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Ortsteile

Bremenhain

Lage: nord-nordwestlich von Rothenburg
Eingemeindung: 1972 nach Rothenburg
Einwohner 2015: 130

Geschichte:
Im 13. Jahrhundert von deutschen Einwanderern besiedelt.

Dunkelhäuser

Lage: nordwestlich von Rothenburg
Eingemeindung: 1972 nach Rothenburg
Einwohner
2015: 61

Geschichte:
In jetziger Ausdehnung bestand Dunkelhäuser erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich waren die Siedlungen auf Noes, Rothenburg und Uhsmannsdorf verteilt. Dunkel kommt vom Namen des Besitzers einiger Häuser.

Geheege

Lage: südwestlich von Rothenburg
Eingemeindung: 1972 nach Rothenburg
Einwohner
2015: 241
1837: 207

Geschichte:
1401 urkundlich erstmals als Dorf erwähnt

Interessantes zur Ortschaft:
Eine geographische Besonderheit und touristisch reizvoll ist die Geheeger Wasserscheide. Ein Wassergraben, der aus dem Biehainer Torfstich kommt, trennt sich in zwei Arme. Der Abfluss ist so geregelt, dass durch einen im Wasser befindlichen Keil die eine Hälfte der Wassermenge nach den Spreer Teichen, Schöps, Spree, Havel, Elbe zur Nordsee, die andere Hälfte zur Neiße, Oder in die Ostsee fließt. Der Geheeger Wasserlauf hat somit den europäisch äußerst selten vorkommenden Abfluss in 2 verschiedene Meere.

Lodenau

Lage: nördlich von Rothenburg, im Überschwemmungsgebiet der Neiße
Eingemeindung: 1999 nach Rothenburg
Einwohner
2015: 431
1937: 664
1837: 451

Geschichte:
Um 1378 wurde Lodenau vermutlich gegründet. Lodenau bedeutet Eisdorf (lod wendisch/slawisch Eis). 1897 standen das Gut und das Niederdorf völlig unter Wasser. 1908 Anstellung einer der modernsten Rundsiebkartonmaschinen der Welt zur Herstellung von Pappen in endlosen Bahnen. Von 1938 - 45 war Lodenau nach Zoblitz (heute Polen) eingemeindet. 1972 wurde Steinbach nach Lodenau eingemeindet.

Interessantes zur Ortschaft:
Die Celltechnik Lodenau GmbH ist der stabilste Wirtschaftsfaktor im Ort. Ein großer Baggersee bietet Möglichkeiten für Sportangler, Badelustige und Erholungssuchende. Durch Lodenau führt der überregionale Neiße-Radwanderweg.

Neusorge

Lage: nord-nordwestlich von Rothenburg
Eingemeindung: 1994 nach Lodenau, 1999 mit Lodenau nach Rothenburg
Einwohner 2015: 118

Geschichte:
1564 wurde das heutige "Straßendorf" Neusorge erstmals erwähnt. Neusorge gehörte fast immer zum Rittergut Lodenau, das eine Försterei besaß.
Das heutige Neusorge ist aus den Orten "Spree-Aufwurf" und Neusorge entstanden.

Interessantes zur Ortschaft:
Die Landwirtschaft ist der dominierende Wirtschaftszweig. An der aktiven Gestaltung des Dorflebens haben der Ortschaftsrat, die Freiwillige Feuerwehr, der Schützenverein und der Seniorenverein großen Anteil. Neusorge ist ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die angrenzende Wald- und Teichlandschaft.

Nieder-Neundorf

Lage: südlich von Rothenburg
Eingemeindung: 1996 nach Rothenburg
Einwohner
2015: 301
1937: 438
1837: 379

Geschichte:
Erste Besiedlung der heutigen Ortslage in der frühen Bronzezeit. Im 13. Jahrhundert wohl von deutschen Kolonisten gegründet. 2003 Wiedereröffnung der ehemaligen Schule als "Bürgerhaus" mit neu eingerichteter "Heimatstube".

Interessantes zur Ortschaft:
Die Gemeinde hat einen rein ländlichen Charakter.
Kleine Handwerksbetriebe und Landwirtschaft sind heute die örtlichen Arbeitgeber. Kleinod ist ein reizvoll angelegter Dorfpark, der oft mit großen und kleinen Veranstaltungen aufwarten kann.
In der Heimatstube Nieder-Neundorf werden interessante Informationen zur Geschichte des Ortes gezeigt.

Noes

Lage: nördlich mit Rothenburg verschmolzen
Eingemeindung: 1972 endgültig nach Rothenburg
Einwohner:
1937: 807
1837: 620

Geschichte:
1406 erste urkundliche Nennung als Nawis, Namensherkunft unklar. Später Nuos, Naiwsz, Noß, Noes. Noes war in der Geschichte mehrfach mit Rothenburg vereint und wieder getrennt.
Aufgrund der engen Verbindung und langjährigen Zugehörigkeit zu Rothenburg wird Noes kaum mehr separat als Ortsteil betrachtet.

Steinbach

Lage: nördlich von Rothenburg und Lodenau
Eingemeindung: 1972 nach Lodenau, 1999 mit Lodenau nach Rothenburg
Einwohner
2015: 74
1937: 250
1837: 228

Geschichte:
1399 Ersterwähnung als Stynkbach (stinkender Bach).

Interessantes zur Ortschaft:
Landwirtschaft ist der vorherrschende Wirtschaftszweig. Seit 1994 arbeitet eine Munitionsentsorgungsanlage auf einem ehemaligen NVA-Stützpunkt. In Steinbach befindet sich eine große und moderne Schießanlage für den Schützenverein Neusorge. Seit 2011 gibt es in Steinbach eine der modernsten Hühnerfarmen in Deutschland.

Uhsmannsdorf

Lage: westlich von Rothenburg, an der Bahnlinie Görlitz - Cottbus - Berlin
Eingemeindung: 1999 nach Rothenburg
Einwohner
2015: 608
1937: 663
1837: 250

Geschichte:
1388 Ersterwähnung als Osansdorf (Osan: Vorname). 1890 Anlage einer Tafelglashütte, Fabrikbesitzer war Otto Künzel. 1901 Schulbau.

Interessantes zur Ortschaft:
Wahrzeichen des Ortes ist der im Stil eines spätmittelalterlichen Wehrturmes aus roten Backsteinen errichtete Wasserturm. Ein großes Tafelglaswerk machte Uhsmannsdorf weithin bekannt und ist heute als Flachglas Uhsmannsdorf GmbH Hauptarbeitgeber am Ort. Durch Uhsmannsdorf fließt der Weiße Schöps, ein Nebenfluss der Spree.
Der nordwestliche Teil des Ortes ist "Spreehammer". Viele Vereine sorgen für ein reichhaltiges Freizeit- und Kulturangebot.