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Vorwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Im Juni 2015 wurde der Aktionsplan Inklusion vom Rat der Stadt beschlossen. Darin hat sich die Stadt Sankt Augustin zum Ziel gesetzt, die Menschen mit Behinderung stärker als bisher in die Gemeinschaft einzubinden. Dies kann natürlich nur gelingen, wenn sich die Menschen mit Behinderung auch innerhalb ihrer Stadt bewegen können. Die Barrierefreiheit innerhalb einer Kommune, der häuslichen Umgebung und der eigenen Wohnung ist daher eine unverzichtbare Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und ermöglicht eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.

Der unmittelbare Abbau sämtlicher baulicher Barrieren an öffentlichen Wegen und städtischen Gebäuden wäre dabei schon aus finanziellen Gründen ein nicht umsetzbares Ziel. Aber sukzessive und vor allem bei Neuplanung von städtischen Gebäuden und Verkehrswegen wird dem Ziel umfassender Barrierefreiheit heute Rechnung getragen.

Parallel zu diesen Bemühungen der Stadt macht es Sinn, auch vorhandene Barrieren bei privaten Wohnungen und Häusern abzubauen. Für den Abbau baulicher Barrieren und die Schaffung eines weitestgehend barrierefreien Wohnraums sind die Eigentümer und Mieter von Wohnungen und Häusern selbst verantwortlich. Die Stadt Sankt Augustin unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Barrieren an ihren Wohnhäusern abzubauen, indem sie einen Mitarbeiter als Ansprechpartner für Fragen zum barrierefreien Bauen und zur Schaffung barrierefreien Wohnraums kostenfrei zur Verfügung stellt.

Diese aktualisierte Internet-Präsentation "Wohnen ohne Barrieren für jedes Alter" liefert Anstöße, die eigene Wohnung auf ihre Tauglichkeit für ein selbständiges Leben mit Behinderung oder im Alter zu untersuchen und vorhandene Barrieren abzubauen.

Eine barrierefreie Stadt dient nämlich nicht nur den Menschen mit Behinderungen, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern und erleichtert auch beispielsweise Eltern mit Kindern und älteren Menschen den Alltag.

Sankt Augustin

Klaus Schumacher
Bürgermeister

Rainer Gleß
Erster Beigeordneter


Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

aus Gründen einer zügigen Lesbarkeit der Texte wurde auf die weibliche Form erwähnter Personengruppen verzichtet. Eine Diskriminierung der Leserinnen gegenüber den Lesern geht damit nicht einher.

Weitere Informationen über die Stadt Sankt Augustin
finden Sie auch unter http://www.sankt-augustin.de