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Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheitsförderung und Prävention

Durch gesundheitsfördernde Maßnahmen können Selbstständigkeit und Lebensfreude bis ins hohe Alter gefördert und erhalten werden. Präventive Maßnahmen haben zum Ziel, die Entstehung von körperlichen und/ oder seelischen Krankheiten hinauszuzögern oder zu vermeiden.

Bausteine eines gesunden Lebensstils:
  • Gesunde, ausgewogene Ernährung
  • Kalorienbewusste Nahrungszufuhr (Körpergewicht im Normbereich)
  • Verzicht auf Tabak
  • Reduktion des Alkoholkonsums
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Regelmäßige geistige Aktivität
  • Aktivität in der Gestaltung des Alltags und Teilnahme am sozialen Leben.
Präventive (vorbeugende) Maßnahmen:
  • Therapeutische Maßnahmen zur Minderung bestehender Risiken
  • Impfungen (z. B. Grippeschutz)
  • Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen
  • Vorsorgung mit Hilfsmitteln, z. B. Gehhilfen, Brillen, Hörgeräte, und eine barrierefreie Wohnung vermindern das Sturzrisiko
  • Gezielte Rehabilitation nach Ausbruch einer Erkrankung zur Vermeidung eines Rückfalls oder einer Verschlechterung des Zustandes.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit sind folgende 15 Regeln für gesundes Älterwerden entwickelt worden:
  • Seien Sie in allen Lebensaltern körperlich, geistig und sozial aktiv
  • Seien Sie in allen Lebensaltern gesundheitsbewusst
  • Nutzen Sie Vorsorgemaßnahmen
  • Es ist nie zu spät, den eigenen Lebensstil positiv zu verändern
  • Bereiten Sie sich auf Ihr Alter vor
  • Nutzen Sie freie Zeit, um Neues zu lernen
  • Bleiben Sie aktiv und denken Sie positiv
  • Begreifen Sie das Alter als Chance
  • Pflegen Sie auch im Alter Kontakte
  • Geben Sie der Zärtlichkeit eine Chance
  • Trauen Sie Ihrem Körper etwas zu
  • Gesundheit ist keine Frage des Alters
  • Nehmen Sie Krankheiten nicht einfach hin
  • Suchen Sie nach guter Hilfe und Pflege
  • Haben Sie Mut zur Selbstständigkeit.
Studien belegen, dass Gesundheitsförderung und Prävention auch im höheren Lebensalter wirksam sind. Die subjektive Einschätzung der Gesundheit - die persönliche Wahrnehmung des eigenen Gesundheitszustandes - wird von der Lebenszufriedenheit mitbestimmt. Menschen, die mit ihrer Lebenssituation insgesamt zufrieden sind, erleben sich eher als gesund, auch wenn sie an chronischen Erkrankungen leiden und sich mit funktionellen Einschränkungen auseinandersetzen. Die subjektive Einschätzung der eigenen Gesundheit hat messbaren Einfluss auf die Lebenserwartung. Menschen, die ihre Gesundheit als schlecht einschätzen und glauben, dass sie ihren Zustand nicht beeinflussen können, haben eine geringere Lebenserwartung. Jene Menschen hingegen, die ihre Gesundheit als gut einschätzen und davon ausgehen, dass sie viel für ihre Gesundheit tun können, leben länger.

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit haben, oder wenn Sie Veränderungen Ihrer Befindlichkeit feststellen, sollten Sie Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin aufsuchen.
Für alle Fragen rund um die persönliche Gesundheit ist daneben auch Ihre Krankenkasse Anlaufstelle.

Weitere Informationen (kostenlose Informationsbroschüren) zu diesem Thema erhalten Sie außerdem bei folgenden Stellen:

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin
Telefon: 01805 / 2785271
E-Mail: info@bmg.bund.de
Internet: www.bmg.bund.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Ostmerheimer Str. 220
51101 Köln
Telefon: 0221 / 89920
E-Mail: order@bzga.de
Internet: www.bzga.de.