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Ortsteile

Ortsteil Bergholz-Rehbrücke

Bergholz-Rehbrücke ist ein Edelstein im Märkischen Sand. Er wurde geschaffen in den historischen Zeitläufen vor 1228, dem Jahr, in dem das Territorium erstmals urkundliche Erwähnung fand.

Damals noch sehr an der Peripherie märkischen Bewusstseins, ist unser Ort heute nicht nur im Land Brandenburg, sondern vor allem durch die Arbeits- und Forschungsergebnisse der beiden ansässigen Institute (das Institut für Getreideverarbeitung; das Deutsche Institut für Ernährungsforschung) weltweit ein Begriff.

In den nahezu 800 Jahren Bergholz und mehr als 100 Jahren Rehbrücke waren es die Menschen, die unserem Ort ihr Gepräge gaben. Sie gestalteten ihr Wohnumfeld und überwanden immer wieder aufgedrückt Befohlenes.

Das Ergebnis des Schleifens über viele Jahrhunderte liegt heute vor aller Augen. 6000 Bürger fühlen sich wohl in Bergholz-Rehbrücke, weil - wie der Architekt Martin Brinkmann schon 1913 schrieb, ist Bergholz-Rehbrücke ein Ort, wo ein freies Bewegen in gesunder und frischer Luft möglich ist...
Seit Jahrzehnten ist unser Ort auch eine Heimstatt für hervorragende Wissenschaftler, Erfinder, Künstler und Sportler.

Nicht hoch genug einzuschätzen ist das Engagement vieler Bürger unserer Gemeinde, die das Leben in unserem Ort durch ihre speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten bereichern und liebenswerter machen.

Mit Recht können wir stolz sein auf unseren Diamanten, auf die Menschen, die ihn geschliffen haben - gestern, heute und die ihn in Zukunft schleifen werden.

Ortsteil Fahlhorst

Fahlhorst als kleinster Ortsteil Nuthetals wurde erstmals 1375 im "Landbruch der Mark Brandenburg" von Kaiser Karl IV. erwähnt. Der Name bezeichnet einen Ort, der auf einer Erhebung im sumpfigen, "fahlen" Gelände angelegt wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg entstand auf dem ehemaligen Vorwerk eine LPG.

1954 begann die Schweinezucht, die bis 1989 betrieben wurde, und die Rinderzucht, die später folgte, endete 1998. Mit der Wende und der ersten frei gewählten Gemeindevertretung wurde das kleine Dorf auf Vordermann gebracht. So wurden alle wichtigen Installationen unterirdisch verlegt, alle Straßen und Gehwege asphaltiert oder gepflastert, die alten Rinderställe wurden abgerissen und der neue Dorfplatz vorm alten Gutshaus angelegt. Es entstand weiterhin ein neues Wohngebiet am Sportplatz und der Fahlhorster Sportplatz wurde neu gebaut, auf dem seither der SV Fahlhorst seine Gegner in der Freizeitliga empfängt.

Das jüngste Bauprojekt der Gemeinde wurde Anfang 2010 abgeschlossen: Der Innenraum der Kirche von 1824 wurde zu einem Gemeindezentrum umgebaut. Die Kirche - ein Backsteinbau mit kleinem Ostturm - befindet sich seit 1998 im Besitz der Gemeinde. Neben privaten und öffentlichen Feiern werden hier auch weiterhin Gottesdienste abgehalten.

Ortsteil Nudow

Nudow blickt auf eine über 650-jährige Geschichte zurück. Namensgeber dieses kleinen märkischen Dorfes slawischen Ursprungs ist die unweit von hier fließende Nuthe.

Reizvoll eingebettet zwischen den Nudower Kiesgruben, die mit dem beginnenden Kiesabbau um 1900 entstanden, und dem Jahnberg am Berliner Eisenbahnaußenring, liegt Nudow in einer eiszeitlich entstandenen Landschaft.

Geprägt wird das Erscheinungsbild des Straßenangerdorfes durch prächtige alte Bauernhäuser, die 275-jährige Kronkirche und harmonisch eingefügte Neubauten.

Beliebt ist Nudow nicht nur bei Ausflüglern, die gerne im Gasthof einkehren, auch Pferdeliebhaber finden auf mehreren Pferdehöfen Platz für ihre Vierbeiner.

Ein Spaziergang durch Nudow führt von der "Alten Schule", heute Gemeindezentrum, vorbei am ältesten Bauernhof, dem "Storchenhof", dem erhaltenen Dorfanger mit Spritzenhaus und erster Dorfschule, bis zum Meilenstein, ein verkehrstechnisches Denkmal.

Kulturelle Höhepunkte, wie das traditionelle Osterfeuer, die Ausstellungen in der Kirche, das jährliche Dorf- und Kinderfest, die Weihnachtsfeier für die Senioren, könnten ohne die vielen engagierten Dorfbewohner nicht stattfinden. Eine besondere Herausforderung für alle Nudower war 2009 die Vorbereitung und Durchführung der glanzvollen Festwoche zum 650-jährigen Dorfjubiläum.

Viele interessante Details aus Geschichte und Gegenwart des Dorfes sind in einer Chronik nachzulesen, die man in Nudow erhalten kann.

Ortsteil Philippsthal

Der Ortsteil Philippsthal erstreckt sich entlang der L77. Er ist ein typisches Straßendorf, welches im Jahre 1754 geplant und besiedelt wurde.

Noch heute ist die Landschaftsarchitektur von einst erkennbar, parzellierte Grundstücke entlang der Ortsdurchfahrt mit einem Dorfanger im Zentrum. Mächtige Alleebäume geben dem Dorf einen unverwechselbaren Charakter. Hübsche Häuser und gepflegte Vorgärten vermitteln einen idyllischen Charme.

Das am nordöstlichen Ortsausgang gelegene Anwesen "Haus Friedrichshuld" wurde liebevoll restauriert und stellt ein Kleinod friderizianischer Baukunst dar.

Zentrales Gebäude auf dem Dorfanger ist die Kirche. Mit viel Engagement der Dorfbewohner ist es im letzten Jahrzehnt gelungen, diese im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.

Unmittelbar am Dorfplatz liegt die Gaststätte "Philippsthal". Eine exzellente Küche und ein gediegenes Ambiente ließen dieses Restaurant weithin bekannt werden.

Traditionell erwartet Philippsthal viele Besucher in den Herbstmonaten, in denen das Dorf zum allseits bekannten Kürbiszentrum wird. Tausende dieser Produkte werden entlang der Straße präsentiert und angeboten.

Vielfältige Veranstaltungen über das gesamte Jahr, vom Ostereiertrudeln über Dorffeste bis zum Weihnachtsmarkt, fördern das Zusammenleben im Ort und Gäste sind stets herzlich willkommen.

Ortsteil Saarmund

Der Ortsteil Saarmund hat sich nach der Wende durch die Entstehung des Wohngebietes in der Weinbergstraße und dem Eigenheimbau enorm weiter entwickelt.

Neben dem Einkaufszentrum haben sich viele Handwerksbetriebe angesiedelt. Mit einer Arztpraxis, einer Zahnarztpraxis und 2 Physiotherapien ist der Ort auch in der medizinischen Versorgung abgesichert.

2 Kitaeinrichtungen und eine Ganztagsgrundschule sorgen für die Betreuung unserer kleinen Bürger.

Auch der Sport wird in Saarmund groß geschrieben. Über 250 Mitglieder zählt der Sportverein SG Saarmund. Ein neues Vereinsheim und eine Sportanlage sind mit viel Fleiß und der Hilfe von Sponsoren entstanden. Zwei große Sportfeste finden jährlich auf dem Sportgelände statt.

Die freiwillige Feuerwehr hat 2009 zwei neue Einsatzfahrzeugen bekommen und kann nun Dank der neuen Technik noch schneller und erfolgreicher für das Wohl der Bevölkerung da sein. Der Tag der offenen Tür wird jedes Jahr ein großes Ereignis.

Wer ein bisschen Natur schnuppern und entspannen möchte, kann das hervorragend bei einem Spaziergang entlang der Nuthe oder einem Ausflug zum Eichberg tun. Von der Bergkuppe kann man dem Treiben auf dem Flugplatzgelände zuschauen. Für das leibliche Wohl oder sogar für ein Schlafplätzchen sorgt die Gaststätte "Zum Mühlengrund".

Ortsteil Tremsdorf

Tremsdorf zählt in Nuthetal zu den kleinen Ortsteilen. Im Norden und Westen wird es von hügeligem Wald eingerahmt, aus dem sich der Backofenberg (94 m) und die Gränitzberge herausheben. Nach Süden und Osten dehnen sich Wiesen und Felder aus, die am Horizont durch die Glauer Berge begrenzt werden. Die Flüsse Nuthe und Nieplitz durchströmen das weite Tal und den nahe gelegenen Grössinsee. Kiefernwald, durchzogen von sandigen Wegen und feuchten Wiesen mit großen und kleinen Baumgruppen - zu jeder Jahreszeit ein idyllischer, ruhiger Flecken unweit von Potsdam und Berlin. Im Naturpark Nuthe-Nieplitz-Niederung gelegen, streifen der Fontane-Wanderweg und der Radweg F5 den Ort. Spaziergänge und Wanderungen, Reitwege und ergiebige Pilzwälder bieten für jeden, der die Natur erleben möchte, viele Gelegenheiten.

Tremsdorf wurde bereits im Landbuch Karl des Großen 1375 als Bauerndorf erwähnt. Große Vierseitenhöfe und der breite Dorfanger prägen noch heute das Erscheinungsbild. Eine Kirche sucht man vergebens, aber eine imposante Reithalle des Eichenhofs mit internationalen Abmaßen, das Gemeindezentrum mit dem 1911 erbauten Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr, das Gutshaus des ehemaligen Lehnschulzen am Dorfende und die neuen Häuser am Fresdorfer Weg sind leicht zu finden. Für Dreharbeiten bildet das Dorf immer wieder die Kulisse. Unterstützung bei allen Aktivitäten erhält der Ortsbeirat von der gesamten Bürgerschaft, der Freiwilligen Feuerwehr, den Vereinen und der Kirchgemeinde. Ob zum Arbeitseinsatz oder zu Dorffesten, ob zum Korbflechten oder Ostereier-Malen, gern trifft man sich. Weit über die Grenzen von Nuthetal sind "Die Tremsdorfer" mit ihrer Blasmusik bekannt.