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Geschichtliche Entwicklung

Die Gemeinde Fürth mit ihren elf Ortsteilen wurde im Jahre 795 im Rahmen einer Beschreibung der Mark Heppenheim erstmals urkundlich erwähnt.

Damit hat Fürth als Mittelpunkt des Oberen Weschnitztales eine über ein Jahrtausend zurückreichende Tradition. Von Beginn an war die Gemeinde kirchliches, wirtschaftliches und administratives Zentrum - über alle Wechselfälle der Geschichte hinweg.

Im Jahre 1023 taucht die Bezeichnung "Curia in Furde" auf; 1308 wurde das Dorf sogenannter Zentmittelpunkt der Oberen Abtei Lorsch und war damit gleichzeitig kirchliche und grundherrschaftliche Verwaltungsstelle.

Kaiser Karl IV erlaubte im Jahr 1356 dem Bischof von Mainz, das Dorf Fürth zu einer Stadt aufzurichten. Damit verbunden waren die Rechte, einen Wochenmarkt "aufzurichten", ein eigenes Hoch- und Blutgericht zu besitzen und die Stadt mit Mauern zu befestigen. Erweitert auf drei Märkte (Maria Lichtmeß, St. Johannes, St. Michael) wurde das Marktrecht 1728 durch den Kurfürsten Franz von Schönborn, Erzbischof zu Mainz.

Die Verkehrsanbindung nach Weinheim, Heidelberg, Darmstadt oder Frankfurt wurde durch die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Bahnstrecke Fürth - Weinheim im Jahr 1895 nachhaltig verbessert.

Mit Beginn der Neuzeit entwickelte sich in Fürth eine breite Schicht vielfältiger Handwerksberufe, die das Gesicht der Gemeinde Fürth prägten und somit die Bedeutung der Gemeinde stärkten.

In unserer Zeit hat sich die Infrastruktur durch eine gezielte Entwicklungs- und Förderpolitk für die Bürger/innen erweitert und gefestigt. Fürth ist mit seinen vielen Handwerksbetrieben, Fach- und Einzelhandelsgeschäften ein attraktives und freundliches Einkaufsziel in der Region und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Vorderen Odenwaldes. Über 90 Vereine bürgen für das kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Leben und die Betreuung der Jugend in der rund 11.500 Einwohnern großen Gemeinde. Gäste sind bei allen Veranstaltungen herzlich willkommen.

Der Bedarf an ärztlicher Versorgung, Grund- und Gesamtschule, Kindergartenplätzen sowie behördlichen und finanziellen Dienstleistungen ist in einem breiten Spektrum abgedeckt. Zur Lebensqualität im staatlich anerkannten Erholungsort tragen das milde Mischwaldklima, der gepflegte dörfliche Charakter in den Ortsteilen, Wanderwege, Spielplätze sowie Erholungsanlagen bei.

Volker Bitsch
Verkehrsamtsleiter