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Gemeinden

Gemeinde Gorden-Staupitz

OT Gorden
Gorden wurde 1297 in der Urkunde des Klosters Dobrilugk unter dem Namen "Gordan" erstmalig erwähnt. Einen Gesangsverein gab es schon im Jahre 1873 und auch der Sportverein "Blau-Weiß" Gorden e.V. kann auf lange Traditionen zurückblicken.

Annelore Zinke, 1974 Weltmeisterin am Stufenbarren begann in Gorden ihre erfolgreiche Laufbahn. Das alljährliche "Summer and Beats" Event zieht Leute aus Nah und Fern nach Gorden. Über die Amtsgrenzen, ja weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist dieser Höhepunkt in Gorden bekannt. Gorden ist ein Ort, umsäumt von Äckern, Wiesen und umfangreichen Waldgebieten. Zur Erholung dient natürlich auch der "Grünewalder Lauch" - ein Naherholungsgebiet, inmitten von Wäldern an einem Tagebaurestloch des Braunkohleabbaus. Durch umfassende Rekultivierungsmaßnahmen entstand aus den Tagebaurestlöchern eine Wasserfläche, die heute ein Ort der Erholung und Entspannung ist.

OT Staupitz
Erstmals wurde Staupitz 1231 urkundlich erwähnt. Im Jahre 2002 schlossen sich die damaligen Gemeinden Gorden und Staupitz zur Gemeinde Gorden-Staupitz zusammen. Im Dorf gibt es eine Kindertagesstätte, welche idyllisch am Waldrand zum Naherholungsgebiet Grünewalder Lauch liegt.

Auch die Jugend ist in Staupitz mit einem gut aufgestellten Jugendclub vertreten, welcher alle Jahre wieder Events auf die Beine stellt, welche Alt und Jung begeistern - hier nur erwähnt der Schlammfußball mit anschließendem Konzert unter dem Weidendom.

Gemeinde Hohenleipisch

Angenommen wird, dass die im Jahre 1210 erwähnte Schenkung an das Kloster Dobrilugk im Namen "Lubusch" Hohenleipisch ist. Hohenleipisch liegt im Hügelland rechts der Schwarzen Elster und ist von allen Seiten nur bergan zu erreichen. In nördlicher Richtung befinden sich ausgedehnte Heide- und Waldgebiete. Zum Ortskern zählen eine Kirche, die Goethe Grundschule sowie die Bibliothek und Kindertagesstätte "Storchennest". Neben vielen Pensionen und Gasthäusern bietet Hohenleipisch auch viele weitere Ausflugsziele. So zum Beispiel die Greifvogelstation unweit von Hohenleipsich - im Wald Richtung Oppelhain. Auch die alljährlichen Feste im Ort sind immer wieder Höhepunkte im Dorfleben. Hohenleipisch ist ein sehr sportlich - vor allem Fußball - geprägter Ort. Mit einer Mannschaft ist Hohenleipisch in der Brandenburg Liga stark vertreten. Nachwuchsförderung wird in Hohenleipisch großgeschrieben.

Gemeinde Plessa

Eine erste urkundliche Erwähnung findet Plessa im Jahr 1406. Die Elstermühle wurde schon seit dem 13. Jahrhundert erwähnt. 1894 wurde die erste Kohle gefördert. 1923/24 wurde die erste Abraumförderbrücke der Welt errichtet und 1924 in Betrieb genommen. Nach der Wende ging mit der Stilllegung der Brikettfabrik und des Kraftwerkes nach fast 100 Jahren die Braunkohleverarbeitung in Plessa zu Ende. Heute ist das Kraftwerk ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) "Fürst-Pückler-Land". Als technisches Denkmal und Industriemuseum können Besucher hier an Führungen teilnehmen und Ausstellungen besichtigen. Neben der Braunkohle wurde und wird in Plessa der Karneval ganz groß geschrieben. So findet alljährlich am Samstag vor Rosenmontag ein großer Karnevalsumzug statt, welcher über die Landesgrenzen hinaus bekannt und berühmt ist. Außer den Karnevalsveranstaltungen finden im denkmalgeschützten Kulturhaus jährlich eine Vielzahl von kulturellen Events statt. Auch Sportbegeisterte kommen in Plessa auf ihre Kosten. Eine Vielzahl von Sportanlagen, unter anderem eine BMX Bahn die auch für nationale Wettkämpfe genutzt wird, bieten ein vielseitiges Sportangebot. Eine im Jahre 2002 angebrachte Gedenktafel erinnert an den 1937 verunglückten Rennfahrer Ernst von Delius der in Plessa zu Hause war. Besonderer Anziehungspunkt ist die rekonstruierte Elstermühle mit der Mühlenschänke. Hier besteht in den Räumen der Elstermühle die Möglichkeit zu heiraten und das Ambiente der alten Mühle auf den Hochzeitsbildern in Erinnerung zu behalten.

OT Döllingen
1400 wurde Döllingen erstmals urkundlich erwähnt als "Dolgan". 1739 wurde eine Kirche im Barockstil erbaut, die heute unter Denkmalschutz steht. Am 01. April 1857 wurde aus der von Rittergutsbesitzer Plötz veranlassten Kohleschachtung die erste Braunkohle der Region gefördert. Die Auswirkungen des Bergbaues haben die Landschaft um Döllingen geprägt.

Heute ist Döllingen ein ruhiges, gemütliches Dorf. Das jährliche Schützenfest ist ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Auch der Pomologische Schau- und Lehrgarten, welcher durch das brandenburgische Umweltministerium im Jahre 1995 ermöglicht wurde, findet großen Anklang bei den Besuchern des alljährlichen Niederlausitzer Apfeltages.

OT Kahla
Die erste Erwähnung Kahlas fand im Jahre 1406 statt. In Kahla wurde vorwiegend Landwirtschaft betrieben. Aber auch der Kohleabbau kam nicht zu kurz. Wahrzeichen Kahlas ist die weithin sichtbare 35 Meter hohe Bertitturmruine. Diese ist ein unvollendeter Bau einer vorgesehenen Fabrikanlage. Der beidseitig der B169 gelegene kleine Ort mit seinen gesellschaftlichen Einrichtungen lädt zum Verweilen oder bietet die Möglichkeiten verschiedenen Veranstaltungen durchzuführen, zum Beispiel im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes.

Gemeinde Schraden

Die Gemeinde Schraden ist der jüngste Ort im Amtsbereich. Als eigenständige Gemeinde ist Schraden 1929 gegründet worden. Die erste Ansiedlung gab es jedoch schon um 1848. Das gesamte Gebiet war bis zu Regulierung der Schwarzen Elster und der Pulsnitz sehr wasserreich und sumpfig. Nur der Kahn diente als Beförderungsmittel. Landschaftlich ist der Ort von Wiesen, Äckern und dem großen "Schradenwald" umgeben. Von der Plessaer Mühle in Richtung Schraden erstreckt sich der schöne Schradenwald und durch ausgeschilderte Wanderwege kann man diese Gegend zu Fuß oder per Fahrrad erkunden. Ansonsten ist Schraden ein ruhiges Dörfchen mit eigener Kindertagesstätte und einem gut aufgestellten Vereinsleben. Jung und Alt halten hier zusammen und dies wissen viele Städter sehr zu schätzen. Seit 1995 sind in Schraden viele neue Eigenheime errichtet worden.