesondere die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, ist eine ständige Aufgabe des Landes, der Gemeinden und des Landkreises."

... und die niedersächsische Gemeindeordnung (NGO) § 5a, die 2005 novelliert wurde.

Die Wirklichkeit entspricht nicht überall den gesetzlichen Anforderungen. Ziel der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist es, das gesetzliche Recht umzusetzen. Das bedeutet, dass
  • im Beruf Frauen genauso wie Männer bezahlt und befördert werden

  • mehr Männer Verantwortung für die Erziehung der Kinder und die Pflege alter Menschen übernehmen

  • ungesicherte, befristete und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsverhältnisse nicht zu Lasten von Frauen gehen

  • Mädchen genauso schnell den gewünschten Ausbildungsplatz finden wie Jungen

  • im öffentlichen Leben und in Entscheidungspositionen mehr Frauen anzutreffen sind.

Gewalt gegen Frauen und Kinder muss als öffentliches und gesellschaftliches Problem gesehen werden. Täter dürfen nicht mit geringen Strafen davon kommen.

Aufmerksamkeit und Zivilcourage zeichnen die Syker aus!