Gehe zum Inhalt, überspringe Menüs

 

Allgemeine Vorstellung der Gemeinde Oberkrämer

Gemeinde Oberkrämer

Die Gemeinde Oberkrämer liegt im äußersten Südwesten des Landkreises Oberhavel, mitten im Havelländischen Luch, dem größten geschlossenen Niederungsgebiet des Landes Brandenburg. Seinen Namen verdankt die Gemeinde dem angrenzenden Waldgebiet im ländlichen Glien, dem Krämer. Die ländlich geprägte Gemeinde hat ihren Verwaltungssitz im Ortsteil Eichstädt, aber in jedem der sieben Ortsteile gibt es Besonderes.

Der Grundstein für die heutige Gemeinde Oberkrämer wurde schon im Jahre 1992 mit Bildung des Amtes Oberkrämer gelegt. Im Zuge der Umsetzung des Gemeindereformgesetzes für das Land Brandenburg, welches vorsah, dass kleine Gemeinden sich mit anderen zusammenschließen sollen, um eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft zu sichern, wurden die amtsangehörigen Gemeinden vor die Wahl gestellt, sich freiwillig zusammenzuschließen oder per Gesetz größeren Kommunen zugeordnet zu werden.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung für die zukünftige Gemeindestruktur im Land Brandenburg haben die ehemals amtsangehörigen Gemeinden Bärenklau, Bötzow, Marwitz, Oberkrämer mit den Ortsteilen Eichstädt, Neu-Vehlefanz und Vehlefanz sowie die Gemeinde Schwante im Jahr 2001 einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Bildung der Gemeinde Oberkrämer geschlossen. Dies geschah noch während der Freiwilligkeitsphase. Im Rahmen einer Bürgerabstimmung am 24.06.2001 in allen Gemeinden votierten die Bürger eindeutig für die Bildung der Gemeinde Oberkrämer. Somit war die Grundlage geschaffen, den Fusionsvertrag umzusetzen und die neue Gemeinde ins Leben zu rufen. Wäre es nicht zu diesem Zusammenschluss gekommen, hätte die Entwicklung unserer Gemeinde einen anderen Verlauf genommen und die heutigen Ortsteile wären vermutlich den umliegenden Städten zugeordnet worden. Mit der Bildung der Gemeinde Oberkrämer wurde dauerhaft gesichert, dass die vielfältigen Erfahrungen und Bindungen innerhalb des ehemaligen Gebietes des Amtes Oberkrämer weiter fortbestehen und nicht unwiederbringlich verloren gingen. Durch den Zusammenschluss der Gemeinden und den Erhalt der gewachsenen Strukturen konnten zahlreiche überörtliche Projekte realisiert, vorhandene Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie auch die Schulstandorte gesichert werden. Verschiedenste Vereinsaktivitäten, Freiwillige Feuerwehren und Sportgemeinschaften konnten so im Interesse der Bürger erhalten und ausgebaut werden.
Auf Grund seiner äußerst günstigen Verkehrsanbindung und der Nähe zu Berlin ist der Bereich der Gemeinde ein interessanter Wohnstandort für Einheimische, Berliner und Bauwillige aus anderen Bundesländern geworden.

Und eben durch jene direkte Anbindung an den nördlichen Berliner Ring (Autobahn A 10) stellt sich die Gemeinde als attraktiver Gewerbestandort dar. So ist der Gewerbepark Vehlefanz zum Beispiel sehr nachgefragt. Neben regional tätigen klein- und mittelständigen Unternehmen haben sich auch renommierte Firmen angesiedelt. Der Gewerbesteuerhebesatz in der Gemeinde beträgt derzeit 321 Prozent.

In allen Ortsteilen wurde zudem für viele Familien der Traum vom eigenen Heim in ländlicher Idylle Wirklichkeit. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Einwohnerzahlen von 11.297 wieder. (Stand 31. Dezember 2016)

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohn-standorten, Gewerbegebieten und touristischer Infrastruktur verbindet die Schönheiten intakter Natur mit dem Lebensumfeld. Die Nähe zur Hauptstadtmetropole Berlin bietet weitere Anreize und Vorzüge für Bürger und Gäste.
Zahlreiche touristische Angebote laden zu ausgedehnten Wanderungen oder Radtouren in der reizvollen Landschaft Oberkrämers ein.

Weitere Infos im Internet unter:
www.oberkraemer.de/verkehrsanbindung
www.oberkraemer.de/gewerbestandorte