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Wohnen

Wohnen für Familien, Singles und Senioren

Bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung sind nicht nur die Beschaffenheit einer Wohnung oder deren Kosten von Bedeutung, wesentlich ist auch das Wohnumfeld und die dort vorhandene Infrastruktur. So ist bei Berufstätigen die Nähe zum Arbeitsplatz, bei Familien mit Kindern die Nähe von

Schulen oder Kindergärten ein maßgebliches Kriterium bei der Wahl der Wohnung. Senioren benötigen häufig altersgerechte barrierefreie Wohnungen und möglichst die Nähe von Arztpraxen, Apotheken, Sozialstationen und Einkaufsangeboten. Bei der Wohnungssuche stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Wohnungswesen beratend zur Seite. Daneben besteht die Möglichkeit, sich an die Wohnungsgesellschaften zu wenden.

Kontakt:
Fachbereich Soziales und Wohnen
E-Mail: wohnungsvermittlung@moenchengladbach.de

Wie finde ich eine passende preisgünstige Wohnung?

Wenn Sie Interesse an einer preisgünstigen Wohnung haben, empfiehlt sich eine Anfrage bei der örtlichen Wohnungsvermittlungsstelle. Hier können Sie unter Vorlage der Einkommensnachweise und unter Einhaltung einer bestimmten Einkommensgrenze einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten.

Mit diesem WBS können Sie sich bei diversen Vermietern um eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung bewerben. Die Wohnungsvermittlungsstelle trägt Sie auf Wunsch auch gerne als wohnungssuchend ein und sendet Ihnen passende Wohnungsangebote zu.

Für Senioren gibt es in Mönchengladbach mittlerweile eine Reihe von barrierefreien Wohnungsangeboten mit Anbindung an eine Sozialstation oder im Rahmen des so genannten Gruppenwohnens. Dieses Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass neben dem selbstständigen Wohnen in einem abgeschlossenen Wohnungsbereich eine Gemeinschaftsfläche mit betreuten Angeboten zur gemeinsam Freizeitgestaltung und der Möglichkeit der Vermittlung altersgerechter Dienste zur Verfügung steht.

Kontakt:
Fachbereich Soziales und Wohnen (Wohnungsvermittlung)
Aachener Straße 2,
Zimmer 302 bis 308 und 330
Telefon: 02161/25-3440
E-Mail: wohnungsvermittlung@moenchengladbach.de

ferner:
  • Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mbH,
    Berliner Platz 19
    Telefon: 02161/81130
  • Gemeinnützige Kreisbau AG,
    Nellessenweg 10
    Telefon: 02166/98510
  • Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft,
    Bergstraße 2
    Telefon: 02161/926360
  • Gladbau GmbH,
    Goebenstraße 4
    Telefon: 02161/82401
Sie haben Probleme, die monatliche Miete aufzubringen?

In der Wohngeldstelle haben Mieter die Möglichkeit unter Nachweis ihres Einkommens einen Zuschuss zu ihrer mtl. Miete zu beantragen. Die Höhe des Mietzuschusses (Wohngeld) hängt ab von:
  1. der Anzahl der Personen
  2. der Höhe der Miete und dem Oberwert nach dem Wohngeldgesetz
  3. der Höhe des Familieneinkommens.
Der Mietzuschuss wird in der Regel für ein Jahr bewilligt. Eine Weitergewährung sollte rechtzeitig beantragt werden.

Lastenzuschuss wird z. B. Eigentümern eigen genutzter Familienheime oder Eigentumswohnungen gewährt. Auch dieser Zuschuss ist einkommensabhängig und wird wie der Mietzuschuss ermittelt. Statt der Miethöhe wird die mtl. Belastung für die Eigentumswohnung oder das Familienheim berücksichtigt.

Kontakt:
Fachbereich Soziales und Wohnen (Wohngeldstelle)
Aachener Straße 2,
Zimmer 508 bis 525
Telefon: 02161/25-3460 bis -3477
E-Mail: wohngeld@moenchengladbach.de

Ihre Wohnung weist Mängel auf?

Bei Beschwerden über bauliche Mängel (z. B. Schimmelpilzbildung, Baufälligkeit) können Sie sich, soweit nicht durch den Eigentümer Abhilfe geschaffen wird, an die Wohnungsaufsicht wenden. Die Ursache des Mangels wird von dort aus festgestellt und der Mieter oder Vermieter veranlasst, den Mangel im Rahmen der Instandhaltungspflicht zu beseitigen.

Kontakt:
Fachbereich Soziales und Wohnen (Wohnungsaufsicht)
Aachener Straße 2,
Zimmer 310 und 311
Telefon: 02161/25-3454 und -3455
E-Mail: wohnungsvermittlung@moenchengladbach.de

Sie möchten bauen?

Wenn Sie von den eigenen vier Wänden träumen, sollten Sie sich über die zinsgünstigen Darlehen des Landes Nordrhein-Westfalen bei Ihrer örtlichen Wohnungsbauförderung informieren. Hier werden Anträge auf Bewilligung von Fördermitteln bearbeitet. Gefördert wird der Neubau von
  • Mietwohnobjekten oder
  • Eigentumsmaßnahmen (Kaufeigentumswohnung/Familienheime)
die Modernisierung von
  • bereits bestehendem Wohnraum.
Es wird unter anderem geprüft, ob der Bauherr darlehensberechtigt und das in Frage stehende Objekt - z. B. ein Mietwohnobjekt oder ein Eigenheim - förderungswürdig ist. Bei der Eigenheimförderung müssen die vom Gesetzgeber vorgegebenen Einkommensgrenzen eingehalten werden.

Techniker und Technikerinnen beraten Bauherren unter anderem hinsichtlich der Planung von Objekten, die gefördert werden sollen und prüfen darüber hinaus sämtliche Planungsunterlagen. Sie stellen auch das Datum der Bezugsfertigkeit fest.

Im Falle einer Förderung wird ein Bewilligungsbescheid erteilt. Mit dem Bewilligungsbescheid verpflichtet sich der Bauherr, das geförderte Objekt entsprechend den Vorschriften des Wohnraumförderungsgesetzes zu vermieten oder bei Eigentumsmaßnahmen zu nutzen.

Durch den günstigen Zinssatz mindern sich die mtl. Kapitalaufwendungen für die Bauherren. Im Mietwohnungsbau muss sich dieser finanzielle Vorteil in der Miete niederschlagen. Durch die Mietpreisstelle wird eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt und die so genannte Kostenmiete ermittelt. Da der Mietpreis einer geförderten Wohnung niedriger ist als auf dem freien Wohnungsmarkt, verpflichtet sich der Bauherr die Wohnungen für eine vorgegebene Dauer an wohnberechtigte Haushalte mit Wohnberechtigungsschein zu vermieten.

Kontakt:
Fachbereich Soziales und Wohnen (Wohnungsbauförderung)
Fliethstraße 86-88,
Zimmer 250 bis 252
Telefon: 02161/25-3853, -3854, -3855
E-Mail: soziales@moenchengladbach.de

Kündigung der Wohnung

Häufig führen Mietschulden zur Kündigung der Wohnung. In solchen Fällen heißt es schnell handeln, da ansonsten Obdachlosigkeit droht. Besser ist es allerdings, schon vor einer Kündigung Hilfe zu suchen, damit der Verlust der Wohnung möglichst vermieden werden kann.

Bei Mietschulden kann die finanzielle Lösung durch darlehensweise Übernahme der Schulden oder die Vermittlung einer finanziellen Lösung in Betracht kommen, aber alternativ auch die Vermittlung und Versorgung durch einen anderen Wohnraum.

In Mönchengladbach wurde in Kooperation von Sozialverwaltung und freien Trägern ein Hilfesystem entwickelt, das den unterschiedlichen Problemlagen bei drohender oder vorhandener Obdachlosigkeit gerecht werden soll.

Die Obdachlosenhilfe kennt alle in Mönchengladbach zur Verfügung stehenden Hilfsangebote und ist in einer Wohnungsnotlage daher die richtige Anlaufstelle.

Die Obdachlosenhilfe selbst betreibt eine Notschlafstelle für Männer und eine Notschlafstelle für Frauen. Ferner stehen zwei Tagestreffs für Obdachlose und Tagesobdachlose sowie eine Beratungsstelle bei freien Trägern zur Verfügung.

Kontakt:
Fachbereich Soziales und Wohnen
Aachener Straße 2,
Zimmer 302 und 303
Telefon: 02161/25-3440 und -3441
E-Mail: soziales@moenchengladbach.de

ferner:
Diakonisches Werk (für Alleinstehende)
Kapuzinerstraße 44
Telefon: 02161/144560