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Geschichtliches zur Gemeinde Wustermark

Die Gemeinde Wustermark ist dem Teil des Havellandes zuzuordnen, der auch "hohes Havelland" oder "Auf der Heide" genannt wird. Sie liegt im sogenannten engen Verpflechtungsraum westlich von Berlin.
Die Orte in der Gemeinde Wustermark können auf ein jahrhundertelanges Bestehen zurückblicken. Nur der Ortsteil Elstal entstand erst durch den Bau der Eisenbahnersiedlung ab 1918.

Zwischen Buchow-Karpzow, Hoppenrade, Wustermark und Priort lassen sich schon Besiedlungen aus frühgeschichtlicher Zeit nachweisen. Der germanische Stamm der Semnonen hatte sich um den Wublitz-See, der inzwischen verlandet ist, und an der Wublitz-Rinne niedergelassen, was durch viele Keramikfunde und Lagerplätze in diesem Raum belegt ist. Bei Buchow-Karpzow und Priort hat man auch Gräberfelder aus dieser Frühzeit entdeckt. Mit der Völkerwanderung verließen die meisten Germanen das Havelland.
Flämische und deutsche Einwanderer ließen sich in der Gegend nieder und errichteten die dörflichen Siedlungen, auf die viele Orte bis heute ihre Gründung stützen. Belegt wird das meist mit der Ersterwähnung in mittelalterlichen Urkunden. Geprägt ist die Geschichte der Gemeinde durch märkische Landadelsfamilien wie den Bredows, Ribbecks sowie später den Montetons.
Die heutige Gemeinde Wustermark schloss sich im Jahre 2002 aus den vorher eigenständigen Gemeinden Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Priort und Wustermark zusammen.