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Das ist Goslar

Goslars Stadtgeschichte reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Im 11. und 12. Jahrhundert mauserte sich die einst kleine Siedlung zu einer mittelalterlichen Großstadt - mit rund 5000 Einwohnern. Noch heute findet man in und um die Stadt Zeugnisse ihrer langen Geschichte wie die historische Stadtbefestigung und imposante Bauten wie die Kaiserpfalz, das historische Rathaus, das St. Annenhaus oder das Große Heilige Kreuz. Fachwerkhäuser und Pflastersteine prägen die Altstadt; obwohl zwei verheerende Brände, 1728 und 1780, mehr als 200 Gebäude zerstört haben.

Bergbau und Hüttenwesen haben die Landschaft geprägt. Das Erzbergwerk Rammelsberg und die historische Altstadt Goslars wurden 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Seit 2010 zählt auch die Oberharzer Wasserwirtschaft zum Kultur- und Naturerbe. Der Bergbau, der Goslar einst zu seinem Wohlstand im 15. Jahrhundert verhalf, ist heute Geschichte. 1988 wurde der Betrieb am Rammelsberg eingestellt, das Bergwerk stillgelegt. Inzwischen ist es ein Besucherbergwerk und Bergbaumuseum.

Heute zählt Goslar knapp 51.000 Einwohner auf einer Fläche von 163,71 km². Zum 1. Januar 2014 wurden Goslar und die bis dahin selbstständige Stadt Vienenburg fusioniert. Seitdem gehören auch die Stadtteile Immenrode, Lengde, Lochtum, Vienenburg, Weddingen und Wiedelah mit ihren rund 10.000 Einwohnern zu Goslar.

Einwohneranteil pro Stadtteil
(Gesamt 50.807 Einwohner)
  • Altstadt 15,90%

  • Baßgeige 0,28%

  • Georgenberg 8,83%

  • Grauhof 0,15%

  • Hahndorf 2,92%

  • Hahnenklee 2,51%

  • Immerode 3,03%

  • Jerstedt 3,86%

  • Jürgenohl 16,49%

  • Lengde 1,16%

  • Lochtum 1,20%

  • Ohlhof 5,89%

  • Oker 11,76%

  • Rammelsberg 4,89%

  • Sudmerberg 3,52%

  • Steinberg 2,83%

  • Vienenurg 10,85%

  • Weddingen 1,16%

  • Wiedelah 2,72%

Stand 1. Juni 2017