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Geschichte

Seine Entstehung verdankt der Ort den Eisenerzvorkommen und dem Waldreichtum im oberen Steinachtal, wo im Jahre 1519 die erste Siedlung um einen Hochofen entstand. Die Gewinnung und Verarbeitung von Eisenerz, Schiefer und Holz sorgten für eine gute Entwicklung und für weitere Ansiedlung von Menschen. 1799/1800 wurde Steinach schließlich "Marktflecken" und 1920 erhielt Steinach das Stadtrecht.

Die Erwerbszweige wandelten sich im Laufe der Zeit. Nach dem Rückgang der eisenverarbeitenden Industrie dominierten die Herstellung von Spielwaren, die Glas- und Porzellanfabrikation, der Schieferabbau und die Schieferverarbeitung.

"Steinacher Griffel sind die besten!", so stand es auf den Schachteln, in denen in der 400jährigen Geschichte der Griffelproduktion 28 bis 30 Milliarden dieser schlanken Schreibwerkzeuge in alle Welt verschickt wurden. Durch die Schiefergriffel leistete Steinach bis 1968 einen bedeutenden Beitrag zur Bildung und Alphabetisierung rund um den Globus.

Alles über die Geschichte des Schiefers und der Griffel und noch vieles mehr erfährt man im Deutschen Schiefermuseum. Im gleichen Gebäude ist auch die Steinacher Spielzeugschachtel zu besichtigen, wo ein weiterer wichtiger Steinacher Gewerbezweig dargestellt ist, die Spielzeugherstellung.