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Geschichtliche Entwicklung

Drochtersen.
Es begann nach der Eiszeit...

Unser schönes Kehdinger Land wurde nach heutigem Wissensstand wahrscheinlich vor mehr als 3.000 Jahren besiedelt. Noch weitaus länger zurück liegt die Entstehung unseres an der Elbe einzigartigen Landstriches. Das Elbe-Urstromtal entstand während der letzten Eiszeit, nach deren Ende sich durch den Anstieg des Meeresspiegels die Elbmündung stromauf verlagerte. Durch einen sich anschließenden Prozess von Ablagerungen sowie der Bildung von Nieder- und Hochmooren bildete sich neues Land. Letztlich auch unser Kehdinger Land, das zunächst gekennzeichnet war durch zahlreiche Inseln und breite Uferwälle von Elbe und Oste. Die ersten siedelnden Menschen verbanden diese Landstriche durch Deiche, schufen Entwässerungen und ließen sich in den so wohn- und nutzbar gemachten Gebieten nieder.

Erwähnung finden die Bewohner Kehdingens, die "Liberia homines de Kadings" was übersetzt wird mit "freie Menschen Kehdingens", erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1157. Auch heute noch sagt man den "Kehdingern" Eigenschaften wie Eigenständigkeit, Tatkraft und Selbstbewusstsein nach.

Die heutige Gemeinde Drochtersen mit knapp 11.500 Einwohnern entstand 1972 durch den Zusammenschluss der früheren Gemeinden Drochtersen, Assel und Hüll. Das Gemeindegebiet, das mit der einstigen Insel Krautsand auf etwa 15 km Länge an das seeschifffahrtstiefe Fahrwasser der Elbe reicht, umfasst nicht nur große Teile des Kehdinger Moores, sondern bis auf das zur Hansestadt Stade gehörende Bützfleth große Teile Südkehdingens. Im Osten reicht die Gemeinde fast bis an die Oste heran.

Die Gemeinde Drochtersen hat sich in den letzten Jahren zur "Metropole Kehdingens" entwickelt. Eine gute Versorgung mit Schulen, Kindergärten und Ärzten wird angeboten, wie auch eine vielseitiges ganzjähriges Sport- und Freizeitangebot. Einkaufen, Wohnen und Freizeit wird in der Gemeinde großgeschrieben; daneben aber auch "Natur pur" erleben in Marsch, Moor und an den Elbstränden. Durch weite Wiesen wandern, bei Kirsch- und Apfelblüte die großflächigen Obstplantagen durchstreifen, Rast einlegen an kleinen idyllischen Häfen, in denen die örtlichen Wassersportvereine ihr Domizil gefunden haben.