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Ausbildungsprofile der Verwaltung

Verwaltungsfachangestellte/r

Die Ausbildung zur/m Verwaltungsfachangestellten dauert drei Jahre.

Einstellungsvoraussetzung
Vorausgesetzt werden mindestens der Schulabschluss der Fachoberschulreife sowie gute Deutsch- und Mathekenntnisse.

Zur Ausbildung - Verwaltungsfachangestellte
Verwaltungsfachangestellte werden in der praktischen Ausbildung in verschiedenen Fachbereichen (Serviceeinheiten) der Stadtverwaltung und im Dienstleistungsbetrieb der Stadt Rheinberg (DLB) eingesetzt.

Der theoretische Unterricht findet zweimal wöchentlich in der Berufsschule in Wesel statt. Dort werden Fächer wie Allgemeine Wirtschaftslehre, Verwaltungsbetriebslehre und Rechnungswesen unterrichtet. Zusätzlich erfolgt ein praxisbegleitender Unterricht am Studieninstitut Niederrhein (SINN) Krefeld mit Standort in Wesel, in dem notwendige Kenntnisse in Verwaltungsorganisation, Kommunalrecht und Kommunalem Finanzmanagement vermittelt werden.

Zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres wird eine rein schriftliche Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes in den Themengebieten Wirtschafts- und Sozialkunde, Moderne Organisation der Kommunalverwaltung und Finanzwissenschaften, durchgeführt.

Die Abschlussprüfung findet am Ende der dreijährigen Ausbildung statt. Gegenstand dieser Prüfung sind alle in der dreijährigen Ausbildung vermittelten Kenntnisse, sowie der Lernstoff der Berufsschule und des Studieninstituts. Sie wird unterteilt in einen schriftlichen Prüfungsteil und einem praktischen Prüfungsteil.

Die schriftlichen Prüfungsgebiete der Abschlussprüfung sind:
  • Finanzwissenschaften
  • Personalwesen
  • Verwaltungsrecht und Verwaltungsverfahren
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
Bei der praktischen Prüfung handelt es sich um ein Rollenspiel, in dem der Prüfling z.B. ein Kundengespräch führt.

Übernahmemöglichkeit
Die Stadt Rheinberg bildet seit Jahren über ihren eigenen Bedarf hinaus aus. Eine Übernahme kann daher nicht garantiert werden.
Mit der sehr fundierten Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten ist es zudem möglich, sich bei zahlreichen Stellen zu bewerben, wie z. B. bei den allgemeinen inneren Verwaltungen des Bundes und der Länder, der Bundeswehrverwaltung, jeder Kommunalverwaltung (Kreise, Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände), Handwerksorganisationen, Industrie- und Handelskammern, Kirchenverwaltungen.

Zum Beruf der/des Verwaltungsfachangestellten
Verwaltungsfachangestellte nehmen als Sachbearbeiter/innen Aufgaben in verschiedenen Bereichen einer Stadtverwaltung wahr. Dazu zählt z. B. die Bearbeitung eines Antrags auf Erteilung eines Personalausweises, dem Erlass eines Bußgeldbescheides oder die Gewährung von Sozialleistungen. Sie bereiten unter Anwendung der erforderlichen Rechtsgrundlagen Entscheidungen vor, bzw. führen diese selber aus. Daher werden fundierte Kenntnisse der jeweiligen Rechtsmaterie benötigt. Da sie als Dienstleister für Bürger/innen tätig sind, werden insbesondere Freude am Umgang mit Menschen, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit sowie Selbständigkeit vorausgesetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungsleitung der Stadt Rheinberg
Frau Schrader
Telefon: 02843 171-107
oder im Internet unter www.rheinberg.de

Bachelor-Studium für den gehobenen-nichttechnischen Verwaltungsdienst

Die Ausbildung für den gehobenen Dienst unterteilt sich in zwei Studiengänge:
  • Bachelor of Laws (Generalistenstudiengang)
  • Bachelor of Arts (Betriebswirtschaftslehre)
Bei dem Generalistenstudiengang werden schwerpunktmäßig Rechtswissenschaften gelehrt. Fächer sind beispielsweise Kommunalrecht, Verwaltungsrecht, Sozialrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht. Darüber hinaus werden wirtschaftswissenschaftliche Fächer (Öffentliche Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung) und Sozialwissenschaften (Psychologie, Ethik, Soziologie) unterrichtet.

Bei dem betriebswirtschaftlichen Studiengang bilden die Wirtschaftswissenschaften den Schwerpunkt. Fächer sind beispielsweise Öffentliche Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung, Volkswirtschaftslehre. Darüber hinaus werden Rechtswissenschaften wie Verwaltungsrecht, Kommunalrecht und Bürgerliches Recht vermittelt.

Einstellungsvoraussetzungen
Vorausgesetzt werden mindestens der Schulabschluss der Fachhochschulreife sowie gute Deutsch- und Mathekenntnisse. Darüber hinaus muss der/die Bewerber/in gem. § 2 Abs. 2 i.V.m. § 2 Abs. 1 Nr. 1 VAPgD BA und § 7 Abs. 1 BeamtStG eine der drei folgenden Staatsangehörigkeiten besitzen:
  • Deutsche Staatsangehörigkeit
  • Die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union
  • Die Staatsangehörigkeit eins anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikation eingeräumt haben.
Zur Ausbildung
Die Ausbildung beginnt zum 01. September eines jeden Jahres und dauert drei Jahre. Sie gliedert sich in fachwissenschaftliche und fachpraktische Abschnitte. Die fachwissenschaftlichen Studienzeiten betragen insgesamt ca. 21 Monate und finden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung mit Standort in Duisburg statt. Sie umfassen außer den Lehrveranstaltungen an der FHöV NRW auch eine Seminar- und Projektarbeit, sowie eine abschließende Bachelorarbeit.
Die fachpraktischen Abschnitte betragen insgesamt ca. 15 Monate und finden in der Stadtverwaltung Rheinberg statt. Während diesen Praxiszeiten wird theoretisch erworbenes Wissen in verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung angewandt und erweitert, sowie Fachpraxis vermittelt. Zu durchlaufende Bereiche sind z. B. die Kämmerei als Finanzverwaltung, der Fachbereich Sicherheit und Ordnung als Ordnungsverwaltung oder das Sozialamt als Leistungsverwaltung.
Jede abgeschlossene Lerneinheit (Modul) der fachwissenschaftlichen und fachpraktischen Abschnitte wird mit einer Prüfung oder einer anderen Studienleistung
(Klausur, Fachgespräch etc.) abgeschlossen, welche 80 % der Gesamtnote des Bachelorabschlusses ausmachen. Die abschließende Bachelorprüfung einschließlich eines Kolloquiums wird mit 20 % der Gesamtnote gewichtet.

Hinweis
Das Ausbildungsverhältnis erfolgt im privatrechtlichen Beschäftigungsverhältnis - eine Verbeamtung findet nicht statt.

Übernahmemöglichkeit
Die Stadt Rheinberg bildet seit Jahren über ihren eigenen Bedarf hinaus aus. Eine Übernahme wird daher nicht garantiert. Mit der sehr fundierten Bachelor-Ausbildung ist es zudem möglich, sich bei zahlreichen Stellen zu bewerben, wie z. B. bei den allgemeinen inneren Verwaltungen des Bundes und der Länder, der Bundeswehrverwaltung, jeder Kommunalverwaltung (Kreise, Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände), Handwerksorganisationen, Industrie- und Handelskammern, Kirchenverwaltungen.

Zum Beruf
Beschäftigte im gehobenen Dienst (Bachelor-Absolventen) werden in verschiedenen Bereichen der Verwaltung eingesetzt und treffen meist eigenständig Entscheidungen, arbeiten selbstständig und teamorientiert. Gesetze und sonstige Rechtsvorschriften bilden die Grundlage für Verwaltungsentscheidungen. Durch die immer stärker werdende Verflechtung von Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst ist die Anwendung wirtschaftlicher Methoden und Kostenbewusstsein eine notwendige Voraussetzung für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Die moderne Verwaltung versteht sich als kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen. Gefragt sind Bürgernähe, Flexibilität und Organisationstalent.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungsleitung der Stadt Rheinberg
Frau Schrader
Telefon: 02843 171-107
oder im Internet unter www.rheinberg.de

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Die Ausbildung zur/m Fachangestellten für Bäderbetriebe dauert drei Jahre.

Einstellungsvoraussetzung
Vorausgesetzt werden mindestens ein guter Hauptschulabschluss und zudem sehr gute Schwimmfähigkeiten.

Zur Ausbildung
Die praktische Ausbildung zur/m Fachangestellten für Bäderbetriebe erfolgt in den städtischen Bädern. Der/die Auszubildende wird während der Öffnungszeiten des Hallen- bzw. Freibades innerhalb eines Zweischichtsystems eingesetzt. Neben dem regelmäßigen Schwimm- und Rettungstraining lernt der/die Auszubildende z. B. die Technik des Bades und die Wasseraufbereitung kennen. Auch die Sensibilität für potentielle Gefahrensituationen sowie die Beobachtungsgabe bei der Beckenaufsicht werden geschult.

Der theoretische Unterricht findet ein- bis zweimal wöchentlich in der Berufsschule in Düsseldorf statt. Neben berufsbezogenen Fächern wie Bädertechnik, Schwimm- u. Rettungslehre und Wirtschafts- u. Betriebslehre werden auch Fächer wie Deutsch und Politik unterrichtet.

In der Mitte des 2. Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung zur
Ermittlung des Ausbildungsstandes durchgeführt.

Schriftliche Prüfungsgebiete dieser Zwischenprüfung sind
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz Arbeitshygiene und Umweltschutz
  • Berufsbezogene naturwissenschaftliche Grundlagen, Einsatz von Werkstoffen und Werkzeugen
  • Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit, Beaufsichtigung des Badebetriebes
  • Betreuen von Besuchern
In der praktischen Prüfung soll der/die Auszubildende folgende Aufgaben erfüllen:
  • Kopfsprung aus 3 m Höhe
  • Streckentauchen über eine Distanz von mindestens 30 m
  • 100 m Zeitschwimmen in höchstens 1 Minute und 35 Sekunden
  • 3 Minuten lang eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen
  • 50 m Transportschwimmen in höchstens 1 Minute und 30 Sekunden (Schieben oder Ziehen, beide Personen sind bekleidet)
  • 400 m schwimmen in höchstens 12 Minuten (Schwimmstilarten für einzelne Strecken sind vorgegeben - siehe BäderFAngAusbV)
Die Abschlussprüfung findet am Ende der dreijährigen Ausbildung statt. Gegenstand dieser Prüfung sind alle in der dreijährigen Ausbildung vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse, sowie der Lernstoff der Berufsschule, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. Die Abschlussprüfung wird in einen schriftlichen und praktischen Prüfungsteil unterteilt.

Die schriftlichen Prüfungsfächer der Abschlussprüfung sind:
  • Retten, Erstversorgung und Schwimmen
  • Badebetrieb
  • Bädertechnik
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
Die praktische Prüfung besteht aus den folgenden Prüfungsfächern:
(Genaue Anforderungen finden Sie unter dem Link Verordnung FAB)
  • Retten und Erstversorgung
  • Schwimmen
  • Besucherbetreuung und Schwimmunterricht
Übernahmemöglichkeit
Die Stadt Rheinberg bildet seit Jahren über ihren eigenen Bedarf hinaus aus. Eine Übernahme kann daher nicht garantiert werden.
Mit der Ausbildung zur/m Fachangestellten für Bäderbetriebe bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in den im untenstehenden Abschnitt (Zum Beruf der/s Fachangestellten für Bäderbetriebe) genannten Bädern an. Darüber hinaus ist es zudem möglich sich in Wellnesshotels, in kommunalen Sportämtern oder in medizinischen Badeeinrichtungen von Rehabilitationskliniken zu bewerben.

Zum Beruf der/s Fachangestellten für Bäderbetriebe:
Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeiten hauptsächlich in öffentlichen und privaten Frei- und Hallenbädern, See- und Strandbädern, Meeerwasser- und Wellenbädern oder Fitnesszentren. Sie beaufsichtigen den Badebetrieb, betreuen Badegäste und überwachen die technischen Anlagen.

In Notfällen müssen sie verunglückte Badegäste retten und Erste-Hilfe bei Verletzten leisten. Auch einfache Verwaltungstätigkeiten (wie das Beschaffungswesen oder das Abrechnen der Kassen) und Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von neuen Besuchern zählen zu den Aufgaben eines Fachangestellten für Bäderbetriebe. Ein freundliches Auftreten im Umgang mit Badegästen, eine gute Beobachtungsgabe zur Vermeidung von Gefahrensituationen sowie sehr gute schwimmerische Fähigkeiten und die ständige Bereitschaft diese zu verbessern sind für die Ausübung des Berufes selbstverständlich.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungsleitung der Stadt Rheinberg
Frau Schrader
Telefon: 02843 171-107
oder im Internet unter www.rheinberg.de

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
- Fachrichtung Bibliothek -

Die Ausbildung zur/m Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste beträgt drei Jahre.

Einstellungsvoraussetzung
Vorausgesetzt wird mindestens ein Schulabschluss der Fachoberschulreife.

Zur Ausbildung
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste werden während der praktischen Ausbildung in der Stadtbücherei der Stadt Rheinberg eingesetzt. Dort lernen sie, wie Medien, Informationen und Daten beschafft, erfasst und verbucht werden. Neben der Beratung und Betreuung der Kunden wird der/die Auszubildende in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit geschult.

Der theoretische Unterricht findet zweimal wöchentlich in der Berufsschule in Düsseldorf statt. Dort werden Fächer wie Organisationslehre, spezielle Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen gelehrt.

In der Mitte des 2. Ausbildungsjahres erfolgt eine rein schriftliche Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes.

Prüfungsfächer in der Zwischenprüfung sind folgende:
- Beschaffung, formale Befassung
- Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme
- Wirtschafts- und Sozialkunde

Die Abschlussprüfung findet am Ende der dreijährigen Ausbildung statt. Gegenstand dieser Prüfung sind alle in der dreijährigen Ausbildung vermittelten Kenntnisse, sowie der Lernstoff der Berufsschule. Sie wird unterteilt in einen schriftlichen Prüfungsteil und einer praktischen Prüfung im Prüfungsbereich Praktische Übungen.

Die schriftlichen Prüfungsfächer der Abschlussprüfung sind:
  • Beschaffen und Aufbereiten von Medien und Informationen
  • Bereitstellen und Vermitteln von Medien und Informationen
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
Bei der praktischen Prüfung im Prüfungsbereich Praktische Übungen soll der/die Auszubildende eine von zwei ihm/ihr zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben aus dem Gebiet Dienstleistungs- und Medienangebot bearbeiten. Anschließend folgt ein Prüfungsgespräch, bei dem der/die Auszubildende seine/ihre Arbeitsergebnisse vorstellen soll. Es soll dabei gezeigt werden, dass Problemstellungen bearbeitet, Lösungen dargestellt und in berufsspezifischen Situationen kommuniziert werden kann.

Übernahmemöglichkeit
Die Stadt Rheinberg bildet seit Jahren über ihren eigenen Bedarf hinaus aus. Eine Übernahme wird daher nicht garantiert.
Mit der Ausbildung zur/m Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Stadt- und Behördenbibliotheken, an Hochschulen oder in Museen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in Werks- und Betriebsbibliotheken größerer Firmen, in Kirchenbibliotheken oder bei Verlagen zu bewerben.

Zum Beruf der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste:
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Bibliothek wirken beim Aufbau und der Pflege von Bibliotheksbeständen mit. Im Benutzerservice beraten sie Kunden und besorgen Medien oder Informationen. Zudem erledigen sie verwaltungstechnische und organisatorische Aufgaben. Freude am Umgang mit Menschen, ein sicheres, wortgewandtes Auftreten sowie eine gute Merkfähigkeit von Büchern und deren Inhalten für die Beratung der Kunden wird vorausgesetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungsleitung der Stadt Rheinberg
Frau Schrader
Telefon: 02843 171-107
oder im Internet unter www.rheinberg.de

Gärtner/in
- Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau -

Die Ausbildungsdauer zum/r Gärtner/in mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau beträgt drei Jahre.

Einstellungsvoraussetzung
Voraussetzung für den Ausbildungsberuf ist der Hauptschulabschluss.

Zur Ausbildung
Die praktische Ausbildung erfolgt zur Hälfte im Dienstleistungsbetrieb der Stadt Rheinberg (DLB), die andere Hälfte der praktischen Ausbildung übernimmt ein Partnerbetrieb. Dort lernt der/die Auszubildende die Anwendung und Handhabung der Maschinen und Arbeitsgeräte, das Anlegen und Unterhalten von Grünanlagen sowie den Umgang mit verschiedenen Arbeitsmaterialien kennen (Holz, Steine, Pflanzen). Zudem wird die betriebliche Ausbildung durch Lehrgänge der Landwirtschaftskammer NRW ergänzt.

Der theoretische Unterricht findet in Blockform in der Berufsschule in Wesel statt. Neben den berufsbezogenen Fächern wie Pflanzenverwendung, Bautechnik sowie Beratung und Vermarktung werden auch Fächer wie Deutsch und Mathematik unterrichtet.

Vor Beendigung des 2. Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes durchgeführt. Die Zwischenprüfung wird in einen schriftlichen und einen praktischen Prüfungsteil unterteilt. Bei der praktischen Prüfung soll der/die Auszubildende drei Aufgaben in maximal drei Stunden bearbeiten und anschließend in einem Prüfungsgespräch erläutern.

Die Abschlussprüfung findet am Ende der dreijährigen Ausbildung statt. Gegenstand dieser Prüfung sind alle in der dreijährigen Ausbildung vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse, sowie der Lernstoff der Berufsschule, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. Die Abschlussprüfung wird in einen schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungsteil unterteilt.

Schriftliche Prüfungsfächer der Abschlussprüfung sind:
  • Pflanzenkenntnisse
  • Betriebliche Zusammenhänge
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
Die praktische Prüfung besteht aus folgenden Prüfungsbereichen:
  • Baustellenabwicklung und Bautechnik
  • Vegetationstechnik
Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung ein landwirtschaftliches Gesamtwerk erstellen, das insgesamt aus fünf komplexen Prüfungsaufgaben besteht. Anschließend wird das Gesamtwerk in einem Prüfungsgespräch erläutert.

Mündlich wird der/die Auszubildende im Prüfungsfach Landschaftsgärtnerische Arbeiten geprüft.

Übernahmemöglichkeit
Die Stadt Rheinberg bildet seit Jahren über ihren eigenen Bedarf hinaus aus. Eine Übernahme wird daher nicht garantiert.
Mit der Ausbildung zum/r Gärtner/in bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, sowie in städtischen Gärtnereien an. Darüber hinaus ist es zudem möglich, sich in botanischen und zoologischen Gärten zu bewerben.

Zum Beruf des/der Gärtner(s)/in mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten in erster Linie in Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus. Sie verwirklichen die Pläne von Landschaftsarchitekten und -architektinnen. Dazu gehört das Bauen und Pflegen von Außenanlagen, insbesondere Grünanlagen aller Art sowie das Einrichten von Baustellen größerer Projekte nach den Zeichnungen der Architekten.
Auch das Pflastern von Wegen und Plätzen, das Bauen von Treppen und Trockenmauern und das Anlegen von Teichen zählen zu den Aufgaben eines/r Gärtner(s)/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft im Freien zu arbeiten ist für die Ausübung dieses Berufes selbstverständlich.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungsleitung der Stadt Rheinberg
Frau Schrader
Telefon: 02843 171-107
oder im Internet unter www.rheinberg.de