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Die Stadt Greiz stellt sich vor

Die Stadt Greiz im Überblick:

Bundesland: Thüringen

Landkreis: Greiz

Postleitzahl: 07973

Vorwahl: 03661

Einwohner: 21.671 (01.02.2016)

Mit Nebenwohnsitz: 23.027

Fläche: 76,3 km²

Bevölkerungsdichte: 279 Einwohner je km²

Bürgermeister: Gerd Grüner (SPD)

Rathausadresse:
Stadt Greiz
Markt 12
07973

Webpräsenz: www.greiz.de

Als Hauptstadt des einst kleinsten Fürstentums Deutschlands repräsentiert Greiz mit seinen drei Schlössern einen einzigartig historischen Kulturstandort. Die beeindruckende Geschichte der Reußen steht im Kontrast zum modernen Stadtleben.
Charakterisiert wird das Stadtbild durch den Gegenpol der naturnahen Lage im malerischen Elstertal und der vielfältigen Greizer Architektur.
Der Tourismus ist für die Stadt Greiz eine große Bereicherung, gemeinsam mit den Greizer Gästen werden Tradition und Moderne in Kultur und Sport gelebt.

Das weitläufige vogtländische Umland mit seinen Sehenswürdigkeiten, wie der größten Ziegelsteinbrücke der Welt, der Göltzschtalbrücke, steht mit Gegensatz zur kulturellen Vielfalt auf engstem Raum.
Als Wirtschaftsstandort ist Greiz durch seine sehr guten weichen Standortfaktoren vielen Städten voraus und präsentiert sich unternehmerfreundlich für Groß- und Kleinbetriebe.
Toleranz und Akzeptanz im Umgang miteinander sind im Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Greiz liegt seinen Bürgern sehr am Herzen, gemeinsam gestalten sie die Zukunft ihrer Heimat lebenswert.

Der Name der Stadt Greiz ist abgeleitet von dem altslawischen Begriff "gradu", was so viel wie "umhegter, befestigter Platz" bedeutet.
Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt reicht bis in das Jahr 1209 zurück, wobei in einer Schenkungsurkunde des Vogtes von Weida an das Kloster Mildenfurth vier Burgmannen in "Groytz" als Zeugen benannt werden. Während der Ort 1269 als "villa" urkundlich auftritt, wird Greiz im Jahr 1359 erstmals als Stadt bezeichnet. 1306 wird Greiz zur Residenz der Vögte und Herren von Weida und Plauen und später der reußischen Herren. In den folgenden Jahrhunderten wird das Greizer Gebiet durch häufige Erbteilungen immer wieder zersplittert. Höhepunkt dabei ist die Teilung der Stadt im Jahr 1564 in Ober- und Untergreiz. Die Linie Reuß-Untergreiz nimmt ihren Sitz im eigens dafür erbauten Unteren Schloss ein, während die Linie Obergreiz im Oberen Schloss residiert. Beide Teile werden 1768 mit dem Aussterben der Untergreizer Linie wieder vereinigt. Die Greizer Reußen werden 1763 in den Grafen- und 1778 in den erblichen Reichsfürstenstand erhoben und haben bis 1918 ihren Herrschaftssitz in Greiz. Nach dem Stadtbrand von 1802 nimmt das Haus Reuss Aelterer Linie seinen Sitz im Unteren Schloss, während die Regierung des Fürstentums im Oberen Schloss ihren Platz hatte. 1920 wird die Stadt Teil des Landes Thüringens und 1952, aufgrund der Gebietsreform, Kreisstadt im Bezirk Gera. Seit 1. Juli 1994 ist die Stadt Greiz Kreisstadt im Landkreis Greiz.