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Die Mitgliedsgemeinden

Mitgliedsgemeinde Calberlah

Geschichte
Calberlah gehörte zu den -lah, -loh-(Gehölz)-Siedlungen, evtl. auch erst zu den -lege, -lage-Orten, d.h. solche im feuchtem Gelände. Auf jeden Fall dürfte es erst in der jüngeren Rodeperiode 800 bis 1200 n. Chr. entstanden sein. Der Ort, erstmals 1318 als "Kaluerlege" und einige Jahre später als "Caluerla" erwähnt, wird bereits 1398 mit seinem heutigen Namen genannt. Calberlah gehörte zur Grafschaft "in poppendic", die 1318 die Grafen von Woldenberg als Lehen Herzog Ottos von Braunschweig besaßen und die sie 1337 den Herzögen Otto und Wilhelm von Lüneburg verkauften. 1340 war die Grafschaft über den Papenteich den Bokmasts verpfändet. 1489 bildete Calberlah die nordöstliche Gemeinde in "Papendike", der der Gogräfschaft Rötgesbüttel entsprach. Die Dingbänke bei Rötgesbüttel, der Gerichtsort, waren rund 9 km vom Dorf entfernt.

1848 wird es als zur ehemaligen Untergografschaft Papenteich gehörig bezeichnet. Während der kurzen Zeit des Königsreichs Westphalen war es 1810 bis 1813 dem Canton Fallersleben im Departement Oker eingegliedert. 1867 bis 1885 bildete das Amt Gifhorn mit den Ämtern Fallersleben und Isenhagen sowie Teilen des Amtes Meinersen die Kreishauptmannschaft Gifhorn, aus der bei der Einführung der preußischen Kreisverfassung am 01.04.1885 die Kreise Isenhagen und Gifhorn entstanden. Die Kreisreform von 1932 vereinigte beide mit Wirkung vom 01.04.1933 zum Kreis Gifhorn. Am 30.06.1965 schloss sich Calberlah mit den Gemeinden Allenbüttel, Edesbüttel, Jelpke und Wettmershagen zur Samtgemeinde Calberlah zusammen, der sich am 31.05.1969 auch die Nachbargemeinde Allerbüttel anschloss.

Calberlah war ursprünglich eine haufendorfähnliche Anlage im Nordwesten des heutigen Dorfes. 1489 sind 9 Halbhöfe registriert, dazu 4 Koten. Nachdem sich weitere Familien entlang des alten Karrenwegs zwischen Gifhorn und Fallersleben niederließen, veränderte sich Calberlah zu einem Wege-(Zeilen)dorf. Nach einer weiteren Vergrößerung im Laufe des 19. Jahrhunderts waren 1858 60 Wohngebäude und 1895 81 Wohngebäude vorhanden. Die Einwohnerzahl wird 1848 mit 369 und 1905 mit 503 Einwohnern angegeben. Blieb in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Dorfvergrößerung im üblichen Rahmen (1950: 121 Wohngebäude - durch den Zustrom von Vertriebenen und Zugewanderten stieg die Einwohnerzahl auf 1049 an, wobei Calberlah sich weiter nach Osten ausdehnte), so erbrachte die etwa ab 1952 einsetzende Neubautätigkeit im Gebiet zwischen Dorf und Bahnhof eine neue Phase in Gang. Diese außerordentlich verkehrsgünstige Lage an einer Bahnstation (der Bahnhof war bereits 1904 in Betrieb genommen) auf halbem Wege zwischen Gifhorn und Wolfsburg war sehr geeignet als Wohnplatz einer zahlreichen Pendlerbevölkerung. Als eine der 6 Wohngemeinden für Pendler des VW-Werkes sah der Vertrag des Kreises Gifhorn mit der Stadt Wolfsburg von 1960 Calberlah vor. Es erhielt dafür Aufschließungsbeiträge für die Sesshaftmachung von VW-Pendlern. 1961 waren 257 und 1968 374 Wohngebäude vorhanden.

Wappen
Das Wappen in Grün über einem silbernen Wellenbalken und einem aus sechs goldenen Quadern (Rechtecken) bestehenden Band, eine silberne Kapelle mit Fachwerkturm, beide mit rotem Dach versehen.

Die Flagge zeigt in grün und weißem Streifen das Wappen in der Mitte. In der Gemeinde Calberlah sind sechs Ortsteile zusammengeschlossen. Mit den sechs Quadern (Rechtecken), die ein Band bilden, wird dieser Zusammenschluss dargestellt. Das Wellenband deutet auf den Mittelland- und Elbeseitenkanal, sowie auf weitere Wasseraufkommen hin.

Die Kapelle mit dem Fachwerkturm ist ein bekanntes historisches Bauwerk und steht unter den geschützten Baudenkmälern.

Mit der Farbe grün soll auf die Landwirtschaft verwiesen werden, die in den zusammengeschlossenen Ortschaften von Bedeutung ist.

Rat und Verwaltung
Ortsteile Allenbüttel, Allerbüttel, Calberlah, Edesbüttel, Jelpke und Wettmershagen

Es wurden folgende Fraktionen/Gruppen gebildet:
  • CDU
    Vorsitzende: Annegret Langbein
  • SPD/Bündnis 90/Die Grünen
    Vorsitzender: Phillip Passeyer
  • UWG/Plagge
    Vorsitzender: Horst-Dieter Hellwig
Als Einzelperson ist im Rat Herr Herrmann Plagge vertreten, der sich einer Fraktion/Gruppe angeschlossen hat.

Personelle Zusammensetzung des Rates ab 01.11.2016
Bürgermeister Thomas Goltermann
SPD/Bündnis 90/Die Grünen
Hauptstr. 17
38547 Calberlah
Telefon: 05374 1246 oder 0173 4273669

1. stellv. Bürgermeister Horst-Dieter Hellwig
UWG/Plagge
Ringstr. 8 a
38547 Calberlah
Telefon: 05374 3836

2. stellv. Bürgermeister Phillip Passeyer
SPD/Bündnis 90/Die Grünen
Lange Str. 4
38547 Calberlah
E-Mail: phillip.passeyer@outlook.de

Weitere Mitglieder des Gemeinderates
Baronick, Jörg-Dieter (UWG/Plagge)
Am Drens 1
38547 Calberlah

Gese, Jochen (CDU)
Mecklenburger Str. 4 b
38547 Calberlah

Heise, Manfred (CDU)
Am Meelfeld 8
38547 Calberlah
Telefon: 05374 1888

Heise, Stefan (SPD/Bündnis 90/Die Grünen)
Hinterm Burggraben 9
38547 Calberlah

Hösler-Weiß, Georg (SPD/Bündnis 90/Die Grünen)
Am Knick 11
38547 Calberlah
Telefon: 05374 931345

Janze, jun. Ernst (CDU)
Zu den Höfen 2
38547 Calberlah
Telefon: 05374 1219 oder 0171 7854964

Kock, Gerhard (SPD/Bündnis 90/Die Grünen)
Tulpenweg 5 a
38547 Calberlah
Telefon: 05374 6307

Langbein, Annegret (CDU)
Im Dorfe 15
38547 Calberlah
Telefon: 05301 459

Leschner, Dirk (CDU)
Haagematten 22
38547 Calberlah

Omarkhel, Wahidullah (CDU)
Mecklenburger Str. 10
38547 Calberlah

Plagge, Hermann (UWG/Plagge)
Berliner Str. 4
38547 Calberlah

Plagge, Stefan (CDU)
Goethestr. 12
38547 Calberlah
Telefon: 05374 918345 oder 05361 924446

Seelmann, Michael (SPD/Bündnis 90/Die Grünen)
Berliner Str. 57 a
38547 Calberlah
Telefon: 05374 673636

Worgul, Monika (SPD/Bündnis 90/Die Grünen)
Mühlenstr. 11
38547 Calberlah
Telefon: 05301 229

Weitere Informationen finden Sie unter
www.isenbuettel.de/Rathaus&Politik/Bürgerinformationssystem

Ausschüsse
  • Bau- und Planungsausschuss
    Vorsitzender: Phillip Passeyer
  • Finanzausschuss
    Vorsitzender: Jörg Baronick
  • Sport-, Jugend- und Kulturausschuss
    Vorsitzender: Manfred Heise
  • Umwelt- und Wegeausschuss
    Vorsitzender: Jochen Gese
Sprechzeiten der Gemeinde im Gemeindebüro Calberlah
Dienstag und Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr
zusätzlich Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
Hauptstr. 17
38547 Calberlah
Telefon: 05374 1246
Fax: 05374 5672
E-Mail: gemeinde.calberlah@isenbuettel.de

Bürgermeister Herr Goltermann
Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr
nach vorheriger Terminabsprache

Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro
Frau Brechbühler, Frau Knospe, Frau Meinecke

Mitgliedsgemeinde Isenbüttel

Geschichte
Die nachweisbar erste urkundliche Erwähnung Isenbüttels geht in das Jahr 1196/1197 zurück. Im Jahr 1996 feierte die Gemeinde Isenbüttel ihr 800jähriges Bestehen.

Die Entstehung der "-büttel-Dörfer" und damit auch der Gemeinde Isenbüttel, dürfte jedoch etwa für das 7. bis 8. Jahrhundert anzusetzen sein; "-büttel" bedeutet Haus oder Besitz. In den Namen, bei denen der 2. Teil so heißt, steht vorn im 1. Teil immer ein Männername. Das ist der Name des Mannes, der dort zuerst sein Haus baute, so wie Martin in Martinsbüttel steckt. Der Name des Mannes, der in Isenbüttel zuerst wohnte, hieß Iso. Daraus entstand später der Name Isenbüttel.

Ungewöhnlich ist dabei die Tatsache der schon frühzeitigen Größe des Ortes; so hatte Isenbüttel lt. Kurhannoverscher Landesaufnahme von 1791 53 Feuerstellen. Besitzverteilung vor der Verkoppelung sowie Betrachtungen des Dorfkerngrundrisses könnten vermuten lassen, dass Isenbüttel einst aus mindestens zwei Ortschaften entstanden ist. Auch ein Namenswechsel lässt sich hierbei nicht völlig ausschließen.

Die schriftliche Erwähnung als "Ysenebutle" findet sich in den "Origines Guelficae" etwa um 1200. Im Jahre 1265 muss schon eine selbständige Pfarre vorhanden gewesen sein, denn da wird ein Refridus plebanus in Ysenbutle erwähnt. Das Adelsgeschlecht von Campe ist in Isenbüttel seit 1330 bezeugt; sie besitzen dort einen Hof, dessen Zehnten sie dem Kloster Neu-Isenhagen verkauften.

Die Funktion als Kirchspielmittelpunkt führte zu einer größeren Zahl von Nachsiedlern, die als Handwerker ihren Lebensunterhalt fanden, in dem sie die zum Kirchspiel gehörende Bevölkerung versorgten, soweit Gewerbe- und Zunftzwang der Städte dies zuließen. 1881 wurden - einschließlich des Gutes - 82 Wohngebäude registriert. Ihre Zahl wuchs in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts begünstigt durch die Verkoppelung von 1848 auf 121 an und in der 2. Hälfte etwas schwächer auf 143 (1895). In dieser Zeit entstand der südöstliche Dorfteil mit Sand- und Beginn der Mittelstraße. Durch die Aufsiedlung des Gutes entstanden 11 neue Höfe im Osten, wie auch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts - begünstigt durch die günstige Lage zu Gifhorn und an den Bahnlinien - sich der Ort stark ausdehnte (207 Wohngebäude 1950). Hierbei spielte natürlich auch der Zustrom der Vertriebenen eine große Rolle, konnten diese doch überwiegend in Isenbüttel angesiedelt werden - 396 Wohnhäuser 1961, 1968 bereits 550. Die erste amtliche Einwohnerzahl wies 1811 schon 699 Bewohner aus, womit Isenbüttel das größte Dorf im Amt Gifhorn war. 1858 waren es 896, 1905 995, 1939 1094, 1961 2685, 1970 3120 und 1979 - der Ortsteil Isenbüttel-Gifhorn musste an die Stadt Gifhorn abgetreten werden - 2656 Einwohner.

Wappen
Die "Goldene Kette" von Isenbüttel ziert das Wappen der Gemeinde Isenbüttel. Das Schmuckstück kündet auf dem Wappen von der sichtlich mehr als achthundertjährigen Geschichte des Ortes.

Die Herkunft der "Goldenen Kette" die 1922 rund eineinhalb Kilometer südlich der Isenbütteler Kirche im Dünensand gefunden wurde, ist unklar; indessen steht fest, dass dieses Meisterwerk der Goldschmiedekunst aus der Zeit der Merowinger etwa um 700 nach Christus stammt. Die feinste gearbeitete, 42 Zentimeter lange Halskette wurde in der Technik fünfdrahtiger Goldflechtarbeit hergestellt; sie endet an beiden Enden in stilisierten Drachen- oder Schlangenköpfen, wobei einer dieser beiden leider nur noch zur Hälfte erhalten ist.

Die "Goldene Kette" kann heute im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover besichtigt werden.

Rat und Verwaltung
Bürgermeisterin Tanja Caesar (IWG)
Am Bartelskamp 24
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 931215

stellv. Bürgermeister Frederick Meyer (CDU)
Ringstr. 3
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 5890

stellv. Bürgermeister Henning Müller (CDU)
Hauptstr. 27
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 1218

Gemeindedirektor Klaus Rautenbach
Bündins 90/Die Grünen
Schulstr. 4
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 6315

Weitere Mitglieder des Gemeinderates
Below, Katrin (SPD)
Neue Str. 9
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 6028066

Gaus, Anne (Bündnis 90/Die Grünen)
Altes Mühlenfeld 5 a
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 672203

Gökkus, Mehmet Emin (SPD)
Liststr. 5
38550 Isenbüttel

Huneke, Frank (CDU)
Mausoleumsweg 10
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 1310

Klepsch, Tobias (IWG)
Kastanienallee 9 a
38550 Isenbüttel
Telefon: 0175 9283078

Krull, Elisabeth (IWG)
Margeritenweg 16
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 2784

Küster, Pascal (SPD)
Liststr. 21
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 1371

Lackmann, Axel (SPD)
Sandstr. 4 a
38550 Isenbüttel

Ladwig, Willi (Bündnis 90/Die Grünen)
Rigaer Str. 3
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 4381

Lehner, Detlef (SPD)
Altes Mühlenfeld 3
38550 Isenbüttel
Telefon: 0178 5131822

Dr. May, Ralf (SPD)
Vogelsangsfuhren 26
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 673490

Nisius, Frank (CDU)
Am Sande 7
38550 Isenbüttel

Rochlitz, Ricarda (SPD)
Königsberger Str. 8
38550 Isenbüttel
Telefon: 0172 5192860

Rösler, Andreas (CDU)
Königsberger Str. 29
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 673678

Schmidt, Holger (SPD)
Kastanienallee 1 a
38550 Isenbüttel
Telefon: 05374 3780

Fraktionen/Gruppen
  • SPD
    Vorsitzender: Detlef Lehner
  • CDU
    Vorsitzender: Andreas Rösler
  • IWG
    Vorsitzender: Klepsch, Tobias
  • GRÜNE
    Vorsitzender: Willi Ladwig
Ausschussvorsitzende
  • Bauausschuss
    Katrin Below (SPD)
  • Haushalts- und Finanzausschuss
    Tobias Klepsch (IWG)
  • Sport-, Jugend-, und Kulturausschuss
    Lackmann, Axel (SPD)
  • Umwelt- und Wegeausschuss
    Frank Huneke (CDU)
Sprechzeiten der Gemeinde im Rathaus der Samtgemeinde Isenbüttel
Telefon: 05374 88-71
E-Mail: gemeinde.isenbuettel@gmx.de

Bürgermeisterin Frau Caesar
Donnerstag 17.00 - 18.00 Uhr

Verwaltung
Montag, Dienstag,
Donnerstag und Freitag 8.00 - 12.00 Uhr
zusätzlich Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr

Mitgliedsgemeinde Ribbesbüttel

Geschichte
Der Ort wird erstmals im Jahre 1007 als "Rikbaldesgebutle" erwähnt. Um 1000 n. Chr. hat dieses Gebiet zum Besitz des Grafen Altmann gehört, dessen Tochter Frederunde einen Teil ihrer Erbschaft zwischen Wolfenbüttel im Süden und Ribbesbüttel im Norden dem Bischof von Hildesheim schenkte und von dem ein Teil Gründungsbesitz des Klosters Steterburg wurde. Später gehörte Ribbesbüttel zur Herrschaft der Edelherren von Meinersen. Diese standen im 12. Jahrhundert in engen Beziehungen zu den Welfen und waren später den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg lehnspflichtig. Herzog Otto der Strenge von Lüneburg eroberte 1316 die Burg Meinersen. Damit war Ribbesbüttel endgültig der Herrschaft des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg einverleibt, und zwar dem aus der welfischen Teilung von 1267 hervorgegangenen Fürstentum Lüneburg. Ribbesbüttel blieb dann der Lüneburger Linie zugeordnet, und zwar bis 1885 dem Fürstentum Lüneburg und später dann dem Regierungsbezirk Lüneburg.

1489 waren in Ribbesbüttel außer dem adligen Gut 2 Vollhöfe, 4 Halbhöfe und 15 Koten vorhanden.

Nachdem 1811 38 Wohngebäude gemeldet waren, hatte sich das Dorf in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf 57 Wohngebäude (1848) vergrößert, vor allem durch Bebauung an der damaligen Poststraße von Braunschweig nach Hamburg. Es trat danach eine Stagnation ein, die zu nur ganz langsamer Dorfausweitung führte. Erst die Folgen des zweiten Weltkrieges brachten von den 50er Jahren an eine rege Bautätigkeit.

Die für das Jahr 1811 mit 433 angegebene Einwohnerzahl, die wahrscheinlich durch französische Commando-Truppen im Schloss während der Napoleonischen Zeit erhöht war, sank im 19. Jahrhundert vorübergehend deutlich unter 400 und schließlich auch im 20. Jahrhundert durch Abwanderung auf 333 Einwohner im Jahre 1939 ab. Durch den erheblichen Zustrom der Vertriebenen und Zugewanderten steigerte sich die Einwohnerzahl im Jahre 1950 bereits auf 744. Im Zuge der Gebietsreform wurde 1974 die an Winkel und an die Bahnlinie angrenzende ehemalige Ribbesbütteler Siedlung der Stadt Gifhorn zugeschlagen, was die Einwohnerzahl um rd. 300 reduzierte.

Wappen
Das Wappen der Familie von Ribbesbüttel, welches im Original im oberen Teil ein schwarz-silbernes Schachbrettmuster hat und in der unteren Schildhälfte eine sechsblättrige Rose auf schwarzem Grund abbildet, wurde nach dem Ratsbeschluss am 21.03.2007 als Gemeindewappen bestimmt. Die Farbe schwarz steht für Standhaftigkeit, Demut, Frieden, Tod und Trauer, die weiße Farbe symbolisiert Reinheit, Keuschheit, Unschuld, Weisheit und Freude. Die goldene Farbe steht für Herrlichkeit, Ansehen, Hoheit, Würde und Reichtum. Die Übernahme des heraldischen Familienwappens war möglich, weil Hans von Ribbesbüttel als letztes Familienmitglied ohne Nachfahren im Jahre 1567 verstarb.

Rat und Verwaltung
Ortsteile: Ausbüttel, Ribbesbüttel und Vollbüttel

Bürgermeister Heinrich Stieghahn (CDU)
Dorfstr. 13, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05374 2313

1. stellv. Bürgermeister Albert Jäger (CDU)
Schmiedeberg 12 a, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 6739

2. stellv. Bürgermeister Ulf Kehlert (SPD)
Ludwig-Jahn-Str. 5, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 981566

Weitere Mitglieder des Gemeinderates
Buske, Hans-Werner (CDU)
Ludwig-Jahn-Str. 18, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 9493

Guth, Andreas (SPD)
Sonnenweg 26, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05374 66423

Heimann, Raimund (SPD)
Zum Bullenberg 12, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 6629

Klinge, Hella (SPD)
Amselweg 3, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 9813980

Kraft, Michael (CDU)
Kleiner Gönkamp 14, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05374 5626

Löbbecke, Stefan (CDU)
Gutsstr. 11, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05374 5483

Müller, Erich (SPD)
Lange Str. 19, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05374 1319

Schönhoff, Harald (CDU)
Ortholz 8 a, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05374 5441

Voges, Yvonne (SPD)
Druffelbecker Weg 16, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 330156

Wrede, Christian (CDU)
Maschplatz 5 a, 38551 Ribbesbüttel
Telefon: 05373 5071357

Sprechzeiten der Gemeinde im Gemeindebüro
Birkenweg 2, 38551 Ribbesbüttel,
Telefon: 05374 3794

Bürgermeister Herr Stieghahn
Donnerstag 18.00 - 19.00 Uhr

Frau Finke
Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 17.00 - 19.00 Uhr

Mitgliedsgemeinde Wasbüttel

Geschichte
Wasbüttel ist mit rd. 6,5 Quadratkilometer Fläche die kleinste der vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Isenbüttel. Das Dorf liegt an der Horenriede, die entlang einer von zahlreichen Wildtieren geschätzten Obstbaumwiese und durch ein stets grünes Feuchtgebiet plätschert. Von Wäldern umgeben bietet der Ort seinen rd. 2000 Einwohnern vielfältige Möglichkeiten für Radwanderungen und Spaziergänge, zumal auch der Mittelland- und Elbeseitenkanal sowie der Tankumsee nicht weit entfernt sind.

1022 wurde Wasbüttel als "Wilradesbutile" erstmals urkundlich erwähnt, doch dürfte die Besiedlung zwei Jahrhunderte zuvor erfolgt sein. Nachdem die Einwohnerzahl viele Jahrhunderte bei 200 Menschen lag, stieg sie im 19. Jahrhundert auf etwa 300 und nach dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 durch die Zuwanderung von Vertriebenen auf über 1000 an. Durch die Zunahme von Arbeitsplätzen in der Region wuchs die Bevölkerungszahl seit 1960 stetig und erreichte nach der Wiedervereinigung Deutschlands, dem Zusammenbruch des Ostblocks und der zügigen Ausweisung von Bauplätzen im Ort im Jahr 2003 die heutige Größe. So prägen moderne Siedlungen neben dem historischen Dorfkern um die Kapelle und die alte Schule das Dorfbild. Wasbüttel gehört zum evangelisch-lutherischen Kirchspiel Isenbüttel und zur katholischen Pfarrvikarie Meine, zudem ist die evangelisch-freikirchliche Gemeinde im Ort beheimatet.

Die Konzentration des Einzelhandels hat auch Wasbüttel getroffen. Eine Verkaufsstelle für Backwaren, eine Gaststätte und mehrere kleine, aber feine Dienstleistungsbetriebe stehen für die Einwohner bereit. Zusätzlich bieten zwei von vier landwirtschaftlichen Betrieben ihre frischen Erzeugnisse direkt den Verbrauchern an. Um kurzen Beinen lange Wege zu ersparen, gibt es in Wasbüttel einen Kindergarten und eine Grundschule, die auf eine lange Geschichte (gegründet 1649) zurückblicken kann. Beide Einrichtungen prägen mit den Vereinen und der Feuerwehr zu einem Großteil das dörfliche Zusammenleben mit ihren Veranstaltungen und Festen. Eingerahmt von Grundschule und Kindergarten finden alle Vereine ihr Zuhause im Sportzentrum an der Schulstraße. Dort befinden sich das Tennisheim und zwei Tennisplätze, die Sporthalle, zwei Sportplätze, eine Laufbahn, ein Beachvolleyballfeld, ein Schießheim, ein Grillplatz und das Feuerwehrhaus mit Ausfahrt auf die Kreisstraße nach Ohnhorst. An die Turnhalle schließt sich die aus zwei Räumen bestehende Bürgerbegegnungsstätte an, die auch für Privatfeiern gemietet werden können und an den Werktagen vom Gemischten Chor für die Proben und vom Sportverein für Gymnastik- oder Tanzkurse genutzt werden. Neben der Bürgerbegegnungsstätte liegen zwei 2010/11 neu errichtete Umkleideräume und das schmucke Vereinsheim des MTV Wasbüttel, das den Sportlern den lang ersehnten Vereinstreff und mit der vorgelagerten, großzügigen Terrasse den Zuschauern beste Sicht auf die Spiele der Fußballmannschaften bietet.

Zum beliebtesten Treffpunkt des Dorfes hat sich das alte Schulgebäude, in dem erstmals 1649 Unterricht stattfand, in der Mittelstraße entwickelt. Das vom Verfall bedrohte Fachwerkhaus wurde von der Gemeinde von 2009 bis 2011 denkmalsgerecht saniert und als Dorfgemeinschaftshaus an die Einwohnerschaft zurückgegeben. Unter der Leitung des neu gegründeten Vereins "Wasbütteler Dorfleben" hat sich ein abwechslungsreiches Kulturleben entwickelt, das unter anderem mit Konzerten, Aufführungen, Vorträgen, Reiseberichten, Lesungen, Ausstellungen, Sprachkursen, EDV-Arbeitsgemeinschaften und Arbeitsgruppen zur Geschichte des Dorfes alte und junge Wasbütteler sowie Besucher aus den umliegenden Orten anlockt. Auch die Gemeinde ist mit ihrer Verwaltung in das alte Schulgebäude mit eingezogen, so dass die Alte Schule fast ständig geöffnet ist und von jedermann zu einem Treffen genutzt werden kann.

Wappen
Am 27. Juli 1978 fasste der Rat der Gemeinde einstimmig den Beschluss, ein Wappen und eine Flagge für Wasbüttel einzuführen. "In Rot über einem silbernen Wellenband ein silbernes Mühlrad, darüber zwei gekreuzte silberne Dachsparren mit Firstquerbalken."

"Im Wappen der Gemeinde soll mit einem Mühlrad an die alte Wassermühle des Ortes erinnert werden. Die Lage am Mittellandkanal und am Elbe-Seitenkanal wird mit dem Wellenband gekennzeichnet. Dass in der Gemeinde Alteingesessene und nach dem Kriege meist als Heimatvertriebene hinzugekommene Neubürger sich zu einer Gemeinschaft entwickelten, wurde mit den Dachsparren zum Ausdruck gebracht: alle und alles unter einem Dach." In der Begründung wird auf das im Zentrum des Wappens abgebildete Mühlrad der alten Wassermühle des Ortes hingewiesen. Diese lag am östlichen Dorfeingang der von Calberlah nach Meine führenden alten Dorfstraße an der Horenriede und wurde schließlich Anfang der siebziger Jahre abgerissen.

Rat und Verwaltung
Personelle Zusammensetzung des Rates

Bürgermeister Hartmut Jonas (Bündnis 90/Die Grünen)
Pommernring 14 a
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 2747

1. stellv. Bürgermeister Jean-Claude Freund (CDU)
Calberlaher Str. 10 b
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 2598

2. stellv. Bürgermeister Alex Birke (SPD)
Fasanenweg 22
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 66099

Weitere Mitglieder des Gemeinderates
Alpers, Henning (CDU)
Martinsbütteler Weg 17
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 5360

Altenkirch, Manfred (Bündnis 90/Die Grünen)
Martinsbütteler Weg 1 a
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 66770

Buhmann, Achim (CDU)
Hauptstr. 1 b
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 66666

Heinze, Patrick (Bündnis 90/Die Grünen)
Gartenstr. 1
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 931971

Kleinschmidt, Marvin (SPD)
Am Bartelskamp 14
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 3155

Lütje, Ernst (CDU)
Haaslop 1
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 3504

Schliephacke, Britta (SPD)
Baumkampsweg 32
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 3178

Wallmann, Volker (SPD)
Hauptstr. 4
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 4118

Fraktionen
  • CDU
    Vorsitzender: Ernst Lütje
  • SPD
    Vorsitzende: Britta Schliephacke
  • Bündnis 90/Die Grünen
    Vorsitzender: Manfred Altenkirch
Ausschussvorsitzende
  • Bau-, Wege- und Umweltausschuss
    Ernst Lütje (CDU)
  • Finanzausschuss
    Alex Birke (SPD)
  • Jugend-,Kultur- und Sportausschuss
    Britta Schliephacke (SPD)
Büro der Gemeinde Wasbüttel
Alte Schule, Mittelstr. 1
38553 Wasbüttel
Telefon: 05374 66352
Fax: 05374 66354
E-Mail: gemeinde.wasbuettel@isenbuettel.de
Internet: www.wasbuettel.de

Bürgermeister Herr Jonas
Donnerstag 17.30 - 18.30 Uhr
Frau Schrot
Montag bis Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr