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Interview mit Bürgermeister André Dora

Was ist für Sie das Besondere an Datteln?

Dass wir zwischen Wald und Wasser wohnen, ist etwas ganz Besonderes. Diese unglaublich schöne, sehens- und erlebenswerte Lage an den vier Ruhrgebietskanälen macht Datteln zu einem großen Erlebnisraum am größten Kanalknotenpunkt der Welt. Mit wunderbaren Freizeitmöglichkeiten - auf dem Wasser, zu Fuß oder mit dem Rad. Und mit der Haard haben wir den größten zusammenhängenden Ruhrgebietswald in nächster Nähe. Zum Entspannen und Sich-Erholen ist das nicht nur für Dattelnerinnen und Dattelner, sondern auch für Gäste und Touristen ideal.

Was macht Datteln für Sie liebens- und lebenswert?

Datteln ist meine Heimat. Ich liebe diese Stadt. Ich lebe hier, seit ich denken kann, habe mein Abitur in Datteln gemacht und würde auch gerne meinen Lebensabend hier verbringen. Wir haben sehr viele Vereine in unserer Stadt, die mit ihren Aktivitäten dafür sorgen, dass die Stadt lebendig ist. Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern setzen sich für ihre Mitmenschen ein. Das zeigt besonders eindrücklich der Dattelner Ehrenamtstag, den wir seit 2011 veranstalten. Dieses Bürgerengagement ist ein echtes Pfund für unsere Stadt.
Wir haben aber auch eine attraktive Innenstadt, in der sowohl Dattelnerinnen und Dattelner als auch Bürgerinnen und Bürger aus Nachbarstädten einkaufen. Ein echter Magnet am Neumarkt ist seit 2012 die StadtGalerie, die zahlreiche Geschäfte in einem Haus vereint.

Was reizt Sie am Bürgermeister-Amt?

Es ist ein schönes Gefühl, für über 35.000 Menschen zu arbeiten. Daraus erwächst selbstverständlich auch eine große Verantwortung, die ich gerne übernehme, weil ich möchte, dass diese Stadt lebens- und liebenswert bleibt. Und weil mir die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen liegen.

Wie möchten Sie Datteln weiter voranbringen?

Dem Strukturwandel können wir nur begegnen, indem wir Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig so viele Stellen wie möglich erhalten. Das ist eine wichtige Aufgabe, der ich mich intensiv widme. Arbeit gibt dem Leben vieler Menschen einen Sinn. Und ein sicherer Arbeitsplatz gibt zumindest die Hoffnung, ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben führen zu können.
Darüber hinaus benötigen wir dringend die Bundesstraße 474n, die das Münsterland mit dem nordöstlichen Ruhrgebiet verbinden soll. Diese Straße wird die Anwohnerinnen und Anwohner der B 235 in Datteln wesentlich entlasten. Darüber hinaus hat sie eine große Bedeutung für die Erschließung von Gewerbe- und Industriegebieten wie newPark.
Stadtentwicklung und -erneuerung sind auch in Zeiten knapper Kassen eine wichtige Aufgabe. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft treffen. Denn alles, was wir heute tun oder nicht tun, kann das Bild unserer Stadt in ein paar Jahren verändern.

Wie möchten Sie in Datteln neue Arbeitsplätze schaffen?

Ich möchte vor allem Anreize für Unternehmen schaffen, sich in Datteln niederzulassen. Eine große Bedeutung - für Datteln und für die ganze Region - hat das geplante Industriegebiet newPark im Osten unserer Stadt. Darüber hinaus entwickeln wir auf dem ehemaligen RuhrZink-Gelände ein Gewerbe- und Industriegebiet, das vor allem durch eine einmalige Lage glänzt: Es gibt einen Hafen und einen Bahn-Anschluss. Und die Autobahn ist in greifbarer Nähe. Die ersten Ansiedlungen sind voraussichtlich ab 2017 möglich.

Was wünschen Sie sich für Datteln?

Mein größter Wunsch ist es, dass Datteln kinderfreundlich bleibt und auch noch in ein paar Jahren für Familien attraktiv ist. Außerdem wünsche ich mir, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt weiterhin wohl und sicher fühlen.