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Geschichtliche Entwicklung

Mit der Kommunalwahl 1990 wurde der Grundstein für die kommunale Selbstverwaltung in den Gemeinden gelegt, die Verwaltungsarbeit fand aber in dürftig ausgestatteten Gemeindebüros statt. Um den neuen Herausforderungen an eine effektive Verwaltungsarbeit gerecht zu werden, bildeten 15 Gemeinden im Umfeld von Güstrow am 03.12.1991 eine Verwaltungsgemeinschaft, die gemäß Amtsordnung M-V vom 25.03.1992 in das Amt Güstrow-Land überführt wurde. Die dazugehörige Amtsverwaltung wurde aus den bisher in den Gemeinden arbeitenden Angestellten und Bürgermeistern gebildet. Insgesamt nahmen 27 Beschäftigte am 1. Mai 1992 ihre Arbeit auf, jeder in einem speziellen Arbeitsgebiet in einer angemieteten Baracke, Heideweg 43, in Güstrow. In den 15 Gemeinden wohnten ca. 8.000 Einwohner.

Das Gebäude wurde schnell zu klein, die Entwicklung auf dem IT-Gebiet rief nach Erneuerung, für die Bürger war die Verwaltung nicht optimal erreichbar. Deshalb fasste der Amtsausschuss im Jahre 1995 den Beschluss ein neues Verwaltungsgebäude zu finden oder zu bauen. Letztlich wurde am 13.03.1998 der Grundstein für einen Amtsneubau gelegt, Richtfest war am 15.05.1998, Einweihung am 11.12.1998.

Die Mitarbeiter/innen fanden für ihre Arbeit nunmehr beste Arbeitsplatzbedingungen vor und verstanden sich zunehmend als Dienstleister für die Bürger und für die Gemeinden. Durch Zuzug in die Gemeinden erhöhte sich die Einwohnerzahl im Jahre 2002 auf ca. 9.300. Zu den Kommunalwahlen am 13.6.2004 gab es die erste Gemeindefusion zwischen Gutow und Bülow und im Jahre 2005 fusionierten die Gemeinden Plaaz und Recknitz. Infolge der Strukturreform in der Verwaltung ist zum 01.01.2005 der Anschluss der Gemeinde Gülzow-Prüzen aus dem ehemaligen Amt Steintanz-Warnowtal an das Amt Güstrow-Land erfolgt.