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Professionelle Versorgung im Pflegefall

Tagespflege

Bei dieser teilstationären Pflegemöglichkeit werden pflegebedürftige Menschen nur tagsüber in einer Einrichtung an einem oder mehreren Wochentagen betreut. Dabei muss in den übrigen Zeiten, d. h. von abends bis morgens, die Versorgung zu Hause sichergestellt sein.
Die Tagespflege versucht, die Angebotslücke zwischen der häuslichen Versorgung durch Angehörige oder ambulante Dienste und einem stationären Aufenthalt im Pflegeheim zu schließen. Meistens wird die Betreuung des Pflegebedürftigen zu Hause durch einen ambulanten Pflegedienst ergänzt. Tagespflege wird dann sinnvoll, wenn die häusliche Pflege durch Familienangehörige oder ambulante Dienste nicht mehr ausreichend sichergestellt werden kann, eine dauerhafte Pflege in einem Altenheim aber verhindert oder aufgeschoben werden soll. Die Tagespflege soll neben der erforderlichen Pflege Hilfe zur Selbsthilfe bieten und Alltagsfähigkeiten der Senioren durch spezielle Therapieangebote erhalten oder verbessern. In der Regel werden die Mahlzeiten gemeinsam in einem Gruppenraum eingenommen.
Die Leistungen der Tagespflege werden sowohl von Alten- und Krankenpflegern als auch von entsprechend angelernten Hilfskräften erbracht. Darüber hinaus sind in fast allen Tagespflegeeinrichtungen Sozialarbeiter oder -pädagogen und Therapeuten beschäftigt. In den meisten Einrichtungen wird ein Fahrdienst angeboten, der die Senioren morgens zur Tagespflege holt und abends zurück nach Hause bringt.
Die Tagespflege trägt dazu bei, dass pflegebedürftige ältere Menschen möglichst lange zu Hause leben können, ohne auf eine gute Betreuung verzichten zu müssen.

Kurzzeitpflege

Diese Pflegevariante wird definiert als eine auf maximal einen Monat befristete Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in einem Pflegeheim. So lassen sich zeitlich begrenzte Notsituationen überbrücken, z. B. wenn die reguläre Pflegeperson ausfällt oder wenn sich der Gesundheitszustand der zu pflegenden Person kurzzeitig verschlechtert bzw. als Übergang zwischen einem Krankenhausaufenthalt und der Rückkehr nach Hause. Während der Kurzzeitpflege kann die Wohnung des Pflegebedürftigen nach einem Krankenhausaufenthalt so ausgerüstet werden, dass danach die weitere Pflege zu Hause erfolgen kann.

Stationäre Unterbringung im Pflegeheim

Der sorgfältigen Auswahl des richtigen Altenheims kommt eine große Bedeutung zu, im Idealfall wird diese Auswahl in einer Lebensphase getroffen, in der der pflegebedürftige Mensch noch selbst eine Entscheidung für eine Einrichtung treffen kann. Manchmal sind aber die Angehörigen gefragt, wenn es um die optimale Unterbringung des Pflegebedürftigen geht. Dabei sollte man keine übereilte Entscheidung treffen. Mit den richtigen Informationen kann man in der Regel das passende Heim aus mehreren Angeboten auswählen. Die Trägerschaft des Altenheims allein sagt dabei nichts über die Qualität der Betreuung aus, auch wenn sie erster Hinweis auf die grundsätzliche Ausrichtung des Hauses sein kann. Wichtiger sind die Leitung, die Art der Betreuung und die Ausbildung des Personals sowie die Personaldichte. Ein gutes Seniorenheim muss familiäre Verhältnisse schaffen können.

Umfassende Beratung und Informationen erhalten Sie in der
Pflegeberatung der Stadt Bielefeld
Neues Rathaus, Niederwall 23,
Flur B, Zimmer 207 und 209
33602 Bielefeld
Telefon: 0521 51- 2629 / -2563
sowie unter im Internet unter: www.bielefeld.de/de/gs/pflegeuwohnen/