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Der Landkreis Stendal - ein Wirtschaftsstandort

Vital - Lebenswert - Wirtschaftsstark

Der Landkreis Stendal befindet sich im wunderschönen Norden Sachsen-Anhalts, ist einer der flächenmäßig größten Kreise Deutschlands und mit ungefähr 116 000 Einwohnern eher dünn besiedelt. Bis zu den bedeutendsten Wirtschaftsräumen Nord- und Ostdeutschlands braucht es nur einen Katzensprung. Der Landkreis Stendal ist aufgrund der guten Verkehrsinfrastruktur unter anderem durch die ICE-Strecke Berlin-Hannover und den Flugplatz Stendal-Borstel bestens erreichbar. Auf der Elbe gelangt man auf dem Wasserweg in den Landkreis. Der Ausbau der Autobahn A 14 wird diese gute Anbindung weiter komplettieren.

Die Nähe zu den Ballungsräumen birgt erhebliches Potenzial für die Ansiedlung von produzierenden Gewerbebetrieben und innovativen Dienstleistern. Neben den kurzen Wegen finden Zulieferer und Servicebetriebe in der Region ideale Standortbedingungen. Zu nennen sind dabei vor allem große verfügbare Gewerbeflächen, umfangreiche Förder- und Investitionsmöglichkeiten, unbürokratische Genehmigungsverfahren und kurze Bearbeitungszeiten, hervorragend ausgebildete Fachkräfte und ein nicht zu unterschätzender Faktor: die Familienfreundlichkeit. Neben den vielfältigen Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten nimmt insbesondere die Kinderbetreuung im Landkreis Stendal einen hohen Stellenwert ein. Der garantierte Betreuungsanspruch für Kinder bis vierzehn Jahre erleichtert den jungen Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mit dem Altmarkkreis Salzwedel hat sich der Landkreis Stendal zu einer Wirtschaftsregion mit dem Ziel einer gemeinsamen Vermarktung der Altmark zusammengeschlossen. Zudem macht sich das gemeinsame Regionalmanagement zur Aufgabe, die örtlichen Kräfte zu bündeln, um neue Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu etablieren. In den Jahren der Zusammenarbeit konnte ein gut funktionierendes Netzwerk geschaffen werden.

Die zentrale Stärke der Wirtschaft im Landkreis Stendal ist die breite Unternehmensbasis mit einer Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen, die flankiert wird von namhaften Großunternehmen. Statt auf eine dominierende Branche setzt der Landkreis Stendal auf einen breiten Branchenmix und auf ein gesundes Verhältnis zwischen Industrie und Dienstleistung.

Nicht vergessen werden darf in dieser ländlich geprägten Gegend die Landwirtschaft als stabile Säule der Wirtschaftsregion. Neben der Erzeugung und Verarbeitung der Produkte rückt die energetische Verwertung der nachwachsenden Rohstoffe immer mehr in den Vordergrund. Aus Mais, Gras oder Getreide entsteht Biogas, welches wiederum zur Stromgewinnung oder Wärmeerzeugung genutzt wird. Bioethanol als Kraftstoffbeimischung und Biokraftstoff aus Raps sind weitere Beispiele für die Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe. Durch ihren Einsatz wird die Abhängigkeit von den teuer importierten fossilen Energieträgern weiter abnehmen. Ebenfalls dazu bei trägt die immer stärkere Nutzung von Windkraft und Sonnenenergie, deren Ausbau schon weit vorangeschritten ist und die Altmark zum Vorreiter bei der Erzeugung erneuerbarer Energien macht.

Der im Jahr 2006 gegründete "Unternehmerkreis Ernährungswirtschaft", in dem sich regionale Nahrungsmittelproduzenten zusammengeschlossen haben, sichert durch sein gemeinsames Handeln wirtschaftliche Vorteile. Mit seiner Hilfe werden innovative Fertigungsverfahren erprobt und Forschungseinrichtungen eingebunden. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Zusammenschlusses liegt in der Gewinnung von Fachkräften und der Fortbildung der Mitarbeiter.

Ein weiteres leistungsfähiges Potenzial an Fachkräften für den Landkreis Stendal sichert die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), Standort Stendal, die gleichzeitig wissenschaftliche Impulse für die Wirtschaft liefert. Studierende am Standort Stendal haben die Wahl zwischen zwei Fachbereichen: zum einen die Angewandten Humanwissenschaften und zum anderen den Bereich der Wirtschaft. Zu finden ist die Hochschule auf einem ehemaligen Kasernengelände, auf dem ein moderner, freundlicher Campus einschließlich eines grünen Klassenzimmers entstanden ist. Über das an der Hochschule eingerichtete Büro für regionale Zusammenarbeit werden die Studierenden und Lehrenden mit den Unternehmen zusammengebracht. Das Büro vermittelt Praktika, Themen für Abschlussarbeiten und Stellen. Fast 1.000 Adressen von Firmen und Einrichtungen sind dort gelistet.

Wirtschaftlich ist der Landkreis Stendal eine dynamische und attraktive Region mit enormen Entwicklungsmöglichkeiten. Die im folgenden vorgestellten Unternehmen stellen das mit ihren Erfolgen eindrucksvoll unter Beweis.