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Chronik

Was war wann?
Die Geschichte der Stadt in Stichworten:

11. Jahrhundert
Die Burg Kleve und eine dazugehörige Siedlung auf dem Kirchberg entstehen.

1093
Erste Erwähnung des Grafen von Cleve und somit des Ortsnamens Kleve

12. Jahrhundert
Kleve ist ein Zentrum höfischer Kultur maasländischer Prägung. Hier soll um 1174 der Dichter Heinrich van Veldeke gewirkt haben.

25. April 1242
Graf Dietrich (VI.) von Kleve verleiht den Einwohnern von Kleve Stadtrechte.

1341
Graf Dietrich (IX.) verlegt Stift von Monterberg nach Kleve und erweitert die Stadt.

Frühsommer 1368
Stadtbrand

19. November 1368
Tod des Grafen Johann.
Kleve kommt über die weibliche Linie an die Grafen von der Mark.

1398
Graf Adolf vereint die beiden Grafschaften Kleve und Mark.

um 1400
Die Stadt Kleve legt den Spoykanal als Wasserverbindung zum Rhein an.

28. April 1417
Graf Adolf und die Grafschaft Kleve werden in den Herzogsstand erhoben.

1439 - 1448
Der alte Hauptturm der Burg stürzt ein und wird durch den jetzigen Schwanenturm ersetzt.

1521
Vereinigung der Länder Kleve, Mark und Ravenstein mit Jülich, Berg und Ravensberg zu einer Erbmasse

16. April 1528
Stadtbrand

1586
Martin Schenk von Nideggen baut eine niederländische Festung an der damaligen Gabelung von Rhein und Waal: die Schenkenschanz.

25. März 1609
Der kinderlose Tod Herzog Johann Wilhelms löst den Klevischen Erbfolgestreit aus.

12. November 1614
Vertrag von Xanten: Der Kurfürst von Brandenburg erhält die "provisorische" Verwaltung des Herzogtums Kleve.

1635/36
Die Rückeroberung der von den Spaniern eingenommenen Festung Schenkenschanz durch niederländische Truppen zieht die Stadt Kleve und ihr Umland stark in Mitleidenschaft.

1647 - 1679
Johann Moritz von Nassau-Siegen ist Statthalter des Kurfürsten von Brandenburg in Kleve

1650 - 1653
Anlage des Alten Parks südöstlich der Stadt mit Sternbusch und Nassauerallee

ab 1653
Anlage des Neuen Tiergartens nordwestlich der Stadt mit Amphitheater, Sternberg und Moritzkanal

1663/64
Umgestaltung der Schwanenburg im barocken Stil

1664 - 1671
Johann Moritz legt den Moritzpark als Lustgarten seines neuen Stadtpalastes "Prinzenhof" an.

1666
Die Stände von Kleve und Mark huldigen dem Kurfürsten von Brandenburg als ihrem Landesherrn.

1672/73, 1679
Französische Besatzung Kleves

1678
Anlage des Moritzgrabs am Papenberg zu Bergendal

1713/14
König Friedrich Wilhelm I. von Preußen setzt die freie Magistratswahl aus und verstaatlicht die städtischen Akzisen.

1741
Der Arzt Johann Heinrich Schütte entdeckt eine eisenhaltige Heilquelle am Springenberg.

1753
Kleve wird Kreisstadt und Sitz eines Landgerichts.

1757 - 1763
Kleve wird im Siebenjährigen Krieg von französischen Truppen besetzt und von einer österreichischen Kommission verwaltet.

1782 - 1793
Julius Ernst von Buggenhagen, Präsident der Kriegs- und Domänenkammer, legt den Forstgarten an.

1793/94
Der Freiherr vom Stein verbleibt als neuer Kammerpräsident in Kleve.

19. Oktober 1794
Französische revolutionäre Truppen ziehen in Kleve ein.

1798
Einführung der französischen Munizipalverwaltung. Kleve wird Hauptort eines Arrondissements und später Sitz eines Unterpräfekten.

9. März 1801
Einverleibung Kleves mit dem restlichen linken Niederrhein durch Frankreich

13. Januar 1809
Johanna Sebus ertrinkt bei einem Rettungsversuch im Hochwasser in der Nähe der Spoyschleuse. An ihren heldenhaften Tod erinnert u.a. eine Ballade von Goethe.

5. Januar 1814
Ende der französischen Besatzung

15. April 1815
Preußen ergreift wieder offiziell Besitz von Kleve.

1816
Einrichtung eines Regierungsbezirks und eines Oberlandesgerichts Kleve.

1820
Verlegung des Oberlandesgerichts nach Hamm

1821
Der Regierungsbezirk Kleve geht in dem Regierungsbezirk Düsseldorf auf.

1822 - 1830
Umgestaltung des Neuen Tiergartens und des Forstgartens nach Plänen des königlichen Hofgärtners Maximilian Friedrich Weyhe aus Düsseldorf

1846
Eröffnung des Friedrich-Wilhelm-Bads beim Heilwasserbrunnen am Amphitheater, 1872 um das Kurhotel und eine Wandergalerie erweitert.

1863/64
Kleve erhält einen Bahnhof und Eisenbahnanschluss.

1864
Bau einer Kaserne nach Zuweisung, einer eigenen Garnison

1888
Mit der Gründung der Margarinewerke der Firmen van den Bergh und Wahnschaffe beginnt die Ära der Großindustrie im Wirtschaftsraum Kleve.

1902
Bau einer neuen Kaserne

15. Dezember 1918 - 31. Januar 1926
Belgische Besatzung Kleves nach dem Ersten Weltkrieg

19. Mai 1933
Nationalsozialistische Machtübernahme in Kleve: ein NSDAP-Bürgermeister tritt kommissarisch die Nachfolge seines suspendierten Vorgängers an. Es beginnt eine Zeit des Terrors und der Verfolgung und Ermordung von vor allem politischen Gegnern und Juden.

September 1944
Die alliierte Operation "Market Garden" lässt die Kriegsfront im Zweiten Weltkrieg dicht an Kleve heranrücken. In der Stadt fallen Fliegerbomben.

7. Oktober 1944
Ein großer alliierter Luftangriff auf Kleve zerstört die Innenstadt großenteils und fordert hunderte Todesopfer.

7. Februar 1945
Die alliierte Operation "Veritable" wird mit einem weiteren großen Luftangriff auf Kleve eingeleitet, der vor allem die Oberstadt trifft.

15. September 1946
Erste demokratische Gemeindewahl nach der Befreiung von der Nazi-Diktatur

7. Juni 1948
Bei einer Kabinettssitzung in Kleve wird die Errichtung des Grenzlandfonds beschlossen. Die Zukunft Kleves als deutsche Stadt und der Wiederaufbau sind gesichert.

1. Oktober 1950
Richtfest des wiederaufgebauten Schwanenturms

23. Mai 1957
Die Einweihung des neuen Rathauses im ehemaligen St.-Antonius-Hospital beschließt die erste Phase des Wiederaufbaus.

1. Juli 1969
Durch eine große Kommunalreform erweitert sich das Stadtgebiet von Kleve von 7,15 auf über 97 km².

18. April 1997
Das Museum Kurhaus Kleve wird eröffnet.

12. Mai 2009
Gründung der Hochschule Rhein-Waal mit Campus im Klever Hafengebiet.