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Grußwort

"Wir sehen die Welt mit immer älteren Augen" - so scheint es zu sein, wenn man den Demographen glaubt. Ja, wir sehen einen gewissen Wandel in unserer Gesellschaft - der vielfach publizierte demographische Wandel ist nicht nur Zukunft - nein, er ist bereits im Hier und Jetzt angekommen.

Einerseits ist es erfreulich, wenn die Menschen ein höheres Lebensalter erreichen und der dritte Lebensabschnitt somit vielfach aktiv und fit genossen werden kann. Andererseits stellt es die Gesellschaft und die politisch Handelnden aber auch vor die Notwendigkeit, die Herausforderungen des demographischen Wandels anzunehmen und Lösungen für die Zukunft zu finden.

Diese Handlungsfelder sind vielfältig. Sie reichen von der sicheren Altersversorgung, über die Pflegeversicherung bis hin zu seniorenpolitischen Themen vor Ort. Auch die Kommunen müssen sich den Anforderungen der Älteren stellen. Diese Anforderungen sind vielfach anders, als dies die junge Generation formuliert. Wir müssen erkennen, dass wir bei allem unserem Handeln bedenken sollten, wie ältere Bürgerinnen und Bürger mit der ein oder anderen Entscheidung leben können. Gemeinde und Kreis sind sich dieser Verantwortung bewusst.

In den Kommunen gibt es viele Angebote für ältere Bürgerinnen und Bürger. Wir finden hier Angebote für alle, die noch fit sind. Aber auch, wer das Alter besonders spürt oder von Krankheit gezeichnet ist, wird nicht vergessen. Gerade im Bereich der Seniorenbetreuung hat sich in den letzten Jahren in unserer Region einiges getan.

Viele Gemeinden und Städte bieten heute ihren älteren Einwohnern Betreuung und Hilfestellung vor Ort an, Seniorenzentren wurden und werden gebaut und somit kann man den Hilfesuchenden den Schritt in ein Seniorenheim im gewohnten Umfeld anbieten. Auch der Bereich der Seniorenbetreuung wurde sukzessive ausgebaut und vor Ort gibt es auch für Senioren viele Möglichkeiten, aktiv zu bleiben. Dies soll und kann jedoch stets nur ein begleitendes Angebot sein, denn wir wissen, dass viele Menschen jenseits der 65 ihre Freizeit und Aktivitäten eigenständig planen und anpacken wollen - und das ist gut so.

Einen anderen, aber ebenso wichtigen Aspekt möchten wir zusätzlich ansprechen: Die Experten warnen uns, dass in wenigen Jahren ein Fachkräftemangel herrschen wird. Hier sind gerade auch die älteren Menschen gefragt, um vielleicht beratend den jungen Kräften zur Seite zu stehen. Erfahrung lässt sich nicht erlernen, sie kann man nur im Laufe des Lebens erwerben. Es ist für Jung und Alt gewinnbringend, wenn man Erfahrungen an andere weitergibt. Hierzu möchte ich Sie ermutigen.

Dieser Seniorenwegweiser soll einen umfassenden Überblick über Einrichtungen und Angebote für Senioren geben. Zugleich soll er auch eine kreative Anregung für Neues sein, Ideen fürs Alter wecken und so diesen Lebensabschnitt nach den individuellen Vorstellungen unabhängig, sinnerfüllt und engagiert gestalten helfen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Internet-Präsentation einen Einblick in die vielen verschiedenen Möglichkeiten vor Ort geben können.

Ihr
Peter Brüser
Bürgermeister

Weitere Informationen über die Gemeinde Wenden
finden Sie auch unter http://www.wenden.de