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Ilmenau stellt sich vor

Die Universitäts- und Goethestadt Ilmenau zählt gegenwärtig rund 29.000 Einwohner. Ihren Ursprung bildet die um 1300 erstmals urkundlich erwähnte Siedlung "Ilmina". 1341 wird sie schon als "stat" bezeichnet. Zu dieser Zeit waren die Grafen von Käfernburg Herren über Ilmenau. Sie verkauften 1343 Schloss und Stadt Ilmenau an die Grafen von Henneberg. Mit Erlöschen dieser Grafschaft gelangte das Amt Ilmenau an das Haus Sachsen und kam bei der Teilung von 1660/61 zum Herzogtum Sachsen-Weimar. Nach dem Sturz der Monarchie im Jahre 1918 und dem Zusammenschluss der thüringischen Einzelstaaten entstand 1920 das Land Thüringen, zu dem Ilmenau fortan gehörte. Im Zuge der politischen Wende 1989 wurde der Freistaat Thüringen gebildet und am 3. Oktober 1990 trat es, wie auch die anderen fünf ostdeutschen Länder, der Bundesrepublik Deutschland bei. Durch eine Gebietsreform erfolgte 1994 die Zusammenlegung der Altkreise Arnstadt und Ilmenau zum Ilm-Kreis. Erweiterungen erfuhr das Stadtgebiet durch die Eingemeindungen von Roda (1939), Unterpörlitz (1981), Oberpörlitz (1993) sowie Heyda und Manebach (1994). Seit 1994 besitzt Ilmenau den Status einer "Großen kreisangehörigen Stadt".

Für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt besaß einst der Bergbau auf Kupfer und Silber, der im Mittelalter einsetzte und bis in das 20. Jahrhundert andauerte, eine herausragende Bedeutung. Seit 1675 ist die Glasherstellung und -verarbeitung in Ilmenau heimisch. Ab 1777 wurde auch Porzellan gefertigt. Aus dem 1894 gegründeten Thüringischen Technikum ging die heutige Technische Universität mit ihren ca. 6.600 Studierenden hervor. Die Technische Universität Ilmenau, der größte Arbeitgeber der Stadt, kann somit auf eine über hundertjährige ingenieurtechnische Ausbildung verweisen. In ihrem Umfeld haben sich zahlreiche technologie-orientierte Unternehmen etabliert. Sie bilden die Basis für den entstehenden Technologie- und Forschungspark als Kern der Technologie Region Ilmenau Arnstadt.

Der besondere Reiz Ilmenaus liegt im engen Beieinander von Stadt, Kultur und Natur. Der Fremdenverkehr stellt mit rund 100.000 Übernachtungen einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar. Auf kulturellem Gebiet zählt Ilmenau zu den großen Goethe-Städten Deutschlands. Stadt und Land inspirierten den Dichter zu zahlreichen Werken. Insgesamt weilte Johann Wolfgang von Goethe 26 mal in Ilmenau und Umgebung.

Ilmenau, in unmittelbarer Nähe zu den Ausläufern des Thüringer Waldes gelegen, bietet die Möglichkeit des "Wohnens im Grünen" in reizvoller Kleinstadtatmosphäre. Auf kurzen Wegen sind die Dinge des täglichen Lebens erreichbar, die Natur wartet direkt vor der Haustür darauf, entdeckt zu werden. Die Wohngebiete Ilmenaus befinden sich am Stadtrand - allesamt mit viel Grün. Aber auch im Stadtkern, wo Alt und Neu, Wohn- und Geschäftshaus harmonisch beieinanderliegen, wohnt es sich attraktiv. Die restaurierte Innenstadt mit der sanierten Fußgängerzone bietet ein angenehmes Kleinstadt-Flair und lädt zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen ein.

Ferner gibt es ein breites Kultur-, Sport- und Freizeitangebot für Bewohner und Gäste, das von der Stadt, der Technischen Universität und einer Vielzahl von Verbänden und Vereinen getragen wird. So locken jedes Jahr u. a. der traditionelle Töpfermarkt im Mai, das Altstadtfest im Juni, das Kickelhahnfest im August und der Weihnachtsmarkt im Dezember Besucher aus nah und fern nach Ilmenau.

Der Sport, ob individuell oder organisiert, hat in Ilmenau einen hohen Stellenwert. Die Stadt verfügt zu jeder Jahreszeit über eine Vielzahl sehr guter, multifunktional nutzbarer Sporteinrichtungen, etwa eine Eishalle, eine Freizeit- und Rennschlittenbahn, ein beheiztes Sport- und Freizeitbad, eine Schwimmhalle u.v.a.m. Sportveranstaltungen wie die "Absolute Abfahrt" im Rahmen des ixs German Downhill Cups am Lindenberg oder der FIL-Sommerrodelcup auf der Rennschlittenbahn haben sich etabliert und ziehen jedes Jahr internationale Sportgrößen und deren Fans nach Ilmenau.

Ilmenau hat sich in den zurückliegenden Jahren zu einem Technologie-, Forschungs- und Dienstleistungszentrum im Ilm-Kreis entwickeln können. Die Technische Universität, zahlreiche Aninstitute und Unternehmen sind Impulsgeber über die Region hinaus. Unternehmen, Vereine und Verbände sowie die Stadtverwaltung sind gemeinsam aktiv, damit sich Familien in Ilmenau wohlfühlen und hier ihre persönliche Perspektive sehen.

Familienfreundlichkeit wirkungsvoll zu gestalten heißt, die Rahmenbedingungen zu stärken und eine generationsübergreifende Kommunalpolitik zu betreiben. Der Stadt Ilmenau gelingt es dabei, die Bedürfnisse der Bewohner einer modernen Stadt zu erfüllen: Von der Geburt und der Betreuung der Jüngsten über die zahlreichen Möglichkeiten im Hinblick auf Schule, Ausbildung, Beruf und Karriere bis hin zu späteren Lebensabschnitten, in denen Familienfreundlichkeit an anderen Prioritäten und Voraussetzungen bemessen wird.