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Kurzvorstellung der Gemeinden des Amtes

Lübz

Lübz ist eine Kleinstadt im Herzen Mecklenburgs. In der Stadt Lübz mit ihren Ortsteilen Lübz, Bobzin, Broock, Hof Gischow, Lutheran, Riederfelde, Ruthen und Wessentin leben ca. 6.200 Einwohner. Die Stadt befindet sich direkt an der vielbefahrenen B 191, ca. 35 km entfernt von der Autobahn A 24 (E 26) Berlin - Hamburg, ca. 40 km entfernt von der Autobahn A 19. Mitten durch den Ort fließt die Elde, die Bestandteil der Elde-Müritz-Wasserstraße ist. Die mitten im Ort befindliche Stadtmarina mit Wasserwanderrastplatz lädt zum Wasserwandern und zum Verweilen ein. Etwa 16 km entfernt in östlicher Richtung befindet sich der drittgrößte See Deutschlands, der Plauer See. Ca. 16 km entfernt in westlicher Richtung befindet sich die Kreisstadt Parchim. Etwa 42 km entfernt liegt die Barlach-Stadt Güstrow. Die Landeshauptstadt Schwerin ist eine knappe Autostunde entfernt. Bis in die Hansestädte Hamburg, Rostock und Wismar benötigt man ca. eineinhalb Autostunden. Bis in die Hauptstadt Berlin sind es knapp zwei Autostunden.
Der Name Lübz wird vom slawischen Lubec abgeleitet, also "Ort des Lubec". Gerade die slawischen Völker benannten oft ihre Siedlungen nach ihren Gründern oder Besitzern. Im Lauf der Zeit änderte sich der Name von Lubyze über Lubisse bis zum heutigen Lübz. In alten Schriften taucht bis ins 15. Jahrhundert auch häufig der Name Eldenburg anstelle von Lübz auf. Die Geschichte reicht allerdings viel weiter zurück. 1308 wurde Lübz erstmals urkundlich erwähnt. Doch Fundstücke aus dem Neolithikum (3000 -1800 v. Chr.) beweisen, dass Lübz bereits damals von den sesshaft werdenden Jägern und Sammlern besiedelt wurde. Im Umland sind sogar Funde gemacht worden, die auf eine Besiedlung um 8000-10000 v. Chr. schließen lassen. Den entscheidenden Aufschwung nahm Lübz erst im Mittelalter.

Gallin-Kuppentin

Harmonisch eingebettet zwischen Penzliner, Zahrener und Daschower See und westlich begrenzt vom Naturschutzgebiet "Alte Elde", liegt die Gemeinde Gallin-Kuppentin mit ihren weiteren Ortsteilen Daschow, Penzlin und Zahren. Reich ausgestattete Badestellen mit Spielplätzen und Sportmöglichkeiten bieten im Sommer ein attraktives Freizeitangebot, das auch gern von Urlaubern wahrgenommen wird. Überregional bekannt wurde die Gemeinde mit ihren 462 Einwohnern jedoch durch den herrlich im Wald gelegenen Wasserwanderrastplatz an der Elde-Müritz-Wasserstraße, der von vielen Campern genutzt wird, und das Schloss am Daschower See.
Die kulturellen Initiativen gehen vom Förderverein Kirche Kuppentin aus, der in liebevoller Kleinarbeit und mit außerordentlichem Engagement die aus Feldsteinmauern bestehende Wehrkirche des 13. Jahrhunderts rekonstruierte. Hier finden heute regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Vorträge statt.

Gischow

Direkt an der Elde-Müritz-Wasserstraße liegen die durch gepflegte Bauernhöfe geprägten Dörfer Burow und Gischow. Der in Burow befindliche Wasserwanderrastplatz mit Sanitärtrakt, Grill- und Campingmöglichkeiten, bietet nicht nur den Freizeitkapitänen, sondern auch den Radlern Entspannung und Erholung. Der Eldekanal gehört zu den schönsten und meist befahrenen touristischen Wasserstraßen Europas.
Die Freizeitkapitäne gelangen über die Müritz nach Berlin oder die Elbe nach Hamburg und können durch Oder, Ost- und Nordsee eine Rundreise unternehmen.
Rad- und Wanderwege durch die herrliche Umgebung entlang der Elde mit ausgedehnten Feucht- und Schilfbiotopen, die in das FFH-Schutzprogramm der EU aufgenommen wurden, bieten den 244 Einwohnern und anderen Erholungssuchenden Ruhe und Entspannung.

Gehlsbach

Die Gemeinde Gehlsbach entstand am 1. Januar 2014 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Karbow-Vietlübbe und Wahlstorf. Namensgeber war der Gehlsbach, der durch das Gemeindegebiet fließt.
Die 518 Einwohner der Gemeinde Gehlsbach mit den Ortsteilen Darß, Karbow, Quasslin, Vietlübbe und Wahlstorf können auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung der Ortsteile stammt aus dem Jahre 1274, als Fürst Nicolaus von Werle dem Kloster Stepenitz das Eigentum der Dörfer überließ.
Charbov (Ortsteil Karbow) ist ein alter slawischer Name und bedeutet so viel wie "Buschwerk auf feuchtem Gelände". Eine besondere Bedeutung hat der Sandkrug, früher auch Dammkrug genannt. Er lag an einer wichtigen Handelsstraße, die von der Mark Brandenburg bis Wismar an die Ostsee führte.
Das Gemeindegebiet verdankt sein Gepräge den Gletschern der Weichseleiszeit vor etwa 20.000 Jahren. Als die Eismassen abtauten, gaben sie Findlinge, Steine, Geschiebemergel, Ton und Sand frei. Der leichtere und feinere Sand wurde durch die Wassermassen (Gletscher-Milch) weiter weggetragen und die Region damit zum wenig fruchtbaren Sandergebiet. Eine solche Landschaft, die durch den Wechsel verschiedener Bodenarten - Sand, Kies, Lehm - sowie durch Wasserläufe und Wasserflächen gekennzeichnet war, muss schon für den Steinzeitmenschen ein idealer Siedlungsraum gewesen sein. Wasserläufe und Seen boten den als Fischer, Jäger und Sammler Lebenden neben ausreichender Nahrung auch Fluchtmöglichkeiten.
Eingebettet in eine herrliche Heidelandschaft, die sich bis an die brandenburgische Grenze erstreckt und von vielen Wander- und Reitwegen durchzogen ist, bietet die Gemeinde Erholung und Besinnlichkeit. Für Naturfreunde ist ein Abstecher in das Naturschutzgebiet "Marienfließ" mit seinen großflächigen Sand- und Trockenrasen und einer ausgedehnten Calluna-Heide oder ein Besuch im Quaßliner Moor ein unvergessliches Erlebnis.
Die Otto-Quelle speist den Gehlsbach, ein geschütztes Forellengewässer mit naturbelassenem Verlauf. Nicht nur kristallklares Quellwasser bietet der Gasthof "Zur Ottoquelle".
Haupterwerbszweig in der wechselvollen Geschichte der Gemeinde, die u.a. von Raubritterfehden, Kriegen und Feuersbrünsten geprägt war, stellte immer die Landwirtschaft dar. So bestimmen auch heute neben einigen Handwerksbetrieben große Unternehmen der Marktfrucht- und Tierproduktion das Bild. Kulturelle und sportliche Aktivitäten entwickeln verschiedene ortsansässige Vereine.
Zur Gemeinde gehören ebenfalls die Ortsteile Hof Karbow und Sandkrug.

Granzin

Rund 450 Einwohner verteilen sich auf die Ortsteile Beckendorf, Greven, Lindenbeck Granzin und Bahlenrade. Die unmittelbare Nähe zur freien Natur, die Ruhe, das Engagement und die Hilfsbereitschaft vieler Einwohner, um das kulturelle Dorfleben aktiv mitzugestalten, zeichnet die Gemeinde aus.
Eine Nahverkehrsanbindung in die knapp 10 km entfernte Stadt Lübz und von dort aus in die Städte Parchim und Plau wird durch das Schulbus- und Rufbussystem gewährleistet.
Sehenswert sind die beiden Kirchen in Granzin und Greven sowie das Gutshaus in Greven mit seinen angrenzenden Wirtschaftsgebäuden und dem Grevener Park mit einem teilweise seltenen und sehr alten Baumbestand. Ebenso lohnt sich ein Spaziergang ins Darzer Moor, welches fußläufig von Granzin aus über den Stralendorfer Weg erreichbar ist.
Wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde bilden das Unternehmen "Schmidt & Co. GmbH - Kraftfahrzeug und Landtechnikservice" mit ca. 30 Beschäftigten sowie der Jugendförderverein Parchim-Lübz e.V., der Jugendliche in den Gewerken Tischler, Gärtner, Gastronomie und in der Landwirtschaft ausbildet.
Seit dem 02.02.2016 hat in Granzin die Gaststätte "Bauerntanz" täglich ihre Türen geöffnet. Vom Brötchenverkauf, Frühstück, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, Abendessen, gemütlicher Bierrunde bis zur Familienfeier und Zimmervermietung wird hier vieles geboten.
Wie in der Chronik Grevens nachzulesen ist, hat die Großraumwirtschaft hier schon eine lange Tradition. So hat nach Erwerb der Güter Greven, Lindenbeck und Beckendorf durch den Preußischen Oberst von Plessen im Jahre 1734 dieser "höchst erstaunliche wirtschaftliche Aktivitäten" entfaltet. Er siedelte Bauern aus Holstein an, die sich bei ihm freiwillig in die Leibeigenschaft begaben und vollzog den Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur "Koppelwirtschaft", d. h., er legte alle Kleinflächen zu 13 großen Schlägen zusammen und umfriedete sie mit Wällen aus Sammelsteinen, auf die er Eichen und Buchen pflanzte. Ebenso bepflanzte er die Randstreifen vieler Feuchtgebiete, Wiesen und Gräben sowie einige Hügelgruppen.
So begegnen uns heute bei einem Gang durch die Feldmark prächtige 260 Jahre alte Buchen und Eichen.
Auch die Wohnungsförderung hat in Greven große Tradition. So ließ von Plessen entlang der Dorfstraße fünf große Katen aus Eichenfachwerk errichten und bereits mit einem modernen Ziegelwalmdach eindecken.
Drei von diesen Häusern sind bis auf den heutigen Tag erhalten und prägen gemeinsam mit dem vom Jugendförderverein mit Hilfe von EU-Mitteln rekonstruierten Gutsensemble das Ortsbild.

Kreien

Nur 6 km südöstlich von Lübz befindet sich das idyllisch gelegene Dorf Kreien, welches von den sehr ländlich geprägten Ortsteilen Hof Kreien, Ausbau Kreien, Kolonie Kreien und Wilsen umgeben ist. Ein komplett modernisierter Kindergarten mit zeitgemäßen Angeboten für die Kleinsten, ein neuer Spielplatz mit großem Spaßeffekt sowie eine sehr gepflegte und harmonisch in die Natur eingebettete Badestelle mit Steg locken insbesondere junge Familien in die Gemeinde.
Für Erholungssuchende bietet die Gemeinde eine abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft. Ausgedehnte Feuchtwiesen und Erlenbrüche am Kreiener See lassen die Herzen von Vogelkundlern höherschlagen.
Aber auch der Laie erfreut sich an einer unwahrscheinlichen Artenvielfalt von Amphibien, Wasservögeln, Raubvögeln und anderen Wildtieren.
Liebevoll sanierte Bauernhäuser, Büdner- und Häuslerstellen spiegeln ein harmonisches Dorfensemble wider. Die Feldsteinkirche von Kreien aus dem 14. Jahrhundert ist ein Zeuge einer sehr langen Siedlungsgeschichte. Historisch bedeutsame Backsteingebäude, wie die alte Molkerei, Pfarrhaus und die alte Schule, aber auch die großen Bauernhöfe auf der Feldmark sowie das Gutshaus in Hof Kreien prägen das Ortsbild.
Ruhige Feld- und Waldwege im gesamten Gemeindegebiet laden zum Wandern und Radfahren ein und verbinden die Orte und Nachbargemeinden miteinander. Auf solchen Wegen gelangt man auch von Kreien zu dem beschaulichen Rundlingsdorf Wilsen. In der Mitte des Dorfes befindet sich eine kleine Fachwerkkapelle aus dem 18. Jahrhundert. Der Naturliebhaber kann auch hier eine ganz besondere Landschaft genießen. Das Naturschutzgebiet Gehlsbachtal beheimatet zahlreiche seltene Tierarten, wie Bachforelle, Flussneunauge aber auch Schwarzstorch und Graureiher.
Das plätschernde Wasser des Salmonidengewässers und das Rauschen der Erlen faszinieren Besucher und Einheimische immer wieder aufs Neue.
Die Gemeinde Kreien mit seiner überschaubaren Größe von 376 Einwohnern auf knapp 25 km² bietet einen idealen Ort zum Leben und Genießen.

Kritzow

Die Gemeinde Kritzow besteht aus den Ortsteilen Kritzow, Schlemmin und Benzin mit insgesamt 453 Einwohnern. Ortsbildprägend sind die großen Bauernhöfe mit ihren Wirtschaftsgebäuden, die ihr Baumaterial der Benziner Ziegelei verdanken. Aber auch viele neue Eigenheime in den einzelnen Ortsteilen sind Ausdruck für einen beliebten Wohnstandort.
Anziehungspunkte sind die natürlich belassenen Badestellen in Kritzow und Schlemmin. In den Sommermonaten durchqueren viele Gäste mit ihren Fahrrädern die Gemeinde entlang des ADFC-Radweges Nr. 10 in Richtung Plauer See. Mit dieser kombinierten Straßenbaumaßnahme wurde die Gemeinde direkt mit der Stadt Plau am See verbunden, was sich wiederum positiv auf die Eigenheimbebauung in der Gemeinde Kritzow auswirkte.
Größte Attraktivität genießt das Industriedenkmal Ziegelei Benzin. Diese historische Ziegeleianlage liegt vor den Toren der Stadt Lübz, zwischen Broock und Benzin, inmitten der Lehm- und Backsteinstraße.

Marnitz

Der Ort Marnitz, 1275 erstmals urkundlich erwähnt, ist ein Dorf mit kleinstädtischem Charakter, gelegen an der B 321. Zur Gemeinde gehören weiterhin die Ortsteile Jarchow, Leppin und Mooster mit insgesamt 710 Einwohnern. Handwerk und Gewerbe sowie die Landwirtschaft bestimmen das Bild der Gemeinde. Verwaltungstechnisch werden alle publikumsfrequenten Leistungen des Amtes Eldenburg Lübz im Bürgerbüro Marnitz angeboten. Einen wesentlichen Standortvorteil bietet die moderne Grund- und Regionale Schule vor Ort.
An historisch bedeutsamer Bausubstanz sind neben der Dorfkirche vor allem die erhaltenen Reste der Burg Marnitz unbedingt erwähnenswert.
Zwei Gebiete sind aus der schönen waldreichen Umgebung besonders hervorzuheben. Das eine ist der Treptowsee, ein hervorragender Badesee in reizvoller Landschaft gelegen. Das andere sind die Ruhner Berge, 176 Meter hoch, mit einem ausgezeichneten Mischwaldbestand und dem Quellgebiet des Moosterbaches und der Löcknitz. Hier befindet sich der bekannte Aussichtsturm, von dem ein Blick in das Vier-Länder-Eck möglich ist. Voraussetzung ist das durch die Bundeswetterstation Marnitz angekündigte gute Wetter.
Weiterführende Informationen zur Gemeinde Marnitz finden Sie im Internet unter
www.gemeinde-marnitz.de.

Passow

690 Einwohner der Gemeinde verteilen sich auf die Ortsteile Passow, Welzin, Brüz, Unter Brüz, Neu Brüz, Weisin und Charlottenhof - das kleinste Dorf Deutschlands.
Gegenüber, am gleichnamigen See, liegt Weisin, das durch seine dorferneuerten Häuser auffällt. Am Naturschutzgebiet der alten Elde erstreckt sich der gepflegte Gutspark des Weisiner Herrenhauses, das nach der Sanierung komfortable Ferienwohnungen anbietet. Die nahe gelegene Bobziner Schleuse in der Elde-Müritz-Wasserstraße hat landesweit den größten Wasserhub von 6,90 m.
Passow ist Träger einer modernen Grundschule und einer Kindertagesstätte mit Hortbetreuung.
Der Sportverein bietet Aktivitäten bis zum Punktspielbetrieb in verschiedenen Sektionen und Altersklassen an.
Zu den nennenswerten Schlössern Mecklenburgs gehört zweifellos das im Klassizismus erbaute und originalgetreu restaurierte Schloss Passow. Das exklusive Interieur und die Deckenmalereien italienischer Meister bieten nicht nur den Trauungen, die das Amt Eldenburg Lübz hier als besonderen Service anbietet, einen exklusiven Rahmen. Zur anschließenden kirchlichen Trauung geht es natürlich mit der Hochzeitskutsche in die neugotische Dorfkirche.
Vom Schloss sind es 5 Minuten Fußweg zum gut ausgebauten Strandbad.
Ein Rundwanderweg führt um den herrlichen Passower See. Radwege vernetzen die Umgebung und laden zu Rundfahrten ein. Etliche kleinere Eigenheimgebiete mit freien Bauplätzen sind Beleg für einen attraktiven Wohnstandort.

Siggelkow

Das typische Bauerndorf Siggelkow liegt an der L09 Parchim - Meyenburg. Es wurde im Jahre 1235 erstmalig erwähnt.
Das Dorfbild wird bestimmt durch die Kirche - ein Fachwerkbau aus dem Jahre 1680 - sowie durch große Bauernhöfe, breite, größtenteils erneuerte Dorfstraßen und gepflegte Grundstücke. Das aus der ehemaligen Grundschule Siggelkow geschaffene Gemeindezentrum mit einem Trauzimmer und Übernachtungsmöglichkeiten, bietet zukünftig Platz zur Gestaltung des Vereinslebens in der Gemeinde.
Zur Gemeinde Siggelkow - mit 1.066 Einwohnern - gehören weiterhin die Ortsteile Neuburg, Groß Pankow, Redlin und Klein Pankow.
In der umgebenden Landschaft mit der Elde-Müritz-Wasserstraße, dem Blanksee, drei Naturschutzgebieten und dem Landschaftsschutzgebiet Treptowsee, gibt es viele Naturschönheiten zu entdecken. Rad- und Wanderwege durch die herrliche Umgebung verbinden die Ortsteile mit Nachbargemeinden. Der Wasserwanderrastplatz in Neuburg ist ein beliebter Anlegeplatz für Freizeitkapitäne auf der Elde-Müritz-Wasserstraße.
Durch den aktiven Ausbau der Infrastruktur in allen Ortsteilen der Gemeinde im Wege der Dorferneuerung sowie des ländlichen Wegebaus sowie das aktive Vereinsleben und besonders das Engagement der Bürger mit den ortsansässigen Firmen wurde Siggelkow im Jahr 2000 als schönste Gemeinde im Landkreis Parchim ausgezeichnet.

Suckow

Zur Gemeinde Suckow - mit 525 Einwohnern - gehören weiterhin die Ortsteile Drenkow, Mentin und Griebow.
Das Dorf Suckow liegt in der Nähe zur Autobahn A 24. Der langgestreckte Ort besticht vor allem durch seine breit angelegte Dorfstraße und die gepflegten Grundstücke beiderseits. Suckow findet 1328 erstmals seine urkundliche Erwähnung.
An historischer Bausubstanz sind neben der gotischen Feldsteinkirche das Schloss aus dem Jahre 1912 in Mentin und die Griebower Mühle (ehemalige Wassermühle) sehenswert.
Von größerem Reiz ist die Kastanienallee von Suckow nach Mentin sowie die besonders schöne Landschaft um den Ortsteil Griebow.
Das 2003 in Betrieb genommene Gemeindezentrum in Suckow bietet vielfältige Möglichkeiten zur Durchführung gemeindlicher und privater Veranstaltungen.

Tessenow

Zur Gemeinde Tessenow - mit 753 Einwohnern - gehören weiterhin die Ortsteile Malow, Poitendorf, Dorf Poltnitz, Hof Poltnitz und Zachow.
Das typische Gutsdorf Tessenow, 1272 gegründet, liegt an der B 321 in der Nähe zur Kreisstadt Parchim. Das Dorfbild wird geprägt durch das sehenswerte, inmitten des Dorfes gelegene Gutshaus.
Im Ortsteil Zachow - vor den Toren der Kreisstadt Parchim - hat die Gemeinde Tessenow ein Gewerbegebiet erschlossen, das nach wie vor freie Gewerbefläche anbietet.
Im Gutshaus im Ortsteil Zachow befindet sich seit einigen Jahren das Zentrum für Ganzheitsmedizin und Prävention sowie eine Seniorentagesstätte.
Felder, Wiesen und ausgedehnte Waldflächen machen den Reiz der umgebenden Landschaft aus.

Werder

Das typische Bauerndorf Werder besticht ebenso wie die Ortsteile Benthen, Neu-Benthen und Tannenhof durch gepflegte Grundstücke und erneuerte Straßen. Als erfolgreichste Dorferneuerungsgemeinde des Landes erhielten viele Häuser neue, aber ortstypische Fassaden.
Dies sowie das reiche kulturelle und sportliche Vereinsleben und die umfangreichen Naturschutzmaßnahmen machten Werder 1997 zur schönsten Gemeinde des ehemaligen Landkreises Parchim.
In Werder bietet eine Bowlingbahn in der Gaststätte in der Ortsmitte ein attraktives Angebot, welches auch von Gästen aus der Umgebung gern wahrgenommen wird. Die ebenfalls in Werder durch die Gemeinde betriebene, moderne Kindertagesstätte mit ca. 30 Betreuungsplätzen bietet für die Kleinsten ein attraktives Betreuungsangebot im familiären Rahmen.
Für vielfältige kulturelle und sportliche Freizeitangebote der 389 Einwohner, bis hin zu gemeinsamen Busausflügen und dem jährlichen Erntefestumzug durch alle Ortsteile, sorgen die ortsansässigen Vereine.
Reizvoll ist das 1936 mit 12 Bauernhöfen aufgesiedelte Rundlingsdorf Neu-Benthen mit seinen großen Fachwerkhäusern. Der hier ansässige Reiterhof, mit einer errichteten sehr erfolgreichen Deckstation, organisiert neben dem Freizeitsport auch jährlich Reitsportveranstaltungen der schweren Klasse im Springreiten. Sehr beliebt sind auch die Turniere in der Reithalle, die neben einem gepflegten Casino auch Ferienwohnungen enthält.