Gehe zum Inhalt, überspringe Menüs

 

Chronik der Stadt Hennigsdorf

1375
Erstmalige Erwähnung im Landbuch der Churmark Brandenburg als "Heynekendorp ", 11 Häuser.

1438
In einer Urkunde wird Hennigsdorf als "Hennyngestorff" erwähnt.

1506
3 Brücken über die Havel werden gebaut (1 hölzerne Zugbrücke über den Hauptstrom, 2 feste Holzbrücken über die Nebenarme), das Zollhaus Neubrück und der 1. Dorfkrug werden errichtet.

1541 - 1552
Bau der ersten Kirche in Hennigsdorf (Holzkirche). Neuendorf war schon lange vorher Kirchdorf (vor 1527).

1557
Das Neuendorfer Schloss wird durch Kasper von Klitzing gebaut.

1590
Erwähnung im Spandauer Erbregister als Fischerdorf, welches mit allen "Gerechtigkeiten und Nutzbarkeiten zum Schlosse Spandau gehört".

1650
Die ersten Postwagen der brandenburgischen Post rollen über Hennigsdorf und Bötzow nach Hamburg.

1681
Eine Feuersbrunst vernichtet große Teile Hennigsdorfs.

1694
Das Gut Neuendorf wird an den Landesfürsten verkauft, die umfangreiche Fischereigerechtigkeit geht verloren.

1700
Neuendorf gehört jetzt zum Domänenamt Oranienburg; Umbenennung in Niederneuendorf (zur Unterscheidung von Hohen Neuendorf).

1705
Erster Schulunterricht in Niederneuendorf.

1711
Erster Schulunterricht in Hennigsdorf.

1744
Entstehungszeit des heutigen alten Niederneuendorfer Kanals als Verbindung zwischen Havel und Hauptkanal.

1758
Erbauung einer Bockwindmühle in Hennigsdorf.

1773
Errichtung einer massiven, steinernen Kirche in Hennigsdorf.

1783
Hennigsdorf hat 190 Einwohner und besteht aus 23 Häusern.

1805
Eine offizielle Zählung durch das Domänenamt Spandau ergibt für Hennigsdorf: 1 Lehnschulze, 11 Ganzkossäten, 9 Büdner, 11 Einlieger (Mieter), 1 Fischer, 1 Rademacher, 7 Schiffer; 1 Teerofen, 1 Windmühle, Fischerei u. Wiesenwachs, 27 Feuerstellen sowie 226 Einwohner.

1817
1. Postamt mit Posthalterei in Hennigsdorf.

1819
Die Hennigsdorfer Schmiede nimmt ihren Betrieb auf.

1826
Hennigsdorf zählt 342 Einwohner.

1852
Ein Blitzschlag äschert die Kirche ein.

1852 - 1855
Wiederaufbau der heutigen Martin-Luther-Kirche in neuer, schönerer Gestalt.

1868
Errichtung einer Ziegelei auf dem Gelände des Lehnschulzengutes. Eine Pferdebahn für den Transport des Tons wird erbaut.

1872
Errichtung einer Dampfziegelei auf den Hennigsdorfer Havelwiesen.

1891
Bau der Lessingschule

1892
Hermann Conrad baut ein Sägewerk.

1893
Hennigsdorf wird Eisenbahnstation (Strecke: Schönholz-Tegel-Hennigsdorf-Kremmen).

1907
Bau des Rathauses an der Hauptstraße.

1909
Bau der Gasanstalt

1909
Die hölzerne Zugbrücke über die Havel wird durch eine hochliegende Eisenbrücke ersetzt. Bau der Gasanstalt.

1910
Die AEG gründet die Gesellschaft "Industriegebiet Hennigsdorf am Großschiffahrtsweg Berlin-Stettin, Bau- und Grundstücksgesellschaft mbH Berlin", um für die werksangehörigen Wohnungen zu schaffen.

1911
AEG baut erste Produktionshallen zur Herstellung von Porzellanisolatoren und Mikanit (Isoliermaterial aus Glimmer).

1912
Bau der Goetheschule

1913
Errichtung von drei Montagehallen zum Bau von Elektrolokomotiven durch die AEG. Bau eines Gemeindehafens.

1914 - 1918
1. Weltkrieg.

1916
Die AEG erwirbt das Gelände der Falzziegelfabrik August Burg AG sowie dahinter liegende Ländereien; hier entstehen Munitionsfabriken. Weitere Unternehmer (Habermann/Guches-Liebold AG; Philipp Holzmann AG) siedeln sich in Nieder Neuendorf an.

1917
Auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsfabriken entsteht das Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf. Eine große Explosion am 04.08 verursacht gewaltige Personen- und Sachschäden in Hennigsdorf.

21918 - 1919
Die Pulversiedlung entsteht (Stahlwerkssiedlung).

1922
Die Heimstättengesellschaft errichtet die Heimstättensiedlung

1923
Am 01.04. wird Nieder Neuendorf eingemeindet.

1923
Für ihre Arbeiter richtet die AEG eine Benzolbahnverbindung nach Spandau ein.

1924
Hennigsdorf erhält ein Ortsstromnetz sowie die elektrische Straßenbeleuchtung.

1925
Die neue Havelbrücke für den Schienenverkehr wird fertiggestellt.

1926
Einweihung des Realgymnasiums.

1926 - 1927
Die "Marwitzer Siedlung" entsteht an der Marwitzer Chaussee.

Mai 1928
Der Betrieb der elektrischen S-Bahn nach Berlin wird aufgenommen.

1929
Hennigsdorf hat ca. 10.000 Einwohner

1931
Eröffnung der neuen Post.

1938
Hennigsdorf erhält sein Wappen.

1939 - 1945
2. Weltkrieg. Hennigsdorf bleibt von größeren Zerstörungen verschont.

1947
Wiederaufbau des Stahlwerks Hennigsdorf.

12.03.1948
Erster Stahlabstich nach dem Wiederaufbau des Stahlwerkes.

07.10.1949
Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

1954
Einweihung des Kreiskrankenhauses in Hennigsdorf.

1953/1959
Einweihung der Kulturhäuser der LEW (Lokomotivbau-Elektrotechnische Werke) und des SWWH (Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf).

1959
Bau des Bahnhofs Hennigsdorf-Nord.

13.08.1961
Bau der Berliner Mauer als Teil der innerdeutschen Grenze

1961
Bau des Bahnhofgebäudes am Postplatz.

18.03.1962
Hennigsdorf erhält das Stadtrecht.

02.05.1968
Beginn der Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Choisy-le-Roi.

1974
Baubeginn für die Wohnblocks in Hennigsdorf-Nord.

17.10.1974
Die Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Kralupy beginnt.

1976
Inbetriebnahme des Feinstahlwerkes.

10.01.1989
1. Tagung "Runder Tisch in Hennigsdorf".

09.11.1989
Fall der Berliner Mauer.

12.01.1990
Öffnung des Grenzübergangs Stolpe-Süd nach Berlin-Reinickendorf.

06.05.1990
1. Kommunalwahl nach der Wiedervereinigung.

31.05.1990
Konstituierung der ersten frei gewählten Stadtverordnetenversammlung nach der politischen Wende.

01.05.1992
Übernahme des Hennigsdorfer Stahlwerkes durch die italienische Firmengruppe RIVA.

24.11.1994
Einweihung der Havelpassage.

Ende 1994
Hennigsdorf hat 24.491 Einwohner.

17.06.1995
Städtepartnerschaftsbeginn mit der westfälischen Stadt Alsdorf.

01.01.1996
Reorganisation des AEG-Schienenfahrzeugbaus und Umbenennung in "ADtranz" - Hennigsdorf wird Sitz der deutschen Hauptverwaltung von ADtranz.

24.01.1997
Das Technologiezentrum Verkehrstechnik Hennnigsdorf wird eingeweiht.

08.11.1997
Wiederherstellung der Straßenverbindung von Hennigsdorf nach Berlin-Spandau.

02.04.1998
Einweihung des neuen Bahnhofsgebäudes am Postplatz.

01.05.1998
Eingemeindung des Ortsteils Stolpe-Süd nach Hennigsdorf.

08.07.1998
Grundsteinlegung für das Biotechnologiezentrum.

15.12.1998
Wiederinbetriebnahme der S-Bahn-Verbindung nach Berlin.

30.08.1999
Einweihung der neuen Hennigsdorfer Stadtbibliothek im Alten Bahnhof.

09.11.1999
Eröffnung des Grenzturms Nieder Neuendorf mit Dauerausstellung zu den ehemaligen Grenzanlagen der Berliner Mauer.

27.05.2000
Einweihung der Hennigsdorfer Expo-Bausteine im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover.

18.10.2000
Eröffnung einer neuen Schiffsanlegestelle am Nieder Neuendorfer See.

01.11.2000
Eröffnung des Gewerbehofes Nord.

01.05.2001
Übernahme der ehemaligen Daimler-Chrysler-Tochter "ADtranz" durch den kanadischen Konzern "Bombardier Transportation".

04.05.2001
Inbetriebnahme des neuen Heizkraftwerkes der Stadtwerke Hennigsdorf an der Wolfgang-Küntscher-Straße.

30.08.2001
Eröffnung der Kita "Biberburg" in Nieder Neuendorf.

10.10.2001
Einweihung der Solartechnikzentrale "Cohnsches Viertel".

25.01.2002
Einweihung der Gedenkstätte "Erinnern am historischen Ort" für die Zwangsarbeiter in Hennigsdorf.

11.06.2002
Grundsteinlegung für das neue Rathaus der Stadt Hennigsdorf.

27.01.2003
Der 85m hohe Schornstein des einstigen stahlwerkseigenen Kraftwerks wird gesprengt. Anschließend wird auch das Gebäude abgerissen.

13.05.2003
In Lodz werden der Hennigsdorfer Bürgermeister Andreas Schulz und der Stadthistoriker Dr. Helmut Fritsch mit der Ehrenmedaille der Vereinigung polnischer Zwangsarbeiter geehrt.

10.07.2003
Einweihung des Ortsteilzentrums "Markt am Dorfanger" in Nieder Neuendorf.

19.11.2003
Auszeichnung der Stadt Hennigsdorf als "Kommune des Jahres" durch den Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverband.

15.01.2004
Umzug der Stadtverwaltung in das Neue Rathaus, Rathausplatz 1.

13.05.2004
Emilio Riva übergibt der Stadt anlässlich des Einzugs der Stadtverwaltung in das Neue Rathaus eine Skulptur des Künstlers Claudius Spindel, die in den Außenanlagen des Rathauses aufgestellt wird.

26.08.2004
Einweihung des altersgerechten Wohnkomplexes der Wohnungsgenossenschaft "Einheit" an der Stauffenberg-/Poststraße.

14.09.2004
Schlüsselübergabe und Namensgebung nach Erweiterung und Modernisierung der Allgemeinen Förderschule "Schule an den Havelauen".

Ende 2004
Hennigsdorf hat 26.627 Einwohner.

21.05.2005
Der Wochenmarkt wird "Hennigsdorfer Havelmarkt" getauft und eine Namenstafel aufgestellt.

08.12.2005
Die Verlängerung der August-Conrad-Straße wird für den Verkehr freigegeben.

09.12.2005
Fertigstellung des letzten Bauabschnitts des Oberstufenzentrums, Einweihung des Erweiterungsbaus der katholischen Kirche.

09.08.2008
Die Kita "Spatzennest" bezieht ihr neues Domizil in der Schönwalder Straße.

12.09.2008
Grundsteinlegung für das Biomasse-Heizkraftwerk.

05.04.2009
Zum Gedenken an den Mauerfall wird am ehemaligen Grenzturm Nieder Neuendorf ein Gedenkstein enthüllt.

20.03.2010
Die Sanierungsmaßnahmen an der Alten Feuerwache und am Alten Rathaus werden abgeschlossen. Das Bürgerhaus "Alte Feuerwache" wird zur Ausstellungs- und Veranstaltungsstätte.

13.08.2010
Am Grenzturm Nieder Neuendorf wird eine Gedenkstele errichtet. Der Platz vor der ehemaligen Führungsstelle erhält den Namen "Platz der Maueropfer".

23.08.2011
Die Stadtverwaltung präsentiert eine umfassende Publikation zur Stadtgeschichte - "Hennigsdorfer Stadtgeschichte(n)".

24.08.2012
Beurkundung der Städtepartnerschaft mit Sroda Wielkopolska

16.06.2013
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des 17. Juni 1953 wird der Platz am gleichnahmigen Denkmal zum "Platz des 17. Juni 1953" benannt.

24.06.2013
Hennigsdorf erhält nach einer mehrjährigen Auditierungsphase das Zertifikat "Familiengerechte Kommune".