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Vorwort

Liebe Schülerinnen und Schüler,

noch vor 200 Jahren lag die Zukunft für einen Jugendlichen aus Freiberg meist im Bergbau: entweder direkt im Abbau oder um das Handwerk herum. Heute sind wir wirtschaftlich viel breiter aufgestellt. Freiberg beherbergt zahlreiche Forschungsinstitute, Handwerksbetriebe, Behörden unterschiedlicher Richtungen, den Verwaltungssitz des Landkreises und ist Solarhauptstadt Ostdeutschlands. Dennoch stellt die verarbeitende Industrie mit deutlich mehr als einem Drittel die meisten Ausbildungsplätze im Landkreis Mittelsachsen, gefolgt von Ausbildungsplätzen im kaufmännischen Bereich, dem Dienstleistungs- und Tourismussektor.

Sie merken, im Landkreis Mittelsachsen finden Sie eine große Auswahl an Möglichkeiten. Denn auf einen Auszubildenden im Landkreis kommen statistisch gesehen 1,15 Ausbildungsplätze. Doch gerade die große Auswahl macht die Orientierung oftmals schwer! Noch schwerer fällt einem diese Entscheidung sicherlich, wenn man daran denkt, dass es auch eine Entscheidung für das zukünftige Leben ist. Deshalb kann ich Ihnen nur raten: Nehmen Sie sich Zeit, um alles zu überblicken, und probieren Sie sich in Praktika und Minijobs aus! Sie merken schnell, was Ihnen liegt und was nicht. Nach der Ausbildung können Sie sich meist in- oder extern in den einzelnen Unternehmen weiterentwickeln und Zusatzqualifikationen erwerben.

Mit der Entscheidung für eine Ausbildungsstelle treffen Sie auch eine Entscheidung darüber, wo sie leben oder zumindest viel Zeit verbringen wollen. Freiberg ist eine lebenswerte Stadt, die Ihnen viele Angebote kultureller oder auch sportlicher Natur bietet. Wir investieren als Stadt auch viel, um diese Infrastruktur zu gewährleisten.

Nutzen Sie den Ausbildungsatlas, um sich ein Bild von den beruflichen Möglichkeiten in Freiberg zu machen und um sich zu orientieren. Aber vergessen Sie nicht, sich diese Möglichkeiten auch einmal lebendig vor Augen zu führen und etwas auszuprobieren! Haben Sie keine Angst vor einer falschen Entscheidung. Selbst der große Freiberger Orgelbauer Gottfried Silbermann hatte zunächst eine Lehre als Buchbinder abgeschlossen, bevor er sich für den Orgelbau entschied. Seiner späteren Karriere tat das keinen Abbruch.

Glück auf!

Sven Krüger
Oberbürgermeister der Universitätsstadt Freiberg

Weitere Informationen über die Stadt Freiberg
finden Sie auch unter http://www.freiberg.de