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Die Gemeinde Rateklau

Mit rund 15.400 Einwohnerinnen und Einwohnern gehört die Gemeinde Ratekau zu den Großgemeinden im Kreis Ostholstein.

Die 13 Dorfschaften, die sich auf circa 60 Quadratkilometern verteilen, bieten abwechslungsreiche Landschaft und Natur, die es zu entdecken gilt.

Die Gemeinde Ratekau bietet alles, was im Alltag benötigt wird. Diverse Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés, verschiedene Arztpraxen und nicht zuletzt ein sehr gutes Angebot an Kindergärten und Schulen machen die Gemeinde zu einem attraktiven Wohnort.

Die Naturidylle am Ruppersdorfer See und Hemmelsdorfer See lädt zum Verweilen ein. Die Beobachtung der zahl- und artenreichen Vogelwelt oder einfach die Erholung an der Badeanstalt in Offendorf mit Zugang zum Hemmelsdorfer See, der übrigens mit einer Tiefe von bis zu 39 Metern den tiefsten Festlandspunkt Deutschlands hat, sind nur einige Beispiele: Jeder Tag kann individuell und anders gestaltet werden.

Die weite Landschaft mit den im Mai leuchtend blühenden Rapsfeldern - zusätzlich geprägt von der Holsteinischen Schweiz mit ihrer hügeligen Wald- und Seenlandschaft - ist durchzogen von einem dichten Wander- und Radwegenetz und bietet somit beste Voraussetzungen für Radtouren oder Spaziergänge.

Da sich die Gemeinde Ratekau der Einmaligkeit und Schönheit dieser Region bewusst ist, wird ein besonderer Fokus auf den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz gelegt. Dieses Bestreben wurde bereits vielfach ausgezeichnet.

Zuletzt belegte die Gemeinde den 1. Platz als "Klimaschutzkommune 2010 bis 20.000 Einwohner", im Jahr 2011 erhielt Sie den Titel "Biodiversitätskommune 2011".

Um in die Geschichte der Gemeinde Ratekau näher einzutauchen, ist ein Besuch des historischen Bahnhofes in Pansdorf, des im Jahr 2000 errichteten Dorfmuseums und der über 850 Jahre alten Feldsteinkirche empfehlenswert.

Durch die Nähe zur Ostseeküste sowie den Städten Lübeck, Eutin und Bad Schwartau bietet zudem die Gemeinde Ratekau einen idealen Ausgangspunkt für erlebnisreiche und zahlreiche Ausflüge in die umliegenden Regionen.

Als interessant stellt sich die Gemeinde ebenfalls für Gewerbetreibende dar, die von der günstigen Lage der ausgewiesenen Gewerbegebiete und den vorhandenen Autobahnanschlüssen profitieren.

Ratekau bedeutet übrigens Wäldchen des Ratek oder Redek, später in Rathecowe (1156) und Ratekove (1259) abgewandelt. Nachdem die Germanen im 4. - 5. Jahrhundert im Zuge der Völkerwanderung das Siedlungsgebiet verlassen hatten, wanderten vom Osten und Südosten slawische Stammesverbände ein. So kamen auch die Abotriten in den heutigen Kreis Ostholstein.

Damals, im 9. Jahrhundert, nannte man diese Gegend auch Wagrien. Rund um Ratekau lagen ungefähr 14 bis 15 frühslawische Burgen.

Auf dem Blocksberg bei Pansdorf sieht man, abseits der Straße gelegen, beispielsweise den Ringwall einer wendische Burganlage des 8. und 9. Jahrhunderts (n. Chr.). Damals wurden Runddörfer angelegt, in denen ungefähr hundert Bewohner Platz hatten.

Vor 200 Jahren, am 7. November 1806, kapitulierte Blücher vor dem französischen Marschall Bernadotte. Die Urkunde wurde im Pastorat unterzeichnet und enthielt den Zusatz. "Ich kapithullire, weil ich kein Brot und keine Muhnitsion nicht mehr habe". Blücher wendete damit verheerende Folgen für das Dorf ab.