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Planen/Gestalten

Gut geplant ist halb gewonnen

Die Kommunen stehen heute vor bisher noch nicht gekannten finanziellen Herausforderungen. Auf der einen Seite müssen alle Sparpotenziale aktiviert und ökonomisches Denken in allen Aufgabengebieten durchgesetzt werden. Auf der anderen Seite nimmt die Zahl derer, die auf Hilfen angewiesen sind, rasant zu und erfordert immer mehr zusätzliche finanzielle Mittel.

Gleichzeitig soll ein möglichst bedarfsgerechtes, wirksames, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Hilfeleistungen, Einrichtungen und Diensten gewährleistet sein und die Qualität dieser sozialen Dienstleistungen anhand der Bedürfnisse der Menschen immer weiterentwickelt werden.

Nur durch eine entsprechende Planung können die Sozialverwaltung und die politischen Entscheidungsträger ihre Ziele hinsichtlich des Aufbaus und des Erhalts einer bedarfsgerechten Angebots- und Versorgungsstruktur sowie der Verbesserung der Lebenslagen und Integration benachteiligter Bevölkerungsschichten erreichen.

Ausgestaltet werden die sich aus den Planungen ergebenden Handlungsempfehlungen durch die Entwicklung entsprechender Konzepte. Deren Umsetzung erfolgt entweder durch die Fachbereiche selbst oder im Rahmen von

Leistungsvereinbarungen mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege.

Neben der allgemeinen fachübergreifenden Sozialplanung bestehen für viele Bedarfslagen in den zuständigen Fachbereichen entsprechende Fachplanungen.

Analysieren, entwickeln und handeln -
damit alle profitieren


Die Sozialplanung ermittelt und beschreibt Bedürfnisse und Lebenslagen insbesondere von benachteiligten Bevölkerungsgruppen, entwickelt vorausschauend Konzepte für soziale Unterstützungssysteme und überprüft diese auf ihre Wirkungen.

Das bedeutet, dass die Sozialplanung regelmäßig immer wieder prüfen muss,
  • ob die Bürgerinnen und Bürger Beratung und Unterstützung in allen sozialpolitisch relevanten Fragestellungen erhalten,
  • ob soziale Beratungs und Unterstützungseinrichtungen in ausreichendem Maße vorhanden sind,
  • Veränderungen in der Gesellschaft stattfinden, auf die die Kommune reagieren muss.
Die Aufgabe der Sozialplanung ist es daher,
  1. den Lebensraum und die Lebensverhältnisse von benachteiligten Bevölkerungsgruppen systematisch zu analysieren,
  2. aus dieser Analyse heraus qualifizierte und nachhaltige sozialpolitische Handlungskonzepte zu entwickeln,
  3. zur Umsetzung dieser Handlungskonzepte entsprechende Projekte zu initiieren und zu begleiten sowie bereits umgesetzte Konzepte hinsichtlich ihrer Wirkung zu überwachen.
Kontakt:
Sozialplanung
Aachener Straße 2
Telefon: 02161/25-3010
E-Mail: sozialplanung@moenchengladbach.de

Jedes Kind ist wichtig! - Planung der Hilfen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien

Die Jugendämter sind nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz dazu verpflichtet, in Abständen den Bedarf an Angeboten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu erheben, das Ergebnis mit dem Bestand zu vergleichen und daraus einen Plan für die weitere Entwicklung auszuarbeiten.

Die Jugendhilfeplanung ist daher das Instrument des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie, seiner "Gesamtverantwortung" nachkommen zu können, damit die Planungen insgesamt den Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen und ihrer Familien Rechnung tragen.

Die Einrichtungen und Dienste sollen so geplant werden, dass
  • insbesondere Kontakte in der Familie und im sozialen Umfeld erhalten und gepflegt werden können,
  • ein möglichst wirksames, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Jugendhilfeleistungen gewährleistet ist,
  • junge Menschen und Familien in gefährdeten Lebens- und Wohnbereichen besonders gefördert werden und
  • Mütter und Väter Aufgaben in der Familie und Erwerbstätigkeit besser miteinander vereinbaren können.
Die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe sind frühzeitig an den Planungen zu beteiligen. Ebenfalls ist die Jugendhilfeplanung mit anderen örtlichen Planungen abzustimmen.

Qualitätsentwicklung im Bereich Kinder, Jugend und Familie
Familienleben zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist geprägt von sich ständig verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, sich immer wieder neu bildenden Lebensbedingungen von Familien und sich dementsprechend auch wandelnden Herausforderungen (und Problemen) in der Erziehung von Kindern. Diese Veränderungen stellen dementsprechend auch laufend neue Herausforderungen an die pädagogische und sozialarbeiterische Arbeit im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie dar. Ist das, was wir gestern getan haben, heute noch richtig und gut? Reicht unser Angebot von gestern auch für die (Problem-) Situationen von heute aus?

Diesen Fragen stellt sich der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie laufend in der täglichen Arbeit. In der Fachstelle "Qualitätsentwicklung pädagogische Bereiche" laufen die Fäden zusammen um sowohl intern als auch im Dialog mit unseren zahlreichen Kooperationspartnern an der Weiterentwicklung unserer Beratungs- und Unterstützungsangebote zu arbeiten.

Kontakt:
Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
Aachener Straße 2
Telefon: 02161/25-3500
E-Mail: jugendhilfeplanung@moenchengladbach.de und
FB51qualitaetsentwicklung@moenchengladbach.de

Damit alle Menschen gesund leben können

Im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens nimmt der Fachbereich Gesundheit vielfältige Planungsaufgaben wahr.

Zentrale Ziele sind dabei vor allem die frühzeitige Vorbeugung (Prävention) bei Kindern, der Ausgleich sozialer und gesundheitlicher Benachteiligung Einzelner oder bestimmter Bevölkerungsgruppen sowie der Schutz gesunder Lebensbedingungen in unserer Stadt.

Ein wichtiges Gremium in Fragen der Entwicklung und Planung der gesundheitlichen Versorgung auf örtlicher Ebene stellt die Kommunale Gesundheitskonferenz dar, deren Geschäftsführung beim Fachbereich Gesundheit liegt. Fachleute, Betroffene und Politiker beraten hier gemeinsam Fragen der gesundheitlichen Versorgung auf lokaler Ebene mit dem Ziel einer sachgerechten Koordination. Die Gesundheitskonferenz beschließt dazu ggf. konkrete Handlungsempfehlungen zu Themenbereichen wie z. B. Kindergesundheit, Suchtvorbeugung, Schlaganfall sowie Alter und Gesundheit.

Daneben sind für besondere Bereiche der gesundheitlichen Versorgung speziellere Planungen wie die Feststellung der Bedarfe an Diensten und Einrichtungen für bestimmte Personengruppen erforderlich:
  • Die Planung der Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder einer Suchterkrankung nimmt die Psychiatriekoordinatorin in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland vor.
  • Die Planungsaufgabe der Angebote für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung nimmt - ebenfalls in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland - der Behindertenbeauftragte wahr. Dieser ist darüber hinaus auch an sämtlichen baulichen Planungen hinsichtlich der Barrierefreiheit in unserer Stadt beteiligt.
Kontakt:
Fachbereich Gesundheit
Am Steinberg 55
Telefon: 02161/25-6502 -6579 und -6588
E-Mail:
gesundheitsamt@moenchengladbach.de
gesundheitskonferenz@moenchengladbach.de und
behindertenberatung@moenchengladbach.de

Infrastrukturplanung für Ältere -
damit sich's gut leben lässt!


Die Alterssozialplanung soll im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Infrastruktur der Stadt so mitplanen und mitgestalten, dass sie den Bedürfnissen der älteren Bürgerinnen und Bürger entspricht. Das heißt besonders, dass dieser Personenkreis in seiner Selbstständigkeit und Eigenverantwortung unterstützt und gestärkt werden soll. Dies geschieht nach dem Grundsatz der Vorrangigkeit ambulanter Unterstützung und Hilfe vor teilstationären und stationären Einrichtungen.

Inhalte der Alterssozialplanung sind besonders:
  • Beratung von Investoren, Trägern und Interessierten zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Altenhilfe
  • Bestandserhebung, um eine realistische Planung und Beratung durchführen zu können
  • Feststellen von Bedarfen
  • Konzeptentwicklung
Kontakt:
Fachbereich Altenhilfe
Fliethstraße 86-88
Telefon: 02161/25-6704
E-Mail: altenhilfe@moenchengladbach.de
Internet: www.moenchengladbach.de -> Stadtrat & Verwaltung -> Bürgerservice von A-Z -> Auswahl zu "A" -> Alterssozialplanung

Mitwirkung, Vernetzung und Koordination -
Viele ziehen an einem Strang!


Die Pflegekonferenz besteht aus Vertretern derjenigen, die an der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind.

Sie hat die Aufgabe, bei der Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur vor Ort einschließlich der notwendigen ergänzenden Hilfen mitzuwirken.

Hierzu gehören insbesondere:
  • die Förderung der Beteiligung von Betroffenen an Fragen der zukünftigen Sicherung der Pflege in den Kommunen,
  • die Hinwirkung auf eine koordinierte Aufgabenwahrnehmung im Aufgabenfeld der an der Pflege beteiligten Akteure, besonders auch im Bereich der Beratung und des Fallmanagements.
Die Pflegekonferenz nimmt dazu die von der Basis der Bürgerinnen und Bürger über die Beratung eingehenden Informationen zu aktuellen Bedarfslagen auf, um diese in enger Abstimmung mit der Alterssozialplanung zur Weiterentwicklung der Angebotsstruktur zu nutzen. Sie arbeitet eng mit der örtlichen Gesundheitskonferenz zusammen.

Kontakt:
Fachbereich Altenhilfe
Fliethstraße 86-88
Telefon: 02161/25-6705
E-Mail: altenhilfe@moenchengladbach.de
Internet: www.moenchengladbach.de -> Stadtrat & Verwaltung -> Bürgerservice von A-Z -> Auswahl zu "P" -> Pflegekonferenz