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Ein Blick in die Stadtgeschichte

Erstmalig wird Bünde in einer Urkunde von König Ludwig dem Deutschen am 22. Mai 853 unter der Bezeichnung "Buginithi" erwähnt. Bis 1222 entwickelte sich daraus der heutige Name "Bünde".

Bereits im Mittelalter gewann Bünde dank der zentralen Lage, eine gewisse Bedeutung. Kirche, Markt und Gerichtsbarkeit wirkten sich dahin aus, dass neben den Bauernhöfen auch Händler und Handwerker sowie Tagelöhner und Kötter hier siedelten.

Im 11. Jahrhundert bildete sich das Kirchspiel Bünde aus dem Dorf und 15 Bauerschaften. Im Jahr 1719 wurde der Ort von Friedrich Wilhelm I. zur Titularstadt erhoben.

Das heutige Stadtgebiet umfasst 5.930 ha. Im Zuge der kommunalen Neugliederung des Kreises Herford wurde die alte Stadt Bünde mit rund 10.500 Einwohnern mit den bisher politisch selbständigen zehn Gemeinden des Amtes Ennigloh und einem Teil der Gemeinde Bustedt aus dem Amt Herford-Hiddenhausen zusammengeführt.

Hengist und Horsa
Bünde gehört zu den ältesten Siedlungen des Ravensberger Landes. Zur Zeit der Völkerwanderung machten sich die Angeln und Sachsen auf den Weg. Zwei ihrer Anführer, Hengist und Horsa, sollen hier ihren Streit begraben haben und sich auf dem Felde in Bünde-Dünne die Hand zum gemeinsamen Handeln gereicht haben. Beide sind heute die Symbolfiguren im Stadtwappen.

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