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Tourismus-Infos

Radtouren

Das Münsterland gilt als Paradies für Radfahrer. Kein Wunder angesichts der 4.500 km ausgeschilderter Radwege in der Region.

Von Nordwalde als Ausgangspunkt lassen sich viele Ausflüge, Radtouren und Entdeckungsreisen in die Umgebung planen - z.B. in die nahegelegenen Städte Münster und Steinfurt mit ihren historischen Stadtkernen, oder auch zu den niederländischen Nachbarn in Richtung Enschede. Unzählige Naturfreunde lassen sich jedes Jahr von den Rieselfeldern des Naturschutzgebietes zwischen Münster und Greven verzaubern. Besonders beliebt sind die Rad-Themenrouten des Münsterland e.V., deren spannende Inhalte sich über gepflegte Radwege in einer wunderschönen Landschaft "erfahren" lassen und durch ihre einheitliche Beschilderung gut gekennzeichnet sind.

So fährt man z. B. auf der etwa 140 km langen Aa-Vechte-Tour zwischen den Flüssen Aa und Vechte durch eine sattgrüne Landschaft, von einem kleinen Höhenrücken aus gleitet der Blick in die weitläufige Umgebung. Viele kleine und größere Orte säumen die Route und laden die Radler zum Verweilen ein.

Eine Besichtigung der markanten Burg in Bad Bentheim oder des Wasserschlosses Burgsteinfurt sowie die Einkehr in eines der vielen gemütlichen Gasthäuser mit traditioneller westfälischer Küche zählen zu den Höhepunkten der Touren.

Wer sich lieber von der Natur des Münsterlandes verzaubern lassen möchte, sollte die NaTourismus-Routen "abradeln". Auf sechs lokalen Strecken mit einer Länge von 30 bis 45 Kilometern kommen die Liebhaber von Flora und Fauna auf ihre Kosten. Ob Schnepfen-, Lerchen-, Schlehen-, Heide-, Venn- oder Bächeroute, hier "erfahren" Naturfreunde abseits der Hauptverkehrsstraßen Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und die landschaftliche Vielfalt. Routenführer hierzu sind im Rathaus erhältlich.

In Nordwalde werden vom Heimatverein regelmäßig stattfindende Radtouren angeboten, damit Einheimische und Neubürger gleichermaßen frische Eindrücke der Umgebung gewinnen können. So lässt sich auf Wanderungen und Fahrradtouren unter sachkundiger Führung Altbekanntes neu erleben. Den Höhepunkt der Saison bildet eine Drei-Tages-Radtour Ende Juni. Im Juli/August trifft man sich wöchentlich um 18 Uhr am Bispinghof zu Abendradtouren. Die Route umfasst etwa 30 km.

In den Wintermonaten werden die Radtouren ersetzt durch Wanderungen mit einer Streckenlänge zwischen 8 und 10 km. Selbstverständlich darf eine behagliche Kaffeepause nicht fehlen.

Weitere Informationen finden sich im Internet auf: www.heimatverein-nordwalde.de

Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde Nordwalde bietet mit ihren historischen Bauwerken eine interessante Spurensuche in der Ortsgeschichte für Kulturbegeisterte.

Pröbstinghof und Bispinghof

Diese beiden sächsischen Haupthöfe stammen aus dem Mittelalter, als der Probst vom Pröbstinghof aus noch das Wortgeld, eine mittelalterliche Form der Grundsteuer, bei den Nordwaldern einziehen lies. Ein Relikt des Pröbstinghofes stellt nur noch der Speicher (Spieker) dar, den die Franziskanerinnen von Münster-Mauritz als Alten- und Erholungsheim für Ordensschwestern nutzen. Das frühere Gelände des auch heute für Nordwalde bedeutsamen Bispinghofes beherbergt die ev. Kirche und dient als Sitz der Bürgerstiftung Nordwalde.
Internet: www.bispinghof.de

Barockorgel in der St.-Dionysius-Kirche

Die Nordwalder Kirche beherbergt mit der Barockorgel von Dieter Bensmann (2000) hinter dem Prospekt (äußeres Erscheinungsbild einer Orgel) von Heinrich Mencke aus dem Jahr 1711 ein Juwel westfälisch-norddeutscher Orgelbaukunst. Seit dem Jahr 2000 steht das Instrument unter Denkmalschutz und wird jedes Jahr während der "Internationalen Nordwalder Orgelwoche" einem überregionalen und internationalen Publikum vorgestellt.

Kapelle im Altenzentrum St. Augustinus

Die Wände der kleinen Kapelle bestehen beinah komplett aus Mosaikfenstern, die die Schöpfungsgeschichte darstellen. Neben der rechten Seite des Eingangs werden die ersten vier Tage gezeigt, auf der linken Seite der fünfte und sechste Tag.

Altes Feuerwehrhaus

Ein architektonisches Schmuckstück Nordwaldes stellt das 1926 errichtete, ehemalige Feuerwehrhaus dar. Beim Anblick des Straßenüberbaus denkt der Betrachter sofort an das Brandenburger Tor, welches auch Namensgeber für das im Gebäude befindliche Bistro-Café war. Der 18 Meter hohe, aus Holz errichtete Steigerturm diente der Trocknung der Schläuche. Seit 1991 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Heimatmuseum

Das Gebäude der früheren Dorfschule bildet den Sitz des Georg-Kramann-Museums, das vom Heimatverein unterhalten wird und einen Einblick in die Geschichte Nordwaldes und das Leben seiner Bewohner gewährt.
Internet: www.heimatverein-nordwalde.de

Schäferei Reckfort

Gut erhaltener, typisch münsterländischer Gräftenhof unter Denkmalschutz, welcher als Schäferei betrieben wird und im Hofladen selbst hergestellte Lammfell- und Wollprodukte anbietet. Führungen nach Absprache möglich.

Westerode 33,
48356 Nordwalde
Telefon: 3936
Internet: www.schäferei-reckfort.de