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Kinder/Jugend/Bildung

In der Stadt Mittweida gibt es ein breit gefächertes Netz an Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft und in Trägerschaft der Stadtverwaltung Mittweida.

Durch vielfältige Angebote, auch verschiedene pädagogische Konzepte, soll die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bewusst gefördert werden.

Städtische Kindertageseinrichtungen

Hort "Elsa Brändström"
Stadtgraben 2c
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2207
Fax: 03727 9816876
- Hort

KTE "Spielhaus" Lutherstraße
Lutherstraße 26
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2596
- Kiga + Krippe

Hort " Sonnenschein"
Lauenhainer Str. 22
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2586
- Hort

KTE Ringethal
Hauptstraße 9
09648 Mittweida/OT Ringethal
Telefon: 03727 3521
- Kiga + Krippe

KTE Frankenau "Kinderville Krokuswiese"
Obere Dorfstr. 13
09648 Mittweida/OT Frankenau
Telefon: 03727 3384
- Kiga + Krippe + Hort

KTE Lauenhain "Am Zschopautal"
Bleichweg 2
09648 Mittweida/OT Lauenhain
Telefon: 03727 3292
- Kiga + Krippe

Kindertageseinrichtungen freier Träger

KTE Goethehain, Träger: Lebenshilfe e.V.
Gartenstraße 50
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2998

KTE "Auenzwerge", Träger: Deutsches Rotes Kreuz
Theodor-Heuss-Straße 10
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2768

KTE "Regenbogen", Träger: Arbeiterwohlfahrt
Johann-Sebastian-Bach-Straße 10
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2842

Die wichtigsten Informationen im Überblick
  • Die Kita-Anmeldekarte erhalten Sie nach der Geburt Ihres Kindes nur auf Antrag und nach Vorlage der Geburtsurkunde des Kindes sowie dem Personalausweis der Eltern kostenfrei im Bürger- und Gästebüro der Stadt Mittweida, Markt 32, 09648 Mittweida, Telefon: 03727 967 0.

  • Die Kita-Anmeldekarte wird für jedes Kind nur einmal ausgestellt und dabei unmittelbar an die Eltern bzw. eine von ihnen bevollmächtigte Person ausgehändigt.

  • Bei Verlust der Kita-Anmeldekarte wird nach Zahlung von 5,00 € lt. Verwaltungsgebührensatzung ein Duplikat ausgestellt.

  • Frühestens 1 Jahr vor der gewünschten Aufnahme Ihres Kindes können Sie die Kita-Anmeldekarte in einer Mittweidaer Kindertageseinrichtung vorlegen und den Bedarf auf einen Betreuungsplatz anmelden. Hierfür ist ein Termin mit der jeweiligen Leiterin zu vereinbaren. In diesem Gespräch erhalten Sie weitere Informationen über das Verfahren der Anmeldung (siehe Erstausstellung), die Einrichtung, Beiträge, Öffnungszeiten etc.

  • Während des bestehenden Vertrages zur Betreuung Ihres Kindes verbleibt die Karte in der Einrichtung, die Ihr Kind besucht.

  • Bei Beendigung des Betreuungsvertrages wird die Kita-Anmeldekarte ausgehändigt. Sie wird bei Zahlungsrückständen einbehalten.

Ansprechpartner SG Kinder/Jugend
Frau Sachse/ Frau Schmidt
Rathaus 1, Zimmer 207
Telefon: 03727 967-412
oder 03727 967-415
E-Mail: nicole.sachse@mittweida.de

Kinderspielplätze

In Mittweida und den Ortsteilen gibt es insgesamt 16 öffentliche Spielflächen, denen eine Spielplatzkonzeption zugrunde liegt.
Wir bewirtschaften 11 Spielplätze, 4 Bolzplätze und einen Volleyballplatz.
  • Lutherstraße
  • Ringethaler Weg
  • Am Schwanenteich
  • Lutherstraße
  • Buchenweg
  • Freiberger Straße
  • Rahmenberg
  • Schützenplatz
  • Städtisches Freizeitzentrum
  • Weinsdorfer Straße, OT Neudörfchen
  • Inselteich, OT Ringethal
  • Wohngebiet "Am Jägerhof", OT Lauenhain
  • Volleyballplatz Oberstraße, OT Tanneberg
  • Topfseifersdorfer Straße, OT Thalheim
Grund-, Oberschule und Gymnasium
Mittweida bietet von der Grund-, und Oberschule das Gymnasium und die Berufsschule bis zur Hochschule eine durchgängige Schullandschaft.

Pestalozzi Grundschule
Kirchstraße 20
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2577

Grundschule "Bernhard Schmidt"
Lutherstraße 28
09648 Mittweida
Telefon: 03727/2565

Johann-Gottlieb-Fichte Oberschule
Schulstraße 6
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2117

Städtisches Gymnasium Mittweida
Am Schwanenteich 16
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2220

Weitere Schulen

BSZ Döbeln-Mittweida
Schulteil Mittweida
Poststraße 13
09648 Mittweida
Telefon: 03727 2612

Kreisvolkshochschule MW
Heinrich-Heine-Str. 39
09648 Mittweida
Telefon 03727 94320

Hochschule im Herzen der Stadt

Mittweida hat nicht nur eine Hochschule, sie ist Hochschulstadt. Die Hochschule hat sich im Herzen der Stadt entwickelt und sie ist dort bis heute.
Vor 150 Jahren gründeten Unternehmer ein privates "Technicum" für die Maschinenbau-Ausbildung mit einem innovativen Konzept, das Theorie und Praxis verband.
Viele ehemalige Studenten profitierten in ihrer beruflichen Karriere als erfolgreiche Ingenieure und Erfinder von der in Mittweida geübten Verbindung von Theorie und Praxis. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Autobauer August Horch, Fritz Opel und Jörgen Skafte Rasmussen, die Erfinder Bernhard Schmidt, Walter Bruch und Gerhard Neumann oder Keksfabrikant Hans Bahlsen.
Die ersten Lehrveranstaltungen fanden in der Rochlitzer Straße und im damaligen Theaterhaus, dem heutigen Kino, statt. Um die Wende zum 20. Jahrhundert bevölkerten dann schon mehr als 1700 Studierende die Stadt. Im Studienjahr 1922/23 waren es sogar 2650. Nahezu die Hälfte kam aus dem Ausland. Heute sind unter den rund 6800 Studenten über 20 Prozent aus dem Ausland.
Die Verbindung von Theorie und Praxis war damals erfolgreich und ist auch heute ein Wesensmerkmal der Hochschule für angewandte Wissenschaften Mittweida.
Der Campus der Hochschule ist ein Campus der Begegnung mitten in der Stadt - sowie geistiges und wissenschaftliches Zentrum für die Region.

Forschungsstarke Hochschule mit vielfältigem anwendungsnahen Studienangebot

Als größte der fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften (früher Fachhochschulen) im Freistaat Sachsen ist sie Vollhochschule mit fünf Fakultäten: Ingenieurwissenschaften, Angewandte Computer- und Biowissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit und Medien. Diese fachliche Breite findet sich in vielen interdisziplinären Studiengängen wieder: "Media- and Acoustical Engineering", "Allgemeine und Digitale Forensik" oder "Energie- und Umweltmanagement" sind aktuelle Beispiele für innovative und zum Teil deutschlandweit einmalige Studienangebote. Sie sind am Bedarf des Arbeitsmarkts ausgerichtet und überwinden klassische Fächergrenzen.
Insgesamt stehen 50 Studienangebote zur Auswahl, überwiegend mit den Abschlüssen Bachelor und Master. Neben dem Direktstudium gibt es zahlreiche berufsbegleitende und Weiterbildungsangebote. Dem Wunsch nach lebenslangem Lernen begegnet die Hochschule mit dem Angebot der Bürgerakademie.
Die Hochschule Mittweida zählt zu den forschungsstärksten Fachhochschulen. In den vergangenen Jahren hat sie konsequent ihre anwendungsorientierten und interdisziplinären Forschungsprofile auf- und ausgebaut: 1. Lasertechnologien, Produkt- und Prozessentwicklung, 2. Intelligente Systeme in Technik und Naturwissenschaften, 3. Innovative Medientechnologien, 4. Herausforderungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels. Studierende können sich früh in Forschungsprojekte einbringen. Die Hochschule Mittweida ist groß genug, um Studierenden und Wissenschaftlern in vielen modernen Laboren und Studios hervorragende Bedingungen zum Studieren und Forschen zu bieten, und sie ist klein genug für die individuelle Gestaltung des akademischen Alltags.
Die Lasertechnik ist der Exzellenzbereich an der Hochschule Mittweida und mit ihrer Forschung zu Einsatzmöglichkeiten der Hochrate-Laserbearbeitung und der Lasernano- und -mikrobearbeitung international bekannt. Im Juni 2014 wurde der Grundstein für das neue Forschungsgebäude des Laserinstituts Hochschule Mittweida gelegt (Fertigstellung 2016). Der Institutsneubau ist eines von nur drei Forschungsbauvorhaben an Fachhochschulen, das über die gemeinsame Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird.
Der Hochschulcampus inmitten der Hochschulstadt erweitert sich damit um einen Neubau oberhalb des im Jahr 2014 fertiggestellten Zentrums für Medien und Soziale Arbeit. Dort investierte der Freistaat Sachsen gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über 30 Millionen Euro in ein hochmodernes Lehrgebäude mit Fernseh- und Hörfunkstudios. Die produktionsorientierten Mittweidaer Medienstudiengänge haben so ein akademisches Medienhaus mit im europaweiten Vergleich besten Bedingungen für die Ausbildung von Medienmanagern und -ingenieuren.

Stadt und Hochschule: "gemeinsam MITTeinander"

Beide Gebäude stehen nicht nur für die nationale und internationale Ausstrahlung der Hochschule sondern auch für ihre Verankerung in der Stadt: Die Campuserweiterung geschieht innerhalb der Stadt und ist durch einen Grundstückstausch zwischen Freistaat Sachsen und Stadt Mittweida möglich geworden. Solches Zusammenwirken von Stadt und Hochschule findet sich an vielen Stellen: räumlich zum Beispiel im "T9", dem gemeinsamen Informationszentrum von Stadt und Hochschule am Fuß des Technikumplatzes, kulturell in gemeinsamen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem "Historischen Techniker-Bummel" oder der Non-Stop Weltrekord-Lesung des Gesamtwerks von Karl May im ehemaligen Stadtgefängnis, wo der Schriftsteller einst einsaß. In vielen Projekten wie zum Beispiel "Smart City" oder "Zukunftsstadt Mittweida" arbeiten Stadt und Hochschule gemeinsam an der erfolgreichen Entwicklung der Hochschulstadt. Wissenschaftliche Veranstaltungen wie die "Internationale Wissenschaftliche Konferenz Mittweida", das "Medienforum Mittweida", das "Udo-Steinberg-Symposium", der "Tag der Sozialen Arbeit" oder die "Nacht der Wissenschaften" ziehen jährlich viele tausend Besucher in die Hochschulstadt. Events wie das Campusfestival oder das Hochschultheater bereichern das kulturelle Leben. Das lokale Hörfunkprogramm für Mittweida kommt aus der Hochschule ebenso wie eine kostenlose Wochenzeitung. Alle diese Projekte sind auch Ausdruck des starken Praxisbezugs an der Hochschule, denn alle Projekte sind eingebunden in die Lehre und bieten den Mittweidaer Studierenden die Möglichkeit, Theorie unmittelbar an der Praxis zu bewähren.

Hochschule des Spitzensports und Hochschule für besondere Lebenslagen

Die Hochschule Mittweida ist seit 1999 Partnerhochschule des Spitzensports, und war damit eine der ersten in Deutschland. Ihren Spitzensportlern - wie zum Beispiel der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger in der Nordischen Kombination Eric Frenzel - bietet die Hochschule individuelle Studienbedingungen, mit denen sich Studieren, Training und Wettkämpfe unter einen Hut bringen lassen. Die hierfür konzipierten Lehr- und Lernkonzepte kommen in Mittweida aber nicht nur bei Spitzensportlern zum Einsatz. Moderne Lehrformen für Qualifizierung und Weiterbildung begegnen einem wachsenden Bedarf der Wirtschaft. Mit berufsbegleitenden, dualen und postgradualen Angeboten öffnet sich die Hochschule einem weiteren Kreis von Interessenten.