Gehe zum Inhalt, überspringe Menüs

 

Die Gemeinden stellen sich vor

Ausacker

Fläche: 909 ha
Einwohner: 537 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.ausacker.de

Ausacker ist eine zwischen Satrup und Husby gelegene ländlich geprägte Gemeinde. Schon der Name des Dorfes weist auf seine landwirtschaftlichen Wurzeln hin. Im Jahre 1441 noch als "Uxerager" bezeichnet, hieß der Flecken in dänischer Zeit "Oxager". Wohl deshalb, weil Ochsen um das Dorf herum und vor allem am Winderatter See einst saftige Wiesen zum Grasen vorfanden. Dieser Bereich ist heute Naturschutzgebiet.
Die Menschen in Ausacker lieben die Beschaulichkeit, die Ruhe im Schatten alter Bäume, die die Dorfstraßen säumen. Wer von der Landstraße 193 abbiegt, den erwarten nach wenigen Kilometern links und rechts der gewundenen Holnisser Landstraße schmucke, reetgedeckte Bauernhäuser. Er quert die Kielstau, die bis 1845 einer alten Kornmühle Schwung gab, heute aber nur noch gemächlich durchs Dorf plätschert. An die Au schmiegt sich das Dorfzentrum, erkennbar an einer Kreuzung, an der Wege in alle vier Himmelsrichtungen abzweigen.

Die Ortsteile Dammende und Ausackerholz haben eine verstreut liegende ländliche Bebauung. Im Gegensatz zu den Hofanlagen Ausackers überwiegen hier Katenstellen und kleinere Bauernhäuser.

Alte gewerbliche Unternehmen, wie die Mühle an der Kielstau, die Ziegelei und die Abdeckerei sind aus dem Ortsbild verschwunden. Das Gebäude der Ziegelei ist zu einem Betrieb für Sandstrahltechnik umgenutzt worden. Ausacker wurde zum "Schlafdorf", wenn auch zu einem besonderen schönen.

Die Vollversorgung der Bürger und Bürgerinnen ist gewährleistet in den angrenzenden Gemeinden Hürup, Husby und Satrup, auch das Oberzentrum Flensburg ist schnell erreicht - so dass man gerne in Ausacker wohnt.

Freienwill

Fläche: 1.533 ha
Einwohner: 1.579 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.freienwill.de

Die Gemeinde Freienwill in der heutigen Form und Größe entstand im Gefolge der Kreis- und Gebietsreform im Jahre 1974. Damals schlossen sich die ehemals selbständigen Dörfer Kleinwolstrup und Kleinsolt zur Gemeinde Freienwill zusammen. Freienwill selber bestand in früheren Zeiten aus der Poststation, der Kirche, dem Krug und bis 1936 auch einer eigenen Bahnstation. Ein Kuriosum ist, dass die St. Johannes-Kirche zu Kleinsolt, ein Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert, mitten im Ortsteil Freienwill steht - auf einst Kleinwolstruper Gebiet.

Heute besteht Freienwill aus den Ortsteilen Freienwill, Kleinwolstrup, Kleinsolt, Wielenberg, Kleinsoltholz und Kleinsolt-Heidefeld. Durch die Nähe zu Flensburg und die günstige Verkehrsanbindung ist Freienwill eine beliebte Wohngemeinde, deren Einwohnerzahl in den letzten Jahren gewachsen ist.

Natürlich können wir in der heutigen Zeit nicht eine komplette Versorgungsinfrastruktur vorweisen, dafür sind die Orte Hürup - Satrup - Flensburg unsere "Versorgungspunkte" geworden. In unserer Gemeinde gibt es ein reges Vereinsleben: die Feuerwehr, den Schützenverein, die Selbständigen-Initiative, den Landfrauenverein, den Ortskulturring, Gesangvereine, die DLRG, den Sportverein, eine Musikschule, einen Reiterverein, eine Pferdesportgemeinschaft, den SSF, den Sozialverband. Sie finden in unserer Gemeinde viele Handwerksbetriebe und Selbständige. Ein Kindergarten (in kirchlicher Trägerschaft) ist ebenso vorhanden wie im Nachbarort Großsolt die Grundschule.

Seit einigen Jahren befindet sich im Dorfzentrum der Gemeinde eine vorbildliche Seniorenwohnanlage. Hier können die älteren Mitbürger in vertrauter dörflicher Umgebung ihren Lebensabend verbringen.
Ein selbstverwalteter Jugendraum steht allen Kindern und Jugendlichen offen. Betreut wird der Jugendraum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Gemeinde unter sachkundiger Anleitung und Unterstützung des Amts-Jugendpflegers.

Im Sommer lädt der Hollmarksee zum ausgiebigen Baden und Sonnen ein. Legendär im Sommer ist auch der jährliche "Hollerman"-Wettkampf. Über den neuen Radfahrweg ist eine gefahrlose Anfahrt zum "Holler" möglich.

Die Gemeinde verfügt bis auf wenige Ausnahmen über ein gut ausgebautes Straßen- und Wegenetz mit den dazugehörigen Radfahrwegen - auch in die Nachbargemeinden für ausgiebige Fahrradtouren. Busverbindungen in Richtung Flensburg und Satrup / Schleswig runden das Bild ab. Wenn das Wandern und Erkunden hungrig und durstig gemacht hat, bietet unser Freienwill-Krug sicherlich für jeden etwas. Die gemeindeeigene Gaststätte "Freienwill-Krug" befindet sich, wie es sich für einen Krug gehört, mitten im Dorf in der Nähe der Kirche und bietet sicherlich für Jeden etwas.

Großsolt

Fläche: 2.500 ha
Einwohner: 1.784 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.großsolt.de

Erstmals wurde Großsolt 1352 erwähnt. Wie sehr das Gebiet der heutigen Gemeinde einst vom Wasser geprägt war, zeigt schon ihr Name. Denn "Solt" steht für "sumpfiges Land", und genau auf diesem Gebiet, wo das Wasser in die Au und in den See abfloss, wurden um das Jahr 1000 die ersten nordischen Siedler heimisch.

Großsolt ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Amtsbereich Hürup und besteht heute aus den Ortsteilen Großsolt, Großsoltbrück, Großsoltwesterholz, Großsoltholz, Bistoft-Mühlenbrück, Estrup und Kollerup. Die einzelnen Ortsteile sind im Wappen der Gemeinde als Rauten dargestellt.

Als stadtnahe Gemeinde wohnt man gerne in Großsolt. Die Ortsteile sind von einer reizvollen Landschaft umgeben, die durch die Bondenau von West nach Ost durchquert wird. In diese fließt die Kielstau, die aus dem Winderatter See gespeist wird. Über die Kielstau führt eine 1827 erbaute Natursteinbrücke, die Hexenbrücke. Die Bondenau fließt in den Treßsee, aus dem wiederum die Treene entspringt.

Für den Erhalt und der Bestandsmehrung des Eisvogels hat die Gemeinde besondere Nistkästen im Bereich der Bondenau erfolgreich aufgestellt. Auch dieses ist Beweis für eine weitgehend intakt gebliebenen Umwelt im Gemeindebereich, die einen hohen Freizeitwert bietet. Auch das optimal ausgebaute Radwegenetz, das Großsolt mit den angrenzenden Gemeinden verbindet, verführt zum Ausflug in diese herrliche Natur. Jahrhunderte lang war die Gemeinde ein Fischerdorf mitten im Binnenland. Der reichhaltige Fischbestand des Treßsees, an der Westseite der Gemeinde gelegen, war bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts für viele Einwohner des Dorfes eine der Haupteinnahmequellen. Heute gehören der Treßsee und ein Großteil der direkt angrenzenden Liegenschaften zum Kerngebiet des Naturschutzgroßprojektes "Obere Treenelandschaft". Auf den Flächen am Treßsee wird eine extensive Landwirtschaft mit Robust-Rinderherde und Schafherde betrieben.

Die bäuerliche Prägung ist im Ortsbild erhalten geblieben. Besonders stattliche landwirtschaftliche Anwesen mit großem Baumbestand und Alleen sind insbesondere in Estrup und Kollerup zu finden. Auf vielen Höfen wird "Urlaub auf dem Bauernhof" angeboten oder sie präsentieren sich als Reiterhof.

Für die Grundversorgung der Bevölkerung betreibt die Gemeinde einen Markttreff. In der gemeindeeigenen Gaststätte "Alter Kirchkrug" bietet der Pächter neben einem schmackhaften Essen auch modern eingerichtete Zimmer als Übernachtungsmöglichkeit an.

Im Ortskern hat die Gemeinde ein Haus erworben, das als "Mühle der Begegnungen" als Treffpunkt für alle Bürger genutzt wird. Direkt angrenzend ist als Zusatzangebot zur häuslichen Pflege und zur Entlastung von pflegenden Angehörigen eine Tagespflegeeinrichtung entstanden, die den Pflegebedürftigen die Möglichkeit zur sozialen Teilhabe bietet.

Die Kleinsten ab einem Jahr werden im evangelischen Kindergarten in der Nachbargemeinde Freienwill betreut. Die Grundschüler besuchen die Schule in Großsolt, Gemeinschaftsschule sowie weiterführende Schulen gibt es im 6 km entfernten Satrup und in Flensburg. Sporthalle und Tennisplätze stehen zur Freizeitgestaltung zur Verfügung.

Alle Ortsteile haben sich bis heute ihr Eigenleben bewahrt, was schon die Existenz von drei Ortswehren deutlich macht. Relikte aus den Zeiten des Fischerdorfes Großsolt sind in allen Ortsteilen bis heute erhalten geblieben. Die traditionellste ist das alljährliche Karpfenfischen in Kollerup, ein großer Festtag für die gesamte Dorfgemeinschaft.

Hürup

Fläche: 1.625 ha
Einwohner: 1.202 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.huerup.de

Hürup ist Sitz der Amtsverwaltung und zugleich auch geografischer Mittelpunkt des Amtes. Mit den Ortsteilen Hürup, Weseby, Kielsgaard und Hürupholz liegt die Gemeinde inmitten einer reizvollen, intakten Landschaft in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt Flensburg. Durch die günstige Verkehrsanbindung und das grüne Umfeld ist Hürup zu einem attraktiven Wohnort geworden. Ein neues Baugebiet wird 2016 erschlossen.

Das östliche Hügelland macht hier seinem Namen alle Ehre durch den ausgeprägten Höhenzug von Freienwill über Hürup/Weseby bis Maasbüll. Der "Höckeberg" ist der höchste Punkt Angelns mit 81,6 m über NN und überragt damit den Scheersberg (70 m über NN) in der Gemeinde Steinbergkirche.

Die gute dörfliche Infrastruktur und das rege und intensive Vereinsleben bilden das Fundament eines attraktiven Wohn- und Lebensortes. Der Männergesangverein, die Landfrauen, die Feuerwehr, das DRK und der Sportverein mit einer besonders aktiven Jugendabteilung seien hier nur beispielhaft erwähnt. Das ehemalige Schulgebäude ist seit 1972 der Sitz der Verwaltung des Amtes Hürup. Eine eigene zentrale Wasserversorgung liefert gutes und preiswertes Brauchwasser.

Beliebte Treffpunkte für die Dorfbewohner sind die gemeindeeigene Gaststätte "Dörpshus", die Sporthalle, der Jugendraum und der im letzten Jahr vergrößerte Einkaufsmarkt.

Das kirchliche Gemeindezentrum wurde im Zuge der Kindergartenerweiterung teilweise abgerissen bzw. in den Kindergartenanbau integriert. Neue Räumlichkeiten wurden im Gebäude der jetzigen Tagespflege der Sozialstation Hürup eingerichtet.

Für die Kleinen gibt es den evangelischen Kindergarten "Arche Noah". Dieser wurde jetzt erweitert, damit auch die Betreuung der U3-Kinder gesichert ist. Alternativ gibt es auch einen Wald- und Naturkindergarten.

Dem demografischen Wandel ist bereits vor einigen Jahren Rechnung getragen worden durch den Bau einer Seniorenwohnanlage mit 10 altersgerechten Wohnungen und der Gründung einer Sozialstation für das Amt Hürup. Außerdem wurde im Jahr 2011 der "Lichthof", eine Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz, fertiggestellt. Es sind 12 Wohneinheiten vorhanden, die Betreuung erfolgt ambulant durch die Sozialstation. Am 01.07.2012 wurde außerdem eine Tagespflegeeinrichtung eröffnet. Diese ist im Juni 2016 in ein neu errichtetes Gebäude in der Gemeinde Großsolt umgezogen.

Hürup ist aber nicht nur ein attraktiver Wohnort. Die großen und kleinen ortsansässigen Gewerbetriebe, der Amtssitz und die Sozialstation bieten auch zahlreiche, abwechslungsreiche Arbeitsplätze für viele Einwohner.

Husby

Fläche: 1.932 ha
Einwohner: 2.362 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.husby.de

Siedlungsstellen und Einzelfunde der Jungsteinzeit (ca. 4300 bis 2300 v. Chr.), darunter zahlreiche Flintbeile, ein Messer der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur sowie Streitäxte der Einzelgrabkultur, bezeugen - ebenso wie ein überpflügter Grabhügel und zahlreiche Flintdolche aus der späten Jungsteinzeit - die Erschließung des Siedlungsraumes durch jungsteinzeitliche Bauern.

Die St. Vincencius Kirche mit ihrer Granittaufe aus dem 12. Jhrhdt. ist eine der schönsten in Angeln. Der harmonische Innenraum wird durch den Chorbogen mit seiner schönen Bemalung sowie die restaurierte Balkendecke geprägt. Das Pastorat liegt im Bauerndorf.

Wie der alte Dorfkern im Nordosten bezeugt, war Husby ursprünglich als Runddorf angelegt. Bis um 1860 war Husby ein reines Bauerndorf. An der 1872 zur Chaussee ausgebauten Landstraße lagen nur der Krug und die Schmiede. Nach Eröffnung der Bahnstation im Jahre 1881 verlagerte sich der Mittelpunkt des Dorfes jedoch vom alten Mittelpunkt an die Landstraße im Süden. Hier entstand durch mehrere Geschäftshäuser eine neue Hauptstraße. In jüngerer Zeit ist Husby auch nach Westen und Norden gewachsen.

Heute ist das stadtnahe Husby ein wichtiger Mittelpunkt für die umliegenden Orte und die Ortsteile Gremmerup, Voldewraa, Husbyholz, Markerup und Hodderup. Die Gemeinde hat mit neuen Wohngebieten immer wieder kräftig ihre Einwohnerzahl erhöhen können. Die Infrastruktur wurde stets weiter ausgebaut. Husby ist auch wieder Bahnhalt an der Strecke Kiel - Flensburg.
In Husby findet man alle Angebote zur täglichen Versorgung einschließlich Handwerk, Dienstleister, Schulen, Kindergärten, Ärzte, Apotheke und vieles mehr. Husby ist ein gefragter Wohn- und Gewerbestandort mit guter Verkehrsanbindung im Nahbereich der Stadt Flensburg.

Kindergarten, Rentnerwohnungen und Vereine decken die Bedürfnisse von Alt und Jung ab. Ein nicht mehr genutztes Autohaus ist nach Umbauarbeiten jetzt eine Begegnungsstätte für alle Einwohner. Hier wird ein umfangreiches Programm für alle Generationen angeboten. Nach Verlagerung und Neubau des Nahversorgungsmarktes entsteht derzeit eine Hausgemeinschaft für Demenzkranke im Ortszentrum. Mit dem Bau eines kombinierten Wohn- und Geschäftshauses, weiteren zentrumsnahen Wohneinheiten in der Nachbarschaft sowie eines öffentlichen Dorfplatzes mit Café entsteht hier ein neues modernes Ortszentrum.

Mit Sporthalle und Sportplatz, Tennishalle und Sportjugendheim gibt es viele Freizeitmöglichkeiten. Durch engagierte ehrenamtliche Initiative wurde die Bücherei Husby in Räumen der Grundschule Husby eingerichtet. Neben der Ausleihe von Medien werden hier auch regelmäßige Lesungen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene angeboten. Die gemeindeeigene Gaststätte wurde jüngst renoviert und modernisiert. Für Kulturangebote wird die alte Pastoratsscheune genutzt.

Maasbüll

Fläche: 770 ha
Einwohner: 694 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.maasbuell.de

Maasbüll ist ein kleines Dorf (770 ha, 700 Einwohner) bei Flensburg, kurz vor der dänischen Grenze und in der wunderschönen Landschaft Angeln gelegen. Maasbüll ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, zusammengesetzt aus den Ortsteilen Neukrug, Maasbüll, Maasbüllfeld, Rüllschau und Ruhnmark. Günstig gelegen und angebunden an das Oberzentrum Flensburg hat sich der Ortsteil Maasbüll zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt. Die Nachbarschaft zu Flensburg ist in vielfacher Hinsicht von Vorteil. Das 3 km entfernte Flensburg bietet nicht nur gute Einkaufsmöglichkeiten, eine Fülle von kulturellen und sportlichen Veranstaltungen, sondern auch alle Schularten, die Fachhochschule, die Universität und ein breites Spektrum an medizinischer Versorgung.

Der Ortskern von Maasbüll wird geprägt durch einen Gewerbebetrieb aus der Metallbranche, dessen Produkte weltweit vertrieben werden. Darüber hinaus sind in Maasbüll mehrere Handwerksbetriebe wie Tischlerei, Baugeschäft, Elektriker und Reet-Dachdeckerei ansässig. Mehrere landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe bewirtschaften die Maasbüller Flächen. Die alte Rüllschauer Schule wurde 1970 geschlossen und zum Gemeindezentrum umfunktioniert. Heute sind hier auch 2 Wohnungen und der Kindergarten untergebracht. Für die Allgemeinheit gibt es einen größeren Raum, in dem Veranstaltungen, Versammlungen, Angebote des Amtskulturrings wie z. B. Rückenschule und Jazzdance stattfinden. Hier trifft man sich zum Skatspielen und zum "Seniorenkaffee". Der Gasthof Neukrug wurde 1994 von der Gemeinde übernommen, renoviert und ist seit 1995 verpachtet. Im Jahre 1998 hat die Gemeinde einen Saal angebaut, der ca. 200 Personen Platz bietet.

Geselliges Miteinander wird durch die Kirchengemeinde, die Freiwillige Feuerwehr, den Schützenverein, den Landfrauenverein und den Kulturausschuss der Gemeindevertretung angeboten und organisiert. Viele Aktivitäten sind im Laufe des Jahres zum festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden. So feiern Schützenverein und Feuerwehr ihre Bälle. Im Frühjahr wird gemeinsam Müll an den Gemeindestraßen entlang gesammelt, und anschließend werden alle Helfer mit Kaffee und Kuchen belohnt. Nicht zu vergessen das Osterfeuer und das Maibaumaufstellen sowie das Basketballturnier für die Jugendlichen und das Erntefest am letzten Samstag im September. Im Herbst wird ein Laternelaufen mit den jüngeren Kindern organisiert.

Die abwechslungsreichen Wander- und Fahrradwege durch die reizvolle Umgebung, die Nähe zu dem Seglerparadies "Flensburger Förde" und die einmalige Natur des wertvollen Biotops des Moores zwischen Maasbüll und Rüllschau sind zusätzlich Grundlage für eine hohe Lebensqualität in der Gemeinde.

Die Vorteile der Stadt nutzen zu können, und trotzdem auf dem Dorf zu wohnen, macht das "Wohlfühlgefühl" in Maasbüll komplett.

Tastrup

Fläche: 452 ha
Einwohner: 421 (Stand: 25.09.2015)
Internet: www.tastrup.de

Bis 1974 bildete Tastrup zusammen mit den Ortsteilen Sünderup, Adelbylund und Tarup die Gemeinde Adelby. Nachdem die übrigen Ortsteile der Gemeinde Adelby in die Stadt Flensburg eingemeindet wurden, blieb Tastrup als einziger Gemeindeteil übrig. Die Gemeinde ist nur 5 km von der Stadt Flensburg entfernt und besteht aus den Ortsteilen Kleintastrup, Tastrupfeld und Tastrup-Dorf. Zusammen mit den Gemeinden Husby, Hürup, Maasbüll, Freienwill, Ausacker und Großsolt bildet Tastrup heute das Amt Hürup. Tastrup ist sowohl flächen- als auch einwohnermäßig die kleinste Gemeinde im Amtsbereich.
Die gewerbliche Ausstattung der Gemeinde Tastrup ist gering. Das Ortsbild wird noch von der landwirtschaftlichen Struktur geprägt, aber die Bedeutung der Landwirtschaft und die Zahl der Arbeitsplätze gehen stark zurück. Mittlerweile hat sich Tastrup zu einer beliebten Wohngemeinde gewandelt. Die meisten Bürger pendeln zur Arbeit ins nahe Flensburg, wo sie auch einkaufen und viele soziale Einrichtungen nutzen.

Tastrup bietet seinen Einwohnern stadtnahes Wohnen im Grünen und in dörflicher Umgebung. Neue Einfamilienhäuser im Ort zeugen von der hohen Wohnattraktivität der Gemeinde. Die alten Höfe und Bauernhäuser gruppieren sich nach wie vor um die unbebaute Dorfmitte. Ein reges Dorfleben ist durch die zahlreichen Aktivitäten der Vereine und fast ausschließlich ehrenamtliche Arbeit der Bürgerinnen und Bürger garantiert. Feuerwehr, Männergesangverein, Sparclub, Krabbelgruppe, Jugendgruppe, Frauenstammtisch, Seniorengruppe und Amtskulturring tragen ihren Teil zur Kulturarbeit im Ort bei.

In der Ortsmitte befindet sich im Gebäude des alten Bahnhofs die renovierte gemeindeeigene Gaststätte "Tastruper Krog" mit Saalbetrieb. In der ehemaligen Dorfschule sind heute neben 3 Mietwohnungen die Feuerwehr sowie die Archivgruppe untergebracht. Neben dem Feuerwehrhaus im Ortskern ist ein Jugendgruppenraum entstanden, von dem es direkt auf den Spielplatz geht. Schule und Kindergarten werden in Flensburg besucht. Innerhalb des Amtsbereiches gibt es in den Gemeinden Großsolt und Husby Grundschulen, die dem Schulverband Mittelangeln angegliedert sind, sowie Kindergärten in Freienwill, Hürup, Husby und Maasbüll. 2004 wurde eine Seniorenwohnanlage mit 4 Wohnungen fertig gestellt.