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Bückeburg

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Auf einen Blick

Einwohner: ca. 20.000
Fläche: 68,9 km²
Einwohnerdichte: 290 Ew./km²
Kfz-Kennzeichen: SHG
 

Umgebungskompass

Umgebungskompass für die Stadt Bückeburg

 
 

Sehenswertes

Bückeburg: Trend und Tradition

Frisch im Trend - bewährt in Tradition: Beides liegt in Bückeburg dicht beieinander.

Die Stadtgeschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken Sie auf kurzen Wegen: Schloss, Schlosspark und Mausoleum ziehen Jahr für Jahr viele Besucher an. In der Fürstlichen Hofreitschule erleben Sie Reitkünste verschiedener Epochen, das Marstallmuseum führt Sie in die Geschichte der Reitkunst ein.

Die Stadtkirche (erbaut von 1611 bis 1615) stellt ein beeindruckendes Denkmal der Weserrenaissance dar.

Im einzigartigen Hubschraubermuseum befinden sich neben zahlreichen Modellen und Zeichnungen mehr als 40 Original-Helikopter. Das Landesmuseum für Schaumburg-Lippische Geschichte sowie Landes- und Volkskunde gibt u.a. Einblicke in wertvolle Trachtensammlungen.

Aber auch Kunst und Kultur kommen in Bückeburg nicht zu kurz. Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen finden regelmäßig im 100-jährigen Rathaussaal sowie im Festsaal des Schlosses statt. Über die Grenzen Bückeburgs hinaus bekannt sind Veranstaltungen wie die Landpartie und der Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg, das Gourmetfest "Bückeburg kocht über" sowie das Mittelalterliche Spectaculum auf der Mausoleumswiese.

Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Fragen zu Bückeburg? Die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information freuen sich auf Ihren Besuch und beraten Sie gern.

Tourist-Information
Schlossplatz 5, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 893-180 oder 181
E-Mail: tourist-info@bueckeburg.de

Öffnungszeiten:
Montag: 9.00 - 18.00 Uhr
Dienstag: 9.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: 9.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 9.00 - 18.00 Uhr

April -September auch:
Samstag: 11.00 - 15.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 15.00 Uhr

Sehenswürdigkeiten:

Schloss Bückeburg
Schlossplatz 1, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 50 39
E-Mail: info@schloss-bueckeburg.de
Internet: www.schloss-bueckeburg.de

Jahrhundertelang war Bückeburg die Residenz der Grafen zu Schaumburg und später der Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe. Umgeben von einer Graft, liegt das 1302 von Graf Adolf VI. von Holstein-Schaumburg als Wasserburg angelegte Residenzschloss auf der Schlossinsel.

Seit seiner Erbauung wird das Gebäude durchgängig bewohnt und ist schon seit 1925 in Teilen zu besichtigen. Bei der Schlossführung beeindrucken besonders der Goldene Saal mit der berühmten Götterpforte und der Große Festsaal. Sehenswert ist außerdem die Schlosskapelle mit ihren aufwändigen, vergoldeten Schnitzereien. Umgeben ist das Schloss von einem gepflegten Park im englischen Landschaftsstil, der zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt.

In der "Alten Schlossküche" genießen Sie fürstlichen Kaffee und feinste Schokolade in historischer Umgebung. Der Museumsshop lädt ein, Souvenirs und Informationsmaterial zu erwerben.

Öffnungszeiten:
Täglich geöffnet von 9.30 bis 18.00 Uhr
In den Wintermonaten bis 17.00 Uhr
Führungen ca. 45 Minuten
Gruppen bitte anmelden

Eintrittspreis
Für alle Bückeburger ist der Eintritt in Schloss, Mausoleum und das Marstallmuseum frei. Dies gilt nicht für Sonderveranstaltungen. Die Vorlage des Personalausweises genügt.
Erwachsene: 6,50 Euro
Gruppen ab 15 Personen: 5,75 Euro
ermäßigt: 5,50 Euro
Kinder bis 16 Jahren: 4,00 Euro (Kinder bis 6 Jahre: frei)
Kindergruppen: 3,00 Euro pro Kind
Familienkarte: 16,00 Euro
Bonuskarte: 16,00 Euro
Bonusgruppen: 15,50 Euro
Im Eintritt ist das Marstallmuseum enthalten
(10.00 bis 17.00 Uhr).

Mausoleum

Zu den beeindruckendsten Bauten in Bückeburg gehört das Mausoleum der fürstlichen Familie, das unter Fürst Adolf in den Jahren 1911 bis 1915 von dem Architekten Paul Baumgarten errichtet wurde. Es ist die Begräbnisstätte des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe.

Das Mausoleum, das sich in dem ausgedehnten Park im Westen des Schlosses befindet, stellt im Bautyp eine freie Variation des römischen Pantheons dar. Die Eingangsfassade ist ein Beispiel für den beginnenden Neoklassizismus.

Unter der Kuppel des Mausoleums befindet sich in 25 Meter Höhe eines der größten Goldmosaike Europas. Die Mosaiken enthalten 1400 verschiedene Farbtöne.

Öffnungszeiten:
geöffnet von April bis Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr
samstags, sonntags und feiertags von 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreis:
Erwachsene: 2,50 Euro
Gruppen ab 15 Personen: 2,00 Euro
Kinder: 1,50 Euro
Familienkarte: 6,00 Euro

Fürstliche Hofreitschule Bückeburg
Schlossplatz 7b, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 89 83 50
E-Mail: info@die-hofreitschule.de
Internet: www.die-hofreitschule.de

Entdecken Sie Schloss Bückeburg mit seinem Marstall und Reithaus von 1608 (im Winter beheizt) und erleben Sie die einzigartige Prachtentfaltung barocker Reitkunst auf den schönsten Pferden der Welt zu klassischer Musik, vorgestellt von Hofbereitern in barocken Kostümen - ein unvergesslicher Kunstgenuss.

Einmalig in Bückeburg: Nur hier finden Sie edle Hengste aller noch existierenden Barockpferderassen in ihrem Marstall. Weiterhin erfahren Sie viel über die Geschichte der Reiterei im Marstallmuseum.

Öffnungszeiten des Marstallmuseums:
Täglich 10.00 bis 17.00 Uhr

Der besondere Tipp für Ihren Ausflug:
Buchen Sie eine der faszinierenden Vorführungen und erleben Sie die wunderbare Reitkunst live in Bückeburg!

Infos über Preise und Buchung von Tickets unter:
www.hofreitschule.de oder telefonisch: 0 57 22 / 89 83.

Stadtkirche
Lange Straße, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 95 77 - 0
Internet: www.stadtkirchengemeinde-bueckeburg.de

Die evangelische Stadtkirche in Bückeburg entstand in den Jahren 1611 bis 1615. Dabei knüpften die Baumeister an die Bauweise der Spätgotik an, orientierten sich in der Ornamentik jedoch bereits an dem Stil der Renaissance und des Frühbarock. Diese Verbindung erhebt den Kirchenbau zu einem der Meisterwerke der Architektur der sogenannten Weserrenaissance.

Bauherr war der kunstsinnige Graf Ernst zu Holstein-Schaumburg, der später in den Fürstenstand erhoben wurde. Der Landesherr ließ oberhalb seines Wappens an der repräsentativen Fassade die Inschrift anbringen "EXEMPLUM RELIGIONIS NON STRUCTURAE", d.h. "Ein Beispiel der Frömmigkeit, nicht der Baukunst", deren Anfangsbuchstaben seinen Namen ERNST ergeben.

Das Gotteshaus ist eine dreischiffige Hallenkirche aus Obernkirchener Sandstein.

Ursprünglich war ein Turm vorgesehen. Als jedoch mit dem Bau begonnen wurde zeigte sich, dass das Fundament zu schwach war, das sich das Mauerwerk auf Fließsand befand.

Das Innere der Kirche wurde mehrfach neu gestaltet und restauriert, zuletzt nach einem Brand im Jahre 1962. Das Bronzetaufbecken wurde 1613 von Adrian de Vries geschaffen und gilt als das wertvollste frühbarocke Kunstwerk der Kirche. Die Kanzel ist eine der schönsten im norddeutschen Raum und ist verziert mit Flachreliefs von Hans Wolf. Das gesamte Gestühl der Stadtkirche ist auf die Kanzel hin ausgerichtet, da die Predigt im protestantischen Gottesdienst eine elementare Rolle spielt.

Eine weitere Besonderheit ist die Fürstenloge, die "Goldene Prieche", die sich über dem Eingangsbereich erhebt und vom Fürstlich Schaumburg-Lippischen Wappen bekrönt wird.

Seit fast vierhundert Jahren ist die Stadtkirche Mittelpunkt der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde der Stadt Bückeburg und Kirche des Landesbischofs der Landeskirche Schaumburg-Lippe. Hier wirkte Johann Gottfried Herder in den Jahren 1771 bis 1776 als Konsistorialrat. Sein Denkmal befindet sich an der Nordwestseite der Kirche.

Öffnungszeiten:
15. April bis 14. Oktober
Dienstag bis Freitag von 10.30 bis 12.00 Uhr
Dienstag bis Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr

15. Oktober bis 14. April
Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 14.30 bis 16.00 Uhr

Hubschraubermuseum
Sabléplatz 6, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 55 33
Fax: 0 57 22 / 7 15 39
Internet: www.hubschraubermuseum.de

In dem unter Denkmalschutz stehenden, historischen Burgmannshof am Sabléplatz, befindet sich seit 1971 das weltweit einzigartige Hubschraubermuseum. Schon Leonardo da Vinci befasste sich mit Fluggeräten, die schwerer sind als Luft. Sein Entwurf "Helix" aus dem Jahr 1483 wurde zur Grundlage der Hubschrauberfliegerei. Zu der 2000 qm großen Ausstellung mit mehr als 40 Original-Exponaten gehören ein- und mehrrotorige Hubschrauber, Trag- und Flugschrauber, viele Baugruppen und Komponenten wie Getriebe und Triebwerke. Im Juni 2011 nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase ist ein moderner Glasanbau mit rund 600 qm Fläche, der 5 Hubschrauber in Originalgröße sowie 430 Hubschraubermodelle im Miniaturformat zeigt, hinzugekommen.

Öffnungszeiten
täglich geöffnet
Sommerzeit: 9.00 bis 18.00 Uhr
Winterzeit: 10.00 bis 17.00 Uhr

Eintrittspreis pro Person
Erwachsene: 6,00 Euro
Gruppen ab 15 Personen: 5,00 Euro
Jugendliche 6 bis 16 Jahre: 2,50 Euro
Kindergruppen über 15 Kinder: 1,50 Euro
Kinder unter 6 Jahren: frei
Führungen nach Voranmeldung
Für Gruppen bis 15 Personen: 25,00 Euro
Kindergruppen bis 15 Personen: 15,00 Euro
ab 16. Person/Kind zuzüglich: 1,00 Euro pro Person/Kind

Museum Bückeburg für Stadtgeschichte
und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte
Lange Straße 22, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 48 68
E-Mail: info@museum-bueckeburg.de
Internet: www.schaumburg-lippischer-heimatverein.de

Seit 1905 ist das Museum im 1564 erbauten und 1989 sanierten Schaumburger Hof untergebracht. Zu den Kostbarkeiten des Museums zählen die bekannten Schaumburger Trachten, die dem heimischen Landkreis einst die Bezeichnung "Land der roten Röcke" eingebracht haben.

Ur- und Frühgeschichte, Ausgrabungen, Saurierfährten und Hofuniformen bilden eine Auswahl weiterer Themenbereiche.

Öffnungszeiten:
März bis Dezember
Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt frei

Führungen für Gruppen, Schulen und Kindergärten nach Vereinbarung

Idaturm
Harrl, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 22 / 32 82
E-Mail: idaturm@t-online.de
Internet: www.idaturm.de

Der Idaturm im Harrl, einem Ausläufer der Bückeberge, wurde im Hungerjahr 1847 von Fürst Georg Wilhelm errichtet, um seinen Bauern Arbeit und Brot zu geben.

Seinen Namen trägt der Turm nach der Gattin Georg Wilhelms, der Fürstin Ida. 128 Stufen muss man über eine Wendeltreppe im Innern des Turmes hinaufsteigen, um mit einer Rundumsicht belohnt zu werden, die bei klarem Wetter bis zum Wesergebirge und bis zum Steinhuder Meer reicht.

Heute ist der Idaturm (212 m über NN) bewirtschaftet und ein beliebtes Ziel von Wanderern auf dem Weg von Bad Eilsen nach Bückeburg.

Öffnungszeiten:
freitgs bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr
(im Winterhalbjahr bis 17.00 Uhr) sowie nach Vereinbarung

Rathaus und historischer Marktplatz
Marktplatz 2, 31675 Bückeburg

Das Bückeburger Rathaus ist, wenngleich der äußere Schein trügen mag, erst gut 100 Jahre alt und wurde in den Jahren 1905/1906 im Stile der Weserrenaissance erbaut. Es beherbergt heute - neben dem verpachteten Ratskeller mit dem großen Theatersaal - die Fachgebiete Zentrale Dienste und Finanzen der Stadtverwaltung. Der Marktplatz wurde Mitte der Neunziger Jahre nach historischem Vorbild wieder aufgebaut und in einem Architekturwettbewerb mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben an dem Bau des Rathauses Anteil gehabt und teilweise erhebliche Summen gestiftet. Die Stühle im Historischen Saal, der heute unter anderem als Trauzimmer dient, wurden ebenfalls von Bückeburger Familien gestiftet und tragen deren Namen in Holz geschnitzt.

Schloss Baum
Rusbender Straße, 31675 Bückeburg
Telefon: 0 57 02 / 7 91

Idyllisch inmitten des Schaumburger Waldes gelegen, bietet das ehemalige Jagdschloss Baum Unterkünfte für Jugendliche als Tagungs- und Freizeitstätte, aber auch malerische Kulisse für Musik- und Theaterveranstaltungen im Sommer.

Schloss Baum wurde 1760/1761 im Auftrag des Grafen Wilhelm zu Schaumburg Lippe errichtet und gilt als Denkmal des spätbarocken Klassizismus. An das Schloss schließt sich ein englischer Landschaftsgarten mit einem kleinen Teich an. Dahinter befindet sich eine Grottenanlage, die von zwei Portalen umringt wird. Diese Frühbarockportale wurden 1758 aufgestellt und wurden vermutlich zwischen 1604 und 1606 für den Erdgeschosssaal im Bückeburger Schloss geschaffen.

Den Namen verdankt das Schloss einem Schlagbaum, an dem unweit der Grenze des kleinen Fürstentums das Zollrecht geltend gemacht wurde.
 
 

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