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Gemeinden stellen sich vor

Alt Zauche-Wußwerk

Ortsteile: Alt Zauche, Wußwerk
Bewohnte Gemeindeteile: Burglehn, Bahnhof, Wußwerk
Fläche: 33 km²
Einwohnerzahl: 502
Ehrenamtlicher Bürgermeister: Jens Martin

Diese Spreewaldgemeinde liegt direkt an der Nordseite des Hochwaldes, welcher mit seinen mehreren hundert Jahre alten Baumbeständen, welche von malerischen Fließen durchzogen werden, das eigentliche Herzstück des Spreewaldes ist. Alt Zauche wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt und bis Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einem der bedeutendsten Ausflugsziele im Spreewald. Wußwerk ist ein kleines Dorf, welches erstmals 1340 urkundlich erwähnt wurde. Die Gemeinde ist ein idealer Ausgangspunkt für Kahnfahrten, Kutsch- und Kremserfahrten, sowie für ausgedehnte Rad- oder Wandertouren. Durch ansässige Vereine werden Gemeinschafsleben und Brauchtum gepflegt.

Neu Zauche

Ortsteile: Briesensee, Caminchen
Bewohnte Gemeindeteile: Siedlung, Kietz, Weinberg, Am See
Fläche: 38,7 km²
Einwohnerzahl: 1126
Ehrenamtlicher Bürgermeister: Norbert Janetzki

Neu Zauche liegt direkt am Nordrand der Spreewaldniederung und wurde 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1674 ging die Herrschaft Neu Zauche an die fürstlich Sachsen-Merseburgische Kammer über und es erfolgte die Bildung des Amtes Neu Zauche, welches später mit dem Amt Lübben verbunden wurde und heute im Amt Lieberose/Oberspreewald eingegliedert ist. Das Ortsbild wird von der neugotischen Dorfkirche geprägt. Der kreuzförmige Backsteinbau wurde zwischen 1858 und 1865 errichtet. Neu Zauche, am Gurkenradweg gelegen, ist Ausgangspunkt vieler touristischer Unternehmungen. Den Urlaubern stehen mehrere Übernachtungsmöglichkeiten, 3 gastronomische Einrichtungen, Bäcker und Fleischer zur Verfügung. Eine Kahnfahrt unter dem Dach alter Erlen, Eschen, Rüstern und Eichen lässt die Bedeutung des Ortsnamens erkennen, welcher wendischen Ursprungs ist. Die wendische/sorbische Sprache wird in der Kita des Ortes besonders gepflegt. Bei einem Besuch in der Kerzenmanufaktur kann man selbst Hand anlegen und in der Heimatstube wird den Gästen Brauchtum und Traditionspflege übermittelt. Der Ortsteil Briesensee mit seinem Zeltplatz gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Region.

Byhleguhre-Byhlen

Ortsteile: Byhleguhre, Byhlen
Bewohnte Gemeindeteile: Neu-Byhleguhre, Mühlendorf, Siedlung, Forsthaus, Am See, Kaupen, Kokainz, Grobbe, Am Weinberg
Fläche: 35,5 km²
Einwohnerzahl: 772
Ehrenamtliche Bürgermeisterin: Jutta Vogel

Die Ortsteile Byhleguhre und Byhlen bilden seit 2004 die Gemeinde, die inmitten einer vielfältigen Naturlandschaft liegt. Wiesen, Felder und Seen prägen einen Teil dieser Landschaft. Weitläufige Wälder erstrecken sich zur Lieberoser Heide hin, die Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten bietet. Damit hat Byhleguhre-Byhlen beste Voraussetzungen für alle Formen des Naturtourismus. Zahlreiche Rad- und Wanderwege kreuzen sich im Ortsteil Byhleguhre. Der Ortsteil Byhlen, abseits großer Straßen gelegen, ist Ausgangspunkt für idyllisch schöne Wanderungen.
Im Ortsteil Byhleguhre existiert eine Kindertagesstätte, es gibt Einkaufsmöglichkeiten durch eine Bäckerei und eine Verkaufsstelle für Waren des täglichen Bedarfs.
Die Feste zur Pflege des sorbischen Brauchtums locken alljährlich viele Besucher an.

Schwielochsee

Ortsteile: Goyatz, Jessern, Lamfeld-Groß Liebitz, Mochow, Ressen-Zaue, Speichrow
Bewohnte Gemeindeteile: Siegadel, Guhlen, Lamsfeld, Klein Liebitz, Groß Liebitz, Ressen, Zaue
Fläche: 130,8 km²
Einwohnerzahl: 1515
Ehrenamtlicher Bürgermeister: Rainer Hilgenfeld

Am Rande des Spreewaldes liegt eines der schönsten Wassersportgebiete Brandenburgs - der Schwielochsee, der mit einer Gesamtfläche von 13,3 km² der größte natürliche See Brandenburgs ist und als Ausgangspunkt der Wasserwanderer und Freizeitkapitäne für ausgedehnte Wasserwanderfahrten gilt. Hier gibt es familienfreundliche und idyllisch gelegene Campingplätze, Ferienwohnungen, Strandbäder, Ausleihdienste, freizeitsportliche Einrichtungen und viele Möglichkeiten für Wassersportler und Angler. Klares Wasser, saubere Luft und landwirtschaftliche Idylle machen den Schwielochsee immer anziehender und die Region als Erholungsgebiet immer attraktiver. Genießen Sie das Zusammenspiel der faszinierenden Natur und den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, auf dem Wasser und dem Land. Der Ferienhaus- und Campingpark "Ludwig Leichhardt" in Zaue ist der größte in unserem Erholungsgebiet. Erleben Sie einen unvergesslichen Aufenthalt in unseren 3-4 Sterne Ferienhäusern. Gestalten Sie Ihre Urlaubstage mit einer Kajaktour, einer Radtour rund um den See, beim Surfen und Wasserskifahren oder leihen Sie sich führerscheinfreie als auch führerscheinpflichtige Boote aus. Der Schwielochsee ist der Geheimtipp für Segelsportfreunde, aufgrund seiner idealen Passate. Genießen Sie einfach die Ruhe der einmaligen Natur vom Wasser aus und lassen Sie Ihren Alltagsstress über Bord gehen, bei einer Fahrt mit der Fahrgastschifffahrt Wiedemann. Im staatlich anerkannten Erholungsort Goyatz finden Sie eine Ausstellung über die Spreewaldbahn im ehemaligen Spreewaldbahnhof. Am ersten August Wochenende findet am Schwielochsee der Bootskorso in Goyatz statt. In den Abendstunden fahren bis zu 400 festlich geschmückte Boote über den See und tauchen ihn unter dem Schein des Feuerwerkes in ein atemberaubendes Lichtermeer. Der bekannten Australienforscher Ludwig Leichhardt war ein Kind unserer Region. Wandeln Sie auf seinen Wegen, entlang an Feldern, Wiesen und Wäldern und nehmen Sie teil an geführten Wanderungen zwischen Spreewald und Schwielochsee.

Jamlitz

Ortsteile: Leeskow, Ullersdorf
Bewohnte Gemeindeteile: Mochlitz
Fläche: 42,8 km²
Einwohnerzahl: 529
Ehrenamtlicher Bürgermeister: Wilfried Götze

Jamlitz ist die östlichste Gemeinde im Amt und grenzt im Süden und Osten an den Landkreis Spree-Neiße und im Norden an den Landkreis Oder-Spree. Die vormals wichtige Verkehrsader, die 1876 fertig gestellte Bahnlinie Frankfurt/Oder - Cottbus, wurde 1996 endgültig zwischen Grunow und Cottbus still gelegt. Am Bahnhof Jamlitz endete auch die bereits 1960 eingestellte Spreewaldbahn. Danach erlangte die Bundesstrasse B 320, die von Lieberose kommend den Ort durchzieht und nach Guben weiterführt, eine ähnliche Bedeutung. Seine landschaftliche Prägung erhielt der Ort durch die Eiszeit. Jamlitz wurde erstmals als Jemnic 1302 urkundlich erwähnt. 1590 als Pfand von Richard von der Schulenburg auf Lieberose erworben, gehörte es bis Mitte des 19. Jahrhunderts zur Herrschaft Lieberose. Mit dem Betrieb einer Brauerei, einer Glashütte, eines Sägewerkes und der Entwicklung der Fischereiwirtschaft setzte dann eine Zeit der Prosperität ein, die wesentlich durch die Verkehrsanbindung an Frankfurt/Oder und Cottbus verstärkt wurde. Dominierend und anziehend sind Fisch- und Forstwirtschaft geblieben. An den Fischteichen, den Teichen der Forellenanlage im Byhlethal, am Raduschsee kann man ausgezeichnet angeln und am Schwansee, einem herrlichen Waldsee, kann man angeln und baden. In keine Richtung verlässt das Grün der Bäume und Wiesen den Ort. Diese Romantik hat sich Jamlitz bis in die Gegenwart bewahren können. Wer am Ostrand entlang des Splau-Fliesses bis zum Schwansee, westlich über Mochlitz zum Radduschsee oder südlich um den Schäferteich zum Byhlefließ hin wandert und das schöne Byhletal durchstreift, der empfindet Wohlgefallen. Ob Wanderer, Spaziergänger, Angler, Jäger, Pilzsucher oder Naturfreund, sie alle können hier innere Erbauung finden und zu dem noch Köstlichkeiten mitnehmen. Zum Leidwesen der Gemeinde legte sich 1943 mit der Errichtung des Außenlagers des KZ Sachsenhausen und der damit verbundenen Vernichtung tausender Häftlinge für den Bau des SS-Truppenübungsplatzes ein dunkler Schatten auf den Ort. Mit der im Herbst 1945 beginnenden Umnutzung dieser Leidensstätte als Speziallager Jamlitz der sowjetischen Besatzungsmacht setzte sich das Leid für 10.000 Menschen bis 1947 an diesem Ort fort. Heute findet man am Südrand des ehemaligen Lagers eine Freiluftausstellung, die Leid und vielfachen Tod in beiden Lagern dokumentiert.

Gemeinde Spreewaldheide

Ortsteile: Butzen, Laasow, Sacrow, Waldow
Bewohnte Gemeindeteile: Burghof
Fläche: 36 km²
Einwohnerzahl: 469
Ehrenamtlicher Bürgermeister: Manfred Meehs

Die Gemeinde besteht aus 4 Ortsteilen. Butzen und Laasow wurden erstmals 1294 in einem Lehnsbrief urkundlich erwähnt. Zur Gemarkung Laasow gehört ein ca. 2 ha großes idyllisches Gewässer - der Koboldsee. Zudem bilden verlandete Gewässer und sumpfige Abschnitte ein schützenwertes Feuchtbiotop. Das Straßendorf Butzen ist von landschaftlicher Vielfalt gekennzeichnet - feuchte, vermoorte Niederungen, Sandböden und hügelige Landschaft wechseln einander ab und zusätzlich wird die Umgebung durch den Butzener See, den Rammoltsee und den Bergsee geprägt. Waldow, umgeben von Feldern, Wiesen und Kiefernwäldern, liegt ca. 5 km entfernt von Straupitz und ist ein typisches Wohndorf. Das Sacrower Dorfbild wird durch die vielen Backsteingebäude, die hölzernen Windfänge und den im Zentrum gelegen Dorfplatz geprägt. Eine einmalige Landschaft aus Wiesen, Weiden und Wäldern, welche von kleinen Gräben und Fließen durchzogen wird, umgibt den Ort. Gemeinschaftsleben und Brauchtum wird in der Gemeinde Spreewaldheide groß geschrieben.

Stadt Lieberose

Ortsteile: Blasdorf, Doberburg Goschen, Trebitz
Bewohnte Gemeindeteile: Hollbrunn, Münchhofe, Behlow
Fläche: 72,5 km²
Einwohnerzahl: 1382
Ehrenamtliche Bürgermeisterin: Astrid Burisch

Die über 700 Jahre alte Stadt Lieberose ist noch heute im Kern durch die mittelalterliche Straßenführung geprägt. Das Schloss (17. Jh.) mit Schlosspark bietet Spaziergängern Ruhe und Entspannung. Im Zentrum von Lieberose befinden sich der Markt mit Rathaus und gotischer Kirchenruine, restaurierte Fachwerkhäuser und eine kursächsische Postmeilensäule von 1735. Hinzu kam die restaurierte Darre, die unter ihrem Dach ein Museum und die Touristinformation vereint. Lieberose zeichnet sich allerdings nicht nur durch seine historischen Gebäude aus, sondern auch durch seine einmalige Flora und Fauna. Endlos erscheinender Wald, plötzlich eine Sandwüste, kreisende Adler, verschwiegene Seen, Moore, weite Heidekrautfelder ... und die Spuren von Wölfen. Dieses besondere Landschaftserlebnis bietet Ihnen Teile der Lieberoser Heide - Europas einmalige Wüstenlandschaft.

Straupitz

Bewohnte Gemeindeteile: Buschmühle, Horst, Gatt
Fläche: 21,6 km²
Einwohnerzahl: 996
Ehrenamtlicher Bürgermeister: André Urspruch

Straupitz gilt als eine der größten Landgemeinden im Spreewald und wurde 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Unter der Herrschaft derer von Houwald ab 1655 entwickelte sich Straupitz zu einem blühenden Marktflecken am Rande des Spreewaldes. In den Jahren 1828 bis 1832 entstand im Ort eines der Meisterwerke des Klassizismus - die Schinkelkirche, welche nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) erbaut wurde und heute durch ihre weithin sichtbare Turmanlage die Landschaft prägt. An Stelle der alten Burg wurde in den Jahren 1795-98 durch die Freiherren von Houwald das Schloss errichtet, welches heute als Grundschule genutzt wird. Eine weitere Besonderheit des Ortes ist die 1850 erbaute Holländerwindmühle, welche die letzte produzierende Dreifachwindmühle in ganz Europa ist. Zwischen Schinkelkirche und Schloss befindet sich der gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Kornspeicher, in dem es Ausstellungen mit antiquarischen Zeitzeugen der jahrhundertealten Dorfgeschichte, eine Töpferwerkstatt, eine Ladengalerie und auch ein Café, welches frisch gebackenen Blechkuchen im Angebot hat, gibt. Die Verwaltungsstelle in Straupitz ist im Gebäude neben dem Kornspeicher untergebracht, wo auch eine Sparkasse und die Touristinformation Oberspreewald zu finden sind. Unweit vom Verwaltungsstandort befindet sich der Straupitzer Hafen. Von dort aus kann man eine Kahnfahrt machen, z. B. durch den 12 ha großen, ab 1905 angelegten Schlosspark, wo man abseits der Touristenströme die unverwechselbare Natur genießen kann. Weiterhin gibt es in Straupitz vielfältige Möglichkeiten der Unterbringung und Freizeitgestaltung. Weitere Informationen zur Ortsgeschichte unter www.straupitz-1294.de